Samstag, 4. Juli 2015

HITZEDELIRIUM

ES - IST - HEISS.
Mal abgesehen davon, dass mir meine Schaltzentrale im Kopf mitunter böse kleine Streiche spielt, die ich aber inzwischen recht entspannt unter der Rubrik "Man wird nicht jünger, dafür aber vergesslicher!" zwischenlagere, dachte ich letzthin wirklich, dass ich mich am Rande eines hitzebedingten cerebralen Totalausfalles bewege. ;oD Ich befürchtete ernsthaft, nicht mehr Frau meiner sieben Sinne zu sein......

Ich komme also abends zum Füttern auf den Heuboden, als plötzlich 3 kleine, mir bis dato unbekannte Katzenbabys um die Ecke biegen. Ich dachte echt, ich seh' eine Fata Morgana! Und stellte dann nach einer Weile ungläubigen Staunens fest: Unser Paddy hatte klammheimlich drei Zuckermäuse zur Welt gebracht. Paddy, den (die) wir immer für ein Katerchen gehalten hatten, weil er (sie) grösser und stattlicher gewesen war als seine (ihre) Schwester, dafür aber sehr scheu, sodass wir den Sachverhalt nie restlos klären konnten. ;oD 
Wir wissen nun mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit:

Paddy ist ein Mädchen......

Mein Staunen verwandelte sich aber schlagartig in grenzenloses Entzücken. Wer, frage ich euch, kann solchen Milchschnäuzchen widerstehen??


Da geht man doch runter wie Budder anne Sonne......



Kaum von dieser Überraschung erholt wurde meine Zurechnungsfähigkeit vorgestern Abend aber erneut auf eine harte Probe gestellt. In dem Moment nämlich, als ich ernsthaft bezweifelte, ohne Stottern auf 3 zählen zu können. 
Ihr erinnert euch an Daysis DREI Katzenkinder in einem der letzten Post's? Vorgestern Abend zählte ich plötzlich eins-zwei-drei-VIER Kinderchen. 
Nochmal: EINS-ZWEI-DREI-VIER.

Hä????

Von irgendwoher war heimlich, still und leise noch ein viertes (natüüüürlich auch schwarz/weisses!)Kind zur Familie gestossen. Keine Ahnung, woher. Wahrscheinlich war es verwaist und einfach einem der grossen Mietzchen nachgelaufen. Es ist handzahm, sehr verspielt und geniesst offensichtlich extrem die Gesellschaft der etwa gleichaltrigen Rasselbande.


Wer nochmal hat eigentlich den Satz "Wie die Jungfrau zum Kinde!" geprägt...???? ;oD

Aber ihr könnt es euch denken: Ich liebe jedes Einzelne, hätschele und betüddele die Babys und sitze inzwischen stundenlang bei ihnen, beobachte sie beim Spielen und Tollen. Da geht einem das Herz auf!

Habt ein wunderbares WE, meine Lieben!
Und ihr wisst schon: Gaaaaaanz viiiiiiel trinken, ne?

Hummelzherzensgrüsse!
          *


PS: Die Rasselbande zieht inzwischen tagsüber in die kühle Sattelkammer um. Auf dem Heuboden hält man es schlicht nicht mehr aus, so heiss und stickig wird das! Ich sage nur: 38°....... OMG!!


Samstag, 27. Juni 2015

TODAY IS THE DAY!

Einige von euch haben bereits nachgefragt, heute nun kann ich bestätigen: Meine schweren Jungs haben vor ein paar Stunden den Jura wieder für sich erobert!
Die Aufregung war gross, als der Anhänger morgens früh rückwärts an den Auslauf am Stall gefahren wurde. Harry und Johnny stiegen zackig ein, nur Ali liess sich ein wenig bitten; wahrscheinlich war ihm sein 2tägiger Aufenthalt in der Pferdeklinik Mitte Mai noch in bester negativer Erinnerung.....


Aber schlussendlich konnten wir auch ihn überzeugen, und so ging sie los, die fröhliche Fuhre Richtung Franche Montagne!
Ein wenig erschrocken haben wir uns dann allerdings schon, als wir Ali beim Zwischenstopp an einer Autobahnraststätte liegend vorfanden im Hänger. Scheinbar war die Aufregung ein wenig viel gewesen für ihn. (Esel sind ja so zarte Seelchen, nüchwahr?)Aber er erholte sich schnell, und bei der Ankunft im Jura war er ganz der Alte. Ein paar Karotten zwischen die Zähne, und die Welt war wieder in bester Ordnung!



Harry und Johnny verschwanden innert weniger Augenblicke im Wald, wo die Herde im Schatten der Bäume Siesta hielt. So schnell, dass wir sie gar nicht mehr vor die Linse bekamen. Deshalb ist die Ausbeute an Fotos heute ein wenig mager!

Und Ali wurde, wie jedes Jahr, zuerst mal von der Meute verfolgt. Esel scheinen etwas sehr Bemerkenswertes zu sein für Pferde, die sich deren Anblick nicht gewohnt sind. Aber man beachte: Ali weiss sich zu helfen! ;oD


Ein ebensolches Phänomen ist es, dass Ali IMMER und SOFORT einen ganz persönlichen "Bodyguard" abbekommt. Ein fremdes Pferd also, das sich schützend zwischen die wildgewordene Herde und Ali wirft und ihm die ungestüme Bande mit Nachdruck vom Leib hält. Dieser Braune hat dieses Jahr den Job übernommen, und wir konnten Ali beruhigt seiner Obhut überlassen!


Wir sind immer wieder erstaunt darüber, wie schnell und zielsicher sich Tiere untereinander arrangieren!

