Sonntag, 29. März 2015

WE-RÜCKBLICK!

Achjaaaaa....
Das war doch wieder mal ein Wochenende, wie man es gerne mag!
Vom Wetter her ein wenig ambivalent, mal strahlender Sonnenschein, mal grau und trüb. Aber zum Ausreiten haben wir an beiden Tagen den schönen Part erwischt- naja, wie heisst es so passend? 

"Wenn (B)engel reiten, dann lacht der Himmel!" ;oD



Weil Ostern immer näher rückt, ich zu diesem Fest mit dem Dekorieren aber immer ziemlich zurückhaltend bin, durfte mein herziges, bewährtes Vogelnestchen wieder raus. Das reicht (vorderhand zumindest...)!



Zu Mittag gab's heute leckersahnigcremige "Älplermagronen", eine
Kalorienbombe par excellence, aber hej: Wir leben nur einmal- also her damit!



Ein paar Päckchen hab ich fertiggemacht mit Dingen, die wir auf Ricardo versteigert haben. Natürlich fehlten wieder die passenden Kartonkisten, aber was eine rechte FrauHummel ist, die weiss sich zu helfen.....



Und jetzt? 
Ab in die Küche, Abendbrottellerchen bauen. 
Dann vor dem TV abhängen. Tatort oder so. Mal sehn!




Und ihr so? Wie war's bei euch, das Wochenende?

Habt einen flotten Start in die neue Woche,

Hummelzherzensgrüsse!
         *

Donnerstag, 26. März 2015

HELENA'S WISH

1. DER ANSTOSS
Letzthin hat mich meine liebe Leserin Helena darum gebeten, auf meinem Blog doch mal ein paar Tipps zum Thema Ausmisten und Reduzieren zu geben. Das scheint auch bei euch ein Thema zu sein; ich habe einige Mailsen bekommen von Frauen, sie sich ein "luftigeres" Zuhause wünschen, und auch auf mehreren Blogs lassen sich deutliche Simplify-Tendenzen ausmachen! ;oD
Ich freue mich ja immer über Ideen für ein Postthema- 
so here we go!
Heute geht es nur um's Ausräumen, Ausmisten, Platzschaffen.

2. AUF DIE PLÄTZE, FERTIG..... 
Dein Entschluss steht also, du willst dem "Zuviel" an Dingen, die dich umgeben, zu Leibe rücken. Wenn du alleine lebst, dann kannst du gleich durchstarten mit dem Projekt "Reduzieren". Falls du aber zu zweit durch's Leben gehst oder auch Kinder hast, dann ist es eine gute Idee, Partner und Sprösslinge in dein Vorhaben miteinzubeziehen. Man möchte ja nicht riskieren, dass der Haussegen in Schieflage gerät, weil plötzlich die Automagazine-Sammlung des Hausherrn (auch wenn sie noch so zerfleddert ist!) oder das völlig vergammelte, dafür aber heissgeliebte Fan-T-Shirt des Juniors verschwunden ist! ;oD. 
Papa soll sich selber von seinem überflüssigen angesammelten Zeug trennen (das braucht vielleicht immer mal wieder einen Motivationsschub deinerseits! ;oD), mit den Kindern könntest du einen verregneten Nachmittag in ein "Raus-und-Weg!"-Event im Kinderzimmer verwandeln.

3. DER FAKTOR ZEIT
Mach dir bewusst, dass Reduzieren und Vereinfachen ein Prozess ist, der seine Zeit in Anspruch nimmt. Man verfällt nur zu gerne in einen unkontrollierten Aktionismus, sobald man sich zum Entrümpeln durchgerungen hat. Der wiederum zieht unweigerlich nach sich, dass man irgendwann völlig verzweifelt in einem vom Chaos heimgesuchten Raum vor einem Riesenhaufen von Dingen hockt und eigentlich schon jeden Elan verloren hat. "Peu à peu" ist hier das Zauberwort! Geh in kleinen Etappen vor, das ist viel effektiver und von stetigem Erfolg gekrönt als sich den grossen Rundumschlag vorzunehmen, der sowieso von Anfang an zum Scheitern verurteilt ist. Kopfloses Wegschmeissen kann zur Folge haben, dass du kurze Zeit später nach genau den Dingen suchst, die du entsorgt hast, was dich dann bestimmt ärgert.
Setz dir ein Ziel, z.B. : 
Bis Ende dieses Monats möchte ich das Wohnzimmer klarschiff bekommen!  
Nimm dir zu Anfang einfach einen einzelnen Schrank vor. Erst wenn dessen Inhalt gründlich durchforstet, aussortiert und der verbleibende Rest wieder eingeräumt ist kommt das nächste Objekt an die Reihe! So verschafft man sich immer wieder ein Erfolgserlebnis und der Spass an der Sache bleibt erhalten. (Ich versichere dir: Es MACHT Spass!!)




4. JETZT WIRD'S ERNST!
Das schwierigste am Ausmisten ist die Tatsache, dass man einfach dazu neigt, irgendwie doch alles behalten zu wollen und sich nicht trennen zu können. Und man findet dummerweise immer einen Grund, das zu rechtfertigen.

Du weisst schon
"Achneee...das kann ich bestimmt nochmal brauchen! " 

Wahlweise auch:
"Das war so teuer, das kann ich doch nicht einfach weggeben!".

