Wenn ich abends, wie in den letzten Wochen, völlig kaputt nach hause komme, wenn die felligen Freunde versorgt sind und ich einfach nur noch die Beine hochlegen möchte, dann schaue ich mir gerne was Interessantes im TV oder auf youtube an. Dabei bin ich vorgestern auf eine Sendung von ARTE gestossen, die ich wirklich spannend fand und die ich euch empfehlen möchte.
ARTE ist tatsächlich einer meiner bevorzugten Sender, weil es dort regelmässig richtig gute Reportagen gibt, oft auch über die Themen Umweltschutz und Nachhaltigkeit.
Im Beitrag "Wie wir uns selbst betrügen" geht es darum, wie unser Gehirn mit Informationen umgeht und wie es sich eine Meinung bildet. Gehirnforscher und Psychologen erklären am Beispiel des Klimawandels, warum es immer noch (zu)viele Menschen gibt, die ihn leugnen, obwohl die Zeichen einfach nicht mehr zu übersehen sind und wortwörtlich "auf Sturm" stehen.
Unser Gehirn ist ein grossartiges Organ, das Unglaubliches leistet. Aber es kann uns auch in die Irre führen; gut also, wenn man weiss, wie es funktioniert, welche Mechanismen uns hemmen und warum wir oft untätig bleiben und wie gelähmt weiter unsere Pfade trampeln, statt unser Verhalten zu ändern.
Die Aussagen und Feststellungen im Film lassen sich natürlich auf jede Art der Meinungsbildung übertragen. Spannend zu erkennen, wie sehr sich unser Gehirn (und somit auch unser Handeln!) manipulieren lässt. Da helfen nur Selbstreflexion und eine gute Portion gesunder Skepsis allem gegenüber, was einem tagtäglich so vorgesetzt wird. Dann sollte es möglich sein, die Spreu vom Weizen zu trennen- oder eben belegte Tatsachen von Fake News.
Wie sagte schon Rudyard Kipling, Nobelpreisträger für Literatur 1907, ganz richtig:
"Nehmen sie nichts als
gegeben an,
wenn sie es überprüfen 🔎 können!"
Kommt gut in die neue Woche!
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