Samstag, 25. Januar 2025

EIN.GANZ.NORMALER.SAMSTAG

 

Obwohl ich mir meine Freizeit gerne "offen" halte, sie so wenig wie möglich verplane, so ist der Samstag doch einem gewissen "to do" unterworfen. 

Will heissen: morgens, nach der Stallarbeit, wird der Staubsauger angeschmissen und der Feudel rausgeholt. Gemeinsam bringen wir unsere Wohnung auf Vordermann; jeder hat dabei seine Jobs, und so dauert der ganze Akt vielleicht eine gute Stunde. Wir sind nicht pingelig, aber man soll schon sehen können, dass man was getan hat! 😊

Anschliessend wird der Einkaufszettel vervollständigt, der grosse Weidenkorb aus dem Keller geholt und das Edelstahl-Milchkesseli parat gemacht, welches wir mit den biologischen Abfällen zum Kompostieren befüllen. Das hatte ich mal per Kleinanzeige ergattert. Ich mag diese üblichen Plastikdinger nicht- die werden immer so schnell unansehnlich und riechen unappetitlich. Das Kesseli wird wohl ewig und 3 Tage halten und sieht nach einer Abreibung mit Spülmittel aus wie neu!

Bevor wir jedoch den Ökohof und den Supermarkt ansteuern, essen wir meist in der Seniorenresidenz im Ort zu Mittag. Das Restaurant dort ist öffentlich, und ich muss sagen: in Sachen Qualität der Speisen, dem gemütlichen Ambiente und dem Preis/Leistungsverhältnis kann sich manches der ortsansässigen Gasthäuser dort eine dicke Scheibe abschneiden! 

Heute aber ging es vorher noch in den riesigen, neuen Brocki. Ich hatte die letzten Tage ein wenig rumgeräumt Zuhause und doch tatsächlich wieder ein paar Dinge ausgemacht, die uns verlassen konnten. Diese brachte ich zum Brocki hin, und natürlich haben wir uns auch noch ein wenig umgesehen. HH, der das erste Mal dort war, zeigte sich sehr angetan davon. Es gibt eine Unmege an Artikeln, die sehr ordentlich und ansprechend präsentiert werden. Ich machte ein paar hübsche Dessertgläser aus, solche nostalgischen, wie es sie früher in unseren "Beizen" gab und aus denen wir als Kinder unsere Eiskaffees gelöffelt haben.

 

Hin und her habe ich überlegt: brauche ich die wirklich? Hübsch sind sie ja, und es gab auch nur 4 Stück davon...

Also löste ich das Problem so, wie ich es immer tue: ich setzte die Gläser auf meine "Will haben?"-Liste im Geiste. Ich warte jetzt mal ab, und wenn die Gläser beim nächsten Brocki-Besuch noch da sind, dann dürfen sie mit. Wenn nicht: dann musste das so. 

Genauso verfahre ich übrigens immer auch mit den Bestellungen meiner Kleidchen. Ich setze sie in den Warenkorb, und wenn ich nach 2 oder 3 Wochen immer noch glaube, dass sie genau richtig sind, dann bestelle ich sie. Letztes Jahr waren es 4 Kleider und 1 mummeliger Schal, die so den Weg zu mir fanden. Das ist beinah schon rekordverdächtig; in der Regel komme ich nicht über 3 Stück hinaus..... 😉

Sowieso scheine ich in letzter Zeit etwas masslos zu werden: wir haben jetzt Ende Januar, und gestern sind schon wieder 2 ausgesprochen hübsche Kleider eingetroffen. Ein wärmeres aus Nickistoff, mit fröhlich-buntem Druck auf auberginem Grund, und ein leichteres aus karierter und gestreifter Baumwolle mit sehr hübschen Stickdetails.

 

 

Beide gefallen, sitzen schön und dürfen bleiben - da muss ich mich wohl für den Rest des Jahres dann zurückhalten. 😊


So! Gleich gibts einen Himbeer-Vanille-Plunder und einen Incarom-Kaffee dazu. Und den Rest des Tages werden wir auch irgendwie noch rumkriegen, *gg*!

 

Ein schönes WE wünsche ich euch!

♥️

 

 


 

Montag, 13. Januar 2025

ABGESCHOSSEN

 

Eigentlich habe ich ja keine grossen Ansprüche ans neue Jahr. Ich bin eh' so der Typ, der's einfach laufen lässt und schaut, was kommt. Einzig ein bisschen weniger gesundheitliche Malaisen hätte ich mir für's 2025 gewünscht; diesbezüglich hatte das vergangene Jahr für meine Bedürfnisse nämlich definitiv zu viele Überraschungen im Gepäck....