Doch, du kannst!
Aber es setzt ein wenig Rigorosität dir selber gegenüber voraus! Und eigentlich ist die Faustregel ja bekannt: Alles, was im letzten Jahr kaum noch oder nie mehr benutzt wurde- weg damit! Dinge, die nicht mehr heil sind, die nicht deinem Stil oder Geschmack entsprechen (in diese Kategorie fallen z.B. spontane Fehlkäufe, leider auch das eine oder andere Geschenk), Sachen, die doppelt und dreifach vorhanden sind, ergo alles, was nur rumsteht, Platz braucht und streng genommen keine Daseinsberechtigung mehr hat: ab in die Kiste!
Und fang ja nicht erst an, lange hin- und her zu überlegen. Meist sagt dir dein Bauch schon, ob ein Teil hopp oder top ist! Es wird ein bisschen einfacher, wenn man sich bewusst macht, dass die Sachen ihre Schuldigkeit getan haben und dein Zuhause jetzt verlassen dürfen. Denn sie haben ja eine Zukunft- dazu gleich mehr!

5. ES NIMMT GESTALT AN
In der Zwischenzeit hast du also im Idealfall eine Menge Dinge aussortiert, denen du das Bleiberecht in deinem Zuhause abgesprochen hast. Und nun? Was stellt man damit an? 
Unterteil sie in 2 Kategorien:
Alles, was offensichtlich das Zeitliche gesegnet hat, was kaputt, zerschlissen, unansehnlich geworden ist, wandert auf direktestem Weg in den Müll. 
Die guten Sachen packst du fein säuberlich in Kartonschachteln. 
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sie loszuwerden:

  • Du bringst sie zum nächsten Brocki, Caritasladen oder eine ähnliche Institution. Das hat den Vorteil, dass du die Sachen sofort loswirst, allerdings kriegt man aber meistens nichts dafür.
  • Wenn du noch ein wenig Profit schlagen möchtest aus deinen Secondhand-Sachen, dann stell dich damit an einen Flohmarkt. Das macht enorm viel Spass, und man begegnet vielen gutgelaunten, netten Menschen!
  • Oder aber (und diese Variante ist ein wenig zeitaufwändiger): Du setzt die Dinge auf eine Online-Verkaufsplattform. Wir verkaufen sehr oft und erfolgreich auf "Ricardo", dem Schweizer Pendant zu Ebay & Co., da werden wir praktisch alles los.

6. ERLEDIGT!!.... ODER??
Endlich ist der Moment gekommen, an dem du dir selber auf die Schulter klopfen darfst: Du hast es geschafft! Alles Überflüssige hat sich verabschiedet, Schränke, Keller, Dachboden sind wunderbar übersichtlich und aufgeräumt. GRATULATION!!
Allerdings gilt es jetzt und für die Zukunft einen wichtigen Punkt zu verinnerlichen, wenn du gerne möchtest, dass es so bleibt.
Ab sofort solltest du vor jeder Anschaffung ein paar Überlegungen anstellen: 


  • Ist das Objekt der Begierde eines, das du dir schon lange wünscht, evtl. sogar drauf gespart hast? Dann ist alles okay!
  • Ist es wirklich SINNvoll, sich das neue Teil überhaupt zuzulegen? 
  • Kaufst du es nur so aus einer Laune heraus, weil du grade ein wenig frustriert oder gestresst bist und dir was Gutes tun möchtest? 
  • Besteht effektiv Bedarf an diesem Produkt, kannst du es tatsächlich GEBRAUCHEN und denkst du, dass du dich auch in einem Jahr noch darüber freust?


Wenn du also dann wirklich was Neues nach hause bringst, so mach Platz dafür, indem du sofort etwas Altes aussortierst. Stell dir eine Kiste in den Keller, in die alle Dinge kommen, die von etwas anderem abgelöst wurden. Sonst könnte es passieren, dass innert kurzer Zeit all deine Schränke und Kommoden wieder "vollgerümpelt" sind....und das wollen wir doch mal tunlichst vermeiden, nichtwahr??

Zu gegebener Zeit verfährst du mit der/den Kiste(n) im Keller wieder wie unter Punkt 5 beschrieben.



°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°

So. Und nun:
It's your turn! Vorausgesetzt, ihr habt überhaupt das Bedürfnis zu Reduzieren. Wenn ja: Dann berichtet doch mal, wie es euch dabei ergangen ist!


Viel Erfolg und


Hummelzherzensgrüsse!
         *



Samstag, 21. März 2015

BONNE NUIT!

ZACK!- und schon ist er wieder abgehauen, der Frühling. Grau und nass ist es heute. Und viel soll sich daran nächste Woche nicht ändern. Aber nun, die Natur hat's dringend nötig, denn wenn was wachsen und blühen soll, dann muss das auch ab und zu aus der himmlischen Giesskanne gewässert werden, nichtwahr?

Eines aber ist geblieben: Meine Frühjahrsmüdigkeit. Okay, wenn ich ganz ehrlich sein soll: Bei mir ist das eine Ganzjahresmüdigkeit, *ggg*! Die zieht sich fröhlich durch alle Jahreszeiten. Hat sicher auch was mit meinem chronisch tiefen Serumeisenspiegel zu tun, den ich um's Verwürgen nicht hochkriege. Da nützen alle Eisenpräparate wenig bis nichts.
Also kommt es des öfteren vor, dass ich untertags ein kleines Nickerchen einlege. Auch wenn mir meine Ärztin an der Schlafklinik das verboten hat: So ein Dreiviertelstündchen intensiv am Kopfkissen zu horchen, das fängt die entfleuchten Lebensgeister wieder ein! 
(Und- yessssss!!- schon ist der Bogen gespannt zum eigentlichen Thema dieses Post's, ;oD!)

Sabine, eine stille Leserin seit langer Zeit, hat sich noch ein paar Hummelz-Zuhause-Fotos gewünscht. Madame, ihr Wunsch ist mir Befehl!

Unser Schlafzimmer also. Wie ihr seht: Es gibt nicht (mehr) viel zu sehen! :oD Aber ein Schlafzimmer soll ja auch keine Rumpelkammer sein, sondern viel Raum zum Entspannen bieten. Und dafür habe ich gesorgt.
Das Licht war heute zwar eher besch...eiden, aber dafür ist grade deswegen eine recht muckelige Stimmung entstanden.


