Samstag, 26. Juli 2014

MISTER JOHNBOY


Weil ich euch keine Bilder von Sonnenuntergängen an der italienischen Riviera, pittoresken Gässchen in einem südfranzösischen Städtchen oder der üppigen Fauna und Flora im Urwald von Borneo zeigen kann, erzähle ich euch heute doch einfach mal die Geschichte, wie ich zu meinem JohnBoy gekommen bin. Denn auch bei ihm war es nicht anders als bei all meinen andern vierbeinigen Freunden: 
Er war eines der Geschöpfe, die beinahe die Kurve nicht kriegen, von Anfang ihres Lebens an. Und dagegen musste ich was unternehmen und war Gottseidank zur rechten Zeit am rechten Ort!

JohnBoy's Leben hätte fast schon wieder geendet, als er 6 Monate alt war. An der Fohlenschau wurde er schlecht beurteilt, weil er sehr klein und zierlich war für seine Rasse und ausserdem keine sehr erbauenden Gänge vorzuweisen hatte. Eine junge Frau kaufte ihn aus Mitleid, um ihn vor dem Schlachter zu retten. 
Früher standen meine Pferden in einer Stallgemeinschaft, und JohnBoy fand bei uns einen Pensionsplatz. Seine Besitzerin kümmerte sich aber von Anfang an nicht wirklich um den kleinen Kerl. Als er dann 3 Jahre alt war suchte sie jemanden, der ihn anreiten sollte. Sie wandte sich zuerst an einen lieben Kollegen von mir, der sein Pferd auch bei uns stehen hatte. Ein richtiger "Horseman", wie aus einer Marlboro-Reklame entstiegen, immer mit Stetson unterwegs und mit einem grossen, rötlichen, bis ans Kinn reichenden Schnurrbart. Viele Jahre hatte er Pferde ausgebildet bei einem Urgestein der Schweizer Westernreitszene, ein sehr einfühlsamer, ruhiger Mensch mit viel Pferdeverstand. Er lehnte aber ab und verwies die Besitzerin von JohnBoy an mich. Ich schluckte einmal leer, hatte ich zwar schon einige junge Pferde geritten, aber noch keines von Grund auf ausgebildet. Mein Kollege aber meinte, das wäre doch überhaupt kein Problem für mich, und ausserdem sei er ja zur Stelle, wenn ich Fragen hätte.....
Nun gut. Ich hab es gewagt, und was soll ich sagen? Es war eine so tolle Erfahrung! JohnBoy ist ein äusserst aufmerksames und gelehriges Pferd, WILL Neues lernen und begreift immer alles sofort. Er liebt es, zu arbeiten, gefordert und gefördert zu werden! Es machte so viel Spass, ihn anzureiten, und es kam, was kommen musste: Ich hab mich total verliebt in den Kerl!
Als wir nach 3 Monaten dann soweit waren, dass man ihn in allen Grundgangarten und Richtungen reiten konnte, hab ich seine Besitzerin angerufen und sie gebeten, JohnBoy jetzt regelmässig zu reiten. Als nach 10 Tagen immer noch nichts geschehen war, hab ich sie nochmal kontaktiert. Und was glaubt ihr, was sie mir da gestanden hat?

SIE KONNTE GAR NICHT REITEN- ÜBERHAUPT NICHT!!

Der absolute Knaller war dann noch die Aussage, dass sie jetzt auch gar keine Lust mehr habe, noch mehr Zeit und Geld zu investieren.
(Welche Zeit denn?? Ich hab sie kaum gesehen im Stall.....)

Da musste ich sie dann doch mal fragen, ob sie sich IRGENDWAS überlegt habe, als sie das Pferdchen gekauft hat?

Manchmal glaubt man es wirklich kaum......


