Samstag, 16. Januar 2021

IT'S COLD OUTSIDE!


❄️❄️❄️

Ganz kurz und knapp:

Ein fröhliches

Winter-Wochenende

wünsch ich euch,

meine Lieben! 

❄️❄️❄️





 

Donnerstag, 14. Januar 2021

KAMIN.IM.KOPF

Heute ist so RICHTIG biestiges Wetter. Unsere Berge werden von dicken, grauen Wolken verschluckt, es ist kalt und regnet schon seit gestern Nachmittag. Ungemütlich könnte man es auch nennen, und mich fröstelt schon die ganze Zeit, seit ich vom Reiten zurück bin- trotz dicker Strickjacke, Leggins und Kuschelsocken an den Füssen.

Ein Feuerchen wäre jetzt schön, ein leise bollernder Gusseisenofen, der seine Wärme in den Raum abstrahlt und ihn gleichzeitig mit diesem herrlichen Duft nach Harz, Holz und ein bisschen Rauch erfüllt.....

Eine solche Feuerstelle bleibt hier leider Wunschtraum, denn der Kamin, der dazu vonnöten wäre, wurde bei der letzten Renovation des Hauses aus unerfindlichen Gründen abgebaut.

ABER! Das www hält Abhilfe bereit. Ich suche mir dann gerne auf youtube irgendwas, das im Titel "relaxing" und "fireplace sounds" führt, und schwuppdiwupp erscheint ein Kamin mit tanzenden Flammen und knackenden Scheiten auf dem Bildschirm. 

 

 

Was das ganz Erstaunliche an der Sache ist: es wird wärmer. Und zwar nicht nur visuell, nein- offenbar lässt sich unser Gehirn auf diesen optischen Reiz ein, funkt "ansteigende Temperatur!" an den Körper, und der reagiert prompt auf diese Information. Ihr lacht jetzt vielleicht- aber inzwischen sitze ich im ärmellosen Tshirt am Computer.....

Das, was wir unserem Gehirn zur Verarbeitung vorsetzen, wird  postwendend eingeordnet und verwertet und hat einen ganz direkten Einfluss auf unsere Befindlichkeit. Und offensichtlich lässt sich unser Oberstübchen dabei ganz gewaltig manipulieren! Das ist nichts Neues- diese Tatsache wird von allen Institutionen rege genutzt, die uns was verkaufen, uns beeinflussen, uns schlussendlich in irgendeine Richtung lenken wollen.

Das Positive an der Geschichte aber ist, dass wir unsere eigene Gefühlsverfassung über dieses "Tool" regulieren können.

Beispiel:

War der Tag mal wieder so richtig💩??

So what. Das kann passieren und hat in der Regel weiter keine gravierenden Auswirkungen auf das Leben! Anstatt dieses bescheidene Gefühl aber mit in den Feierabend zu nehmen, Manitou und die Welt zu verfluchen und sich damit auch noch den Rest des Tages zu vermiesen:

Einfach im übertragenen Sinne einen knisternden Kamin auf den Bildschirm im Kopf holen. Ganz egal, was es ist, aber positiv besetzt sollte es sein.

Dieser Input wird vom Gehirn dankbar angenommen werden und einigen Einfluss auf den weiteren Verlauf des Feierabends haben....

 Lässt sich übrigens auf alle möglichen Situationen im Leben anwenden.... 😉


 

 

Achja.

Draussen schneit es jetzt.

Ist das schöööön! 

😊 

 

 


Sonntag, 10. Januar 2021

LICHT INS DUNKEL!

Wenns kalt und diesig und ungemütlich wird draussen, dann stecken wir Zuhause wohl alle gerne eine Kerze an. Das warme, weiche Licht zaubert sofort eine behagliche Athmosphäre in die Räume - und es duftet einfach auch gut!

Bei mir sammeln sich immer wieder ziemliche Mengen an Wachsresten an. Da unsere natürlichen Rohstoffe immer knapper und wertvoller werden würde es mir nicht einfallen, diese Überbleibsel in den Müll zu schmeissen. Und das Naheliegendste ist wohl, einfach wieder neue Lichter daraus zu fertigen!

Heute Nachmittag habe ich mir eine einfache Einrichtung zum Kerzenziehen aufgebaut und mich an diese, beinahe schon meditativ zu nennende, Beschäftigung gemacht.