Ohne viel Gedöhns kommt auch das herrliche, alte Parkett wunderbar zur Geltung. Das knarzt und knackt beim Drübergehen! (Und ja: Da steht das Puppenkorbwägelchen aus meiner Kindheit. Nein, DAS gebe ich nicht her!) 


Daunendecken gibt's bei uns nicht, wir haben Wollbetten. Ich sag's euch: Es gibt nichts Gemütlicheres und Angenehmeres! Kann ich absolut empfehlen. Sie sind zwar nicht grade günstig, aber die eine Decke hat mehr als 15 Jahre auf dem Buckel, wurde schon ein paar Mal gewaschen und tut ihren Dienst immer noch vorbildlich.

Missi Molly wollte natürlich un-be-dingt mit auf's Bild, ja dann meinetwegen.....

So. Und bevor mir jetzt die Äuglein allein beim Anblick unseres gemütlichen Bettes zufallen mach ich mich mal auf in die Küche.
Abendbrot!!

Habt einen gemütlichen Sonntag,

Hummelzherzensgrüsse!
         *

Donnerstag, 19. März 2015

RÉSUMÉ

Heute Morgen, beim Ausreiten, haben sich mein Reiterlein und ich über Wertigkeiten im Leben unterhalten. Und wie wir so durch den duftenden, von hellem Vogelgezwitscher angefüllten Wald schaukeln, habe ich einen Satz gesagt, der mich, noch während ich ihn aussprach, selber erstaunte und richtig glücklich machte.

"Es gibt in meinem Leben nichts, was sich noch verbessern könnte!"


MOOOOOOMENT.

Eigentlich hätte ich doch sagen müssen:

* Ich wünschte mir, dass mir meine Anatomie nicht andauernd leise

  ins Ohr flüstern würde, dass ich bald eine "5 am Rücken habe"
  und mir das mit nervigen Schmerzen in allen möglichen Gelenken    
  deutlich macht...

* Ein bisschen mehr Geld in der Tasche zu haben wäre doch auch

  ganz angenehm

* Ein eigenes Haus zu besitzen wäre genial- warum nur sind Immo-

  bilien in der Schweiz so teuer?

* Irgendwie wäre auch mal etwas Neues, ganz Anderes in beruflicher  

  Hinsicht nicht verkehrt

....undsoweiterundsofort.......


Aber dieser Satz kam so spontan und von Herzen, dass ich ihn mir selber abgenommen habe! ;oD 

Denn: Er entspricht den Tatsachen.
Es ist alles wunderbar, so wie es ist. 
Dass die Jährchen nicht spurlos an einem vorüberziehen ist normal, und die paar "Bobochen" sind erträglich. Ein eigenes Heim wäre wunderbar, trotzdem wäre es eine finanzielle Belastung über viele Jahre und würde meinen/unseren Handlungsfreiraum einschränken.



(Trotzdem habe ich diesen Wunsch noch nicht ganz ad acta gelegt. Falls das perfekte, erschwingliche Häuschen doch plötzlich an die Türe unseres gemieteten Zuhauses anklopfen sollte! ;oD)



Geld alleine macht nicht glücklich; ich beweise mir ja jeden Tag selber, dass man auch mit wenig(er) Barem sehr gut leben kann. (Fragt sich halt immer, was für Ansprüche man hat!) 
Und last but not least bergen viele Jahre Erfahrung, Wissen und Routine im Beruf Vorteile und sehr angenehmen Seiten in sich.

Mein Résumé zu diesen Gedankengängen ist einfach und glasklar:


ICH BIN EIN GLUECKLICHER MENSCH! (Juhuuuuuuu!! :oD)


Und ich glaube ganz bestimmt, dass dieses Reduzieren, Vereinfachen und Verlangsamen, das ich seit vielen Monaten mit so viel Enthusiasmus verfolge, diesbezüglich einen grossen Einfluss auf mein  Empfinden hat. Das Sich-Trennen von Überflüssigem und Fokussieren auf Dinge, die einem wirklich was bedeuten, dieses Raum-Schaffen befreit extrem. 

Ausserdem entspannt es den Alltag wirklich, wenn man Prioritäten setzt, nicht mehr alles ganz so eng sieht und seine tägliche To-Do-Liste um ein paar Punkte erleichtert, die zwar viel Zeit in Anspruch nehmen, dafür aber wenig Lebensqualität bringen.

Da bleibt dann etwas mehr Zeit für die schönen Dinge im Leben.

Um den Kirschbaumzweigen beim Erblühen zuzusehen, zum Beispiel!





Habt eine feine Zeit, meine Lieben!

Hummelzherzensgrüsse!

         *




Samstag, 14. März 2015

DANKE!

Puuuuhhhhhhhh.......

DAS war jetzt was! Soooo viele Kommis- ich bin kaum hinterhergekommen mit dem Antworten! Ganz herzlichen Dank euch allen dafür!
Ich freue mich sehr und bin wirklich ein bisschen stolz auf euch. Zahllose engagierte Meinungen und Ansichten wurden hier nieder-geschrieben, aber alle in hochanständigem Ton und immer zur Diskussion bereit. So soll das doch sein!
Die letzten beiden Tage habe ich auf FB leider verbale Entgleisungen   
zu lesen bekommen, bei denen sich mir die Haare gesträubt haben.....
Ihr seid der beste Beweis dafür, dass es auch anders geht.

APPLAUS!!