Sie beschloss dann, für JohnBoy einen Platz zu suchen und meldete sich ein paar Tage später wieder. Sie habe nun einen Reitstallbetreiber gefunden, der JohnBoy als Schulpferd haben wolle.
Na, da platzte mir wirklich der Kragen: Ein 3jähriges, frisch angerittenes Pferdchen, was wirklich nur die Grundausbildung verinnerlicht hat, als REITSCHULPFERD?? Dem jeder Anfänger in den Rücken hoppelt, am Gebiss zerrt, die Hacken in den Bauch rumpelt??
Kurzentschlossen fragte ich sie, was sie denn haben wolle für JohnBoy. Sie machte mir einen fairen Preis, wir setzten einen Vertrag auf und hastdunichtgesehen...ich hatte Pferd Nr.3 im Stall stehen.......


Ich habe es bis heute nicht bereut! JohnBoy ist ein grossartiger Kumpel, absolut zuverlässig, ehrlich und sicher. Er geht mit einem durch dick und dünn. Zwei Eigenheiten hat er: Er kann ganz und garnicht alleine sein, und eine Tierkommunikatorin hat mir mal gesteckt, dass er unter grossen Verlustängsten leidet.
Und: Er ist ein totaler Süss-Schnabel. Mit einem trockenen Weihnachtskeks kann man ihn in Verzückung versetzen! Klar kriegt er sowas nur ganz selten, aber dann ist es ein Fest für ihn!
;oD

Ich darf gar nicht dran denken, wieviele solcher "JohnBoy's" 
jedes Jahr zum Schlachter geführt werden........

*****

Habt ein sehr entspanntes WE, ihr alle!

Hummelzherzensgrüsse!

*


Mittwoch, 23. Juli 2014

MÜDE HÄUPTER


Zuerst einmal:
Ich habe mich total gefreut, dass so viele meiner bisher 
unbekannten Leserinnen nach meinem letzten Post aus 
ihrer "Deckung" aufgetaucht sind und ein paar liebe 
Worte dagelassen haben! 
Danke dafür von Herzen!

******

Was ganz anderes:
Ich hab mich dem Würgegriff eines langsam 
chronisch werdenden KreaTIEF's entwunden. 
Unsere Mietzchen haben ihr Eckchen auf unserem aufgearbeiteten Sofa, das sie täglich stundenlang wortwörtlich belegen. Damit der schöne Stoff nicht allzuviel Schaden nimmt (denn mit Verlusten muss man sowieso rechnen!)liegt dort ein alter Postsack aus dickem Leinen und ein Mietzchenschnuffelkissen. Das allerdings hat sehr gelitten unter der andauernden "Liebkosung" durch die Pfötchen der Madamchen, ein neues musste dringend her. Trotz aller Liebe zu Dingen, die was erlebt haben..... 
;oD


Das Material dafür sollte äusserst wiederstandsfähig sein (also 
kein üblicher Stoff), langlebig und trotzdem hübsch anzusehen.
Im Gartencenter fiel mir Sisalschnur in die Hände, 
und pling!- die Idee war geboren.

Aus 300 Metern dieser Schnur hab ich eine Kissenhülle für das malträtierte Teil gehäkelt. Naja, von Häkeln kann man eigentlich nicht mehr sprechen bei einer Nadelstärke von 9, das Arbeiten damit erinnert eher an Makramée oder sowas in der Art. Und meine Finger musste ich jeweils tapen, damit sie diese Tortur halbwegs heil überstanden haben..... Aber das Resultat kann sich sehen lassen!


Die Madamchen mögen es gerne, manchmal liegt eines drauf und das andere kuschelt sich daneben, und ich denke, es hält was aus, 
das neue Mietzchenschnuffelkissen!



******

Macht was Schönes aus der 2ten Wochenhälfte!
(Bei uns ist es jetzt wieder angenehm, heute 22°- 
kann das nicht so bleiben? DAS sind doch mal 
hummelztaugliche Temperaturen! ;oD )

Fröhliche
Hummelzherzensgrüsse!

*

Samstag, 19. Juli 2014

WER / WO / WAS SEID IHR??


PUUUHHHH!!

Ist - das - heiss.......

Da bleibt mir, der bekennenden Schattensucherin, nichts anderes übrig als sich mit einem kühlen Getränk an ein kühles Fleckchen zu verkrümeln, um kühlen Kopf zu bewahren! Ich hab mir heute einen Eiskaffee eingegossen und geselle mich damit virtuell zu Ninjas Samstagskaffeetruppe.



