Dienstag, 31. Dezember 2019

TWENTY-TWENTY!

Was fängt man mit den letzten Stunden eines Jahres an?

Das Seelchen in mir hockt deprimiert und leise seufzend
auf dem Sofa. Der Blick schweift wehmütig aus dem Fenster und
verliert sich im dichten Grau des Nebels.
"Ach!" wehklagt es und führt theateralisch die Hand an die Stirne,
"Ach!- schon wieder ist ein Jahr vorbei! Wo sind nur die Tage
geblieben? Vergangen sind sie, vom Wind des Alltags vor sich
hergetragen und verweht ins Nirgendwo...."
Und das Seelchen sinkt, ganz grau im Gesicht,
 in sich zusammen wie ein Häufchen 
Elend.

Doch es hat nicht mit dem Pragmatiker gerechnet, denn

  "zwei Seelen wohnen, ach! (schon wieder! 😉), in meiner Brust!"

Der baut sich vor dem Seelchen auf, stemmt energisch die
Fäuste in die Hüften, prustet sich eine wilde Locke aus dem
Gesicht und rügt sein Gegenüber:

"Was heulst du denn rum, dummes Ding? Nichts als eine Zahl
ist das; alles wird weiter seinen gewohnten Gang gehen! Und wenn
du möchtest, dass sich was ändert- dann liegt es allein in
deiner Hand. Dann kneif den Allerwertesten zusammen und
reg dich!"

Er übersieht gefliessentlich, dass das Seelchen 
bei seinen Worten zusammengezuckt ist, drückt ihm 
ein Glas mit Blubberwasser in die
Hand und stösst schwungvoll an.

"Auf ein fröhliches, gesundes neues Jahr!
Schärfe dein Auge für das Schöne,
bleib positiv und vorwärtsgerichtet,
 stell dich den Herausforderungen
und lerne aus ihnen-
alles kommt, wie es muss!"

Sagts und stürzt sein Glas mit einem Schwung,

das Seelchen schnieft und seufzt.....  
😊

Und im wahren Leben?
Genau so! 

Ich nehme mir, bewahre, keine Vorsätze.
Aber ich möchte weiter sehr achtsam durchs Leben gehen,
und ich möchte auch meine eigenen Ressourcen schonen.
Mein Körper signalisiert immer häufiger, dass "Mehr"
definitiv keine Option ist.

Also werde ich auch im Umgang mit mir selber weiter
an der Definition eines "weniger ist mehr" feilen.
Meine Fotocollage intepretiert ziemlich genau,
was ich mir darunter vorstelle ☺️ 


Bild in der Mitte: FrauHummel
alle andern: von hier, merci! 






Auf mit Elan in ein munteres, schwungvolles,
zuversichtliches und hoffentlich gesundes




2020 !


(Eine schöne Zahl- so rund und dynamisch)


Ich freu mich drauf, euch hier wiederzusehen!



Bis dahin,

🎉 ganz ❤️liche Hummelzgrüsse! 🎉





Mystisch, nichtwahr?? (Blick aus unserm Arbeitszimmer, 27.12. abends)






Sonntag, 22. Dezember 2019


Ganz egal, was ihr zu feiern gedenkt-


🌟 die Wintersonnenwende 🌟
🌟 Weihnachten 🌟
🌟 die Rauhnächte 🌟
🌟 oder ganz einfach das Leben.. 🌟


tut es ausgiebig, fröhlich und entspannt! 

Geniesst die kommenden Tage von Herzen,
lasst euch nicht aus der Ruhe bringen und
gönnt euch möglichst viel von dem, 
was euch glücklich macht.






Habt eine schöne Zeit,
bis bald und aller❤️lichste
Hummelzgrüsse!

💫✨💫








Samstag, 7. Dezember 2019

TAGE WIE DIESER...


...machen mich einfach zufrieden. So richtig
tief innendrin. Und ich kann nicht mal ganz genau
festmachen, woran es liegt. 
Es ist diese Zeit, die ich einfach liebe. 
Auch- oder vor allem?- wenn der Nebel bis an die Häuser
steht und alles Laute und Grelle abdämmt.
Dann ist ein Spaziergang mit HerrnHummel und den
beiden Dicken durch den stillen, mystischen Wald ein
echtes Geschenk. Man kann allen Ballast des 
Alltages hinter sich lassen und sich wieder erden.

