Sonntag, 8. Januar 2017

DETOX à la MADAME 'ÜMMEL.....

Aaaaahhhhh, DAS war lecker!
Hab heute zu Mittag was Neues ausprobiert, das geb ich jetzt schnell mal an euch weiter! Auch mein Daddy und der HerrHummel waren sehr angetan. Falls ihr demnächst (nach einem Spaziergang in der eisigen Natur zum Beispiel!) euren knurrenden Magen mit was Heissem, Deftigem und Unkomplizierten verwöhnen wollt, dann kann ich euch diese/n Suppe/Eintopf allerwärmstens empfehlen!

Aaaaaaalso:


  • 2 oder 3 Zwiebeln und ein paar Knoblauchzehen kleinhacken bzw. durchpressen und in Öl andünsten.
  • Ca. 2 Kilo verschiedene Gemüsesorten schälen und in etwa gleichgrosse Teilchen verhackstücken (bei uns waren das Karotten, Kartoffeln, Fenchel, Lauch, Petersilienwurzel und Kohlrabi). Ebenfalls in die Pfanne geben, kurz mitdünsten.
  • Mit eineinhalb Litern siedendem Wasser angiessen, salzen, pfeffern, einen Teelöffel grüne Currypaste und ein wenig Gemüsebouillon dazu. Köcheln lassen!
  • Wenn das Gemüse den gewünschten Garpunkt erreicht hat etwa die Hälfte des Sudes abschöpfen (und zur Seite stellen! Den kann man wunderbar wiederverwenden!)
  • Nun kommt eine Büchse Pelatiwürfel in die Pfanne und gleich auch noch 1/2 Liter Cocosmilch.
  • Und jetzt der Clou: Je nach Geschmack gebt ihr eine gute Portion Erdnussbutter dazu (bei mir waren es 3 dicke, fette -wortwörtlich, *ggg*!- Esslöffel voll). 
  • Abschmecken mit noch mehr Currypaste und Fischsauce.

FERDDISCH!!



Ich sags euch: Das schmeckt einfach njom-njom!! Sämig, würzig, nussig............und es wärmt den Bauch ganz hervorragend!

Allez-hopp.... bin auch schon wieder weg!


Frohen Winter weiterhin, haltet euch warm und kuschlig!




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Mittwoch, 4. Januar 2017

EIN WINTERMÄRCHEN

Vor langer, langer Zeit, als die Welt noch ganz leise war und über allem ein grosser Frieden lag, begab sich diese Geschichte.
Auf einmal jedoch schien dieser Einklang jäh gefährdet zu sein. Die Jahreszeiten nämlich hatten sich arg zerstritten; jede von ihnen wollte möglicht lange das Zepter über Mutter Erde führen, jede schien sich selber als die wichtigste im Laufe des Jahres wahrzunehmen. Einer machte dem andern seinen Platz streitig und räumte das Feld letztendlich immer nur zähneknirschend und mit grosser Verspätung.
So kam es, dass ob diesem zähen Ringen um die Vorherrschaft die Natur ein wenig aus dem Tritt geriet. Die kleinen Blütenknospen wussten nicht mehr so recht, wann sie zu erblühen hatten, die Bäume liefen Gefahr, ihre Blätter abzuwerfen, kaum dass sich diese entfaltet hatten, und als in den eisigen Monaten ein heftiges Sommergewitter mit Blitz, Donner und Hagelschlag herniederging wurde es dem Herrscher über das Universum zuviel. In aller Eile berief er die vier Jahreszeiten zu einem Treffen ein, damit sie sich diesem Problem stellen und untereinander einig werden sollten. 