Nun liegen also wieder 11 Wochen vor uns, die den Ponys ein echtes Herdenleben in der wilden, rauhen Natur der jurassischen Weiden bescheren und für uns viele Tage bereithalten, die befreit sind vom Taktplan der Stallarbeit.
Als wir allerdings heute am leeren Stall vorfuhren war das schon ein sehr seltsames Gefühl! Gottseidank sind da noch die Mietzekätzchen; so hab ich doch einen Grund, zumindest morgens und abends im Stall nach dem Rechten zu schauen und die Rasselbande zu füttern und zu beobachten......
Ich weiss genau: In 8 oder 9 Wochen zählen wir dann doch wieder die Tage, bis wir die Jungs zurückholen können! :oD

Habt ein sehr entspanntes WE!

Hummelz(ponystrohwitwen)herzensgrüsse!
               *

Samstag, 13. Juni 2015

SAVON DE MARSEILLE


Unsere Dunstabzugshaube und ich, wir pflegen ein etwas angespanntes Verhältnis zueinander. Einerseits gibt es kaum DAH's, die mir optisch gefallen, ausserdem machen sie Krach (ich erinnere an meinen letzten Post, ne?? ;oD) und last but not least, und in diesem Falle das schlagkräftigste Argument überhaupt (im treffendsten Sinne des Wortes!) haue ich an-dau-ernd mit meinem Kopf dagegen. Entweder bin ich zu gross, oder sie hängt zu tief. Man weiss es nicht genau.
Was aber ausserdem sehr ärgerlich (und wiederum der Optik abträglich) ist: Dauernd ist sie schmutzig. Erstaunlicherweise! Denn im Hause Hummel wird selten gekocht, wie ja inzwischen hinlänglich bekannt sein dürfte.
Aber nein: Kaum frisch geputzt, ist sie schon wieder überzogen von einem staubigen, klebrigen Fettfilm. Was mich zur Erkenntnis kommen lässt, dass sie, die DHA, zu allem Elend den ihr zugedachten Job miserabel erledigt.Sie zieht den Fettdunst nicht AB, nein, sie zieht ihn scheinbar regelrecht AN. Suuuuper, nüchwahr??

Nun hat mich dieser Zustand letzthin mal wieder so geärgert, dass ich spontan zum Putzschwamm gegriffen hab. Dabei fiel mein Blick auf den grossen Brocken marseillaiser Seife, der mir letzthin von meiner fürsorglichen Freundin zugedacht wurde. Wir verwenden sie (also die Seife, nicht die Freundin!) anstelle von Abwaschmittel für's Geschirrspülen und andere Reinigungsarbeiten in der Küche.


"Die müsste doch eigentlich auch bei der Dunstabzugshaube funktionieren.....??" 

Also rasch den Schwamm angefeuchtet, ordentlich über das gute Stück gerubbelt und ran an das Edelstahlteil.

Kinders, ich sachseuch: So leicht, so mühelos hab ich sie noch NIE blitzblank gekriegt, die olle DAH! 
Vergesst ALLES an fettlösenden Chemiekeulen, mit denen ihr das Problem bisher angegangen seid. Spart euch das Geld! Holt euch einen ordentlichen Brocken Savon de Marseille, und ihr habt für die nächsten Jahre ausgesorgt.

Denn mal abgesehen davon, dass so ein Stück ewig lange hält: Es ist eine regelrechte Freude, nervigen Fettschlieren damit zu Leibe zu rücken!

Was beweist: Man ist nie zu alt, um zu glänzenden Erkenntnissen zu kommen, pffttthhhhh......

Habt ihr auch solche Zaubermittelchen in der Hinterhand? Umweltfreundlich, günstig und supereffektiv??
Dann her damit!

Habt ein ganz entspanntes WE,

Hummelzherzensgrüsse!
          *

Mittwoch, 10. Juni 2015

RUHE-LOS


Es gibt sie, diese kleinen, besonderen Momente im Alltag. 
Ich hatte grad so einen. Sass in der Stube auf dem Sofa und guckte eines meiner berühmt-berüchtigen Löcher in die Luft. (Das beherrsche ich beinahe in Perfektion! ;oD)
Zu meiner Rechten räkelte sich Madamchen Toffee auf ihrem Kissen, links von mir hatte sich ihre Schester Molly zusammengerollt und hielt den Kopf mit ihren Pfötchen umfangen. 
Das eine Fenster stand weit offen, und plötzlich fiel mir auf:

Man hörte.....NICHTS.

Absolut nichts. Niente. Nada. Null.

Es war, wie wenn ich in einer Seifenblase sitzen und ein paar Zentimeter über dem Boden schweben würde. Wie in einem Vakuum, abgeschnitten von allem.



Es fuhr kein einziges Auto vorbei.
Man konnte nirgendwo das Bimmeln von Kuhglocken vernehmen.
Die Natur hielt den Atem an, 
da war weder ein Rauschen in den Ästen der Bäume ringsum, 
noch liess ein Vögelchen sein Zwitschern erschallen.

Wie wenn jemand den Lautstärkenregler der Umwelt auf "0" gedreht hätte.

Ich liebe diese Momente! Am häufigsten erlebe ich sie nachts. Manchmal, wenn ich mitten in der Dunkelheit erwache und lausche, dann wird mir bewusst, wie ruhig, zumindest hier auf dem Land, die Welt noch sein kann! Die Stille umfängt einem regelrecht. Das ist wahnsinnig wohltuend, und ich wünsche mir dann immer, dass es viel mehr so sein könnte.
Wie schön wäre es, irgendwo zu wohnen, wo Ruhe an der Tagesodnung ist. Wo es einem nicht auffällt, wenn es mal nichts zu hören gibt sondern wenn es ungewöhnlich ist, dass es laut ist! 

Ich ertrage diese Geräuscheberieselung, wie wir sie täglich und beinahe zu jeder Minute abbekommen, je länger je weniger. Zuhause sorge ich dafür, dass möglichst viel Ruhe herrscht.
Bei uns läuft kaum noch das Radio, und wir bevorzugen z.B. Fernsehsender, die keine Werbeunterbrechungen ausstrahlen.
Wir zucken nämlich regelmässig zusammen, wenn uns im TV während eines Spielfilmes plötzlich die Werbepause anspringt. Habt ihr schon mal bemerkt, wie laut und wie hektisch Werbung im Allgemeinen ist? Wie wenn man uns die Werbebotschaft regelrecht einhämmern wollen würde.....furchtbar.

