Sonntag, 21. Februar 2021

BEHARRLICH!

 Wüsste man es nicht besser, man könnte tatsächlich denken, dass der Frühling nun definitiv ausgebrochen sei. Kein Wölkchen ist am blitzblauen Himmel auszumachen, die Sonne lacht über die- zugegebenermassen noch trostlos graubraun wirkende-Landschaft, die Temperaturen steigen unermüdlich Tag für Tag. Und der Schnee hat sich ganz hoch über die Baumgrenze verzogen.

Herrlich!

Auch die Tierwelt scheint von heiteren Gefühlen (wortwörtlich!)beflügelt zu sein, was mir heute Mittag ein amüsantes Schauspiel beschert hat.

Ich stand am Küchenfenster beim Abwasch und schaute raus in den Garten. Dort steht, ganz nah am Haus, ein stattlicher Bergahorn. 

Aufs Mal flatterte eine Elstern heran und liess sich im verzweigten Geäst des Baumes nieder. Sie tippelte von Ast zu Ast, packte mit ihrem kräftigen Schnabel hier ein Zweiglein und dort eines und rüttelte an jedem unter vollem Körpereinsatz. 

"Was tut die da?" fragte ich mich, und plötzlich wurde mir klar: sie suchte wohl nach Baumaterial, um ihr Nest in einem der umliegenden Bäume auszubessern. Schliesslich soll die Familie in naher Zukunft wieder wachsen, und die benötigt ein sicheres, beschützendes Zuhause!

Eine Weile blieb die Elster erfolglos. Das Holz war wohl zu biegsam, als dass sie es hätte abreissen können. Aber dann erwischte sie einen Zweig, der den Winter nicht unbeschadet überstanden hatte. Ein grosser, verästelter noch dazu wars, den der Vogel mit einem Ruck vom Stamm riss, packen und damit losfliegen wollte.

Doch so einfach war die Geschichte nicht. Zog die Elster hinten am Ästchen, dann verhakte es sich vorne im umliegenden Geäst. Also hüpfte sie auf die andere Seite, packte dort an- aber nur mit dem Erfolg, dass das lange Stück nun am andern Ende festhing. Die Elster zog und schob, riss und zerrte. Das Ästchen zeigte sich weiter widerspenstig.

Nach einer Weile geschäftigen Treibens schien es der Elster zu blöd zu werden. Sie flog etwas oberhalb in den Baum und ich dachte schon, dass sie nun verschwinden würde. Aber nein: Scheinbar wollte sie sich einen besseren Überblick verschaffen! Sie legte den Kopf schief, guckte, machte ein paar Schrittchen zur Seite, guckte wieder- und hüpfte wieder zu diesem störrischen Zweig hin. Fasste ihn ungefähr mittig mit dem Schnabel und... liess sich damit einfach kopfvoran durch den Baum fallen! Mitsamt dem Aststückchen tauchte sie durch das Astgewirr, fing ihren Sturzflug mit ein paar eleganten Flügelschlägen auf und segelte auf das Dach des Geräteschuppens. 

Ich meinte ein triumphierendes Blitzen in ihren schwarzen Kulleraugen erkennen zu können, als sie sich aufschwang und davonflog..... 


Merci, Pixabay!

Und die Moral von der Geschicht? Mit ein wenig Ausdauer, Mut und ungewöhnlichen Massnahmen lassen sich auch verzwickt erscheinende Aufgaben in der Regel lösen! 😄

Ich mag diese Vögel, genau wie ihre Verwandten, die Krähen und Raben, wirklich gerne leiden. Listig sind sie, sehr klug und geschickt und ihren Familienangehörigen stark verbunden.

Und ein schönes Beispiel dafür, wie erhaben die Tierwelt ist:  fähig, logisch und vorausschauend zu handeln, enge Beziehungen eingehend und mit den gleichen Gefühlsregungen ausgestattet wie wir.

Da frage ich mich mitunter schon warum wir Menschen nie hinterfragen, ob wir wirklich die vermeintliche Krone der Schöpfung sind....  


Apopo erhaben:

so sieht es aus, wenn Tag und Nacht sich die Hand reichen, wenn die letzten Sonnenstrahlen von unten an den metallicblauen Nachthimmel leuchten und der Mond aus weiter Ferne herabblinzelt.


 

Kommt gut in die neue Woche, 

ganz ❤️liche Grüsse!