Die Natur ist ein essentielles Element in meinem Leben;
unvorstellbar für mich, in einer Stadt zu leben.
Ich brauche den täglichen, direkten Kontakt mit ihr.
Und wenn sie sich, wie heute am späten Nachmittag,
mit einem unglaublich schönen Lichtspiel am Himmel
selber inszeniert berührt mich diese Kraft und Intensität.


Meine freie Zeit jetzt ist für mich eine sehr ruhige,
sehr beschauliche. Ausser mit meinen Tieren
verbringe ich sie gerne mit einem guten
Magazin oder einem Film, kitschig zwar, aber Balsam
für die Seele. 😊



Ich suche und finde das Kleine, Feine und Schöne im Leben,
das meiste davon kostenlos und freihaus geliefert.

Unsepktakulär ist das, 
langweilig, würden es wohl einige 
nennen.



Mich aber macht es sehr zufrieden.
So richtig tief innendrin.



Einen fröhlichen 2. Apfenz euch allen,
🌟ganz herzliche Grüsse!🌟








Samstag, 23. November 2019

KLEINKUNST ZUM WOCHENENDE

                     
Wenn die liebe Ursula vo ännet em Hoger 
mir mein Tausch-Magazin übersendet, 
dann geschieht das nicht einfach 
in einem schnöden Couvert- mais non!

Dann setzt sie sich hin und malt 
kleine Kunstwerke aufs Packpapier. 
Hingebungsvoll und detailverliebt- 
ist das nicht einfach zauberhaft?? 
Sowas muss man doch einfach unters 
geneigte Blogvölkchen bringen, 
nichtwahr? 
😊





Merci tuisig, liebe Ursula, für diese  
herzige Überraschung zum Wochenende! 
Die Wohnung ist geputzt, 
das Räucherstövchen auf Betriebstemperatur, 
draussen rüttelt der Föhn an den Bäumen- 
ich freue mich auf meine Lektüre!

Dir und euch allen ein wunderschönes WE, 
macht die Beine lang und geniesst eure Zeit.



Für heute:
kurz und knackig mit 
💕lichsten Hummelzgrüssen!















Samstag, 9. November 2019

ES RÄUCHERT!


So schade, dass es noch kein olfaktorisches Inetz gibt! Ich würde zu gerne diesen wunderbaren Duft mit euch teilen, der gerade durch unsere Wohnung wabert.

Eine ganze Weile schon hege ich die Absicht, mich jetzt endlich mal mit dem Räuchern zu befassen. Beim heutigen Besuch im Teeladen hab ich diesen Wunsch endlich in die Tat umgesetzt und mir erklären lassen, wie man räuchert. Dort gibt es natürlich auch eine Fülle an entsprechendem Zubehör zu kaufen und herrlich duftende Räuchermischungen. Fürs Erste habe ich die Mischung "Reinigung" gewählt, die Weihrauch, Myrrhe, Mastix, Salbei, Wacholder, Beifuss, Sandelholz, Tannennadeln und Johanniskraut enthält.

Das ausserdem erstandene Räuchersieb passt wie angegossen auf das kleine Schamott-Töpfchen aus meinem Fundus, das ursprünglich mal Citronellawachs gegen Mücken enthalten hatte. Zwischenzeitlich diente es zum Abbrennen geschmolzener Kerzenreste und ist jetzt also heimlich, still und leise zum Räucherstövchen avanciert.





Gleich nach dem Putzen vorhin habe ich es zum ersten Mal in Gang gesetzt und bin wirklich begeistert. Es duftet nicht nur unglaublich fein- man hat tatsächlich den Eindruck, dass die Raumluft gleich viel frischer wird. 
Und ausserdem empfinde ich diesen warmen, leicht süssen und doch harzigen Duft als sehr entspannend.

Gerade jetzt, wo es draussen wieder grauer, kälter und dunkler wird, schafft das Räuchern eine angenehme und wohlige Athmosphäre im Zuhause- neben warmem Kerzenlicht, das natürlich auch nicht fehlen darf.