Aber entweder versteht das Universum mein "Obwaldnertietsch" nicht so richtig, oder es war schlicht und ergreifend mit grösseren Problemen auf diesem Planeten beschäftigt, als dass es für meine Anliegen auch noch ein Ohr gehabt hätte. 

Und so kam, was scheinbar kommen musste: am 2. Januar legte ich mich mit einer echten Influenza ins Bett. (Und HH legte sich gleich mit daneben!) Weil aber sowas Schnödes wie eine ausgewachsene Grippe den Ansprüchen nicht genügt, gabs eine Magen-Darm-Infektion noch on top. Und die artete derart aus, dass ich mal kurz zusammenklappte und dann auf der Notaufnahme im Spital landete zur Infusionstherapie. Manitouhilf- soooo dermassen übel war mir schon lange nicht mehr! 

Krank, Krankheit, Fieber, Thermometer Merci, Pixabay!

Aber was soll ich sagen? Als dann auch noch eine Bronchitis fröhlich winkend am Strassenrand stand, da dachte sich mein Organismus, übermütig geworden, wohl:  

"Ochjooo- macht jetzt auch keinen Unterschied mehr- nehm'wer mit!" 

Tja. So hüte ich jetzt also schon die 2te Woche Bett und Wohnung. Und pflege die leise Hoffnung, dass mein Soll für dieses Jahr damit erfüllt sein möge. Wenigstens komm ich inzwischen wieder hoch und raus aus den Federn, wenn auch noch recht kraftlos und kurzatmig. Aber das ist doch immerhin schon was, nichtwahr?


Bleibt gesund,

meine Lieben!

❄️

 



Sonntag, 29. Dezember 2024

ZUM.ENDE.HIN

Da sind sie wieder, die letzten Tage zwischen den Jahren. Ich mag sie sehr gerne, und doch schleicht sich immer auch ein Quäntchen Melancholie mit ein...

Habe ich nicht erst gestern meine 2024er-Agenda gekauft? -jetzt bin ich schon auf ihrer letzten Seite angekommen. Eine richtig dicke Kladde ist es geworden, beschrieben, bebildert, angefüllt mit dem Leben eines Jahres. Das Cover möchte ich noch gestalten, und es bekommt ein Stoffband ringsherum, welches das Alles dann zusammenhalten soll.

 

 

Ruhig sind sie, diese Tage. Der Nebel steht "schlegeldick" bis ans Haus, die Nächte sind bitterkalt. So entsteht "Giächt", diese eisige Schicht kristallenen Glitzerns und Funkelns an allem, was Feuchtigkeit und Kälte ausgesetzt ist.

 

Ganz kurz wagte sich die Sonne heute Morgen raus, genau in der Stunde, in der wir mit den Dicken im Wald waren. Ja, sie trauen sich wieder raus, die Beiden! Die Umgebung ist inzwischen Lama-befreite Zone. Auch wenn John sich immer mal wieder versichern muss und seinem Glück noch nicht so ganz traut: es ist wieder Ruhe eingekehrt im Stall! 

In dieser Zeit zum Ende des Jahres hin habe ich immer auch das Bedürfnis aufzuräumen, für Ordnung und Luftigkeit zu sorgen. Die Dekorationen z.B. sind wieder in Omas alter Stollentruhe verstaut, an ihrer Stelle brennen nur noch ein paar Kerzen. Eine wunderschöne Raunacht-Kräuterkerze (das Geschenk eines meiner "Ponymeitli") soll Altes und Vergangenes dankend entlassen und Raum für Neues schaffen. 

 


 

Solche kleinen Rituale (wie auch das Räuchern) tun einfach gut.

Zum Schluss dieses letzten Posts 2024 danke ich euch herzlich für euer Dasein. Ohne euch wärs echt öde hier! 😊

Kommt gut rüber in ein glückliches und vor allem gesundes neues Jahr, wir lesen uns!

♥️




Samstag, 21. Dezember 2024

IN.RUHE

 

 

Hachjaaaaaa...

Ferien!

 

Alle Zeit der Welt, um

 

⭐️ ...sich mit der lieben Freundin in Luzern zu treffen, im gemütlichen kleinen, französischen Café "Chapeau" geröstetes Schwarzbrot mit Avocado, Sprossen und einem pochierten Ei zu essen und- weil man sich so selten sieht!- sich sooo viel zu erzählen zu haben!   