Diese Woche war mal wieder viel Diskussion im 
Blogland bzgl. Blogmüdigkeit und Ähnlichem.
Ich persönlich bin nach wie vor nicht blogmüde, 
aber mich würde mal was ganz anderes interessieren:

WER SEID IHR?

All meine lieben und treuen Leserinnen, die sich seit Jahren auch immer wieder zu Wort melden hier, die "kenne" ich inzwischen alle schon mehr oder weniger gut, da haben sich einige sehr herzliche Beziehungen aufgebaut. Meine Statistik zeigt mir aber, dass sich hier jeden Monat noch Tausende mehr tummeln, was mich a) sehr freut und b) ganz neugierig macht.
Mich würde wirklich interessieren, wer hier "leise" mitliest!
Also nehmt euch ein Herz und lasst mir mal ein paar Zeilen da. Es geht mir nicht darum, jetzt möglichst viele Kommis zu erhaschen, aber ich würde nur zu gerne mehr von EUCH erfahren (denn ich habe von MIR ja schon eine Menge preisgegeben! ;oD)!
Wer seid ihr? Wo lebt ihr? Was tut ihr da? Und was gefällt euch an meinem Blog, gibt es Themen, über die ich mal schreiben sollte, oder habt ihr Kritik anzumelden? 

Nur zu, ich freue mich über jedes Lebenszeichen! (Auch von meinen "altbekannten" Blogbesucher/innen, euch möchte ich heute keinesfalls ausklammern! Ihr sollt bitte auch Anregungen oder Kritik rüberschieben! ;oD )

Bin gespannt!!

Habt ein wunderschönes Wochenende,

Hummelzherzensgrüsse!

*


....ist dieser Ausblick von unserer Terrasse nicht einfach
unglaublich entspannend??







Dienstag, 15. Juli 2014

ES WAR EINMAL....


.... vor langer Zeit, da stand ein altes, prächtiges Haus in einem riesigen Garten, in dem es grünte und blühte und in dem es auch einen grossen, tiefen Teich gab. Im Garten spielte jeden Tag das kleine Mädchen, welches in diesem Haus lebte. Es war ein fröhliches, übermütiges Ding mit wilden Locken und roten Wangen.
Wieder einmal sass das kleine Mädchen im Gras am Teich und spielte versunken mit seinem liebsten Spielzeug, einem kleinen Stoffigel. Es liebte diesen Igel, und deshalb war der kleine Igel schon ganz abgegriffen, ein Teil seiner Stacheln war ausgefallen und der Stoff an Armen und Beinen war ganz abgewetzt. Aber das war dem kleinen Mädchen egal. 
Gerade hatte es den Igel auf einen Stein gesetzt und war dabei, sich Blümchen zu pflücken, um daraus einen feinen Kranz zu winden, da winkte seine Mama aus einem Fenster des Hauses und rief zum Abendbrot. Das kleine Mädchen liess alles stehen und liegen und rannte im Sauseschritt los, denn es war ein braves Kind!
Zurück blieb der kleine Igel. Regungslos sass er da, bis die Sonne ganz am Horizont verschwunden war und sich an ihrer Stelle der grosse, helle, kugelrunde Mond am Firmament erhob.
Nun ist es ja so, dass Spielsachen in Vollmondnächten zum Leben erwachen. Und so begab es sich, dass sich der kleine Igel plötzlich regte, gähnend seine kahlen Ärmchen zur Seite ausstreckte und sein lackglänzendes, kugelrundes Näschen hob, um die frische, kühle Nachtluft zu schnuppern. Plötzlich wurden seine Äuglein ganz gross vor Staunen, denn auf dem Teich kamen ein paar Enten geschwommen, und mitten unter ihnen eine schneeweisse, wunderschöne Ente, auf deren makellosem Gefieder hunderte von Wassertröpfchen im Mondlicht schimmerten wie glitzernde kleine Diamanten. Das erstaunlichste aber war, dass diese Ente ein Krönlein auf ihrem Haupte trug, zart und fein wie aus Spinnweben gefertigt. 