Das, was da am Türbogen zu unserer Stube hängt und aussieht wie überdimensionierte Mistelzweige, das ist Salbei aus unserem Garten. Ein grosser, kräftiger Busch steht dort an der Hausmauer, und bevor die ersten eisigen Nächte ihm den Garaus machen habe ich mir einen Armvoll davon reingeholt. Wenn die Blätter erst getrocknet sind gedenke ich sie zum Räuchern zu verwenden. 

Was verwendet ihr zum Räuchern- habt ihr schon selber Mischungen hergestellt und woraus? 



Na dann: 
Frohes Wochenende, meine Lieben,
ganz herzliche Grüsse!








Donnerstag, 7. November 2019

ALLES OKAY!

Ach wie schön...ich hab besorgte Nachfrage erhalten,
 warum das denn hier so ruhig sei.
Ich möge doch bitte ein Lebenszeichen von mir geben!

Ich kann entwarnen: Alles okay. 
Ich hatte keinen Unfall (Manitou sei Dank!)
Und ich wurde auch von keiner Krankheit darnieder-
gerafft. Naja- meine Fibro läuft gerade in
hektischen Zeiten zu Hochform auf und triezt mich,
wo sie nur kann. 
Aber da gewöhnt man sich im Laufe der Jahre dran.
Man hat ja keine andere Wahl,
n'est-ce pas?

Und so ist der Geist wohl willig, aber der Körper
knirscht und ächzt und will einfach nicht so, wie
man das gerne hätte und es gerade vonNöten wäre.

Natürlich haben sich die Umstände in der Klinik noch 
nicht gebessert(und das werden sie sich vorderhand 
wohl auch nicht so bald.)


Erste Aktion also abends beim Nachhausekommen: 

tot-ins-Eck-fallen




(...und feststellen, wie schön der November doch ist
und was für unglaubliche Stimmungen er zu zaubern vermag!)



Meine liebsten Blogs lese ich natürlich noch- 
fürs Kommentieren fehlt aber der Elan definitiv. 
Seht es mir bitte nach-
das ändert sich bestimmt wieder. 
Irgendwann. 😌
Eventuell.


Und so lasse ich es einfach rollen.



Bis bald, meine Lieben,
ganz herzliche Grüsse!
💜

...und für dich, liebe B, einen dicken
Drücker obendrauf!






Samstag, 26. Oktober 2019

PLATT

Ppppffftttthhhhh.....

Ihr kennt das mit Sicherheit auch: Kommt abends von der Arbeit nach hause und seid zu nichts mehr fähig? So gehts mir in letzter Zeit andauernd. 

ICH.BIN.KAPUTT. 
Hinüber.
Geplättet.

Im Job ist es grad sowas von anstrengend. Bei uns herrscht Personalmangel, zwei Ärzte-Vollzeitstellen sind seit einiger Zeit in unserem Team nicht besetzt. Und das wirkt sich in einer Crew, welche die kleinste der medizinischen Disziplinen im ganzen Haus darstellt, signifikant aus. Die Arbeit wird deshalb ja nicht weniger, en contraire. Und so wirbeln unsere paar übriggebliebenen Ärzte zwischen Ambulatorium, Gebär- und Operationssälen hin und her, während wir MPA's krampfhaft versuchen, irgendwie Ordnung ins Chaos zu bringen, wartende Patientinnen und am Rande des Nervenzusammenbruchs balacierende OP-Planer besänftigen und dabei nie die Freundlichkeit und Zuvorkommenheit verlieren. Meistens jedenfalls. Denn einfach ist das nicht: der Blutdruck pegelt sich irgendwo um die 200 mmHg mindestens ein. Der sowieso schon zu einem altersbedingten Körperwärme-Überschuss tendierende Organismus dreht noch ein wenig mehr auf. Und eine sich über die letzten Monaten aufbauende, latente Müdigkeit gibt einem den allerletzten Rest. Denn nachts fährt das Gehirn fröhlich Karussell, will ums Verr****n nicht runterfahren und meint, das Erlebte vom Tag genau JETZT verarbeiten zu müssen. Und sollte dieser kleine, matschige, fiese Tyrann endlich mal Ruhe geben, dann sind da noch die Mücken. Ich weiss nicht, wo die herkommen- unsere Wohnung ist voll davon. Endlich wäre man mal eingenickt- "ssssssiiiiiiiiiiiiiihhhhhh!!" 