Für mich ist dieses Thema jetzt abgehakt, aber ich werde mir auch in Zukunft erlauben, meine ehrliche Meinung abzugeben. Und hier scheint damit ja auch keiner ein Problem zu haben....  ;oD

So. Ich werde mich jetzt an diesem sonnigen, angenehm temperierten Frühlings-Wochenende freuen, den Vögelchen beim Trillern zuhören, vor dem Stall ein Teechen trinken und mit den Ponys durch den Wald zuckeln. Die Leberblümchen strecken schon die Köpfchen aus dem moosigen Waldboden, die Nase kitzelt bereits ein wenig der Duft nach angewärmtem Holz....herrlich!

Geniesst das WE und macht es euch schön, meine Lieben!




Hummelzherzensgrüsse!
         *


Mittwoch, 11. März 2015

NA SOWAS ABER AUCH!

Kinders, Kinders.....ich wundere mich grad mal wieder enorm.
Und frage mich, worum es beim Bloggen eigentlich geht.
Meiner Ansicht nach in erster Linie darum, sich auszutauschen. Sich neue Inputs zu holen, durch die Ideen und Meinungen anderer das eigene "Da-Sein" zu reflektieren, vielleicht auch mal gewisse Dinge aus einem andern Blickwinkel zu betrachten.
Es ist schön, in fremde Wohnungen zu spienzeln, sich Anregungen zu holen für's Basteln und Handarbeiten, auf kleinen Strecken "mitzuleben" bei andern Bloggern. 
Was aber mit Sicherheit nicht Sinn und Zweck sein kann: Sich uneingeschränkt gegenseitig zu beweihräuchern. Alles ach so toll und genial zu finden, kritiklos Beifall zu klatschen. Ich nehme mir heraus, in einem Kommi meine eigene, vielleicht differente Meinung an den/die geneigte/n Leser/in zu bringen. Immer in anständigem, sachlichem Ton selbstverständlich. Wo kommen wir denn hin, wenn wir alle nur noch eifrig mit dem Kopf nicken und die eigenen Gedanken zum Thema so gar nicht mehr gefragt sind?

Wie ich darauf komme, fragt ihr euch jetzt? Okay. Eigentlich bin ich nicht der Typ, der solche Geschichten an die Öffentlichkeit zerrt. Aber langsam geht es mir einfach auf den Geist, wie gewisse Menschen sich verhalten. Darum.

Folgendes: Auf einem Blog geht es in einem Post darum, dass in der neuesten Ausgabe eines vielen von uns bestens bekannten Lifestylemagazins einige ausgestopfte Tiere abgebildet sind.
So in der Art etwa:



Die Verfasserin dieses Post's äussert ihre absolut kritische Meinung dazu, schreibt aber im gleichen Atemzug wortwörtlich: 

"Ihr müsst selber wissen, wie ihr dazu steht. "

Also habe ich in einem Kommi geäussert, wie ICH dazu stehe.
Er lautete folgendermassen:

Ich bin kein Freund von Tierpräparaten. Ich muss mich damit nicht umgeben. Mir ist auch aufgefallen, dass in der neuen *** diesmal viele von ihnen zu sehen sind. Aber es sind augenscheinlich alles alte Präparate, und mir ist bis jetzt noch nicht untergekommen, dass es eine Industrie gibt, die diese vermeintliche "Welle" (die in einem Kommi und der darauffolgenden Antwort erwähnt wurde) abdecken möchte.
Ausserdem muss ich in diesem Zusammenhang davon ausgehen, dass alle, die sich nun so vehement gegen diese Tierpräparate aussprechen, im wahren Leben Veganer sind. Denn dann können sie auch nicht akzeptieren, dass Millionen Tiere auf dieser Welt nur geboren werden, um kurze Zeit später auf unseren Tellern zu landen oder Lebensmittel wie Eier und Milch für uns zu produzieren (oft unter traurigen Haltungsbedingungen!).
Aber wir Menschen (also wir alle!) tendieren halt grundsätzlich dazu, uns die Dinge so hinzudrehen, wie sie uns grad am besten in den Kram passen.

Ich greife niemanden an damit, ich beschuldige keinen, es ist EINFACH NUR MEINE PERSÖNLICHE ANSICHT DER DINGE!

Oha. Aber da hatte ich mich wohl vertan. Postwendend flatterte eine ganz, ganz böse Mail in mein Postfach. Ich veröffentliche sie hier nicht 1:1. Aber ein paar Auszüge gönne ich euch: Man nannte mich DURCHSCHAUBAR, resümierte, dass "jedes dumme Huhn Arzthelferin werden könne" (aber ich bin doch gar nicht Arzthelferin! Meinen Beruf kennt man unter dem Namen MTPA, also medizinisch-technische Praxis-Assistentin. Und Hühner sind nicht dumm! ;oD) und krönte diese Aussage auch noch mit dem Zusatz, dass dieser Beruf hauptsächlich von Mädels mit "geringer Qualifikation und Bildung" erlernt würde.

Oha, oha. Na, da hat sie mich aber getroffen......

Es blieb nicht bei dieser einen Mail, mir wurde in einer weiteren sogar GEDROHT, ich solle froh, sehr froh sein, dass ich sie noch nicht richtig kenne, denn ich hätte ja keine Ahnung, wen SIE wiederum so alles kenne.

Eiderdaus.

Ne, im Ernst- ihr entschuldigt, wenn ich mich grad ein wenig belustige hier.
Aber das geht ja nun gar nicht. Wer nicht kritikfähig ist, nicht gewillt, sich friedlich mit einem Thema und den möglicherweise anderslautenden Meinungen von Mitmenschen auseinanderzusetzen, der sollte keine solchen Themen ansprechen.
Und hinterher auch noch beleidigende Mails zu verfassen, das setzt dem ganzen ja noch das "i"-Tüpfelchen auf.