Aus allen Himmelsrichtungen kamen sie nun schleunigst angereist. Der Frühling, eine elfengleiche, zarte Gestalt schwebte in einem anmutigen Gewand aus duftenden Blüten herbei. In seinem lockigen Haar flatterten blaue Bänder, und der ihm eigene warme, liebliche Duft umwogte ihn.
Kurz nach ihm erschien der Sommer. Temperamentvoll, vielleicht sogar ein wenig vorlaut war er, von leuchtender Gestalt und immer in Bewegung. Schon von Weitem hörte man ihn lauthals lachen und konnte die Hitze fühlen, die er mit sich brachte. 
Auch der Herbst liess nicht lange auf sich warten. So, wie das Jahr sich zu seiner Regentschaft der zweiten Hälfte zuwandte, so war auch er ein stattlicher Mann in den besten Jahren. Mit einem wilden Bart, der immer ein wenig zerzaust erschien, mit leuchtenden Augen, umkränzt von fröhlichen Lachfältchen, und einer polternden Stimme. Währschafte Hosen trug er, einen Wams aus kräftigem Stoff und derbe Stiefel, die bis zum Knie reichten. Und mit ihm reiste ein frecher Wind, der sich ein ums andere Mal in seinem Haar verfing.
Und der Winter? Nun, der war ein alter, bedächtiger Mann. Er konnte nicht mehr so leichtfüssig reisen wie seine Kameraden und brauchte für alles ein wenig mehr Musse. Also schickte er seine rechte Hand, die Schneekönigin, an seiner Stelle voraus, damit er selber in Ruhe den Weg zu dieser Versammlung hinter sich bringen konnte.
Und die Königin über Eis und Schnee war eine würdige Vertretung seiner! Eine hoheitliche Erscheinung, gehüllt in glitzerndes, funkelndes Weiss mit einem prachtvollen Umhang um die Schultern, der über und über mit winzigen Eiskristallen bestickt war. Und mit ihr kam eine wirbelnde, frostige Wolke aus Tausenden und Abertausenden flirrender und tanzender Schneeflöckchen.

Doch kaum waren die Jahreszeiten aufeinandergetroffen, da brachen sie auch schon in Streit aus. Jeder wollte sofort erläutern, warum gerade er so wichtig sei im Laufe des Jahres, jeder fiel dem andern ins Wort und versuchte sich lauthals Gehör zu verschaffen. Sogar der Frühling, sonst doch ein zartbesaitetes und leises Wesen, ereiferte sich: 

"Was glaubt ihr denn, was die Natur ohne mich wäre? Wer, denkt ihr, legt all die Blüten und Saaten an, die zu meiner Zeit aufgehen, wer schickt die perlenden, feinen Schauer und die warmen Strahlen, die Labsal sind für alles, was wachsen und gedeihen soll? Wer zeigt den Vögelchen, wie sie ihre Nestchen weben sollen, und wer lernt Bienen und Schmetterlinge das Brummen und Flattern? Es ist doch ganz offensichtlich, dass die Natur ohne mich verloren wäre!"

"Ach was!" winkte der Sommer mit funkelnden Augen ab. "Bienchen und Blüten....was ist das schon, gemessen an den heissen Tagen, die meine sind? Sie machen alle Lebewesen froh, sie erst lassen deine Saat zu dem gedeihen, was ihr vorbestimmt ist! Allein meinetwegen wächst das Gras grün und kräftig, damit es den Tieren Nahrung sein kann! Und meine Gewitter reinigen die Luft und versorgen die Quellen mit reinem, frischem und klarem Wasser.
Nein, da gibt es nichts zu deuteln: Ich bin der Wichtigste in unseren Reihen!"

"Firlefanz!!" polterte sogleich der Herbst, und eine kräftige Böe wirbelte ihm seinen Schopf ins Gesicht. Er stemmte seine derben Fäuste in die Hüfte und beugte sich ein wenig vor: "Seht ihr nicht, wie reich die Ernte ist, die ich jedes Jahr zur Reife bringe? Süsse Früchte, knackiges Gemüse, aromatische Nüsse und Beeren oder goldenes Getreide in Hülle und Fülle! Ausserdem inszeniere ich ein Feuerwerk aus bunten Blumen und farbigem Laub, und der Himmel erstrahlt nie in einem satteren Blau als zu meiner Saison! Es muss einer verrückt sein der behauptet, ich wäre NICHT der Wichtigste hier!" 

Nun richteten sich alle Augen auf die Schneekönigin. Die setzte gerade an um zu sprechen, als die drei andern ihr erstes Wort im Keim erstickten.