Docht ins Wachs tauchen, ins Becken mit dem kalten Wasser legen. Nächster Docht ins Wachs tauchen, ins kalte Wasser legen....Immer und immer wieder.

Anfänglich hat man das Gefühl, dass es Ewigkeiten dauert- aber dann nehmen die Kerzen plötzlich an Umfang zu. 



Diese knubbeligen, ca. 15 cm langen Kerzen sind so peu à peu entstanden. Es war spannend zu beobachten, welche Farben sich aus den verschiedenen Kerzenresten ergaben. Ich hab einfach immer wieder ein paar Bröckchen Wachs in die Blechbüchse gegeben, und so wechselten sich die Schichten ab. Von Mauve über Hellblau und Grau ging das, schlussendlich wars dann ein eisiges Grau-Blau, bestens passend zum Wetter draussen! 

Ich mag gerade dieses Unperfekte und dass jede Kerze ihren eigenen "Charakter" hat!



Vor 2 oder 3 Wochen hatte ich mich am Kerzengiessen versucht, einmal in ein altes Confiturenglas und einmal in eine runde Mietzgoodies-Kartonverpackung. Auch das ist eine einfache Art, Kerzenreste zu verwerten.

Meine Wachsreste sind so wortwörtlich auf etwa ein Drittel der ursprünglichen Menge zusammengeschmolzen.

Und ich freue mich, auf nachhaltige Art und Weise einen Schwung neue Kerzen im Schrank zu haben.

 

Der Winter dauert ja noch ein paar Tage, nichtwahr?

 

❄️⛄️❄️

 

Kommt gut in eine gesunde und fröhliche Woche, ❤️liche Grüsse!

 

 

 

 



 

Donnerstag, 7. Januar 2021

TAG 7

 

 

Draussen inszeniert der Winter einen ganz und gar zauberhaften, klirrend kalten Tag. Morgens sind wir durch einen märchenhaft anmutenden, stillen Wald geritten, die ersten Sonnenstrahlen brachen durch die Äste und liessen jedes einzelne Kristall des pudrigen Schnees in allen Farben des Regenbogens aufglitzern. 


Foto von Jule, der Tochter meiner Schwester, die 
in letzter Zeit oft mit mir und den Dicken ausreitet
 
 
Jetzt sitze ich mit einer Tasse heissen Tees und einem handgemachten Pralinchen am Schreibtisch, eine gemütliche Müdigkeit in den Knochen und mit vielen Gedanken im Kopf.
 
(Übrigens: Die Pralinées waren das Geschenk eines lieben Patienten. Der schätzt unsere Arbeit in der Klinik gerade in diesen Zeiten so sehr, dass er jedem einzelnen Mitarbeiter (über 550 an der Zahl!) eine grosse Packung dieses feinen Confiseurerzeugnisses hat zukommen lassen- was für eine schöne Geste!)
 
Eine knappe Woche ist dieses Jahr nun alt. Es wird, vor allem in beruflicher Hinsicht, grosse Veränderungen mit sich bringen. In der Klinik wird sich einiges tun, auf allen Ebenen- und ich weiss noch nicht so recht, was ich davon halten soll. Aber wie immer: ich lasse es auf mich zukommen. Es macht keinen Sinn, sich jetzt schon über Gebühr gedanklich damit zu befassen, denn
 
1. kommt es anders 
und 
2. als man denkt!

Sowieso: WENN ich mir einen Vorsatz genommen habe für das neue Jahr (etwas, das ich ja grundsätzlich gar nicht tue...)dann der, weiter gelassen zu bleiben.
 
Bedacht und ruhig meinen Weg zu gehen, mich nicht beirren zu lassen. Das ist eine Fähigkeit, die einem gerade in seltsamen Zeiten wie die jetzigen gut über die Runden bringt.
 
Unsere Gedanken reflektieren sich 1:1 in unsere Gefühlswelt; es bringt mir also gar nichts, wenn ich mich aufrege über die Massnahmen, die uns gerade auferlegt werden.
Aber ich kann mich damit befassen, was mir daneben noch alles an Positivem bleibt; und wenn man ehrlich ist mit sich selber, dann muss man sich eingestehen, dass das noch viel mehr ist, als andern Menschen auf diesem Planeten je zuteil werden wird. Und das, was wir hier an Einschränkungen zur Zeit erleben, ist in andern Ländern nur ein Bruchteil dessen, was die Bevölkerung dort Tag für Tag an Bevormundung erdulden muss.... 
 