Ich lasse jedem seine Meinung, ver- oder beurteile keinen, der nicht die genau gleiche hat wie ich. Aber ich nehme mir das RECHT heraus, meine eigene vertreten zu dürfen. So einfach ist das.

Ich brauche nicht extra zu erwähnen, dass mein Kommi nicht veröffentlicht wurde?

Habt einen sehr entspannten Tag, meine Lieben!

Hummelzherzensgrüsse!
         *

Ach so: bei mir dürft ihr alle eure Meinung vertreten. Solange ihr die einfachsten Regeln des Anstandes wahrt....  ;oD

Freitag, 6. März 2015

EASY-PEASY!

Haaaachzjaaaaa...Ferien sind was Herrliches!

SchlechtesWetterseiDank Anfang der Woche hatten wir gaaanz viel Musse, um einfach gemütlichst durch die Tage zu bubbeln. Nur das zu tun, wonach wir Lust hatten. Kein Blick auf die Uhr, kein Programm. Und man glaubt es kaum: Wir fanden sogar den Elan, den Keller zu räumen. MEINE GÜTE!! - ihr könnt es euch vorstellen: Der Pferdehänger war schlussendlich rappelvoll geladen, die ganze Chose wurde auf den Entsorgungshof gekarrt. Beim Blick in unseren Keller verfällt man jetzt nicht mehr in Schockstarre, nein: er ist jetzt regelrecht wohltuend! ;oD

Ausserdem fuhr ich gestern "ubere Hoger" (also über den Brünigpass) und besuchte nahe Interlaken die liebe Ursula und ihre Freundin Christine. Ein absolut fröhlicher, entspannter Meitlinachmittag wurde das, mit viel Geschnatter, Gelächter und einer suuuperfeinen Apfelroulade noch dazu! Und als wäre das nicht genug, wurde ich auch noch mit wunderbaren Geschenken bedacht:
Ursula hat für mich in emsigster Handarbeit und aus reinster Schafwolle diese herrlich warmen und total witzigen Dotty-Finken gefilzt.



Ich bin begeistert davon, denn man geht beinahe wie auf Wolken, und ich fühle mich wie ein kleiner Hobbit, wenn ich damit durch die Gegend tappere! ;oD 

Christine hat sich einen sooooo herzigen Mug-Rug ausgedacht, mit Mietzekatze und Summsehummel, Stich für Stich liebevoll und absolut perfekt genäht.



Danke dafür nochmal von Herzen, ihr Beiden, und ihr wisst ja: Handgemachtes liebe ich und freue mich riesig darüber!

Heute Morgen ging's dann gleich weiter im Text: Frühstück in Luzern mit FrauShabbyhus stand auf dem Plan! Herrlich war's, in einem gemütlichen Bistro direkt am Vierwaldstätter-See, mit Blick auf den blauen Himmel und vorbeisegelnde Möven, dazu Tee, Birchermüesli und Schoggimaisbrötchen. In angeregten Gesprächen stellten wir fest, dass wir, unabhängig voneinander, gerade beide Veränderungen im Leben vollziehen, die in die genau gleiche Richtung gehen. Spannend!

Und jetzt? Jetzt brüh' ich mir einen Tee auf und schau mal, was der Tag noch so bringt!

Habt ein feines WE, meine Lieben!

Hummelzherzensgrüsse!
         *

Samstag, 28. Februar 2015

:oD !!


Ach, ich freu mich......

Es gibt heute einiges, was mir wirklich gute Laune beschert!
Kleinigkeiten- wie zum Beispiel dass

* ich auf dem Weg zum Stall einen Fuchs gesehen hab

* ich ausserdem im Wald ein Käuzchen hab rufen hören

* es abends schon so lange hell und morgen der 1. März ist

* schon wieder einiges aussortiert, verpackt und in den Keller 
  geschafft ist, wo es auf den nächsten Flohmarkt wartet

* wir heute zum ersten Mal Tofu gekauft haben. Bin gespannt, ob ich
  das so hinkriege, dass es wirklich schmeckt! Ich beabsichtige, es
  in Kombination mit Pilzen und getrockneten Tomaten zu einer Art
  Ragout zu kochen. Süsskartoffelstampf dazu. Ob das was wird? ;oD
  Gute Tipps sind herzlich Willkommen!

* ich die angefangenen Bastelarbeiten jetzt endlich fertiggekriegt
  hab. Ein Tässchen Tee dazu, und es rappelt in der Kiste!



Und als Tüpfelchen auf dem "i" steigert die Tatsache, dass die

kommende Woche nur aus freien Tagen besteht, was umgangssprachlich 

gerne auch Ferien genannt wird, dieses Wohlgefühl ins 

Unermessliche! :oD


Alles in Allem: Ein wirklich guter Tag!


Habt ein feines WE, meine Lieben!


Hummelzherzensgrüsse!
               *

Donnerstag, 19. Februar 2015

ERWISCHT.....

SO.
Heute habe ich mich mal wieder voll erwischt!
Beim Druckmachen nämlich.
Auf mich selber.

Heute ist mein freier Tag. Der Tag, den ich dazu auserkoren habe, nur das zu tun, wozu ich wirklich Lust habe, solange wie er dauert. Oder auch einfach mal gar nix. Zu tun. ;oD

Ja-jaaaaaaa. Schön angedacht ist das ja, nüchwahr?
An der Ausführung hapert es ab und an ein bisschen.

Ich komme also mittags vom Ausreiten heim. Nach einem Stück Zwetschenwähe und einem Café au lait erstelle ich in Gedanken eine Liste, was ich noch alles tun sollte. 

Das da wären:

* Die Küche in Schuss bringen.
* Wäsche waschen.
* Die beiden Körbe voll Bügelwäsche, die da schon Wochen stehen,
  endlich wegbügeln.
* Ein Päckchen zur Post bringen.
* Jetzt mal 2 Geschenke fertigkriegen, die angefangen in der Warte-
  schlaufe hängen.