"Du?" rief der Frühling mit feinem Stimmchen, "Du erfrierst jedes Jahr die ersten zarten Triebe meiner Pflänzchen, weil du nicht rechtzeitig das Feld räumst!"
"Genau!" stimmte der Sommer mit ein, "du bist nichts anderes als trüb und grau!"
"Was kannst du denn schon?" höhnte der Herbst. "Du kannst nur Kälte und Eis über die Erde schicken. Das ist NICHTS!!"

Und sie bemerkten in ihrer Aufregung gar nicht, dass in diesem Moment der Winter angekommen war. Der stand nur still da und hörte sich das Gezeter an.
Die Jahreszeiten steigerten sich geradezu in ihren Ärger hinein und redeten und schrien ohne Unterlass auf die arme Schneekönigin ein. Der wissende Winter erkannte, dass er dem ein Ende setzen musste: "Meine Lieben, nun beruhigt euch doch!" rief er und hob beschwörend die Hände.

Aber da war es schon zu spät. Die Schneekönigin war so erbost, dass eine tiefe Zornesfalte auf ihrer Stirne erschien und ihr Kinn leise bebte.
"Wie- NICHTS??" schrie sie, "was heisst da NICHTS? Ich will euch zeigen, was NICHTS ist!"
Sprachs, zog ihren gläsernen Zauberstab unter dem Cape hervor, drehte sich einmal schwungvoll um die eigene Achse und schwang heftig den Stab.
In diesem Moment erstarrte die Landschaft. Auf Bäume und Sträucher, auf jeden Grashalm und jeden kantigen Stein legte sich eine Schicht aus glitzernden und funkelnden Eiskristallen, erschaffen aus feuchtem Hauch und klirrender Kälte. Ein stürmischer Wind hetzte dichtes Schneetreiben vor sich her, und schlussendlich wob die Schneekönigin mit ihrem Atem zarte Nebelschleier zwischen die Wipfel und hüllte die Landschaft damit ein.


Doch dann hielt die Schneekönigin abrupt inne und liess ihren Arm sinken. Augenblicklich herrschte tiefste Ruhe. Der Frühling stand da, schlotternd in seinem leichten Kleidchen, Sommer und Herbst schauten betreten zu Boden, und der Winter wiegte sinnend seinen weisen, grauen Kopf.

"Was macht ihr denn?" richtete er das Wort an die Umstehenden. "Ihr benehmt euch wie kleine Kinder, schreit einander nieder und schlagt euch beinahe die Köpfe ein!
Habt ihr denn noch nicht erkannt, dass jeder einzelne von euch grossartige Arbeit tut? Dass jeder vom andern abhängig ist, dass ihr nur gemeinsam euer Werk verrichten könnt und jeder eurer Handgriffe wie kleine Zahnrädchen in die Handgriffe der andern fassen?
Der Sommer kann nur wachsen und gedeihen lassen, weil der Frühling überhaupt erst die Saat zum Keimen gebracht hat. Der Herbst kann sich nur deshalb über seine Ernte freuen, weil der Sommer viel Licht, Wärme und Wasser beigesteuert hat. Und der Winter ist unbedingt notwendig, damit die Natur ihre wohlverdiente Ruhe findet, nachdem sie ihre ganze Energie über's Jahr aufgebraucht hat. In der eisigen, stillen Spanne schöpft sie neue Lebenskraft, damit der Frühling zur rechten Zeit allem neue Lebensgeister einhauchen kann!
Also rauft euch zusammen, anstatt einander das Dasein schwer zu machen!"

Die Jahreszeiten und die Schneekönigin sahen ein, dass der Winter wohl recht hatte. Sie schämten sich für ihr Verhalten und waren nun gerne bereit, ein für alle zufriedenstellendes Übereinkommen zu treffen. Also beschloss man einmütig, das Jahr exakt auf die vier Jahreszeiten zu verteilen, sodass jeder von ihnen gleich viel Zeit hatte, um sein Werk zur Zufriedenheit aller zu vollführen.