 

 

 



Kommentare:

  1. Liebste Hummel,
    gell, unglaublich letzte Woche konnt man bei uns auf den Weihern noch Schlittschuhlaufen und heute haben wir eine herrliche Radltour unternommen :O))) Unterwegs schuate ganz geschwind ein Wiesel hervor, noch ganz weiß. Wenn man da meiner Mama Glauben schenken mag, dann hat der Frühling den Einzug noch nicht ganz geschafft.
    Vögel beim Nestbau, einfach herrlich!
    Ich lasse dir sooo liebe Grüße da
    Gabi

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    1. Ich würde mich wundern, Gabi, wenns das jetzt mit dem Winter schon gewesen wäre! Irgendwas kommt da bestimmt noch. Wobei- wenn man sieht, was der Klimawandel schon alles bewirkt hat, dann ist wahrscheinlich doch alles möglich....Zwar geniesse ich das herrliche Wetter jetzt sehr, und auch die Dicken und die Mietzchen sonnen sich wohl den ganzen Tag. Trotzdem versorge ich meine dicken Pullis noch lange nicht! 😊
      Ganz herzliche Grüsse!

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  2. welch ein wundervoller lyrischer Frühlingspost liebs Hummelchen und mit dieser ganz entzückenden Elster-Raben-Krähengeschichte hast du mir ein dickes beglücktes Lächeln entlockt, eben als ich auch vom l a n g e n Spaziergang in der Sonne heimgekehrt bin...
    auch wunderschön, und sehr erfüllend hab ich Sonne, Bewegung und Gang genossen, doch noch lange nicht wie deine Geschichte die sich fast wie ein kleines Märchen anhört aber keine ist, denn ich kenne ja dein Späherauge das das sieht was andere kaum wahrzunehmen scheinen....
    das machen Spaziergänge/Ritte im Wald aus, da gilt es überallhin zu gucken und zu schaun....
    komm du auch gut
    in die neue Woche..
    ❤️herzlichst angel, ach ich freu mich, dass ich sie lesen konnte....

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    1. Danke, Angel!
      Doch, du hast schon recht: Die Natur erzählt uns oft kleine Märchen (oder vielmehr Fabeln!), und wir müssen nur genau hisehen und hinhören, um auf sie aufmerksam zu werden! Wenn man sich die Zeit nimmt, sich hinsetzt und einfach alles auf sich wirken lässt, dann ist das oft spannender als ein Film im TV.....
      Vom Pferd aus habe ich auch noch den besseren Überblick und entdecke oft Dinge, die man "vom Boden aus" nicht so einfach mitbekommt!
      Einen schönen Abend dir, herzliche Grüsse!

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  3. Ich habe heute Schmetterlinge im Wald gesehen. Sie haben uns beim Spazierengehen begleitet. Die Natur im Frühling, herrlich.
    Ich wünsche Dir auch eine schöne Woche, herzliche Grüße Tina.

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    1. Genau, Tina: ich hab gestern am Stall auch schon den ersten bunten Schmetterling vorbeischaukeln sehen. Einerseits freute mich das- andererseits tat der kleine Kerl mir leid, denn seine Tage sind gezählt, bevor er richtig zu leben begonnen hat. Denn wovon soll der sich jetzt ernähren, wo absolut (noch) nichts blüht? DAS sind die grossen Nachteile, wenn der "Frühling" schon so früh ausbricht.....
      Herzliche Grüsse!

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  4. rabenvögel sind ja die besonders schlauen unter den bestien!
    aber viel erwähnenswerter finde ich, dass du so geduldig die elster beobachtet hast!!! wer macht das schon heutzutage - wo man entweder wie angestochen geschäftig tut oder aufs handy glotzt........
    hier singen die kleinen pieper schonmal probeweise kurze strophen - aber im garten liegt noch geschlossene schneedecke mangels direkter sonne - noch blinzelt sie nur durch die kahlen bäume des hangwaldes. nachts fröstelts, aber tagsüber ist´s mild und lisbeth bleibt jetzt auch abends länger draussen :-D
    umämelungen und katzenpuschelz + pferdchenklopferz! <3 xxxxxx