(Liebe Werbemacher, lasst es euch gesagt sein: Bei mir erreicht ihr damit genau das Gegenteil von dem, was ihr beabsichtigt!)

Heutzutage sind wir jeder Menge akustischer Umweltverschmutzung ausgesetzt. Und die ist meines Erachtens genauso schädlich wie die Belastung von Boden, Gewässern und Luft.

Was meint ihr: Bin ich da ein wenig übersensibel, oder geht es euch genauso?? Werdet ihr auch oft ganz hibbelig und merkt dann irgendwann, dass es einzig an der Geräuschkulisse liegt?

Habt einen ruhigen Abend, meine Lieben!

Hummelzherzensgrüsse!
          *








Sonntag, 7. Juni 2015

FEEL LIKE A DUROMATIC

Kennt ihr den Duromatic? Man nennt dieses geniale und das Garwerdenlassen von Lebensmitteln erheblich erleichternde Teil gerne auch "Dampfkochtopf". Ich hab einen.

UND ICH FÜHLE MICH GRADE WIE EINER!

Also wie ein geschlossenes Gefäss, welches beim Zusammenspiel von Flüssigkeit und Hitze unter Druck stehenden Dampf entwickelt. Und der wiederum entweicht im Normalfall durch ein Ventil, Druckausgleich nennt man das wohl.
Genau dieser Ausgleich funktioniert nicht bei mir. Grade jetzt, wo wir von novemberlichen Wetterverhältnissen auf allerdirektestem Weg in die 30-Grad-Celsius-Sphäre geschleudert wurden, klemmt dieses Ventil.
Ich sitze also hier und dünste leise vor mich hin. Innerlich koche ich, aber der Dampf tritt nicht aus, nein, er kumuliert sich inside FrauHummel und wird immer mehr. Der Kopf erdbärrot, die gefühlte Körpertemperatur klettert hoch und höher. Ich kann nicht schwitzen, also staut sich diese Energie an.
Ich hab immer das Gefühl, gleich knallts......und dann verteilt sich die Suppe in der ganzen Küche! ;oD

Im Ernst: Es ist ja wunderschön jetzt, das Wetter. Aber ich mag es nur gerne, solange ich am Schatten bleiben darf. Irgendwo, wo's angenehm frisch ist, gerne auch noch ein kühles Windchen weht. Immer mit einem Getränk bei Fuss, in dem die Eiswürfel klirren. Ein eiskalter Sirup etwa, 



ein Icekaffee, 




irgendwas in der Art. Nix da mit Sonneanbeten, Lümmeln im Strandbad oder Ähnlichem. 

Genau deshalb bin ich auch so froh, dass die Jungs in 3 Wochen wieder in den Jura fahren dürfen. (Jacqui, ES rückt näher!!)
Wenn man Wert darauf legt, nicht von den Mücken gefressen zu werden, dann geht Ausreiten nur noch frühmorgens. Am besten schon vor 7 Uhr. Leider gibt's auch bei den Mücken Frühaufsteher, und wenn's ganz arg kommt, dann treffen wir schon um die Zeit auf Pferdebremsen. Ihr wisst schon, diese RIESIGEN, brummenden, stechenden Teile, die es mit Vorliebe auf meine Mopeds abgesehen haben. Und DIE bringen vor allem JohnBoy in Rage. Da verliert sogar dieses sonst so ausgeglichene, nervenstarke Pony jedwelche Contenance.Ihr habt noch nie ein Pferd gesehen, was so leichtfüssig und elegant mit allen Vieren gleichzeitig in ALLE Himmelsrichtungen ausschlagen kann! Dieses (un)koordinierte Gehoppele kann man auch nicht mehr ernsthaft REITEN nennen, eher schon geht es da um ein irgendwie in die vorgesehene Richtung gesteuertes Sackhüpfen mit Pferd......  :oD

Auf solche Hitzetage folgen ja in der Regel heftigste Gewitter, wie wir gestern eines hatten. Es regnete, blitzte und donnerte so intensiv, es raste ein so ungestümer Wind durch die Gegend, dass ich spätabends nochmal zum Stall fuhr, um mich zu versichern, dass alles okay sei. Naja, wenn man davon absieht, dass ich bis zu den Knöcheln im Wasser stand, als ich aus dem Auto stieg, und dass das dem ungefähren Wasserstand RUND UM DEN STALL entsprach, war soweit alles i.O. 



(Nein, das ist kein Sonnenuntergang! Dieses unheimliche Himmelsbild haben wir beim gestrigen Gewitter zu sehen bekommen!)

Aber doch, ich mag ihn trotzdem, den Sommer, irgendwie. Er hat auch viel Schönes! Ich gönne ihn allen von Herzen, die sich mit der Hitze nicht so schwertun wie ich. Denn ich weiss ja: MEINE Jahreszeit erstreckt sich über 9 Monate...! Und sie kommt bald wieder, *gggg*!

Habt einen wunderschönen Sonntag, meine Lieben!
Wir werden jetzt gleich mal den Grill anschmeissen, "Gschwellti" (Pellkartoffeln) im Duromatic (harr-harr....) kochen und einen Kräuterquark dazu anrühren....

Hummelzherzensgrüsse!
         *

Sonntag, 31. Mai 2015

ÉTÉ....

....und es herrscht grad ein wenig Flaute hier auf meinem Blog.....

Aber das warme, angenehme Wetter zerrt einem weg vom Computer, raus in die blühende Natur, zu den Ponys und Mietzchen oder auf die schattige, gemütliche Loggia. 
Reingefläzt in den bequemen Sessel, mit einem dicken Kissen im Rücken und einem schönen Bildband auf den Knien. 
Ab und zu den Blick in den Garten schweifen lassen, der nicht weiss wohin mit seiner Energie, seinen Gedanken nachhängen.
Den tiefen Klängen des grossen Windspiels lauschen, das vom leisen Wind in sachte Bewegung versetzt wird. 
Und immer mal wieder an der blühenden Pflanze in der Vase auf dem Tischchen schnuppern. Ich weiss nicht, wie sie heisst. Aber ihr Duft ist betörend!
Ruhe. 
Erholung.
Und als "i-Pünktchen" eine Mascarponecrème mit Rhabarberkompott, begleitet von einem Earl Grey.
Achjaaaaaaaaaaahhhhhhhh.........