 

⭐️ ...stundenlang und bei Kerzenlicht wunderbare Filme zu schauen, die der Seele einfach guttun und einem das Elend da draussen in der Welt ein wenig vergessen lassen.

"Das Wunder einer Winternacht", "Chocolat", "Die Glasbläserin" oder "A Christmas Carol" müssen in diesen Tagen einfach sein!

⭐️...zum Tee die Köstlichkeiten zu naschen, welche die beiden Schwestern gemeinsam kreiert und uns verehrt haben. Wunderbare Guetzli und handgemachtes Marzipan nach Omas Rezept, aus nichts anderem als Mandeln, Rosenwasser und Puderzucker. Hmmmm....!

⭐️... den Schneeflocken beim Schweben zuzuschauen. Mein Flehen wurde erhört: die Nächte werden jetzt richtig kalt, und ab Montag schneits.

 

⭐️ Nachtrag 23.12.2024 ⭐️

JUHUUUUUUU!!!
 

⭐️...dem Geheimnisvollen und Mystischen der Raunächte nachzufühlen. Jetzt öffnen sich die Tore in andere Welten, der Türst galoppiert mit seinem wilden Heer am Firmament, Tiere können sprechen (NICHT zuhören!- sonst ergeht es einem schlecht!). Mich wundert nicht, dass hier für morgen Sturm angesagt ist.

⭐️.. ganz einfach der Welt da draussen ein wenig den Rücken zu kehren, in sich hineinzuhören, das Archaische dieser Tage zu spüren und sich in dieser ruhigen Zeit treiben zu lassen. 


⭐️ 

Und wie heisst es 

im Gedicht, 

das mein Daddy 

uns schickte: 


"Es war einmal, 

schon lang ist's her, 

da war so wenig- 

so viel mehr"

 

Gehabt euch wohl!

💫🌟💫

 

 




 
 

 

Samstag, 14. Dezember 2024

ALAAAAAARM!!!!!!!

  

Er steht vor dir mit angstgeweiteten Augen, die Ohren steil nach vorne gerichtet, der ganze Körper dermassen unter Spannung dass du denkst, gleich explodiert er. Immer wieder schnaubt er mit so viel Druck, dass es richtiggehend pfeifft.

Hin und her rennt er, sucht sich einen Weg aus dieser Misere und kann keinen finden.

600 Kilo Lebendgewicht in Panik- da wirds ungemütlich.....

Aber von Anfang an: letzten Dienstagabend stellte ich fest, dass die ganze riesige, an unsern Stall angrenzende Weide (die von einem jungen Bauern bewirtschaftet wird, der auch immer unsere Mistgrube leermacht) mit Schafzaun abgesteckt war. Aha, dachte ich, da kommen wohl bald lebende Rasenmäher, um das immer noch dicht und hoch stehende Gras abzuweiden. Als wir am Mittwochabend zur Stallarbeit kamen, waren auch die Schafe da- und der Teufel los. Erst verstand ich gar nicht, was meine beiden Dicken so dermassen aufregte an diesen Schafen- die kennen sie, und es gab schon öfters weidende Schafe um unsern Stall rum.

Aber dann sah ich sie: 

 

💥!LAMAS!💥

 

Zwei dieser Andenabkömlinge standen als Schutz bei den Schafen- und Lamas sind vor allem für John so ungefähr das Gefährlichste, was es gibt auf dieser Welt. Angesichts dieser Tiere gerät unsere sonst so supercoole Socke völlig von der Rolle und weiss wortwörtlich nicht mehr, wohin mit sich.

Dummerweise sind Lamas auch noch furchtbar neugierig, und natürlich paradierten die beiden- ein schwarzes und ein weisses- an unserm Zaun auf und ab, um sich die Dicken zu begucken.

 

Merci, Pixabay!

 

Hätte John gekonnt, er hätte sich in Luft aufgelöst....

ManitouseiDank ist der vordere Teil des Auslaufes mit Metallgattern abgezäunt, und auch das grosse Tor zum Sandplatz ist aus diesem stabilen Material. Aber der Ausgang raus "in die Welt" ist mit elastischen, dicken Elektrokordeln versehen, und die Jungs wissen natürlich genau, dass das die schwächste Stelle im Zaun ist- auch wenn sie unter Strom steht. Also haben sie versucht, dort durchzudrücken. HH und ich konnten sie für den Moment mit Erfolg davon abhalten, aber was wäre nachts, wenn sie allein im Stall blieben? 