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    1. Yep, die sind richtig clever! Ich wünschte mir immer, mal einen kleinen, aus dem Nest gefallenen Raben zu finden, damit ich ihn aufziehen und handzahm hinbekommen könnte. (Obwohl ich ihm natürlich ein behütetes Leben in seiner Familie noch mehr gönnen würde!) Die schwarzen Schönheiten faszinierten mich schon immer- wer weiss, vielleicht möchte mal einer bei uns leben? 😊 Wenn, dann wird er uns finden.....
      Ach, geduldig beobachten ist eines meiner Steckenpferde! Ich weiss nicht, wieviele Stunden ich schon auf dem Heuboden verbracht und meine Mietzchen beobachtet habe. Es ist so interessant zu sehen, wer mit wem eine engere Beziehung eingeht, wie sie zusammen tollen und spielen, sich jagen und auch mal streiten. Und: es ist absolut entspannend! Besser als vieles andere.
      Von Schnee ist hier keine Spur mehr, nur noch ganz oben an den Bergen. Am Stall blühen schon die ersten winzigkleinen, blauen Ehrenpreise, gucken ganz schüchtern aus dem Boden der Sonne entgegen. Niedlich! Nachts wirds auch noch frisch- aber niemals mehr in dem Masse wie noch vor 10 Tagen!
      Warten wir es ab- und nehmen wir, was kommt!
      Knuddels und Drüüüückerz und herzliche Grüsse!

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  5. So ein schöner und erheiternder Text! Wenn man mal Zeit und Muße hat, die Tierchen zu beobachten, sieht man so Einiges, was einem sonst, im wuseligen Alltag, einfach entgeht! Elstern faszinieren mich genauso sehr wie andere Rabenvögel. Bei uns auf dem Schulhof landet ein Pärchen seit Jahren, nachdem die Kinder gegangen sind, und sucht zusammen gemächlich nach Essbarem. Sie dabei zu beobachten, hat mich schon manches Mal erstaunt und zum Schmunzeln gebracht. Ein trauriges Erlebnis war es zu beobachten, dass eine Elster verzweifelt am Straßenrand wartete, während ihr Gefährte... oder Gefährtin, überfahren auf der Straße lag. Diese Tiere gehen enge Bindungen ein, dass konnte man an diesem traurigen Beispiel gut erkennen. Ich wünsche dir noch weitere schöne Beobachtungen, viele Grüße
    Gabi

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    1. Merci Gabi!
      Ach, das tut mir auch immer so leid, wenn ein Tier seinen Partner verliert. Die trauern oft sehr intensiv, viele bleiben ja sogar ein Leben lang zusammen- so ihnen das vergönnt ist.
      Meine beiden Dicken sind auch beispielhaft: seit mehr als 20 Jahren leben sie nun zusammen, ich nenn sie immer "unsere siamesischen Zwillinge". Einer kann nicht ohne den andern, und geht man mal mit einem alleine ausreiten, dann rufen sie sich so lange, bis sie ausser Sichtweite sind. Und der Ausritt dauert deutlich weniger lang, weil der, mit dem man unterwegs ist, sich beeilt, schnell wieder nach hause zu kommen. Der Kamerad könnte ja inzwischen spurlos verschwunden sein....😉
      Eine schöne Woche dir, herzliche Grüsse!

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  6. Hey Hummelchen
    Ich mag sie alle, auch wenn einige über Elstern und Co schimpfen. Und wenn ich mir so anschaue, was die vermeintliche Krönung der Schöpfung so zustande gebracht hat... oh weja. Die Menschen sind hervorragend, in sich selbst Krönchen aufzusetzen, dabei haben die meisten noch nicht kapiert, dass ihre Mitlebewesen um so viel klüger sind, als sie selbst meinen zu wissen.
    Das einzige Tierchen, mit dem ich es einfach nicht schaffe, mich anzufreunden ist die Spinnenkategorie und dafür kann Herr und Frau Spinne nun wirklich nichts. :) Ich gehe ihnen aber einfach soweit es geht aus dem weg und rufe meinen Helden, um mich zu retten, wenn so ein achtbeiniges Getier zähnefletschend vor mir steht und an mein Blut will *kicher*.
    Die Geschichte mit der Elster hast du einfach wunderbar geschrieben... ich hatte richtiges Kopfkino. Willst du dich nicht doch mal an einem Buch versuchen *blinzel*?
    Hab eine sonnige Woche.
    LiGru
    Alex