Diese Ente war die Königin aller Tiere, die an diesem Teich lebten.
Der kleine Igel war sehr ergriffen von so viel majestätischer Anmut und Schönheit!
Er beugte sich ein wenig vor, um dieses bezaubernde Schauspiel noch besser betrachten zu können, und entdeckte in diesem Moment sein eigenes Spiegelbild im schimmernden Wasser des Teiches. Er hatte nie zuvor sein eigenes Antlitz gesehen, und er erschrak sich sehr, schlug seine kleinen Händchen vor die Augen und blinzelte zwischen den Fingerchen hindurch. Plötzlich kullerten ihm dicke Tränchen über die Wangen.
"Nein, oh nein!!" jammerte er, "ich bin so hässlich!" Und er schluchzte so herzerbärmlich, dass die Königinente auf ihn aufmerksam wurde. Sie kam ans Ufer geschwommen, stieg aus dem Wasser und wandte sich dem kleinen Igel zu.
"Was hast du denn bloss?" fragte sie sanft, "Was macht dich so traurig??"
"Ach", schnaufte der kleine Igel, "sieh mich doch an! Ganz zerzaust bin ich, meine Stacheln fallen aus, meine Arme und Beine sind ganz abgewetzt, ich bin so unscheinbar! Hätte ich doch nur ein Krönchen wie du es trägst, es würde alle meine Unzulänglichkeiten überstrahlen, und man würde mir Respekt zollen!" Erneut brach er laut schniefend in Tränen aus und konnte sich gar nicht mehr beruhigen.
"Ein Krönlein würdest du gerne haben wollen?" fragte ihn die Ente verständnisvoll und wiegte leise ihren Kopf. 
"Hör mir zu. Ich leihe dir mein Krönlein für die Zeit bis Mitternacht, wenn es dich denn glücklicher macht. Aber wisse: Mit dem Krönlein übernimmst du auch meine Pflichten. Eine davon ist es, heute Nacht Hof zu halten und dir alle Sorgen und Nöte anzuhören, die dir von den Tieren an diesem Teich vorgetragen werden. Willst du das tun?"
Der kleine Igel tat vor Freude einen grossen Luftsprung: "Ja! Aber ja, das will ich gerne tun!!"
Also hob die Ente ihr feines Krönlein vom Kopf und setzte es dem stolzen, kleinen Igel auf. Ein bisschen gross war es, das Krönlein, und es drohte mal auf der einen, mal auf der andern Seite runterzurutschen. Doch der kleine Igel hielt sich kerzengerade und balancierte die teure Last geschickt auf seinem Kopf.
Plötzlich begann der grosse Garten an allen Ecken zu leben, es wisperte, zwitscherte, summte und quakte. Überall tauchten sie auf, die Tiere dieses Gartens, und strebten hin zum kleinen Igel.
Nachdem sie sich alle versammelt hatten erklärte ihnen die Ente, dass für diese Nacht nun der kleine Igel die Hoheit habe und dass sie ihm nun ihre Anliegen vorbringen sollten.
Sofort trat eine stattliche Elster vor, verbeugte sich in ihrem schwarz-weissen Frack vor dem Igel und sagte: "Der Wind hat mein schönes Nest vom Baum geweht, kaum dass ich es fertiggestellt hatte! Hilfst du mir, es wieder hinaufzuheben?"
"Paahh!!" schnitt ihr ein Maulwurf das Wort ab, "Das ist ja gaaar nichts! Der Gärtner tritt andauernd alle meine Gänge zu, sodass ich jeden Tag und jede Nacht stundenlang damit beschäftigt bin, mir neue zu graben!" Und es hob von allen Seiten ein Schimpfen und Zetern an, jeder wollte den andern übertönen, jeder war der Meinung, dass sein Problem noch viel gewichtiger sei als das seines Vorredners.
Dem kleinen Igel wurde ganz schwindelig von diesem Geschrei, stumm und starr vor Schreck stand er mit hängenden Armen da und blickte  verschüchtert in die Gesichter ringsum, und das Krönlein wurde bleischwer auf seinem Haupt, als wolle es den Igel in Grund und Boden drücken. Der kleine Igel wusste nicht mehr ein noch aus und wünschte sich, nie dieses Krönlein aufgesetzt zu haben.