Natürlich hatten wir beide nicht unsere Handys dabei (wir sind schliesslich eben keine Sklaven der modernen Technik, gell, und können auch gut ohne!), also fuhr ich hoch zum Bauern um ihn darüber zu unterrichten, dass wir irgendeine Lösung für dieses Problem finden mussten.

Seine Schwägerin kam dann gleich und versetzte den Zaun um etwa 10 Meter nach hinten. So können die Lamas unsern Jungs immerhin nicht mehr zu sehr auf die Pelle rücken- aber sehen tun sie die Beiden natürlich immer noch. Und hören auch. 

John verbringt seine Zeit jetzt praktisch nur noch im Stall. Ab und zu steckt er den Kopf durch den Kunststoffstreifen-Vorhang an der Stalltür um sich zu vergewissern, ob die Monster noch da sind- HILFE!! JA! -und verzieht sich dann blitzartig wieder in den Stall. Harry nimmt die Sache inzwischen gelassener- erstaunlicherweise, denn früher war ER der Hasenfuss vom Dienst, *ggg*! Aber natürlich solidarisiert er sich mit seinem best buddy und hilft ihm dabei, "den Stall zu hüten". 

Zumindest lassen sich die Beiden durch die Aufregung nicht von der Nahrungsaufnahme abbringen- DAS wäre ein echtes Problem! Und wir haben ihnen jetzt einen riesigen Gipsereimer in den Stall gestellt und mit Wasser gefüllt, denn eigentlich trinken sie am Brunnen DRAUSSEN. Aber das steht jetzt natürlich AB-SO-LUT nicht zur Debatte.... 🥴 

Den Elektrozaun vorne haben wir optisch mit allem verbarrikadiert, was sich angeboten hat (Schubkarren, Aufsteighilfe....), und bis dato wurde dieser Schutzwall auch nicht durchbrochen. Spaziergänger allerdings werden sich wohl ein wenig über diese "Altmetallansammlung" vor unserm Stall wundern.

Einen Spazierversuch gestern haben wir nach etwa 50 Metern abgebrochen. Die Bewegung hätte v.a. John gutgetan, um sich abzuregen, sich zu entspannen und um auf andere Gedanken zu kommen- aber denkste. Er rannte nur noch völlig ausser sich um mich rum, immer die Lamas im Blick. Und bevor er sich, mich oder Dritte gefährden konnte mit seinen unkontrolierten Ausbrüchen, gingen wir besser wieder nach Hause zurück.

So. Jetzt hoffen wir, dass die Schafe (und die Lamas...) die Weide im Rekordtempo abmümmeln, damit der Spuk möglichst bald ein Ende hat.

Vielleicht merkt John ja auch, dass die Lamas ihn nicht massakrieren wollen. Zumindest ist er IM Stall wieder ganz der Alte. Und ManitouseiDank sind die Beiden keine Jungspunde mehr, die viel Bewegung brauchen. Also halte ich sie mit viel Futter, Äpfeln, Goodies und Fürsorge bei Laune und warte ab.

Tja. 

Wer sich mit Tieren zusammentut, der kann was erleben!

 

Ein gemütliches

Wochenende 

wünsche ich euch!

⭐️

 

   

Samstag, 7. Dezember 2024

VON A BIS Z!


 

Gedacht-gehört-gesehen-gesagt-getan. Von A bis Z!

 

A: Mit diesem apfenzlichen Amaryllis-Strauss hat sich jemand bei mir für einen Faux-pas entschuldigt.(Und nein, es war nicht HH! 😊

 

B: Im Dorf hängt jetzt wieder die Apfenz-Beleuchtung. Die grossen Sterne, die sich quer über die Strassen im Dorfkern spannen, sind ein hübscher Anblick!

C: HH hat ganz dezent platziert, dass "Chräbeli" (Anisgebäck) zu seinen Lieblings-Guetzli gehören... 😉 Ich mag Spitzbuben am liebsten.

D: Wenn ich jetzt alleine Zuhause bin, dann lasse ich via I-net gerne Christmas-Jazz oder Wind-und-Regen-Geräusche in Dauerschleife laufen. Herrlich gemütlich!

E: Die Natur ist ein wahres Elixier. Einfach vor die Haustür zu treten und schon mittendrin zu stehen ist ein echtes Privileg. Niemalsnie könnte ich in einer Stadt leben!

F: Gestern Abend nach der Stallarbeit erwartete uns ein erhebender Anblick: unsere Berge hoben sich wie Scherenschnitte vom leuchtend-stahlblauen Firmament ab. Und für einen Moment war es ganz still.....