Das Ganze aber bitte Zacki-Zacki, denn um 17 Uhr hab ich einen Coiffeurtermin, anschliessend geht's direkt ab zum Stall, Ponys füttern und saubermachen, damit ich hinterher um 19 Uhr frisch und fröhlich an meinem Arbeitsort aufschlagen kann: Teamessen mit den lieben Menschen von der Klinik ist angesagt.

Pppppfffffttttttthhhhhhhhh.......

Scheinbar hat die Programmierung meines Gehirns auf "FREI" noch nicht so ganz geklappt. Nur schon beim Gedanken an dieses Pensum geht mir der Blutdruck in pathologische Höhen.

Ich beschliesse also, zuerst mal ein Nickerchen zu machen.


OOMMMMMMMMMM!! ;oD

Und was soll ich sagen? Hinterher hatte ich wirklich den Nerv, die Wäsche zu bügeln und die Küche auf Vordermann zu bringen.
Weil: Wenn ich es heute tue, dann brauch ich mir am Wochenende keine Gedanken mehr dazu machen und kann es einfach so durchbubbeln.

Aber wieso?? 
Wieso nimmt man sich immer wieder so viel, zuviel, auf's Mal vor, wenn man doch genau weiss, dass es nicht zu schaffen ist? Dass es schlechte Laune macht und das doofe Gefühl generiert, dass man nie alles auf die Reihe kriegt?

Eigentlich hab ich diese Sache schon relativ gut im Griff.
Mit Betonung auf EIGENTLICH und RELATIV.   *gggg*!
Ich übe mich schon lange darin, mir nicht mehr zuviel aufzubürden.
Es einfach locker anzugehen. Irgendwann wird die Wäsche schon gebügelt werden, und die Geschenke sind hundertpro zum "Übergabetermin" fertiggebastelt.

Trotzdem habe ich immer wieder solche Anfälle. Und dann bin ich über mich selber ein wenig verärgert. Ich will das einfach so nicht mehr!

Aber ich bleibe dran!
Das kann doch so schwer nicht sein.......

Und ihr so? Schlagt ihr mit solchen vollgepackten To-Do-Listen auch manchmal über die Stränge?

Nehmt es gelassen, meine Lieben!

Hummelzherzensgrüsse!
          *


Samstag, 14. Februar 2015

GEDÄCHTNIS-STÜTZE

Ihr kennt sie alle: Diese Gedächtnislücken, wenn es darum geht, irgendwelche Ereignisse mit einem Datum zu verbinden, sich daran zu erinnern, was wann, wo und warum stattgefunden hat? Eben.
Ich sag's ganz ehrlich: Ohne Agenda, Post-it's und ähnliche Errungenschaften, die einzig und alleine der Unterstützung des menschlichen Denkapparates dienen, wäre die gute FrauHummel aufgeschmissen. Aber sowas von! Sie befindet sich ab und an in einem Zustand geistiger Umnachtung, mitunter könnte man sogar schon einen bedenklichen, höchstwahrscheinlich altersbedingten zerebralen Abbau in Erwägung ziehen....wer weiss das schon so genau? ;oD 
Also kleben an der Hummel'schen Wohnungstüre immer irgendwelche kleinen gelben Zettel, die darauf aufmerksam machen, dass man doch bitte unbedingt noch dieses einkaufen oder jenes erledigen sollte.

Als vor einiger Zeit ein Päckchen von der lieben Ursula ins Haus geflattert kam, da war mir sofort klar, wozu sein Inhalt dienen könnte. Sie hatte in liebevoller Handarbeit ein Schreibheft eingenäht, mit Spitzenband und gestickten Details wunderhübsch verziert. (Nochmals gaaaanz herzlichen Dank dafür, Ursula!)


Ab sofort wurde in ihm alles handschriftlich notiert, was einmal von ausserordentlicher Wichtigkeit sein könnte. 

Also Sachen wie z.B. : 

" 29.1.15: Seit heute ist meine erste Alepposeife in Gebrauch!".  *ggg*

Oder:

" 12.2.15: Hurra! Seitdem wir gewissenhaft Verpackungsmüll vermeiden, hat sich unsere Abfallmenge HALBIERT!" 
(und das entspricht wirklich den Tatsachen!! Es ist unglaublich....)

Als ersten Eintrag zeichnete ich den Stammbaum meiner Stallmietzchen auf. Denn ich bin sicher, den kriege ich schon bald nicht mehr auf die Reihe....ppffttthhhhh.....!


Diese Notizen werden belgeitet von eingeklebten Bildern, kleinen Zeichnungen etc. Natürlich sind sie nicht so ganz dem tierischen Ernst gewidmet. Aber in 1 oder 2 Jahren werde ich bestimmt mit einem Schmunzeln darin blättern und mich darüber wundern, wie lange das eine oder andere schon zurückliegt!

******

Schon ist wieder Wochenende - da nutze ich doch gleich die Gelegenheit und hake mich bei Ninja's Samstagskaffee ein.



Habt ein entspanntes WE, meine Lieben!

Hummelzherzensgrüsse!
          *


Ach, und PS: Falls sich jemand von euch gewundert haben sollte- Ich hab mein Facebook-Konto gelöscht. Irgendwie ist mir das auf Facebook einfach von allem zuviel, zu wirr, zu anstrengend....




Sonntag, 8. Februar 2015

WOHIN?



Sonntag.
Weisse Pracht fällt vom Himmel. Mal dicht wie ein Leintuch, mal ganz zarte, klitzekleine Flöckchen. HERRLICH!
Ausreiten im Schneegestöber. Stiller Wald, schnaubende Ponys. Und brennende Augen mit roten Bäckchen von der Bise, die weht. 
Begegnung mit einem dreibeinigen Hund - was ihm wohl passiert ist?
Auch die Ponys merken: Irgendwas ist da anders. Und gucken sehr genau......