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    1. Die, die schimpfen, haben in der Regel keine Ahnung, Alex! Und sich mit Sicherheit auch noch nie die Zeit genommen, die Tiere zu beobachten. Denn dann würden sie erkennen, was da so alles dahintersteckt!
      Ohja, sieh dich bloss vor! Wenn dir so ein Spinnentier ins Genick springt, dich würgt und dich dabei hin- und herschleudert- da hauchst du wirklich im Nullkommanix dein Leben aus! 😂
      Ich rette ja alles, was sich in unsere Wohnung verirrt. Die dicksten Spinnen auch. Einfach ein Glas drüberstülpen, eine Postkarte drunterschieben, und raus an die frische Luft damit!
      Ein Buch schreiben? Hmmm...wenn ich wüsste worüber- gerne! Aber ehrlich gesagt ist es von vornherein zum Scheitern verurteilt, weil mir schlicht das Geld fehlen würde, es dann auch zu verlegen. Aber nun. Alles schafft man einfach nicht in einem einzigen Leben, *ggg*!
      Häb e scheenä Abig, liebi Griess!

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    2. Ne, mit einem Glas müsste ich viel zu nahe dran an die Spinne, da ist mein Held zuständig, der macht das gleich wie du und stellst sich todesmutig dem Getier, während ich ihn anhimmle und versuche nicht zu schreien.
      Du brauchst doch kein Geld um ein Buch zu verlegen. Hallo?! Wenn du eines geschrieben hast, verlegen das andere... okay, die verdienen dann auch an dir, aber sie haben ja auch arbeit damit. Aber ich habe noch für keines meiner Bücher etwas bezahlen müssen. Gut, stimmt doch nicht ganz, wenn ich darüber nachdenke, denn beim ersten Buch, habe ich zwanzig Exemplare für mich selbst drucken lassen, weil ich noch nicht daran geglaubt hatte, einen Verlag zu finden. Aber seither nicht mehr. Ich würde dich als Kinderbuch-Autorin sehen, mit den herrlichsten Tiergeschichten. Wer weiss...
      En liebe Gruess
      Alex

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    3. Naja, ich sag mal so: wenn es sein soll, dann wird es was werden. Irgendwann. Ich bin da ziemlich fatalistisch gepolt! Und habe mit dieser Einstellung im Leben eigentlich die besten Erfahrungen gemacht. 😉 Abgesehen davon habe ich im Moment wohl auch nicht genug Zeit dafür. Wenn schon schreiben, dann würde ich gerne so ein Hüsli irgendwo stehen haben, wo es ruhig ist, und mich dann tagelang dem Schreiben widmen wollen. Denn das ist wahrscheinlich die Voraussetzung für gutes Gelingen: Zeit und Ruhe zu haben. Korrigier mich, wenns nicht stimmt! 😄
      Liebi Griess!
      Kinderbücher? Hmmmmm...ich weiss nicht recht.....

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    4. Zeit und Ruhe... ich lach mich weg. Ja, schön wär's, aber die habe ich auch nicht und es klappt doch irgendwie. Meistens klaue ich mir an meinen freien Tagen am Morgen eine Stunde und ja, ich blogge nicht mehr so viel, seit ich schreibe. Und ehrlicherweise muss ich schon zugeben, dass wenn es dann ans Eingemachte geht, also wenn das Manuskript jeweils vom Verlag zur Korrektur retour kommt, dann ist es nicht nur eine Stunde, sondern dann geht meistens jede freie Minute an das Buch. Und trotzdem macht es Spass sein Kopfkino niederzuschreiben. Auf Kinderbücher kam ich bei dir, weil deine Tiergeschichten einfach zauberhaft sind und ich mir gut vorstellen könnte, wie so eine Schar kleine Pipi Langstrumpfs gebannt deinen Geschichten lauschen würde. Aber wer weiss... vielleicht kommt irgendwann die Zeit dazu und wenn nicht, dann nicht :). Nichts muss, alles kann.
      En liebe Gruess
      Alex

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    5. Genau! Einfach mal abwarten und gucken, was wird. Wer weiss?? 😉 Never say never.....
      Einen schönen Abend dir!