Und so trennte man sich wieder, jeder ging frohen Herzens dortin zurück, woher er gekommen war. 

Nur die Schneekönigin drehte sich mit einem schelmischen Lächeln auf den Lippen nochmal um und schwang verstohlen ihren Zauberstab.

Und vom Himmel fielen Tausende und Abertausende glitzernder und flirrender Flöckchen..........




❄ ❄ ❄ ❄ ❄

(Auf ganz speziellen Wunsch......! ;oD )




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Sonntag, 1. Januar 2017

EISIG




"....also hob die Schneekönigin ihren Zauberstab und liess mit seinem Schwung die Landschaft erstarren. Legte auf Bäume und Sträucher, auf jeden Grashalm und jeden kantigen Stein eine Schicht aus glitzernden, funkelnden Eiskristallen, erschaffen aus feuchtem Hauch und frostiger Kälte. Und ihr Atem wob sich wie ein zarter Nebelschleier zwischen die Wipfel, hüllte die Landschaft in Schweigen und gewährte ihr die Ruhe, nach der sie verlangte."


Mit diesem bezaubernden Anblick, der mich wieder ein wenig mit diesem Winter, der kein rechter ist, versöhnt wünsche ich euch allen von 💖en 




 ein glückliches neues Jahr! 

Sein Drehbuch steht aller Wahrscheinlichkeit nach schon fest; jetzt liegt es an uns, das Beste daraus zu machen!

Bleibt offen und lebensfreudig, mutig und phantasievoll, träumt und begeistert euch!




Wenn wir uns
von unseren Träumen leiten lassen,
wird der Erfolg
all unsere Erwartungen übertreffen!

H.D. Thoreau





Ganz herzliche Neujahrshummelzgrüsse!




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Montag, 26. Dezember 2016

VOR UND ZURÜCK

Da sind sie wieder.... die Tage zwischen den Jahren. Altjahrestage heissen sie bei uns. Eine Zeit, der ich immer mit gemischten Gefühlen gegenüber stand.

Ein Blick zurück ins Vergangene. Vom persönlichen Standpunkt besehen hat es das Jahr Zweitausendundsechzehn, im Grossen und Ganzen, gut gemeint mit mir. Nichts, was meine Lebensbalance ernsthaft in Gefahr gebracht hätte. Nichts, was nicht mit etwas gesundem Optimismus und einem Quäntchen Gelassenheit hätte erfolgreich angegangen werden können. Geprägt von einem ruhigen Rhythmus war es, ohne turbulente Auf-und-Ab's, gepaart mit viel Schönem und Gutem. Doch, es war ein wirklich angenehmes Jahr.

Und der Blick nach vorn? Ich weiss nicht....Früher hat mich der Übergang in ein neues Jahr immer irgendwie ein wenig beunruhigt. 365  Tage, die wie unbeschriebene Blätter Papier vor einem liegen, und irgend eine Macht hat ihre Hand im Spiel, mit der sie "meine" Seiten beschreibt. Wort für Wort. Natürlich weiss ich, dass ich viel beitragen kann zum Drehbuch meines Lebens. Dass ganz vieles einzig von meinem eigenen Handeln abhängt, von meiner Einstellung zu den Dingen und von der Art, wie ich mit den Requisiten umgehe, die auf der Lebensbühne zu finden sind. Und trotzdem hat mich das Unvorhersehbare doch immer ziemlich irritiert.

Heute bin ich in dieser Beziehung bedächtiger. Übertrage dem Universum einen Teil Verantwortung und lasse die Zeit agieren. Kann Dinge einfach geschehen lassen und bin überzeugt davon, dass es "gut kommt". Das Leben hat mich gelehrt, dass auch Rückschläge und dunkle Stunden in irgendeiner Form schlussendlich einen positiven Einfluss auf mein Dasein genommen haben. Mit etwas Abstand betrachtet. 

Und jetzt, zur Zeit der Rauhnächte, in denen sich die Tore in andere Welten öffnen und Tieren, wie es übertragen ist, um Mitternacht die Sprache gegeben ist, lasse ich mich einfach treiben. Fühle und höre genauer hin. Und entdecke Manches, was beweist, dass viel dran ist an den Mythen und Sagen um die Rauhnächte.....