Vielleicht bekommt aber so alles, was wir inzwischen als selbstverständlich annehmen, wieder einen neuen Wert und mehr Bedeutung. Vielleicht reflektieren jetzt einige ihre Ansprüche, ihr Verhalten und nicht zuletzt das eigene Ich.
 
Diese Phase jetzt wirft so manchen auf sich selber zurück. 
Eine Art, damit umzugehen, ist zu resignieren oder sich zu widersetzen.
 
Die andere, daraus Kraft 
zu schöpfen.
 
 
 
Ich habe mich für Letzteres entschieden.
 
  
 
 



 

Freitag, 1. Januar 2021

THESE BOOTS ARE MADE FOR WALKING!

 🎉 FROHES NEUES JAHR, 🎉

 meine Lieben! 

 

 Ich hab mir kurz überlegt, hier ein kleines Resumée aufs alte Jahr zu schreiben, konnte es mir aber grade noch verkneifen. 😊

Mein ganz persönliches kann in meinen Posts nachgelesen werden, das weltumspannende ist hinlänglich bekannt und bedarf keiner weiteren Ausführungen!

Ich halte es wie immer: 

Zuversichtlichen und fröhlichen Schrittes stapfe ich los ins neue Jahr und freue mich auf das, was da kommen mag.

Bin dankbar für alles, was ich habe und versuche, Schwieriges als Chance zu sehen.

Bis dato bin ich mit diesem Prinzip erstaunlich gut gefahren.... 

 

Das mit dem "fröhlichen Schrittes" hab ich gleich mal wörtlich genommen. Hab (fast) all meine Schuhe im Keller und ausserdem den Schuhschrank geputzt. (Sowas kann auch nur mir am 1. Januar morgens um 10 einfallen....😉) 

Aber wer bequem und trockenen Fusses vorwärtskommen möchte, der braucht gutes und intaktes Schuhwerk!

Wie ich also meine Treter wienere fällt mir auf, wie alt die Dinger zum Teil sind.....

 

Aber mal von vorne:

Die Stallschuhe. Meine meistgetragenen überhaupt! Täglich begleiten sie mich zur Stallarbeit und zum Reiten, die oberen nur, wenns richtig viel Schnee hat und knackkalt ist.

(Ähemm-yep. DIE hab ich nicht geputzt. Mach ich mal im Stall mit Sattelseife- und fett....)


Meine Winter-Stiefel- fragt mich nicht, wie alt sie genau sind. Alt! Sehr alt.


   Meine Chucks und meine Sneaker. Letztere haben 20 Jahre auf dem Buckel. Mindestens! Die Sohlen waren schon abgefallen, wurden von meinem Schwager progfessionell wieder angeklebt und halten jetzt wohl wieder ein paar Jahre!

 

Für den Sommer meine heissgeliebten Birkels und meine betagten, aber immer noch in bestem Zustand erhaltenen Riemchen-Ballerinas. Von Ecco. S..bequem und scheinbar unkaputtbar. 20 Jahre??

 
 
Und last but not least:
Was für den Frühling und den Herbst. Mit dicken Socken auch im Winter. Die blauen vielleicht 6 oder 7 Jahre alt, die unteren, ihr ahnt es schon, begleiten mich seit Ewigkeiten. Mindestens so alt wie die Ballerinas. Auch von Ecco. Die Marke empfiehlt sich!


 
Ihr seht schon:
 mein Schuhschrank präsentiert sich äusserst übersichtlich. Das einzige, was ich gerne mal wieder hätte, sind ein paar fette Doc Martens. Ich find die einfach genial. Gerade auch zu Kleidchen. Mit dicken Strümpfen und Strickpullis- oder jacken kommen die sehr frech....
 
Na, dann kanns ja losgehen!
Kommt ihr mit?
👞👡👠👢
 
 
Dicken Neujahrsdrücker und
❤️lichste Hummelzgrüsse!
 
 
 
 

 

Donnerstag, 24. Dezember 2020

Twenty-four!

 

 

⭐️

⭐️⭐️⭐️

...und jetzt:

feiert!