Ein deftiges Mittagessen wärmt den Bauch. Kartoffelgratin mit- was sonst?- einer fingerdicken Schicht Reibkäse obenauf.

Und dann:
Ein gemütlicher Nachmittag in der warmen Stube. Den Vögeln am Vogelhäuschen zugucken, sich freuen, dass sie da sind.
Kohl- und Haubenmeise, Buchfink, Amsel, Spatz. 
In schönen Magazinen blättern, zwischendurch den Blick immer wieder in die Natur schweifen lassen. 


Und seinen Gedanken nachhängen. Gedanken, die mich schon lange Zeit begleiten, die immer intensiver werden, mich regelrecht einnehmen. 
Mein Leben ist sehr gut so, wie es ist. 
Eigentlich. 
Aber trotzdem kreist alles ums Vereinfachen. Weniger-werden-lassen. Hinterfragen. Was ist noch wichtig, wen und was kann man getrost zur Seite schieben? Und im Job? Kann und will ich ihn noch mindestens 14 Jahre machen? Vielleicht wartet ja noch etwas völlig anderes auf einem - etwas, das der Kreativität mehr Raum lässt. Das wäre wunderbar.
Andererseits wollen die Ponys und die Mietzchen gehegt und gepflegt werden, deshalb muss eine sichere finanzielle Basis bestehen bleiben.
Denn ohne meine tierischen Freunde bin ich nur eine halbe Hummel.

HachSeufffzzzzzz.....

Kennt ihr es auch, das Gefühl, dass ihr gar nicht so recht wisst, wo es hingehen soll? Dass ihr merkt: ja, das Leben hat es bisher sehr gut gemeint mit mir. Aber kommt da noch was? Oder geht das jetzt einfach immer so weiter? 
Und wenn ich dem Wunsch nach Veränderung nachgebe: WAS verändere ich? WAS hätte den grössten Effekt? 
Keiner kann mir sagen, was das für Konsequenzen hätte. Für mein Handeln bin ich selber verantwortlich, da hängt kein Sprungtuch für alle Fälle!  
Was, wenn ich mir hinterher sagen müsste: "Dumme Nuss. Wärst du mal geblieben, wo du gewesen bist!"
Ppffttthhhhhh......

Ach, manchmal ist es nicht leicht. Oder macht man es sich am Ende selber schwer?
Könnte ja sein, dass man es einfach so bleiben lassen soll, wie's ist. Weil das, was man hat, nämlich genau das ist, was für einem vorgesehen ist?

OhMennooooo.
Ich hol mir jetzt eine Tasse Tee und grüble noch ein Weilchen.
Denn es fällt weisse Pracht vom Himmel. Und die Flöckchen beim Schweben zu beobachten beruhigt.

Genau.

Habt einen wunderschönen Sonntag!

Herzlichste Hummelzhinterfragergrüsse.....
                  *


Sonntag, 1. Februar 2015

WOOD & STONE

Soooo....und weil heute Sonntag ist, zur Abwechslung mal was ganz und gar nicht Tiefgründiges im Weltverbesserermodus....! ;oD

Ihr wisst ja: Wir wohnen in einem alten Bauernhaus, welches vor etwa 15 oder 20 Jahren von Grund auf saniert wurde.
Alle unter euch, die schon mal alte Häuser renoviert haben, die werden mir beipflichten: ist man hinten fertig mit der Hübschmacherei, dann kann man frohgelaunt vorne wieder anfangen. Weil ja immer noch irgendwas zu tun ist, ne?
Gerade eben wurde unser Treppenhaus feingemacht. Und als man die hölzernen Wandpaneele entfernt hat, da kamen wunderschöne Balkenlagen und Sichtsteinmauern zum Vorschein. Sowas kann und darf man einfach nicht wieder hinter einer Vertäfelung verschwinden lassen,nüchwahr!?
Also wurden die Lücken im Gemäuer mit von Hand behauenen Steinen und Mörtel ergänzt. Die alten, z.T. vom Ofenruss geschwärzten Balkenlagen erhielten eine Abreibung mit der Schleifmaschine und anschliessend eine herzhafte Bepinselung mit Lasur, damit sie geschützt sind und die tolle Holzstruktur wieder schön zum Vorschein kommt.

Jetzt schaut mal selber: Es wäre doch Frevel gewesen, sowas Schönes nicht wiederzubeleben??






Dort, wo früher Stützbalken in die Wand eingefügt waren, befinden sich z.T. nun kleine, rechteckige Vertiefungen in den Balken.
Könnt ihr eine davon auf dem Bild unten erkennen?



In diesen kleinen "Schaufenstern" stehen nun geschnitzte Holztiere und entlocken einem bei jedem Gang durch's Treppenhaus ein kleines Schmunzeln......




Ach, sie haben so viel Charme, diese alten Häuser! Knarzende Böden und Treppen, schiefe Wände, der Geruch nach altem Holz sind einfach nur heimelig!  Ich weiss nicht, ob ich in einem neugebauten Haus so richtig glücklich wäre.....


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Draussen schneit's, es ist kalt und windig. Ein guter Zeitpunkt für ein Teechen und ein Stück Panettone....

Habt einen gemütlichen Sonntag! 

Herzlichste Hummelzgrüsse!
            *

Donnerstag, 29. Januar 2015

SIMPLIFY!

AaaaaachdumeineGüte!! 

Da hab ich ja einen Nerv getroffen bei euch....der Wahnsinn! Ganz herzlichen Dank für all eure engagierten, witzigen und dermassen netten Kommentare zu meinem letzten Post! Ich seh' schon: Da draussen gibt es ganz viele, die sich nichts einreden lassen. Gut so!