In diesem Moment schlug die Kirchturmuhr vom nahen Dorf Mitternacht. Der kleine Igel sank augenblicklich ermattet zu Boden, das Krönlein purzelte ins Gras und die Tiere verzogen sich wieder dahin, woher sie alle gekommen waren.
Die weisse Ente aber, die setzte das Krönlein mit einem wissenden Lächeln wieder auf ihren Kopf, glitt ins silbern glitzernde Wasser und verschwand mit ihrem Gefolge in der Dunkelheit der Nacht.

"Igelchen, mein kleiner Zausel, da bist du ja!!" Jubelnd hob das kleine Mädchen ihr geliebtes Stofftier vom Boden auf, schnippte ein wenig Gras von seinem Kopf, drehte sich fröhlich mit ihm um die eigene Achse und bedeckte es mit innigen Küssen. "Ich hab dich so vermisst, konnte beinahe nicht schlafen ohne dich! Was hast du denn bloss hier draussen gemacht??" 
Und fröhlich singend hüpfte es mit dem kleinen Igel durch den Garten, winkte den Schmetterlingen zu und patschte mit seinen Händchen ins Wasser des Teiches, dass es nur so spritzte.

Der kleine Igel schmiegte sich überglücklich
an das kleine Mädchen.
Er hatte begriffen, was in seinem Igelleben
wirklich wichtig war.

Irgendwo draussen auf dem Teich aber, da spähte die wunderschöne weisse Ente durch das dichte Schilf, und ein feines Lächeln spielte in ihren Augen. Die Sonne brach sich in ihrem Krönlein und schickte einen glänzenden Funken über das stille Wasser.

Und die Moral von der Geschicht' ?
Nun, die kann sich einjeder selber an seinen 5 Fingern abzählen!
;oD

******

(Eine kleine Fabel, frank und frei erzählt nach FrauHummel, bebildert mit der huldvollen Genehmigung ihrer Hoheit Méa von und zu Strauss)

*

Text FrauHummel / Fotos Méa's Vintage
Alle Rechte vorbehalten!
;oD


PS: Noch nicht zu unserem Bloggertreffen angemeldet??
Na, dann wird es jetzt aber Zeit! *ggg*


Samstag, 12. Juli 2014

JETZT ODER NIE!!


Manchmal brauchen Dinge fuuurchtbar viel
Zeit, bis sie entstehen. Ganz besonders dann, 
wenn sich FrauShabbyhus und FrauHummel
 vornehmen, was auf die Beine zu stellen.
"Also, jetzt müssen wir einfach mal...." - 
wie oft haben wir beide DAS gesagt?!?

Doch weil 1. lange währt was endlich gut wird
und es 2. einfach an der Zeit ist, euch mal 
wiederzusehen oder kennenzulernen, freuen 
wir uns total und wie bekloppt und
überhaupt, euch alle 

ganz herzlich einzuladen zu unserem

1. Sommer-Bloggertreffen!
**************************


(Bleistiftzeichnung coloriert von PapaHummel)

    WANN?  Am Samstag, den 9. August, nachmittags ab 13.30 Uhr 

    WO?    In Rothrist / AG bei Frau Shabbyhus in ihrem 
           entzückenden kleinen Laden und wunderschönen Garten.

    WER?   Eingeladen sind alle Blogger-Sommerzugvögel, die noch
           oder wieder zuhause weilen und zu begeistern sind für
           einen gemütlichen Nachmittag mit schönen Gesprächen,
           viel Gelächter und last but not least jeder Menge feiner
           Leckereien! 
                          
           

Details dazu versenden wir per Mail nach eurer

Anmeldung bis zum 31. Juli

bei Frau Hummel via
frauhummel@bluewin.ch

Wir freuen uns soooo auf viele bekannte 
und (noch) unbekannte Gesichter!

(Und ich darf anmerken: Gewisse liebe Leutchen aus dem
grenznahen Umland wie die Miri, das Doreensche oder 
die Nina sind näher dran als z.B. die FrauHummel!!)
;oD 
DollerWinkmitdemZaunpfahl....