⭐️

esst und trinkt!

⭐️

singt und lacht!

⭐️

Es gibt immer noch genug 

Anlass zur Freude auf diesem Planeten.

🎄🎄

🎄🎄🎄

 

 
 
 
 
 

 

Montag, 21. Dezember 2020

ALLEM ZUM TROTZ

Was für ein Jahr. 

Eine winzigkleine organische Struktur hat unser Leben in einer Art verändert, wie wir es uns wohl nie hätten vorstellen können. Jetzt mutiert sie fröhlich vor sich hin (das haben Viren so an sich, darüber braucht man sich nicht wundern), und ich frage mich, wieviel der hochgelobte neue Impfstoff in diesem Kontext effektiv noch (be)wirken wird. Ein Impfstoff notabene von dem keiner weiss, was er in Zukunft in unserem Körper anrichtet.

Aber wie wenn das nicht genug wäre wird der Ton zwischen den Menschen immer gehässiger, die Fronten verhärten sich, ein chaotisches Covid-Regel-Wirrwarr trägt noch seinen Teil zur grossen Unruhe in der Bevölkerung bei.

Und ich sitze vor'm Bildschirm, mache mir Gedanken zu einem neuen Post und frage mich: Kann man eigentlich angesichts der aktuellen Zustände noch über Weihnachtsdeko, Guetzlibacken, Mode und die Befindlichkeit verunfallter Mietzchen schreiben?

Oder setzt man sich damit womöglich dem Vorwurf gelebter Oberflächlichkeit aus?

Nein, natürlich nicht. Gerade belastende Phasen im Leben wie die aktuelle bedürfen ganz dringend vertrauter Strukturen und Traditionen. Dinge und Themen, die Freude bereiten und für Entspannung sorgen. Auch sie bewirken, dass wir den Alltag zuversichtlich und so gelassen wie möglich meistern, unseren Mitmenschen freundlich und verständnisvoll begegnen können. 

Bloggen könnte man also auch als eine Art von aktiver Psychohygiene bezeichnen, nichtwahr? 😉

 ⭐️⭐️⭐️

Dieses Weihnachten wird ganz ruhig, wir werden alleine feiern; einzig am 26. haben wir meinen Daddy und seine Partnerin zu Mittag eingeladen. 

Meine drei Kärtchen sind verschickt, die paar kleinen Päckchen liebevoll eingewickelt. Dieses Jahr wollte ich wieder alles nur mit Material bewerkstelligen, das schon da ist. Hab bunte Bogen aus Magazinen zum Verpacken benutzt, aus kleinen Papierresten Anhänger gebastelt, Kärtchen verwendet, die übriggeblieben waren und sich über die letzten Jahre angesammelt hatten. Einzig 2 Röllchen breites Stoffgeschenkband hab ich mir gegönnt- ohne schöne Schleifen sieht das doch irgendwie "halb-patzig" aus!

 


 

Meine Geschenke lassen sich übrigens praktisch alle "verbrauchen" oder werden in Form eines finanziellen Zustupfes an einen grösseren Wunsch überreicht. Und damit nicht nur schnödes Gutschein- oder Banknoten-Papier den Besitzer wechselt, liegt jedem Päckchen auch noch ein Stückchen handgemachte Schokolade bei, hergestellt in der kleinen Manufaktur im Nachbarort. 

Und ich finde: es passt! Nun kann ich die nächsten Tage ganz entspannt angehen, meine Ferien geniessen, die ManitouseiDank doch nicht den Bach runtergegangen sind.....

 

Jetzt fehlen nur noch 

ein paar Flocken 

❄️⛄️Schnee!⛄️❄️ 




 

 
 
 
 
 
 


Sonntag, 13. Dezember 2020

SONST NOCH WAS?

Manchmal strapaziert einem das Leben ein wenig über Gebühr. Dieses Jahr 2020- es wird mir nicht wegen Covid 19 in Erinnerung bleiben, auch wenn ich selber erkrankt bin und jetzt mit einer unblaublichen Müdigkeit zu kämpfen habe und einer verminderten körperlichen Leistungsfähigkeit, wie ich sie vorher nicht kannte. 

Nein, es sind die vielen Unfälle und Krankheiten meiner tierischen Freunde, die mich im zur Neige gehenden Jahr wirklich manchmal an die Grenzen meiner mentalen Belastbarkeit gebracht haben.