Aaaarrrrgggghhhhhhh!!!!!

Letzten Freitagnachmittag war ich, die Stellung im Ambulatorium mutterseelenallein haltend, ein paar Mal nahe dran, alles von mir zu schmeissen und das Gemäuer schreiend zu verlassen......

Aber nun. Ich bin zuversichtlich. Irgendwann...IRGENDWANN!!....wird sich das alles wieder einrenken.

Und bis dahin freue ich mich über alles Schöne, das mir in der Freizeit dann so vor die Füsse fällt.

Die Kühe zum Beispiel. Die sind jetzt wieder alle runter ins Tal gekommen und bevölkern die Weiden rings ums Haus. Ihre Glocken bimmeln munter, und erstaunlicherweise würde mich dieses Geräusch auch nachts nicht um den Schlaf bringen, obwohl es ziemlich durchdringend ist. Im Gegenteil: Es hat was total Einlullendes, Heimeliges. 

Oder Herr Mautzo. Der kleine Streunerkater, der lange hier ums Haus geschlichen ist. Abgemagert und so verwurmt, dass diese Plagegeister sogar schon aus seinem Allerwertesten gekrochen kamen. Also habe ich ihm ein paar Tabletten verpasst, welche die Viecher interieur abmurksen, und hab ihm 2 Mal täglich lecker Futter rausgestellt. Inzwischen hat er uns adoptiert, sozusagen. Jeden Tag klettert er ein paar Mal über ein Mäuerchen auf unsere Terrasse, klopft energisch an die Tür, die vom Schlafzimmer nach draussen führt, und bittet um Einlass- den wir ihm natürlich gerne gewähren, sofern wir zuhause sind. Ansonsten wartet er einfach, bis einer von uns vors Haus fährt, und kommt dann von irgendwoher angerannt.

Herr Mautzo ist ein Gentleman! Er behandelt unsere beiden Madamchen sehr höflich, bedrängt sie nicht und stellt ihnen nicht nach. Molly ist von ihm sehr angetan und teilt auch grosszügig ihre Sofaecke mit ihm. Toffee gibt sich noch ein wenig blasiert und faucht ihn dann und wann mal energisch an- und muss sich doch im Stillen wohl das eine oder andere Mal eingestehen, dass Herr Mautzo ein feiner Kerl ist. Auch wenn sie das nur ungerne offen zugibt! 




Ganz dolle hab ich mich über ein Päckchen gestern gefreut. Ich hab nämlich bereits das erste Weihnachtsgeschenk geliefert bekommen. Ja- ich. Ausgerechnet ich, die immer so schimpft, weil es jetzt schon allüberall in den Warenhäusern glitzert und glimmert! 
Aber ich hab etwas entdeckt, das ich schon längere Zeit gesucht habe  und das so haargenau zu einem meiner Lieblings-Menschen passt. Handgemacht ist es, hergestellt in einer über 100jährigen Manufaktur, wertig, nützlich und einfach schön. 
Und weil es so hübsch ist, hab ich mir auch eines davon gegönnt.
Nein, leider gibts kein Foto davon- ich vermute stark, dass "der Feind mitliest"! 😏

Und dann sind da noch die schweren Jungs. Die Mietzchen, die so fröhlich um den Stall tollen, in der warmen Herbstsonne dösen und ihr Leben geniessen. Bäume, deren bunte Blätter im Licht glühen. Die blaue Stunde abends, dieser mystische, erhabene Moment, wenn Tag und Nacht sich die Hände reichen und die Silhouetten unserer Berge dunkellila vor dem Firmament schimmern.....

So viele Gründe, sich zu freuen!


Bon week-end, mes chères!
Und vergesst nicht: Uhren zurückstellen!

(Hach! Eine Stunde länger schlafen....genau richtig jetzt... 😴)



Herzlichste Hummelzgrüsse!