;oD



Und ihr so?


Habt es fein!

Hummelzherzensgrüsse!
          *

Freitag, 22. Mai 2015

BABYALARM!

Die treuen Leser/innen meines Blogs kennen sie ja, die Geschichte meiner Stallmietzchen-Rasselbande. Die der Katzenmama also, die vor 3 Jahren mit ihren 6 Babys meinen Heuboden im Stall als ihr neues Zuhause auserkor und da "wohnen" blieb. Nachdem die weibliche Nachkommenschaft auch alle bereits wieder einmal Junge hatten, liessen wir so viele Samtpfötchen wie möglich kastrieren, wobei uns zum Teil der ansässige Tierschutz verdankenswerterweise finanziell unterstützt hat. Nur die "Urmama" und ihre Tochter Daisy haben wir nicht in die Katzenfalle bekommen, weil die beiden einfach sehr scheu und äusserst vorsichtig sind.
Naja, lange Rede, kurzer Sinn: Daisy trug natürlich dieses Frühjahr wieder einen dicken Bauch spazieren. Und der war eines Tages dann plötzlich wieder weg. ;o) Wir machten uns Gedanken, wo denn die Kleinen sein könnten, wollten aber nicht nach ihnen suchen. Daisy hätte sich gestört fühlen und auf die Idee kommen können, die Kleinen wegzutragen, was lebensbedrohend für die Kleinen werden kann. (Das hatten wir ja schon mal: Da blieb eines der Babys bei eisigem Wetter draussen auf dem Parkplatz liegen, und wir schafften es dann trotz aller Bemühungen leider nicht, es am Leben zu erhalten.....)

Letztes WE stieg ich also abends auf den Heuboden, um Futter für die Ponys zu holen. Schon auf der Treppe hörte ich lautes Schreien - Mietzenbabygeschrei, das war mir sofort klar. Kein wirklich gutes Zeichen....! Und da sah ich sie auch schon: 3 klitzekleine, hungrige, weinende Kitten, die der knurrende Magen aus ihrem Nestchen zwischen den Heuballen hatte hervorkrabbeln lassen. Sie sahen zwar gut genährt aus, aber wenn Katzenbabys so schreien, dann haben sie Hunger- ganz, ganz viiiieeel Hunger!




Gut, dass es im Hummel'schen Stall das Equipement zur Mietzenbabyaufzucht gibt! Ich holte also die kleine Nuckelflasche raus, wärmte Katzenmilch an und bot sie den Babys an. Und hast du nicht gesehen: Die Babys begriffen sofort, um was es da ging. Zogen gierig am Schnuller und hatten das Fläschchen mit vereinten Kräften innert kurzer Zeit leergemacht.




Tja, und jetzt greife ich also 4 mal am Tag zur Flasche. Ich brauche nur "Babys! Babys!" zu rufen, und schon kommen sie auf ihren zittrigen Beinchen aus ihrem Nestchen gewackelt, klettern an meinen Hosenbeinen hoch und vermelden lautstark, wie furchtbar, gaaaanz fuuuurchtbar hungrig sie doch sind! 
Eine wirklich ganz entzückende kleine Schar ist das, aufgeweckt und drollig, die mit ihren kugelrunden blauen Äuglein in die Welt staunt.




Für 2 von ihnen gibt es schon eine Interessentin. Drückt mal ordentlich die Daumen, dass es klappt! 




Und das Rabenschwarze, das werde ich wohl behalten. Zwischen uns beiden hat sich schon eine ganz spezielle Beziehung entwickelt...! ;oD




Euch allen ein wunderschönes langes WE,
geniesst den geschenkten freien Tag!
Meeeooowww!!!

Hummelzherzensgrüsse!
         *

Ach, und in diesem Zusammenhang noch ein Buchtipp: 
Meine liebe Frau Shabbyhus hat mir letzthin den Bildband "KATZEN- Französische Landsitze und ihre Bewohner" von Rachael McKenna (Verlag Knesebeck) geschenkt. Ein wunderbares visuelles Erlebnis für alle, die sich für alte französische Gemäuer und ihre nonchalentenen Samtpfoten-Bewohner begeistern können! 


Donnerstag, 14. Mai 2015

FRÜHER....