 

Los gings im März mit Johnny. Der Dicke hätte wegen einer Bauchfellentzündung ums Haar sein irdisches Dasein beendet. Wir sind überglücklich, dass er die Kurve geschafft hat und jetzt wieder putzmunter ist!

Ende Juli verschwand Katerchen Bilbo tagsüber spurlos- wir wissen bis heute nicht, was mit ihm passiert ist.

Ende August wurde Mautzo vom Auto überfahren. Die abgerissene Rute wurde in der Klinik amputiert, seine Behandlung zog sich über einen Monat, doch schlussendlich kam der kleine Körper mit den Strapazen nicht mehr zurecht- Mautzo ging über den Regenbogen.

Mitte Oktober bekam Yuma einen riesigen Abszess an der rechten Schulter ausgeräumt, war 3 Tage in der Klinik. 

Anfang November musste Amélie wegen einer Entzündung der oberen Luftwege behandelt werden.

Und immer bangt man, macht sich riesige Sorgen, hat schlaflose Nächte.

 

Das reicht!- würde man jetzt wohl denken, nichtwahr? Schlimmer kanns nicht mehr kommen.

 

Oh doch.

ES.KANN.

 

Mittwochmorgen finde ich unsere Dixie auf dem Heuboden mit einem seltsam verdrehten Beinchen. Eine erste Diagnose beim Haus&Hof-Tierarzt: Rechter Oberarm gebrochen und disloziert.

 


Kostenvoranschlag für die OP: 

1200-1500 Fränkli.

Ich stehe kurz vor einem Nervenzusammenbruch, das Konto ist leer, die Tierarztrechnungen dieses Jahr waren horrend, Verzweiflung streckt die kalte Klaue nach einem aus. 

 

Aber:

 

"Wenn du denkst, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her"

 

Das Lichtlein erschien mir in der Gestalt von Susanne, meiner Bekannten, die sich bei der Tierschutzorganisation NetAP engagiert. Innert kürzester Zeit hatte sie mir einen Termin bei einem Kleintierchirurgen vereinbart, der sich ebenfalls für NetAP einsetzt. Dixie's Oberarm wurde noch am selben Abend mittels einer Metallplatte reponiert und fixiert. 

 


Am nächsten Tag durften wir sie schon wieder heimholen- jetzt sitzt sie auf dem Heuboden im Zwinger, den wir für sie aufgebaut haben. Die nächsten 5 1/2 Wochen wird sie dort in den Genuss einer ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️-Sterne-Betreuung kommen, sie ist ganz zufrieden, begrüsst mich immer mit ihrem zarten Stimmchen und schluckt brav ihre Medis.

Ich bin NetAP und Susann so überaus dankbar! DAS ist der wahre Geist von Weihnachten.....

Haltet bitte die Daumen, dass das jetzt endlich, endlich mal aufhört.

Ich bin ziemlich unkaputtbar, mental echt belastbar und ich versuche immer, aus allem das Beste zu machen.

 

Aber das war jetzt ein wenig viel.

😳

 


 

 

 

Dienstag, 1. Dezember 2020

SCHNEE-HEEEE!

Draussen schweben dicke, fluffige Flocken vom Himmel, lassen sich glitzernd auf allem nieder und machen die Welt ein bisschen ruhiger. Natürlich freue ich mich über die weisse Pracht. Einerseits, weil ich den stillen, eisigen Winter liebe, andrerseits, weil sich das einfach so gehört für diese Jahreszeit. Wenigstens das Wetter scheint sich besonnen zu haben und bringt ein bisschen Normalität in diese seltsamen Tage... 

Tatsächlich hat es jetzt auch uns erwischt- wir sitzen für die nächste Zeit in Quarantäne. Fragt mich nicht, wo's herkam. Wir, die wir uns neben der Arbeit praktisch nur zuhause oder im Stall aufgehalten haben, Menschenansammlungen mieden, weder Besuch hatten noch zu Besuch gefahren sind.

Aber nun. Wir werden die ortsansässigen Lieferdienste bemühen, lesen, schöne Filme schauen, mit allem die Zeit totschlagen, was sich so anbietet.