Weihnachten?
So ruhig und entspannt, wie ich es mir gewünscht hatte. Ohne jede Hektik, in geselliger Runde oder auch allein. Warm, von sanftem Licht erhellt war es, und der Umstand, dass es mir an nichts mangelt macht mich dankbar und glücklich. 



Zur ganz grossen Freude fehlt nur noch Schnee. Viiiel Schnee!
Wer weiss- vielleicht kommt er noch. Auf jeden Fall hab ich sowas läuten hören.....  ;oD
Bis dahin gebe ich mich mit solch schönen Sonnenuntergängen zufrieden wie diesem am 24. Dezember. (Erstaunlicherweise hab ich das Foto geschafft ohne mich dabei quer über den Balkon zu schmeissen, *ggg*!)



Also lasst uns die paar Tage im alten Jahr noch geniessen. Innehalten und resümieren. Immer im festen Glauben daran:

                   🌟 Alles wird gut! 🌟



Ganz herzliche Grüsse! 💕






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Sonntag, 18. Dezember 2016

APFENZGLITZCHEN / DAS VIERTE!

STERNSTUNDEN......

Kurz, kalt, trüb und grau sind die Tage zur Zeit.
Die Sonne macht sich rar, versteckt sich hinter Bergen dunkler Wolken oder hüllt sich in einen dichtgewebten Nebelschleier. Manchmal nur schickt sie uns eine Ahnung ihrer Anwesenheit, damit wir nicht ganz vergessen, dass sie noch da ist.

Wie wichtig werden da Lichtquellen, die in unsere Seelen scheinen und optische Wärme verbreiten! In düsteren Tagen erhellen wir unser Zuhause mit Lampen und Lämpchen, mit Kerzen und Laternen. Deren Schein verbreitet in den Räumen eine wohlige Athmosphäre, und Kerzen tragen mit ihrem warmen Duft und feinen Schimmer zu einem gemütlichen, angenehmen Ambiente bei.

Bei meiner Oma hing zur Apfenzzeit im Wohnzimmer immer ein hölzerner Lichtstern. Mit seinem weichen, goldenen Schein erfüllte er das ganze Panoramafenster neben Opa's altem Lehnsessel, erleuchtete sanft seine Umgebung und war oft das einzige Licht in diesem Raum.

Nachdem Oma von uns gegangen war bekam ich diesen Stern.
Und letzthin, plötzlich, erinnerte ich mich an ihn. Seit einigen Jahren hatte ich ihn nicht mehr benutzt, also stieg ich in den Keller und fand ihn nach kurzer Suche. Dick eingepackt hatte er die Zeit auf dem Kellerregal gut überstanden.

Erst wollte ich ihn einfach als Apfenzdekoration irgendwohin hängen. Aber dann überlegte ich mir, dass es eigentlich schade wäre, ihn nur eine kurze Zeit im Jahr seinen Zweck erfüllen zu lassen!
Ein Weilchen wanderte ich mit dem Stern in der Hand in der Wohnung umher, um einen passenden Platz für ihn auszumachen.

Ich fand ihn- im Schlafzimmer.
Und nötigte umgehend den HerrnHummel, ihn, den Stern, direkt über unserem Bett anzubringen. 




Das war eine gute Entscheidung!
Nun leuchtet er uns abends den Weg zu unserem Nachtlager. Wir brauchen nicht mehr Licht in diesem Raum; es geht einzig darum, in der Dunkelheit nicht über was(oder eine Mietze!)drüberzufallen.

Und so strahlt er nun jeden Abend sanft, der alte Holzstern, und lässt mit seinem Schein die Erinnerungen an Oma aufsteigen, an ihr Weihnachten mit Stollen, handgemachtem Marzipan und Sahnekringeln und an den grossen, beleuchteten Christbaum vor ihrem Wohnzimmerfenster, in dem auch Meisenringe hingen.