Also, meine Lieben: Haut rein in die Tasten, wir 
hoffen, dass wir ganz, ganz viele sein werden!

******

Habt ein entspanntes WE!

Hummelzherzensgrüsse!

*

Donnerstag, 10. Juli 2014

THE LOGICAL SONG



Also, ich muss schon sagen:
Wenn die Ponys abgehauen sind ins
Sommercamp, dann bricht bei Frau 
Hummel der grosse Schlendrian aus! 
Wenn ich nicht grad beim Arbeiten in
der Klinik bin, dann häng ich rigoros
ab, tu das, wofür ich mir sonst
 oft die Zeit stehlen muss, nämlich: 
NICHTS!
Dazu gehört auch, dass ich mich an 
meinem freien Tag morgens immer in unser 
Lieblingscafé setze, gemütlich die
Tageszeitung studiere und meinen Caffè 
latte schlürfe.

So wie heute auch. Im Hintergrund dudelte das 
Radio, und beim "Logical Song" von Super-
tramp waren sie plötzlich da, die Bilder
vom Sommer 1985. Damals fuhr ich auf meinem
Motorrad, zusammen mit einem guten Kollegen,
nach Basel ins "Joggeli", das St.Jakob-Stadion
also. Ans grosse Openair, an dem sich einige
Vertreter des Who is who der damaligen 
Musikszene ein Stelldichein gaben. 
Es war ein soopadoopaschöner, heisser Sommer-
tag, Zigtausende pilgerten an den Ort des Ge-
schehens, die Stimmung war bombig und der
Sound 1A. 
Supertramp war da,


(Quelle: Inet)

Jethro Tull, U2, The Alarm, Joe Cocker, 
Gianna Nannini...... DAS war noch Musik!! 
In Latzhosen und barfuss genossen wir den Tag,
sangen die Songs mit, tanzten und hatten jede
Menge Spass.
Nachts dann, auf dem Heimweg, gingen am Motorrad
meines Kollegen die Lichter aus. Mitten auf der 
Autobahn- suuuper! Also neue Sicherung rein, (der 
verantwortungsbewusste Motorradfahrer hat sowas
ja immer im Gepäck, ne??) - Licht brannte wieder, 
los von Rom. Nach ein paar Kilometern das selbe
Szenario. Wir holten meine Ersatzsicherung 
raus,(die letzte notabene!)drehten sie ein, 
Licht an
Scheinbar hing die ganze Chose mit dem Voll-
licht zusammen. Solange man es nicht an-
schaltete, hielt die Sicherung.
Wir schafften es dann doch noch in sinn-
voller Frist bis nach hause.....

Und jetzt frage ich mich grade: Wird man langsam
alt, wenn man sich an solche Ereignisse erinnert
und feststellt, dass das schon beinahe unglaubliche
30 Jahre her ist?? Ppfftthhhh.....

Wie auch immer: Schön war's! 
Und es gibt doch da diesen Song: 
"Forever young, forever..."
Ich halt mich dran- zumindest im Geiste. Der
Körper ist manchmal ein wenig unwillig,
*ggg*!

Und bei euch so? Schwelgt ihr auch 
manchmal in solchen Memorys??

******

Habt einen entspannten Tag,
meine Lieben!

Hummelzherzensgrüsse!!

*

Und @ Miri: Nein, das ist noch nicht DER Post!
Der kommt noch, ich muss erst ein 
paar offene Fragen klären, *ggg*!

Samstag, 5. Juli 2014

IT'S NOT A HOBBY....


IT IS A LIFESTYLE!


Ab und zu werde ich gerne mal
gefragt (meist von Menschen, zu denen ich
ein wenig bis kein inniges Verhältnis pflege!),
wieviel ich denn eigentlich verdiene, dass
ich mir so viele Tiere leisten könne!?

Natürlich nenne ich diesen neugierigen
Zeitgenossen keine Frankenbeträge.
Aber ich erkläre es ihnen folgendermassen:

Es gibt Dinge in meinem Leben, die sind mir 
unheimlich wichtig. Meine vierbeinigen Freunde
gehören an vorderster Front dazu; ohne sie wäre
mein Dasein um ganz, ganz viel Freude ärmer!