Ach, das Leben ist schön!
Ich hab ja grade Ferien. Das ist für sich schon eine herrliche Sache, aber das wunderbare Wetter, das seit Tagen anhält, perfektioniert das Ganze noch. Man wähnt sich beinahe schon im Sommer, die Bauern heuen, es duftet caramellig nach gemähtem, langsam trocknendem Gras, die Schwalben im Stall bauen ihre Nestchen aus, die Ponys geniessen Tag und Nacht ihre Weide. 
Grade sass ich auf unserer Loggia, die wir neu eingerichtet haben, mit den Loungesesseln, die vorher auf dem Balkon standen. Aber dort ist es oft zu heiss, weil er schon früh besonnt wird. Auf der Loggia hingegen ist es den ganzen Tag angenehm kühl, es weht beinahe immer ein leises Lüftchen, welches wiederum das grosse Windspiel in Bewegung versetzt und ihm zarte Töne entlockt- kurz, sie ist ein sehr hübsches Eckchen, um zu sitzen, zu lesen, in den herrlichen Garten zu schauen.
Vorhin also genoss ich dort den stillen Feiertagsmorgen und las die "Flow". (Kennt ihr das Magazin? Ich kann es euch nur empfehlen, es hebt sich wohltuend von allen andern ab, die ich bis jetzt kenne. Es ist prallvoll mit Reportagen über interessante Menschen, mit tiefgründigen Texten zu allen möglichen Themen des Lebens, mit wunderbaren Bildern und Anregungen. Eine absolut inspirierende Quelle für Menschen, die sich gerne Gedanken machen und sich mit ihrem Da-Sein auseinandersetzen!)
Ich lasse also den Blick schweifen in den Garten, der eine Sinfonie spielt von frischem, saftigem Grün und zartem Blühen. Bleibe an den grossen, weissen Dolden hängen, die Hollunderblüten so ähneln, und schon sind sie da, die Erinnerungen an meine Kindheit.
Hinter meinem Elternhaus stand ein stämmiger, knorriger alter Hollunderbaum. Im Frühling entwickelten sich an ihm Unmengen von dicken, duftenden Blütenwolken. Meine Grossmutti sammelte diese zarten Gebilde ein und setzte aus ihnen eine Limonade an. Sie füllte die süsse Flüssigkeit in alte Glasflaschen und verschloss sie mit einem Korken. Damit dieser vom Gärprozess nicht aus der Flasche gedrückt wurde, band sie ihn mit einem Schnürchen kunstvoll fest. Ich könnte diese Flaschen noch malen!
Nach einer Weile begann die Limonade dann zu perlen, und das war der Moment, um die erste Flasche zu entkorken. Ich kann mich noch so genau an den feinen Geschmack und das zarte Kribbeln auf der Zunge erinnern! Immer wieder gingen wir hoch zu Grossmutti, die dann bereitwillig eine Flasche "köpfte" und die Gläser für uns füllte. Allzulange konnte man die Limonade auch nicht aufbewahren, denn irgendwann "kippte sie um", wenn die Gärung zu weit fortschritt.




Ganz viele Kindheitserinnerungen sind bei mir ans Essen und Trinken gekoppelt. Dazu gehören auch die Kandiszuckerketten im Kesselchen, das in einem Erker im Estrich stand und aus dem wir uns kleine Kandisklümpchen stibitzten. Oder die grosse "Stande" im Keller mit dem frischen Süssmost im Herbst. Oft machten wir uns nicht die Mühe, den Most in einen Krug abzufüllen, sondern leiteten den kühlen, süssen Inhalt der grossen Ballonflasche direkt in unseren Mund.
Nicht zu vergessen auch die wunderbaren frischen Waffeln meiner Oma, gefüllt mit Sauerkirschkompott oder einfach nur bestreut mit Zimt und Zucker. Ich rieche heute noch diesen Duft von warmer Butter und Vanillezucker, sehe Oma in der Küche, wie sie mit roten Bäckchen und mit ihrer blauweissen Schürze vor dem Bauch am Waffeleisen steht.

Was verbindet ihr mit eurer Kindheit? Welche Bilder steigen vor eurem geistigen Auge hoch bei gewissen Düften, Geräuschen oder Szenen?

Habt ein entspanntes, langes WE, meine Lieben!

Hummelzherzensgrüsse!
          *

Donnerstag, 7. Mai 2015

OOOOOOPS....I DID IT AGAIN!

Ach, es ist einfach ein Kreuz. Seitdem ich vor längerer Zeit in einer JdL ein DIY zum Thema "Stroffstreifenhäkeln" gesehen hab zucken meine Finger, sobald eine dicke, fette Häkelnadel und ein Stück Stoff in mein Gesichtsfeld kommen! ;oD
Dabei ist das sowas von ungesund! 

"Doch sind die Gelenke erst ruiniert, dann häkelt's sich ganz ungeniert!" *gggg*

Eigentlich wollte ich ja nur all die Stoffreste weghäkeln, die von meinen bisher 4 fertiggestellten Kissenhüllen übriggeblieben sind. 
Blöd nur, dass die schlussendlich nicht reichten und ich wieder losfahren musste zum Brocki, um Nachschub (sprich einen alten Duvetbezug) zu holen. 

Und das Ende vom Lied?

Das da:



.....und erneut ein grooooosser Stoffrest, der übriggeblieben ist. 
Neneneee....wo das noch hinführt?? Jetzt muss ich ja bald wieder ein Resteverhäkeln starten....ppffttthhhhh.....!! Egal. Es macht so viel Spass und es ist, mal abgesehen von den je länger je arthrotischer werdenden Händen ;oD, sehr entspannend, weil man beim Nadeln wunderbar seinen Gedanken nachhängen kann. Hat sich jemand von euch auch schon mit den Stoffstreifen versucht?

Naja. Molly jedenfalls liebt das von ihr beschlagnahmte Stoffstreifen-Sofakissen und hat schon viele Stunden bei süssen Träumen darauf verbracht.




Und ich kann weiterhin beim Lesen oder Fernsehen meine Beine gemütlich hochlagern. Jetzt mit aufgehübschtem Kissen und dem netten Gefühl, wieder was Ausgemustertem neues Leben eingehaucht zu haben.


°°°°°°°°°°

So, und Morgen ist Wochenendspurt. 

Habt es schön, meine Lieben!

Hummelzherzensgrüsse
         *

PS: An dieser Stelle wieder mal ein herzliches Dankeschön an all die treuen Seelchen, die hier regelmässig vorbeikommen und so liebe Zeilen dalassen!



Donnerstag, 30. April 2015

WUNDERBARE MITTELMÄSSIGKEIT

"ICH KANN GANZ VIELES!"......

"Na Prost", denkt ihr jetzt bestimmt, und zieht leicht irritiert eine Augenbraue hoch, " die ist ja mit einem wohldosierten Selbstbewusstsein ausgestattet!"

Ja Moment! Der Satz war ja noch gar nicht zu Ende!

"ICK KANN GANZ VIELES, aber alles nur ein bisschen!".

So. Schon besser, ne? ;oD

Es gibt vieles, was ich jeden Tag tue, das mir viel Spass macht, manches auch ein bisschen weniger, und das meiste, also praktisch alles davon, widerspiegelt ein durchschnittliches Können und beweist eine durchschnittliche Begabung dafür. Eigentlich gibt es nichts, was ich extem-wahnsinnig-unglaublich-irrsinnsgut bewerkstellige!