Ich bemerke einmal mehr: Mein Weihnachten heute lebt zu einem grossen Teil von den Erinnerungen an Weihnachten in meiner Kindheit.... Und das ist schön so! 


Eine frohe letzte Apfenzwoche euch allen,
herzliche Hummelz-Glitzchen-Grüsse! 




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Dienstag, 13. Dezember 2016

APFENZGLITZCHEN / DAS DRITTE!


Sagen wir mal so: Ich bin kein Mensch, der oft die Gesellschaft Anderer sucht. Es ist nicht so, dass ich direkt misanthrop veranlagt wäre- ich komme sogar sehr gut zurecht mit Menschen, denen ich im täglichen Geschehen begegne. Aber in meinem privaten Leben umgebe ich mich eigentlich nur mit meiner Familie und ganz, ganz wenigen Freunden. Nach gewissen Gesichtspunkten könnte man mich vielleicht sogar unter der Rubrik "Eigenbrötler" abheften. ;oD Ich mag sehr gerne zuhause sein und irgendwas rumwurschteln. Oder im Stall bei meinen Tieren natürlich. Auch da sehr oft nur in Gesellschaft meiner selbst oder zusammen mit dem HerrnHummel.

Irgendwie, so scheint mir, gibt es sowieso wenige, die mit meiner Art zu leben und meiner Einstellung zu den Dingen was anfangen können. Zumindest in meinem näheren Umfeld. 


Aber beim Bloggen, da stösst man doch des öfteren auf Gleichgesinnte. Auf sehr liebenswürdige, angenehme Menschen, die "das Heu auf der gleichen Bühne haben". Mit denen man sich austauschen kann, die einiges zu sagen haben.


So ein "personifiziertes Apfenzglitzchen" ist für mich die Frau Bahnwärterin. Sie hat vor einigen Jahren ihr Leben auf links gekrempelt, hat ihren Job als Modedesignerin in der Grossstadt aufgegeben und lebt jetzt ein nachhaltiges und naturnahes Dasein im sächsischen Outback, sozusagen. ;oD

Schon geraume Zeit schreiben und lesen wir uns gegenseitig; sie ist wirklich eine sehr interessante Persönlichkeit und bringt mich a) immer wieder zum Lachen und b) sehr oft auch zum Nachdenken!


Bild gemopst bei der Bahnwärterin; 
eines der schönsten von ihr, wie ich finde!


Hier gibts den ersten Teil eines Intervievs, das Sabina von Oceanbluestyle mit der Bahnwärterin über ihr VORHER-Leben geführt hat.

Jedes VORHER hat unweigerlich ein NACHHER im Schlepptau; darüber hat mir die Frau Bahnwärterin letzthin Rede und Antwort gestanden.

  
Hab ich euch neugierig gemacht? Los gehts!


1. Dein Leben hat (wann?) eine gravierende Wende erfahren. Vom Leben als Mode-Designerin in der pulsierenden Grossstadt zum nachhaltigen Leben in der Abgeschiedenheit einer ländlichen Idylle. Wo spielt heute die Musik- pardon, wo findet jetzt dein Leben statt? Und mit wem?
das ging natürlich nicht von heut auf morgen! ende 2009 fühlte ich dass es so nicht weitergehen konnte - das modemachen machte mich nichtmehr glücklich - davon leben konnte ich schonmal überhaupt nicht mehr. wir waren zum jahresende in indien, dort wurde ich mit der nase auf meine "spirituelle seite" gestossen (in klammern deshalb weil es eben nicht einfach nur mit glauben zu tun hat - ist aber zu komplex um es aussenstehenden zu erklären). und es inspirierte mich diese jahrtausendealte kultur - quasi nachhaltigkeit par excellance! dort fand ich eine tiefe in den dingen die ich im westen vergeblich gesucht hatte......
dann hab ich aber noch ein ganzes jahr mit mir gerungen, geheult und geredet - vor allem mit meinem mann. der war erst ziemlich entsetzt dass ich hinwerfen wollte. aber er hats ver- und mir beigestanden. und brachte kurz darauf das bahnwärterhäuschen an - von berlin in die sächsische schweiz. so wurden aus 2 hipstern der bahnwärter und die bahnwärterin :-)