G: Jetzt hört man wieder überall den rhythmischen Klang der Glocken an den Samichlais(Nikolaus)-Umzügen! Vom kleinen Kind bis zum Erwachsenen zelebrieren alle mit Freude diesen alten, archaisch anmutenden Brauch. 

H: Immer zur Winterszeit wünsche ich mir einen Holzofen. Es gibt nichts Gemütlicheres als diese wunderbare Wärme, das Knacken der Scheite und diesen harzigen Duft!

I: Bis jetzt reicht mir zum Rausgehen meine mollige Islandjacke, der Wintermantel hängt immer noch im Schrank. Von mir aus dürfte es jetzt endlich mal dauerhaft knackkalt werden! 

J: Im Graubünden hat es ein Wildhüter tatsächlich geschafft, statt dreier Wölfe drei Luchse abzuschiessen. Dem Mann gehört die Jagdlizenz entzogen.

K: Meine beiden Kränze hängen in der Stube bzw. in der Küche, sie duften herrlich, und ich freue mir bei ihrem Anblick regelmässig ein Loch in den Bauch!

 


L: Wenn es draussen duster ist, dann sorgen drinnen Kerzen und unser grosser Papierstern für heimeliges Licht. Auf den Strahlen des Sterns sind Auszüge eines Rilke-Wintergedichts von Hand aufkalligraphiert. "Es treibt der Wind im Winterwalde.." Wunderschön!

M: Diese Woche hatte ich Mitarbeiter-Beurteilung mit meiner Vorgesetzten. Soll vollumfänglich erfüllt. Nadann! 😉

N: ...und deshalb hat der Nikolaus mir auch KEINE Rute gebracht!

O: Für die Extraportion Vitamin-C trinken wir jetzt gerne Hagenbutten-Tee mit frischgepresstem Blut-Orangensaft. Sehr süffig!

P: Der kleine Pfüdi hat seine Kastration prima überstanden und rast wieder wie ein geölter Blitz im und um den Stall herum. Ich staune immer wieder, wie leicht Tiere solche Eingriffe wegstecken!

Q: Im Apfenz finde ich es so einfach, jeden Tag (s)ein Quäntchen Freude auszumachen! 😊

R: Gestern habe ich meiner Arbeitskollegin erklärt, was die Raunächte sind. Sie stehen für eine ganz spezielle Spanne im Jahr, die mich immer wieder sehr berührt.

S: Wenn doch nur bald wieder Schnee ❄️ vom Himmel fallen würde! Die Stimmung ist einfach sofort eine ganz andere. Ich zähle ganz fest auf Frau Holle...

T: Es gibt Traditionen, die vor allem im Winter ihren ganzen Zauber hervorbringen. Eine davon ist für mich das Räuchern. Samstags beim Putzen z.B. räuchere ich immer. 

U: Noch 6 Arbeitstage, und dann: Urlaub! Ich freue mich sehr auf diese alles in allem gut 2 Wochen gemütliches und entspanntes Vor-sich-hinleben.

V: Heute mussten wir mit unserer Molly zum Vet. Sie frass seit 2 Tagen nicht mehr richtig, murrte rum und schien irgendwie nicht fit zu sein. Die Vet konnte Entwarnung geben: Zähne und Blutwerte i.O., kein Fieber, keine Tastbefunde.  Wahrscheinlich einfach eine altersbedingte Malaise, meinte die Vet. Immerhin wird Molly im März schon 16! Ihr Wort in Manitou's Ohr....

W: Letzten Sonntag haben wir unsere Wichtelei ausgelost. Seit Jahren wichteln wir, ich finde das eine prima Sache. So kann man sich auf ein einziges Geschenk konzentrieren, und man vermeidet im Vornherein diese unglaubliche Konsumschlacht.

X: Zur Xmas-Zeit feiere ich den Winter, die Natur, die Ruhe und die Einkehr- ins Zuhause und in sich selber. Eine Wohltat in unruhigen Zeiten wie diesen.

Y: Y.... Y.... ppfftthhhh..... da fällt mir jetzt echt nichts ein! 

😁

Z: Ich freue mich dass ihr euch die Zeit genommen habt, diesen doch etwas voluminösen Post zu lesen!


Fröhlichen 

(2. Apfenz)

Sonntag,

meine Lieben!

⭐️ 



 

 

 

Donnerstag, 28. November 2024

GESCHWIND!