Beispiele?

Ich kann ein bisschen kochen. Grade von solcher Qualität, dass HerrHummel und ich über die Runden kommen und nach dem Essen nicht grün im Gesicht werden....

Handarbeiten macht mir enormen Spass, aber es bleibt bei einfachen, unspektakulären, zwar recht hübschen, aber keinesfalls umwerfenden Endprodukten. Nixda mit kunstvoller Filethäkelei (ich krieg nicht mal ein Granny hin, Schande-über-mich!) oder meisterhaften Pullovern mit komplizierten norwegischen, isländischen oder wasweissichfürwelchen Einstrickmustern!

Reiten ist meine Passion, schon seit bald 40 Jahren. Ohne meine Jungs wäre ich nur eine halbe Hummel, ich komme wunderbar mit ihnen zurecht und wir verstehen uns ohne viele Worte. Ich vermag auch wilde Bocksprünge wortwörtlich auszusitzen (sofern sie denn gradeaus gehen und nicht in einer 180°-Wendung vollzogen werden... Auch ich schaffe es nicht, die Physik zu überlisten!!) und ich traue mir zu, junge, temperamentvolle Pferde zu reiten. Über die vielen Jahre habe ich mir einen grossen Schatz an Wissen und Erfahrung angeeignet und bin eine sehr sichere Reiterin. ABER: Mit wirklichem KÖNNEN im Sinne von hochstehender, eleganter, von Turniererfolgen zuhauf gekrönter Reiterei hat das wenig zu tun. (Mal abgesehen davon, dass ich Turniere jeglicher Art sowieso ziemlich argwöhnisch beobachte....)


(....kleiner visueller Unterbruch....)

Ich liebe es, mit Worten zu jonglieren und daraus einigermassen ansprechende und sinnvolle Texte zu klöppeln. Ich würde behaupten, dass ich zu 99% der deutschen Sprache fehlerfrei mächtig bin- trotzdem würde es kaum dazu reichen, etwa ein Buch herauszugeben, das freiwillige Käufer finden würde. Aber ich lasse mich nicht entmutigen und wage immer wieder, meine Wortgebilde unter's Volk zu bringen. Danke, dass ihr das aushaltet! ;oD

Es ist wahrscheinlich nicht anmassend wenn ich behaupte, im Job als eine zuverlässige, engagierte, loyale und gutgelaunte Mitarbeiterin wahrgenommen zu werden. Ob ich allerdings je als "Mitarbeiterin des Monats" in die Annalen eingehen werde wage ich zu bezweifeln.

Ich singe gerne schön laut (dafür nicht wirklich schön). Ich spreche ein wenig Französisch, Italienisch und Englisch und wundere mich immer wieder, dass man mich versteht. 

Und so könnte ich noch mehr und noch mehr Beispiele anführen, aber schon diese paar beweisen mir: Ich bin Mittelmass. 

Und wisst ihr was? Ich bin glücklich damit! Mittelmass ist was Tolles! Es erfüllt die meisten Ansprüche, es lässt einem ruhig schlafen und es nervt nicht mit überzogenen Forderungen. Mittelmass wird als "Standard" oder "Norm" definiert, ist also eigentlich in seiner ureigensten Bedeutung absolut nicht negativ behaftet.
Seien wir doch ehrlich: Alles, was das "gängige" Mittelmass vermeintlich übersteigt lenkt Neid und Missgunst auf sich. Erfolg, Reichtum und Schönheit würden viele gerne bei sich selber finden, nicht aber bei ihrem Gegenüber. 

Tja, da hab ich's doch wirklich gut! Ich darf zufrieden sein mit dem, was ich leiste. Wenn ich mal was nicht hinkriege: So what! Man muss nicht alles können können! Ich ärgere mich nicht selber damit, hinter zu hoch gesteckten Zielen herzujagen, nur um irgendwann kleinlaut zuzugeben, dass ich sie nicht erreichen werde. Und es ist ein wunderbar entspanntes Gefühl festzustellen, dass man weder sich noch andern was schuldig bleibt....

Ich hab dazu einen sehr treffenden Spruch im www gefunden:

NUR WER DAS MITTELMASS NICHT ÜBERSTEIGT 
KANN MIT WOHLWOLLEN RECHNEN!


Noch Fragen?? ;oD

Habt es fein, meine Lieben!

Hummelzherzensgrüsse!
          *


Donnerstag, 16. April 2015

FRAGEN & ANTWORTEN


Minima Muse hat auf ihrem Blog, der das minimalistische Leben thematisiert, ein paar Fragen in den Raum gestellt. Ich denke schon, dass wir in Hummelzhausen inzwischen ein recht "minimalisiertes" Leben führen, obwohl wahrscheinlich jeder *Minimalismus* für sich anders definiert (das geht von der einfachen Konsumkontrolle, die man sich auferlegt,  bis zum Extremfall "Ich besitze nur 100 Dinge"!)

Ich hab mich also diesem Fragenkatalog gewidmet (und ja, meine Antworten sind vom Volumen her nicht wirklich minimalistisch, *ggg*!)
Wer Zeit und Lust zum Lesen hat: Bitteschön!

1. Wann hat das bei Dir angefangen mit dem Gedanken, minimalistisch leben zu wollen? War da ein Auslöser, oder war das eher schleichend?
Angenfangen hat es bei mir vor etwa 2 Jahren damit, dass mich ein Gefühl des Beengtseins beschlich. Ich bin nicht die grosse Sammlerin, hatte aber trotzdem den Eindruck, dass sich in unserem Zuhause einfach viel zuviele Dinge eingenistet hatten, die eigentlich gar nicht gebraucht wurden. Ausserdem war mein Leben seit Jahren sehr anstrengend, belastet von beruflichen und privaten Beziehungen und Verpflichtungen, deren Daseinsberechtigung nicht mehr gegeben war. Hinzu kam, dass ich kurze Zeit vorher grade meinen eigenen Interieurladen aufgegeben hatte, da war noch 'ne Menge Zeug vorhanden, das wegmusste.