2. Wo liegen die Unterschiede zu deinem früheren Leben? Was ist dir inzwischen wichtig, wovon ist dein Dasein heute geprägt? 
der grösste unterschied ist wohl dass ich jetzt einen garten habe und mittlerweile auch ein haustier - die lisbeth. und natürlich ist das leben in solch altem haus abseits der siedlungen ganz anders als in berlin-mitte in einer zentralgeheizten wohnung mit geschäften ums eck. und mit verdienstmöglichkeiten in laufweite. hier muss alles gut geplant werden, vom einkauf bis zum rechtzeitigen bestellen der kohlen für den winter und dem nachfüllen der gasflasche für den herd. holzmachen, vorratswirtschaft und das verwalten von strom-, telefon- und wasserleitungen bis hin zur entsorgung mussten wir auch erst lernen. 
was mir wichtig ist hat sich aber nicht verändert - ehrlichkeit, nachhaltigkeit, gerechtigkeit und liebe waren mir schon immer wichtig.


3. Hättest du dir früher vorstellen können, einmal so zu leben? Hast du diese Entscheidung irgendwann mal bereut?
ich habs mir einfach nicht vorgestellt. obwohl - viel jack london gelesen und gar nicht so abwegig gefunden :-) und nein - da gibts nichts zu bereuen. es ist nicht perfekt - aber es ist wunderbar im BWH!

4. Wenn du morgen die Möglichkeit dazu hättest: Würdest du dein „altes“ Leben zurücknehmen wollen? Welche Bedingungen müssten dann erfüllt sein?
auf keinen fall. unter keinen umständen möchte ich mein altes leben zurück. 


5. Gibt es etwas, was du vermisst heutzutage, etwas, das du gerne in dein Leben auf dem Land „hinübergerettet" hättest?
die möglichkeit, ab&an zu jobben wenn es nötig ist - das war in der grossstadt viel leichter. und exotische garküchen (restaurants wäre zuviel gesagt) - die fehlen hier total. ausser chop-suey und döner (und die auch noch schlecht) gibts hier kaum abwechslung. ausser man kocht sich´s selbst. 

6. Was rätst du Menschen die fühlen, dass in ihrem Leben etwas gründlich falsch läuft, dass sie nur noch funktionieren und eigentlich gerne etwas ganz anderes hätten?
am ende muss dass jeder selbst entscheiden - radikale brüche sind kein spaziergang. aber lieber ein ende mit schrecken als schrecken ohne ende - drastisch formuliert. allerdings bin ich in meinem leben schon oft ins eiskalte wasser gesprungen und hab da quasi übung drin. vielleicht fängt man erstmal mit harmlosen sachen an - ernährungsumstellung, eine andere art sich anzuziehen (zum beispiel nur noch sachen mit bedeutung tragen) oder konsumverzicht oder so. das öffnet dann auch ganz neue fenster durch die man einen differenzierteren blick auf sein leben bekommt. möglicherweise.

7. Und: Warum bloggst du? Was ist dir wichtig dabei? Und was bringt es dir?
habe es schon an anderen stellen geschrieben - bloggen ist ein ventil für meine kreativen energien. ohne die materialschlachten die das nähen erfordert. und kleider machen die keiner trägt ist irgendwie auch sinnlos. lieber posts die gelesen und fotos die angeschaut werden. und was mich erstaunt und freut ist, dass ich die leser sogar inspirieren kann! das ist das wunderbarste überhaupt! 
ich mach das bloggen aber wirklich nicht damit es "was bringt"! dass da soviel zurückkommt - bis hin zu neuen freundschaften - das ist so unerwartet und ein riesengrosses geschenk. und ich denke sowas kann man auch nicht planen oder forcieren - nur annehmen.



Danke, liebe Frau Bahnwärterin! Es war wieder mal ein Vergnügen!

Und euch wünsche ich weiterhin einen ganz besonders angenehmen Apfenz,

herzlichste Grüsse!




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