Ich arbeite in einem 70%-Pensum in einer Klinik
und trage da zwar keinen Hungerlohn nach hause,
aber bestimmt auch keine Reichtümer.
Ansonsten bin ich ein bescheidener Mensch,
freue mich an dem, was ich habe, und strebe
auch nicht nach mehr.
Meine Tiere kann ich mir nur halten, weil ich
für sie auf ganz viel anderes verzichte:

* ich gehe NIE in die Ferien
* ich kaufe mir nur Kleidung, wenn es 
wirklich nötig ist
* abends bin ich zu 99,9 % zuhause und geh'
aller-aller-allerhöchstselten in den Ausgang
* ich fahre ein einfaches Auto und das auch nur,
weil ich mit dem ÖV hier schon ziemlich an-
geschmiert wäre. Ich könnte mir ansonsten
ein Leben ohne Auto sehr gut vorstellen!

Ausserdem steh' ich frühmorgens mit den Hühnern
(die irgendwann meine Truppe ergänzen werden! ;oD)
auf, fahre 2-3 Mal im Tag zum Stall, um auszumisten 
und zu füttern, egal, ob es regnet, stürmt, die
Sonne knallt oder Schneeflocken vom Himmel fallen.
(Und glaubt mir: Auch ich hüpfe morgens um halb 5
nicht "Hurra!!"-schreiend aus den Federn!)
Mein Daddy, meine Schwester und mein lieber
HerrHummel entlasten mich ein wenig, indem sie
3 Mal in der Woche mittags diese Arbeit übernehmen.
DANKE MAL AN DIESER STELLE HERZLICHST DAFÜR!!
Wir pflegen die Weiden und Ausläufe selber, halten
den Stall auf Vordermann, (der übrigens nur 
gemietet ist!), setzen Zäune, stapeln
Tonnen von Heu, schleppen Füttersäcke.
Vor dem Reiten steht überdimensional viel Arbeit.
Aber die mache ich gerne, denn wie schon eingangs
erwähnt: Für mich sind meine Tiere kein Hobby, sondern
ein Lebensstil. Sie gehören einfach dazu, ohne sie
kann ich mir mein Sein nicht mehr vorstellen. Das bringt
auch mit sich, dass ich niemals in einer Stadt leben
könnte, ich brauche Unmengen an Grün um mich herum!
Meine Tiere geben mir unendlich viel zurück,
belohnen meine Arbeit mit dem grossem Vertrauen,
das sie mir entgegenbringen, und mit einer Beziehung,
die nur jemand erfährt, der sich seine Tiere so nahe
halten kann.
Sie sind mir wichtiger als vieles andere.



Ich behaupte heute mal kühn: 

Wenn man bereit ist, Kompromisse einzugehen und
Prioritäten zu setzen, wenn man sich an anderer
Stelle einschränkt, die Konsequenzen daraus 
(er)trägt und gewisse Begehrlichkeiten ausser 
Kraft setzt, dann kann man sich (fast)
jeden Lebenstraum erfüllen!
(Als kleines Mädchen hab ich immer von einem
Stall voll Tiere geträumt.....)

Also bleibt dran, verfolgt eure Ziele und
Träume, arbeitet beharrlich darauf hin!
Es wird sich in jedem Fall lohnen.

Einen gemütlichen Sonntag euch und

Hummelzherzensgrüsse!

*



Donnerstag, 3. Juli 2014

VON MIETZCHEN UND EINSTÜRZENDEN ALTBAUTEN ;oD




Gibt es was Schwierigeres, als kleine, 
drollige, temperamentvolle Wichte 
fotografisch einzufangen?
Nein, gibt es nicht! ;oD 
Trotzdem versuche ich es immer wieder,
und ein paar ganz nette Schnapp-
schüsse sind mir gestern doch gelungen.

Nell's Babys entwickeln sich prächtig, 
sie geniessen ihr unbeschwertes Leben zwischen 
Schlafen, Essen und Spielen in vollen 
Zügen, und den Triefäuglein hab ich den 
Garaus gemacht.