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  7. Was für eine schöne Geschichte. Danke, daß Du sie mit uns teilst. Wir haben hier einige Eichelhäher und ich hoffe inständig, daß sie wieder in unserem Garten brüten. Im Vorjahr ist ein kleiner Eichelhäher aus dem Nest gefallen und er hat es leider nicht geschafft.
    https://naehfreundin.blogspot.com/2020/07/wir-schaffen-das-nicht.html

    Ich wünsche eine gute Woche und Zeit, die Natur zu beobachten.
    Viele Grüße
    Susan

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    1. Danke fürs Kompliment, Susan! Und gern geschehen!
      Oh, Eichelhäher sind auch wunderschöne Vögel! Im Wald beim Reiten sehe ich immer welche. Und man erkennt sie- ausser an ihrem spziellen Federkleid- auch an ihrem sehr charakteristischen Rufen.
      Bei mir im Stall brütet jeden Sommer ein Schwalbenpärchen. 2 bis 3 Mal! Ab Anfang April schaue ich jeden Tag in den Himmel. Und wenn ich dort die erste Schwalbe entdecke, dann nehme ich sofort den Streifenvorhang vom Stalleingang weg- du kannst sicher sein: am nöchsten Tag sitzt eine Schwalbe in einem der Nester auf den Balken! Ein Weilchen später folgt in der Regel dann das Weibchen nach. Unter fröhlichem Zwitschern wird das Nest wiederhergestellt, und schon bald sitzen die Schwälbchen auf den Eiern. Den ganzen Sommer über ist das ein emsiges Treiben, Fliegen und Schwatzen im Stall. Einfach herrlich!
      Auch dir eine schöne Zeit, herzliche Grüsse!

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  8. liebes Hummelchen, da komm ich gern auf den Vorschlag von Alex aus dem Gwundergarten zurück, man könnte durchaus aus deinen vielen sehr schönen Texten und den Kommentaren die samt und sonders ebenfalls kleine Geschichten enthalten - ein Buch zusammenstellen - auch nur für sich selber und zum verschenken ohne gleich in die Produktion für andere zu gehen um keine Ahnung: geld zu verdienen /tut man eh nicht - oder sich zu profilieren - ist eh umesonst und klappt nicht:-)) sondern nur für sich selbst und zur Freude indem man nur ausdruckt und es selber im Copyshop bindet oder es für wenig Cent binden lässt.
    damit hat man wunderschöne Erinnerungen.../und auch Geschenkle...quasi ein " FOTOBUCH" an texten...denn jede geschichte ruft doch das Kopfkino auch bei anderen wach"...
    dann sagt einer ACH...wie schön...
    waär das nix für dich? oder für späterer?
    herzlichst angel...

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    1. Du wirst lachen, Angel: darüber hab ich auch schon nachgedacht. Meinen Blog, wenn auch nur für mich, zu einem Buch umzufunktionieren. Mit den besten Post (meiner Meinung nach), geordnet nach bestimmten Bereichen (Tiere, Natur, Nachhaltigkeit, Wohnen, Ernährung, Handwerkliches, Seltsames.....😊). Aber das wäre eine Heidenarbeit! Denn natürlich würde ich das nicht so 08/15 haben wollen, sondern mit schön gestalteten Seiten: Hintergründe, Fotos, Texte, semitransparente Zwischenseiten mit Gedichten oder klugen Sprüchen.....etc.pepe. Aber wie ich schon bei Alex schrieb: Mein Alltag ist so ausgefüllt, dass dazu wohl die Zeit noch lange nicht reichen wird. Naja, wer weiss: Vielleicht fange ich einfach mal mit dem Gestalten einer Seite an. Könnte sein, dass dann doch eine zur andern kommt.....!
      Einen schönen Abend dir, herzliche Grüsse!