2. Deine ersten Schritte, etwas zu verändern, kannst Du Dich daran erinnern, uns berichten?
Als erstes habe ich möglichst viel vom Ladeninventar auf ricardo.ch verkauft, den Rest eingepackt und bin damit an den Flohmarkt gefahren, der ausgesprochen erfolgreich für mich ablief! ;oD Der erste Schritt war getan, nun kam die Wohnung dran. Ich arbeite(te) mich systematisch vor, Schrank für Schrank. Dabei war und bin ich recht rigoros und überlege auch nicht lange, ob ich was weggeben will oder nicht. Aber es wird stetig weniger, und auch wenn ich noch nicht dort bin, wo ich hinwill: Jedes Stück, von dem ich mich trenne (oder es erst gar nicht kaufe!) ist ein Erfolg für mich!

3. Würdest Du Deine Anfangstätigkeiten auch anderen anraten, die gerade jetzt erstmals das Bedürfnis haben, mit weniger besser zu leben?
Auf jeden Fall! Aber man sollte darauf achten, sich nicht zu überfordern. Sich Schritt für Schritt vorzuarbeiten ist von deutlich mehr Erfolg gekrönt als zum ausufernden Rundumschlag ausholen zu wollen!

4. Was hältst Du von diesem … "jeden Tag ein Teil weniger"-Ding?
Gar nichts. Ich persönlich kann mir vorstellen, dass ich wohl ein Teil rausholen würde, dann aber ganz bestimmt hängenbleiben und gleich zügig weiter entrümpeln würde. ;oD Für mich fühlt es sich deutlich besser an, gleich einen ganzen Schrank leerzuräumen, auszusortieren und das, was bleiben darf, wieder reinzustellen.

5. Dein(e) Gefühl(e) in Zusammenhang mit #Minimalismus. Beschreibe sie uns!
Es ist ein sehr, sehr gutes Gefühl, zu erkennen, dass man sich mit diesem "Viel weniger ist mehr!" was ausgesprochen Gutes tut. Man könnte regelrecht euphorisch werden! Anfänglich nervte mich zwar, dass man schon mal schräg angeschaut wird und Unverständnis erntet, wenn man sich öffentlich dazu bekennt, seinen Konsum extrem zu beschränken und zu kontrollieren und sich von ganz vielem zu trennen. Man fühlt sich mitunter nicht ganz ernstgenommen dabei. Da wird auch gerne das Wort "Phase" in den Mund genommen. Inzwischen kann ich darüber nur noch lächeln!


 ...najaaaa...ganz SO leer ist es bei uns dann doch noch nicht! ;oD


6. Was war Dein gefühlt schlimmster “Rückschlag”?
Ganz ehrlich? Ich hatte noch keinen. Ich ziehe das total durch, grade eben WEIL man sich so gut fühlt dabei!

7. Würdest Du sagen #Minimalismus ist eine Lebenseinstellung?
Aber hundert pro! Man kann ja irgendwie gar nicht ein bisschen minimalistisch sein, irgendwo ist doch alles miteinander verkettet. Unterschiede im "minimalistisch-sein" bestehen für mich einzig darin, wie man Minimalismus für sich definiert.

8. Was soll das denn sein, das “besser” als Besitz ist?
Oh, da gibt es so vieles! Das Wichtigste ist für mich der Zeitgewinn, wenn man sich um vieles einfach nicht mehr kümmern muss, das früher vorhanden war. Seien das nun Dinge, Beziehungen oder Tätigkeiten, die einem vorher belastet haben. Und dann spart man natürlich einiges an Geld. Man kann es ganz anders und nachhaltiger einsetzen, wenn man sich nicht andauernd Dinge kauft, die man eigentlich gar nicht braucht.

9. Benenne uns Deine größte Bereicherung, die durchs Minimalisieren geschah.
Einerseits siehe letzte Antwort. Und dann finde ich es einfach total gut, dass ich gemerkt habe, dass ich auch meinem Partner damit einen Riesengefallen tue! ;oD Er ist ein sehr genügsamer Mensch und zieht in Sachen "minimalistisch-sein" voll mit!

10. Was findest Du immer noch hart bei Deinem minimalistischen Leben?
Vielleicht hört sich das jetzt seltsam an, aber es gibt NICHTS, was ich vermisse! Alles fühlt sich perfekt an (ausser dass ich, wie schon erwähnt, noch nicht am Ziel bin! Aber Geduld bringt Rosen, nichtwahr??). Ich kann mir nicht vorstellen, wieder was an meinem jetzigen Lebensstil ändern zu wollen. Er hat so viele positive Seiten!

11. Was beglückt Dich am meisten an Deinem minimalistischen Leben?
Dass ich so glasklar merke, wie gut mir das alles tut!

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Ach, ihr seid noch da?? Danke für's Mitlesen! :oD

Bis bald, meine Lieben!

Hummelzherzensgrüsse!
          *

Sonntag, 12. April 2015

GEFEIERT

Ich bin da mal ganz ehrlich: Religion(en) sind für mich ein schwieriges Thema. Aber natürlich war ich heute mit dabei, als mein Patenmädchen Catrin bei allerschönstem Wetter seine 1. Kommunion feierte. Es war sehr gemütlich, die Familie sass fröhlich beisammen und wir haben sehr lecker gegessen. 

Rund um einen eleganten Chignon trug Catrin mein Handmade-Haarkränzchen spazieren:


Passend dazu hab ich noch ein kleines Geschenk-Döschen gefummelt für den finanziellen Zustupf an's neue "Kicki" (Kickboard), welches sich Catrin gewünscht hat. Das alte war ihr gestohlen worden. 


Alles in allem war's ein gelungenes Fest! Und Frollein war, denke ich, sehr zufrieden.....

Ich wünsche euch einen flotten Start in die neue Woche!

Hummelzherzensgrüsse!
         *

Donnerstag, 9. April 2015

ANTHRAZIT

Hab ich eigentlich schon mal bei Gelegenheit erwähnt, dass ich Handgemachtes ganz furchtbar gerne leiden mag??