Meine allergrösste Sorge bei der ganzen Sache: meine Tiere natürlich! Aber ManitouseiDank haben wir vom Covid-Center das Go bekommen, sie weiter selber versorgen zu dürfen. Weil der Stall ganz nah an unserm Zuhause liegt, weil dort keine andern Menschen anzutreffen sind und wir, ohne andere zu behelligen, aus dem Haus huschen können.

Finde mal einen auf die Schnelle, der sich mit Pferden auskennt und sich 3 Mal am Tag die Zeit freischaufeln kann, die Dicken und eine Horde zum Teil halbwilder Mietzen zu betüddeln!(Die, notabene, zum Teil gerade jetzt auch noch Medikamente verabreicht bekommen müssen....)   

 

 
Und sonst? Alles in schönster Ordnung. Den ersten Apfenz haben wir ganz gemütlich hinter uns gebracht. Irgendwie wurde ich von der Tatsache, dass diese schöne Spanne im Jahr schon wieder angebrochen ist, mal wieder ziemlich überrumpelt. Nach diesem endlosen und sehr warmen Herbst hatte man den Apfenz schlicht noch nicht auf dem Rechner... 
Also hab ich meine Erzgebirgespielsachen, die Zapfengirlande und die Trömmelchen, die Holzsterne, Kerzenengel und natürlich meine Weihnachts-Määähs aus der alten Stollentruhe meiner Oma geholt. Hab schöne Musik angemacht und dann in aller Ruhe die Wohnung ein wenig geschmückt. Viel ist es nicht- aber gemütlich siehts aus!



Na dann: Haltet euch warm, bleibt gesund und bis bald, meine Lieben!

 

❤️lichste und ❄️winter❄️liche❄️

Hummelzgrüsse!


Samstag, 14. November 2020

HERBSTGOLD.UND.BUZZCUT

Tatsächlich. Wir mussten uns ein wenig gedulden, aber jetzt hatten wir doch noch ein paar davon: So richtig goldene Herbsttage, die ihren Namen verdienen. Auch wenn wir bereits Mitte November und in 2 Wochen (!!) den 1. Apfenz schreiben und es jetzt mal zügig so richtig kalt werden sollte.... Aber nun- wir wollen nicht wählerisch sein, n'est-ce pas?

Abgesehen von dieser unvergleichlichen Farbenpracht in der Natur, den wunderbaren "blauen Stunden" abends und dem glasklaren Fernblick bin ich immer wieder fasziniert von der Stimmung, die diese Jahreszeit auch in eine Wohnung zaubern kann. Wenn die goldenen Strahlen durchs Fenster in die Stube scheinen und dabei von den Spalierbäumen an der Terrasse gebrochen werden, dann taucht dieses Leuchten einen Raum in ein reizvolles Spiel von Licht und Schatten. Sich dann einfach hinzusetzen und diesen Anblick auf sich wirken zu lassen hat tatsächlich einen sehr entspannenden Effekt. Und mit etwas Glück kann man solche Szenerien sogar bildlich festhalten; die Strahlen auf dem Bild sind nicht etwa gephotoshopt, neinein! 

 


Tja- und wie spanne ich jetzt einen einigermassen intelligenten Bogen zum nächsten Thema? Schwierig- also lass ich es lieber. 😄

War heute beim Coiffeur und hab mir einen Buzzcut schneiden lassen. Mal wieder. Weil es einfach genau MEINE Frisur ist, praktisch und unglaublich bequem. Ich muss jeden Tag haarewaschen (Ponyduft!), das geht jetzt wieder in Rekordzeit. Und das Gefühl, mit den Händen durch das raspelkurze Haar zu fahren, ist einfach genial.

Ich weiss gar nicht warum ich immer wieder versuche, mein Haar ein wenig länger wachsen zu lassen. Denn mit jedem Zentimeter sehe ich älter aus. Ich hab meiner Coiffeuse heute angedroht, in Zukunft bei diesem Schnitt bleiben zu wollen, was ihr etwas zu missfallen schien. In der Regel muss ich mit ihr um jeden Milimeter diskutieren.... Aber schlussendlich greift sie dann doch immer ergeben seufzend zur Tondeuse, *ggg*!

Und hej: Es muss ja eigentlich auch nur mir gefallen!

 


 

Habt einen wunderbaren Sonntag,

ganz ❤️liche Hummelzgrüsse!