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  9. Liebes Hummelchen,
    welch schöne Geschichte :)) Kannst du dir vorstellen, dass es Menschen gibt,die auf diese Wesen schießen, weil sie zu "laut" sind?? Wir hatten mal einen Nachbarn, der die Elstern vom Dach schoß, weil sie zu viel Lärm machten mit ihrem "tschak" "tschak"!! Der hat auf alles geschossen, was ihm vor die Flinte kam (auch auf unseren Rolladen) Als wir ihn bei der Polizei anzeigen wollten, glaubten sie uns nicht, weil wir keine "Beweise" hatten. Ein anderer Nachbar meinte daraufhin, wir müssten erst auf uns schießen lassen, um Beweise zu haben. Und dann auch nur mit Attest vom Arzt!!!! ABER, wie heißt es doch so schön: Karma is a bitch! Dieser Nachbar hatte den schlimmsten Tod! (den ich ihm zuvor an den Hals gewünscht hab, sorry, for that)
    Aber Alex hat recht :) Kinderbücher könnte ich mir bei dir auch gut vorstellen! Mit ganz viel Natur und vielen Tieren darin! :)) Und sie hat auch recht, was Spinnen betrifft. Welches normale Wesen bitteschön, braucht 8 !! Beine und Augen. Und NEIN, eine Spinne kann man nicht im Glas nach draussen befördern, da würde man sie ja durch das Glas berühren!! Uaarggs!! Allein schon der Gedanke!! Ich kann da auch nur schreiend davonlaufen, und Hilfe holen. Ich hab z.B. auch Verwandte in Australien, die ich NIEMALS besuchen kann. Dort gibt es besagte Monster, die neben einem Auto herlaufen, wie ein kleiner Hund- kein Witz!! Oder Spinnen, die durch die Lüftung aufs Armaturenbrett krabbeln, SO groß, dass an eine Weiterfahrt nicht mehr zu denken ist, weil man nichts mehr sehen kann (also Geschwindigkeitsanzeige etc...)Von einem Urlaub würde ich eh nichts mitbekommen, weil ich komatös von einer Ohnmacht in die andere fallen würde!! *lach*
    Aber solltest du noch mehr von diesen Geschichten haben, immer her damit.
    Wünsche dir noch eine schöne Woche- und ich glaub auch, dass da nochwas kommt!! "Wintertechnisch"
    Viele liebe Grüße

    Jeanne

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    1. Merci! 😊
      Ohja. So einen kenne ich auch. Der schiesst zwar nicht, verfolgt die Elstern und Krähen aber mit seiner Sch..ss-Drohne. Hach, ist das nicht furchtbar lustig, Tiere in Angst und Schrecken zu versetzen?? 😡 Nach einer dieser Aktionen fand ich eine tote Elster im Vorgarten- und hab ihn darauf angesprochen, dass ich ihn beobachtet hab. Hat natürlich alles abgestritten, "neinein, er würde niiiiemals einem Tier schaden wollen!!". Leider hatte ich keine Beweise. Ansonsten hätte ich ihn angezeigt.....Ich hoffe auch auf Karma. Früher oder später wird sich sowas rächen. Jawoll.
      Wahrscheinlich fällst du jetzt auch gleich in Ohnmacht- aber gerade diese vielen kleinen Kulleraugen finde ich bei Spinnen so süss! Kennst du z.B. die kleinen Springspinnen- die Riiiiesenhüpfer machen können? Wenn man die sich mal genau anschaut, dann erkennt man, dass diese Augen wirklich niedlich sind..... Aber gut. Eine Tarantel brauch ich auch nicht dringend zum Leben! 😁
      Was die Geschichten anbelangt: sollte mir wieder was einfallen, dann werd ich es hier niederschreiben!
      Habs schön, herzliche Grüsse!

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  10. Schlaue Tierchen. Aber ich würde sie manchmal gerne aus unserem Garten vertreiben, haben sie doch 2x schon ein Amselnest ausgeräubert. Und zwar nicht die Eier sondern die Jungen:(( Da kann ich mich schwer zurück halten.
    Bei uns sind es auch schon fast 20°. Ich glaube aber nicht so ganz, dass der Winter endgültig vorbei ist. Liebe Grüße

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    1. Tja- dass Elstern Räuber sind und auch mal ein Vogelnest ausräumen, das gefällt mir natürlich in dem Sinne auch nicht. Aber das ist die Natur. Und hätten wir der nicht so dermassen gründlich ins Handwerk gepfuscht, dann hätten wir auch noch so viele Vögel jeglicher Art, dass es für die Vogelwelt verschmerzbar wäre, dass sich Elstern Jungvögel holen.... Es ist wie immer: Nicht das Tier ist das Problem, sondern der Mensch. Und deshalb wird es wohl mehr helfen, für einen naturnahen Lebensraum zu sorgen (halt im eigenen Garten, im Rahmen der eigenen Möglichkeiten!) als auf Elstern Jagd zu machen. Denn auch die haben natürlich unter den schlechter werdenden Lebensbedingungen zu leiden!
      Ist schon verrückt, dieses Wetter, nichtwahr? Heute hab ich im Tshirt im Stall rumgefuhrwerkt und kam dennoch ins Schwitzen! Frag mich nicht, wie dieser Sommer werden wird...puuuhhh....
      Herzliche Grüsse!

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