Babyeins


Babyzwei


Babydrei


Namen haben sie noch keine, weil ich mir noch
nicht sicher bin, wer denn nun Männlein und wer
Weiblein ist! Das kann man irgendwie noch nicht
ganz deutlich erkennen......

Das Leben hält immer ein paar 
Überraschungen für einen parat: Da sind 
doch tatsächlich noch 2 andere Mietzenkinderchen
 aufgetaucht! Mama Daisy hatte sie lange vor uns 
versteckt gehalten, denn sie ist selber eine 
ganz Scheue und traut der Sache immer nur halb.
Dieses schwarz/weiss-Gen muss ein absolut 
durchschlagendes sein!
Auch sie hat ein schwarz/weiss-Geflecktes, 
dazu noch ein Rabenschwarzes. Das wiederum ist 
ein richtiger Brummer, kugelrund mit langem Haar 
und schrägstehenden, glitzernden Augen.

Daisy und das kleinere Kind hab ich erwischt,


den "Brummer" allerdings nicht. Der ist genauso 
vorsichtig wie Mama und düst in Deckung, 
wenn er irgendwie "Lunte riecht"!

Hach, es macht einfach Freude, bei der Bande zu
sitzen und sie zu beobachten!
Jetzt muss ich nur noch zusehen, dass die Kleinen
alle einen ganz besonders liebevollen Lebensplatz
kriegen.
 (Bitte melden, falls jemand einen solchen
anzubieten hat!)

******

Ansonsten denke ich oft, gleich kracht hier über
mir die Decke zusammen und einer der Handwerker
findet sich in unserem Zuhause wieder!
Von der Wohnung über uns ist nicht viel übrig-
geblieben. Es rumpelt und hämmert und sägt und
dröhnt in einem fort über meinem Kopf.
Aber: Es geht voran!

Das ist der Blick vom ehemaligen Esszimmer 
rüber in die Küche:


Hinten links könnt ihr die Wand erkennen, die
mit den alten Zeitungen tapeziert wurde.
Ist schon spannend, so eine Renovation!

******

So.
Für heute klinke ich mich mal wieder
aus.
 Macht's gut, ihr Lieben, bis bald!

Hummelzherzensgrüsse!

*





Samstag, 28. Juni 2014

SAMSTAGSTEE NR. 2


Auch heute bin ich wieder mit von der 
Partie beim Samstagstee auf Ninjas Blog.


Die Woche war sehr entspannt, ohne Up's und
Down's. Ich. hab. Zeit. Viiiel Zeit. Und das
ist wunderbar! Seit längerem mal wieder 
hab ich eine Handarbeit in Angriff genommen; 
was Kleines, das bald fertig sein wird. 
Etwas, das schon eine Weile in meinem 
Oberstübchen rumgeturnt ist. 
Nun hab ich die Musse dazu!

Und vorhin bin ich durch den Garten 
gewandelt, der in allen Farben grünt und
blüht. Hab ein Sträusschen zusammengesucht,
hier am Lavendel geschnuppert, dort den
Bienchen beim fleissigen Nektarsammeln
zugeschaut.

Jeden Tag freue ich mich über meine 
Mietzchen; die Jüngsten sind gewachsen,
toben über den Heuboden und lassen einem
das Herz aufgehen!
Ich übe "Sein"- Zeit und sitze jeden
Morgen und jeden Abend bei ihnen,
beobachte, was sich tut.
Seelenbalsam pur!

Dann zeichnet sich im Privatbereich etwas
ab, nimmt Konturen an, was mich sehr freut.
Aber mehr dazu erst, wenn "die Nägel einge-
schlagen sind"- wortwörtlich! ;oD

Und ich hab grad nachgezählt:
Noch 4 1/2 Wochen bis zum grossen Sommer-
urlaub! Ich freu mich sooooo drauf!!
18 1/2 Tage süsses Nichtstun, hachzjaaaaa...

Aber zuerst:
Ein entspanntes WE euch allen!
Tut und lasst, wonach euch grad
der Sinn steht.

Hummelzherzensgrüsse!

*