Ich habs euch angedroht ;oD ! Jetzt geht es gleich weiter mit meinen Gedanken, die mich so durch den Alltag begleiten. Ich hoffe, ihr habt Zeit.... 

Ihr wisst: FrauHummel räumt auf und aus. In ihren Schränken, im Keller, in ihrem Leben. Weg mit allem Überflüssigen! Und sie stellt fest: Da sind viele mehr, die sich auch bewusst vom ungezügelten Konsum verabschieden oder auf "Weniger ist mehr" setzen, das Netz ist voll mit Reportagen, Texten und Blogs, die was dazu zu sagen haben. Es scheint eine regelrechte Bewegung im Gange zu sein! War ja auch mal an der Zeit.
Das hat nichts mit Aussteigertum im althergebrachten Sinne zu tun. Es geht vielmehr darum, dass man schlicht des Überflusses überdrüssig ist. Man befasst sich mit dem eigenen Konsumverhalten, hinterfragt, wie es sich auf unsere Umwelt und auf einem selbst auswirkt. Und viele stellen fest: Da läuft was verkehrt! 

Nicht reden, TUN!
Für mich bedeutet das also:

1. Wohnung durchforsten. Bagage reduzieren. Woran mein Herz wirklich hängt und was ich ein paar Mal die Woche verwende, das darf bleiben. Alles andere: RAUS!! 
(Und: Es lichtet sich. Deutlich! Es-tut-so-gut!!)
Ausserdem werden jetzt mal ALLE Vorräte aufgebraucht. Bevor nicht 
-zig Kilo Kerzen runtergeschrögelt, alle Flaschen mit Douchemitteln und Shampoos zu Handwaschseife degradiert (warum: siehe Punkt 2!) und aufgebraucht, alle Papierblöcke und Notizhefte vollgeschrieben sind, gibts keine neuen. Etcpepe. 


2. Ab sofort bei jedem Einkauf Plastikmüll vermeiden. Kunststoffe so gut es geht ausblenden. Gemüse oder Brot in der Stofftasche nach hause tragen. Für Produkte, die täglich benutzt und deshalb ab und zu ersetzt werden müssen, jenen aus natürlichen, dauerhaften Materialien den Vorzug geben, als kleines Beispiel etwa hölzernen Abwasch- und Zahnbürsten.
Fleisch nur aus der Region, Eier aus Freilandhaltung, möglichst regionale und saisonale Produkte kaufen. Körperpflegemittel (und Putzmittel!) auf ihre Zusammensetzung, Umweltverträglichkeit und Notwendigkeit hinterfragen. Braucht man wirklich Shampoo, Duschmittel, Pflegebalsam, Volumen-und Glanzspray?? 20 Nagellacke, 6 verschiedene Parfums? Bad-, Küchen-, Parkett- und Fliesenreiniger?
Ich meine: NEIN.
Man kann den ganzen Kladeradatsch vielleicht ersetzen durch ein, zwei ganz natürliche, umweltfreundliche Produkte, ohne grosse Umverpackung, die noch dazu auf Dauer günstiger sind. 
Ich starte ab heute den Selbstversuch!
(Méa, ich hab die Aleppo! Man sucht meist viel zu weit weg- ich wurde fündig im Bioladen im Nachbarort. 20 % Lorbeeröl..... Bin gespannt.....!)



3. Bei jedem "Haben-wollen-Gedanken" zuerst mal überlegen: Brauch ich das wirklich? Gibt es im HauseHummel nicht schon was Ähnliches, das den selben Zweck erfüllt? Und wenn ich es mir nun kaufe: WAS bringt es mir? Alles was man doppelt hat: WEG! Und vielleicht einen Gedanken daran verschwenden, gewisse Dinge durch multifunktionale zu ersetzen? Beispiel: Ich hab mir grad Teller bei der "Chachelimacheri" bestellt. Kleiner als Essteller, etwa so gross wie Suppenteller. Flach, dafür mit einem höheren Rand. Damit kann ich Suppen-, Ess- und Frühstücksteller elegant DreiinEins ersetzen. Bedeutet: Mehr Platz im Schrank, was Neues, Handgemachtes, Wertvolles für die Seele. Und das "alte" Service wird verkauft. (Jemand Interesse? Weisses, dickes, behäbiges Porzellan mit Shabby-Rändern? Ich gäb's für 'nen Appel und n'Ei.....! frauhummel@bluewin.ch)
Ausserdem: Bevor man was Neues kauft, das Alte verschenken oder verkaufen (es sei denn, das Teil ist wirklich hinüber. Und dann hat es seine Pflicht ja getan!)

4. KLEIDER. Ich hab, im Vergleich zu andern, nicht viele davon. Und Schuhe noch weniger. Aber wenn ich mir Anziehsachen kaufe, dann in guter Qualität und in Farben und Designs, die sich alle miteinander kombinieren lassen. "Ich hab nix anzuziehen" gibt's bei mir eigentlich gar nicht! 

So. Für den Anfang reicht das mal. Eigentlich wäre es doch ganz einfach, nüchwahr? Viele kleine Schrittchen bringen einem auch vorwärts, und wenn man erst mal angefangen hat- ich kenne mich!- dann kann man nicht mehr aufhören. (Das mit dem Ausräumen entwickelt sich bei mir langsam zum Tic! Wenn ich volle Schränke sehe, bekomme ich unwillkürliche Muskelzuckungen....  ;oD )

Und ihr so? Was tut ihr, um euren "ökologischen Fussabdruck" zu reduzieren? Ist das überhaupt ein Thema für euch?




Geniesst den Tag,
Hummelzherzensgrüsse!
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