;oD

Unter Anderem und im Besonderen Handgetöpfertes? Meiner Meinung nach kommt da NICHTS industriell Gefertigtes gegen an. 
Ich hab ja inzwischen auch meine eigene Haus & Hof-Keramikerin an der Hand. Das Chacheli erfüllt geduldig meine Wünsche und trifft dabei den Nagel immer genau auf den Kopf!

Erinnert ihr euch an meine Teebecher, diese wunderbar handschmeichelnden, bodenständigen und doch so eleganten?
Die haben jetzt "Gspändli" bekommen. Teller, die von der Grösse her irgendwo zwischen Frühstücks- und Esstellern liegen, sodass man sie für alles Mögliche verwenden kann.



Simpel und doch soooo schön, nichtwahr??

Das Chacheli hat mir auch den "Probeteller" mitgeschickt, der ihrer Meinung nach einen zu hohen Rand abgekriegt hatte.



Was soll ich sagen? Der HerrHummel befand, dass man davon doch auch ein paar mehr im Schrank haben sollte...... Ihr ahnt es schon: er musste mich nicht lange bequatschen! Und so kommt's, dass in ein paar Wochen wohl noch ein zweites Päckchen vom Chacheli in Hummelzhausen eintrudelt :oD !

Unser "altes" Geschirr wird nun verkauft. Wir erwerben in Zukunft wohl nur noch handgemachte, ökologisch und künstlerisch wertvolle, unter fairen Bedingungen produzierte ;oD und allen ästethischen Ansprüchen gerecht werdende Chacheli-Keramik *ggg*!

Habt es fein, meine Lieben!

Hummelzherzensgrüsse!
          *

....und ach, ist das ein Wetterchen zur Zeit! In der Natur beginnt alles "zu schiessen", und beim Ausritt durch den Wald gestern ist dieses Foto anstanden:








Samstag, 4. April 2015

BEKRÄNZT

Sooooo. Und heute, ganz kurz und knapp vor Ostern, mal wieder ein kleines DIY. Hab ja schon länger nichts mehr gewerkelt. Nein, es ist kein Ohasi, keine bemalten Eier, keingarnüscht Österliches. Naja, im weitesten Sinne vielleicht. 
Also: in einer Woche feiert mein Patenmädchen Catrin erste Kommunion. Und man hat mich darum gebeten, ihr doch was Dekoratives auf's hübsche Köpfchen zu kreieren. 
Hilfe! 
Da hat MEIN Kopf aber geraucht..... 
Grundlegende Frage: Kränzchen? Stirnband? Oder doch lieber ein Haarreif? Und wenn ja, wie soll das aussehen? 
In Ermangelung eines wirklich ausgereiften Konzepts zäumte ich das Pony von hinten auf. Und hab mir als erstes einfach ein paar Röschen aus breitem, champagnerfarbenem Geschenkband geknubbelt. Nachdem ich mir beim kläglich scheiternden Versuch, eine Anleitung auf Youtube nachzuarbeiten, beinahe die Finger abgebrochen hab, war ich kurz ganz leicht angesäuert. Aber irgendwie entstand doch plötzlich eine Art Blümchen in meinen Händen, ganz anderes zwar, als ich vorgehabt hatte, aber: Es hatte was von einem Röschen!
Der Knoten war geplatzt, und so ging das den ganzen Nachmittag fröhlich weiter: drehen, falten, kleben, Brandblase an den Zeigefingern vom Heissleim inklusive. (Kinders, wie kamen wir bloss früher ohne unsere Heissklebepistolen klar??)
Geschlagene 4 Stunden fummelte ich an dem Kränzchen rum, war schlussendlich aber doch sehr zufrieden.

Guckstdu:



Ich hoffe, Madamchen gefällt, was ich geschaffen habe. Die wissen ja heutzutage sehr genau, was sie wollen und was nicht, die kleinen Frolleins! ;oD


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Bei uns ist heute richtiges Gruselwetter, aber macht nix. Hat doch auch sein Gutes, viel Zeit für Gemütlichkeit zum Beispiel. Und ab Übermorgen soll der Frühling ja langsam zurückkehren!
So sah das hier gestern Morgen um 7 Uhr früh aus:



Hat doch auch seinen Charme, nichtwahr??

Bleibt mir also noch, euch allen wunderbar entspannte Osterfeiertage zu wünschen. Habt es schön und lasst die Seelchen baumeln!

Bis bald,
Hummelzherzensgrüsse!
         *

Sonntag, 29. März 2015

WE-RÜCKBLICK!

Achjaaaaa....
Das war doch wieder mal ein Wochenende, wie man es gerne mag!
Vom Wetter her ein wenig ambivalent, mal strahlender Sonnenschein, mal grau und trüb. Aber zum Ausreiten haben wir an beiden Tagen den schönen Part erwischt- naja, wie heisst es so passend? 

"Wenn (B)engel reiten, dann lacht der Himmel!" ;oD



Weil Ostern immer näher rückt, ich zu diesem Fest mit dem Dekorieren aber immer ziemlich zurückhaltend bin, durfte mein herziges, bewährtes Vogelnestchen wieder raus. Das reicht (vorderhand zumindest...)!



Zu Mittag gab's heute leckersahnigcremige "Älplermagronen", eine
Kalorienbombe par excellence, aber hej: Wir leben nur einmal- also her damit!



Ein paar Päckchen hab ich fertiggemacht mit Dingen, die wir auf Ricardo versteigert haben. Natürlich fehlten wieder die passenden Kartonkisten, aber was eine rechte FrauHummel ist, die weiss sich zu helfen.....



Und jetzt? 
Ab in die Küche, Abendbrottellerchen bauen. 
Dann vor dem TV abhängen. Tatort oder so. Mal sehn!




Und ihr so? Wie war's bei euch, das Wochenende?

Habt einen flotten Start in die neue Woche,

Hummelzherzensgrüsse!
         *