  

Meine Güte. Ich hatte lange nicht mehr so sehr das Gefühl, dass mir die Zeit dermassen durch die Finger rinnt wie jetzt gerade. Schon steht der Apfenz wieder vor der Tür und bittet freundlich um Einlass- war das nicht eben erst?

Unser Wintermärchen aus Schnee taut leider auch grade wieder weg. Aber alles hat zwei Seiten: der sonnige und warme Tag gestern fand seinen Abschluss in einem fulminanten Abendrot.

 

 

Heute allerdings ist es nass, grau und trüb. Aus unserem Spaziergang mit den Dicken heute Morgen wurde nichts; das Tauwetter der letzten Tage und die Minusgrade nachts haben die Wege im Wald zu Eisbahnen werden lassen. Da ist Vorsicht geboten- wir wollen ja weder unsere Knochen noch die der Dicken einer Gefahr aussetzen! Mal sehn, wie das bis zum Wochenende wird.

Dafür habe ich ein paar anstehende Erledigungen geschafft, was auch nicht zu verachten ist. Ich habe 2 Zainen Wäsche weggebügelt, und ich habe ausserdem das Handy auf der Post aufgeladen, eingekauft, Medis bei der Hausärztin abgeholt und einen Apfenzkranz, den ich bei der Kollegiumsgärtnerei im Ort bestellt hatte, wo geistig und psychisch beeinträchtigte Menschen beschäftigt werden. Der Kranz ist wunderschön geworden, ganz einfach aus Tannzweigen, dick und puschelig mit beinah einem halben Meter Durchmesser. Der kommt hier an die Wand, ganz schlicht mit einer feinen Brokatschleife und dem niedlichen kleinen Hampelmann dran, den ich letzthin im Geschäft meiner Haus&Hof-Schneiderin entdeckt habe.

Der Gedanke, dass ich so diese Institution unterstützen kann und gleichzeitig mein Geld in der Umgebung bleibt, gefällt mir sehr.

Ausserdem muss man ja nicht immer alles selber machen; das reduziert effektiv den Stresspegel, der in den kommenden Wochen wohl wieder leidenschaftlich besungen wird...😉

Und so bemühe ich mich erfolgreich, alles in Ruhe anzugehen. Ein bisschen Anspannung brachte diese Woche der Umstand mit sich, dass der Pfüdi kastriert wurde; aber der kleine Mann hat die Prozedur bestens überstanden. Wir haben ihn für eine Nacht mit nach Hause genommen, und er verhielt sich vorbildlich. Toffee hat ihn zwar dermassen angefaucht, dass sie anschliessend einen heftigen Hustenanfall erlitt 😂- aber Pfüdi hat das gentlemanlike ignoriert und die Damen auch sonst in keiner Weise bedrängt. Er ist einfach ein wirklich entzückender und sehr cleverer kleiner Kerl- und ich kann bis heute nicht verstehen, wie man so ein Wesen einfach seinem Schicksal überlassen kann...

So!

Das wärs dann auch schon für heute- ich stell mich jetzt in die Küche und bruzzle mir ein feines, fluffiges Eieromlett mit Raclettekäse und Vollkorntoast.

 


 

Solche Tage liebe ich ja; ganz entspannt und in Ruhe eins nach dem andern tun...

Wunderbar!

 

Einen gemütlichen 

1. Apfenz 

wünsche ich euch! 

⭐️



 


Donnerstag, 21. November 2024

BABY, ITS COLD OUTSIDE!

  

Nur ganz schnell und weils so schön ist:

 


 

 Letzte Nacht legte sich eine feine, weisse Schicht auf die Landschaft, und seit etwa halb 3 heute Nachmittag schneit es "wie eine Wand".

 

 

Nachtrag: Blick aus dem Schlafzimmerfenster heute Freitag früh. 

 


 

Ca. 45 cm liegen jetzt, und ich kam morgens mit meinem kleinen Rönochen nicht mal mehr weg vom Haus. HH hat mich zum Stall gefahren (4x4 sei Dank!), nach Hause bin ich dann gelaufen. Und irgendwann gegen 8 hatten die Gartenbauer dann auch rund ums Haus mit schwerem Gerät Schnee geschoben, ich konnte mich auf den Weg zur Arbeit machen. Einfach ein bisschen langsamer alles, dann geht das!😊 

Leider sind ab Sonntag wieder deutliche Plus-Tempis angesagt, aber für's Erste geniessen wir das jetzt mal!

 

Haltet euch schön warm!

❄️