Sonntag, 19. Juli 2020

SCHARF!


Ich drehe und drehe, schüttle und drehe
wieder, es knirscht und knortzt- 
aber es kommt kaum noch was raus aus unserer
uralten Peugeot-Pfeffermühle.
Also schraube ich das Ding auseinander und entdecke
den Grund für seine Dienstverweigerung:
Die kleine Achse, die ins Mahlwerk führt und dieses
antreibt, wird im Gehäuse durch eine Kunststoff-
Manchette senkrecht gehalten. Dieses Element ist  
gebrochen, dadurch greift der Antrieb nicht mehr
im richtigen Winkel aufs Mahlwerk und dessen Metall-
teile verkanten andauernd ineinander.

Mist.

Ich benutze zum Kochen am liebsten frischgemahlenen
Pfeffer. Der ist einfach viel aromatischer, und ich mische
gerne weisse, schwarze und rosane Pfefferkörner.

Aber da fällt mir was ein. Vor einiger Zeit ist mir im 
Teeladen was aufgefallen. (Dieser Teeladen! Der führt mich
noch in den finanziellen Ruin!! 😊)
Damals dachte ich: Sehr schön. Brauch ich aber nicht.

HA!
Jetzt brauch ich es doch!

Das Teil ist handgemacht, kommt aus Schweden und bringt
25(fünf-und-zwanzig!) Jahre Garantie mit.

Ins knapp tennisballgrosse, gusseiserne Töpfchen kommen die
Pfefferkörner (wahlweise auch Meersalz oder getrocknete
Kräuter). Dann setzt man ein zweites, passgenaues Töpfchen
drauf, dreht es ein paar Mal hin und her- et voilà:
Das Mahlgut ist genau in der Stärke zermörsert,
wie man es haben möchte.

Den hübschen Deckel aus Nussbaumholz kann man abnehmen.
Darunter befindet sich wiederum ein kleines Gefäss, in
dem luftdicht übriggebliebenes Mahlgut aufbewahrt werden 
kann.




Diese kleine Mühle ist sauschwer, liegt aber wunderbar
in der Hand und ist wohl wieder so ein Teil, das nicht 
kaputtzukriegen ist.




Den frischgemahlenen Pfeffer habe ich heute auch
für mein Tsatsiki à la Hummel verwendet. Dazu eine
Nostrano-Salatgurke (die schmecken einfach kräftiger)
auf der Bircherraffel reiben, mit etwas Salz (hier: 
Meersalz mit Rosmarin aus der Mühle) vermischen und
in einem Sieb über einem Schüsselchen ca. 30 Minuten
ziehen lassen. Dann sehr gut ausdrücken. Mit Quark,
etwas Bio-Pesto, KNOBLAUCH!, etwas Olivenöl und Gewürzen
(u.a. frischem Pfeffer aus der Mühle 😉) mischen.
Mit "Gschwellti" (Pellkartoffeln) und gebratenen
Cherrytomätchen eine wunderbare Sommermahlzeit-
es hat uns auf der Loggia mit Blick in den Garten
vorhin ganz herrlich geschmeckt!







Das Holzgehäuse der alten Mühle hab ich saubergemacht
und zur Seite gelegt. Mal sehn, ob mir dazu noch
irgendwas einfällt.... 



Frohen Sonntag, 
❤️lichste Hummelzgrüsse!








Donnerstag, 9. Juli 2020

EINE LEBENSMAXIME


„Beschränke alles auf das Wesentliche, aber entferne nicht die Poesie. Halte die Dinge sauber und unbelastet, aber lasse sie nicht steril werden.“
Richard R. Powell



Dieses wunderbare Zitat habe ich bei meiner lieben Freundin, der Bahnwärterin, in ihrem letzten Post gelesen- und war gerührt. 
In ein paar einfachen Worten beschreibt es so genau das, was in meinem eigenen Leben ein Fundament bildet und mir Ruhe und Gelassenheit gibt. 
Wie oft hab ich schon festgestellt: gerade im Wesentlichen steckt Poesie! Aber man muss den Fokus auf das Elementare richten, das zumeist auch das Schlichte, Einfache ist. Und man muss die rasende Hyperaktivität der modernen Zivilisation ablehnen, um seine Sinne wieder zu regenerieren für das Feine, Zurückhaltende.
Nie wurde mir das mehr bewusst als gerade jetzt.
Alle reden davon, dass "die Normalität jetzt wieder zurückkehrt" nach "der Krise". Ich höre das immer mit einem leisen Unbehagen, denn um ganz ehrlich zu sein: Ich bin mir nicht sicher, ob sie wirklich schon zurückkehrt. Und ob sie dann auch Bestand haben wird- bei der Sorglosigkeit, die man überall jetzt beobachten kann. Wenn, dann wird es mit Sicherheit nicht mehr die gleiche "Normalität" sein, wie wir sie uns gewohnt sind- die Einschnitte waren einfach zu gravierend. 

Aber wenn man Miseren wie den Verlust der Arbeitsstelle oder gar eine Erkrankung an Covid19 ausklammert, dann sehe ich die schwierigen vergangenen Wochen als eine grosse Chance. 
Ich könnte mir vorstellen, dass viele Menschen in den letzten Monaten eine ganz andere Einstellung zum Leben bekommen haben. "Vorher" hatte man doch immer das Gefühl, dass nichts uns aufhalten kann, "schneller-weiter-höher!" war Doktrine. Und plötzlich zeigte sich: das Leben ist unberechenbar. Von jetzt auf gleich brach das Konstrukt zusammen und hinterliess pure Ratlosigkeit.
Von praktisch einem Tag auf den andern war man auf sich selbst zurückgeworfen; doch dieser Zustand generierte viel Raum, sich gedanklich mit der Situation und mit dem "Wie weiter?" zu befassen.

Die neue Gegenwart jetzt zwingt uns zu mehr Flexibilität, Neugier und Phantasie. Aus der Lage heraus entsteht vielleicht eine ganz andere Wahrnehmung unserer Umwelt, wir entdecken die Freude an einfachen Dingen wie handwerken, kochen, gärtnern und ähnlichem wieder. Unter Umständen wird uns auch bewusst, was uns in der Hektik des Alltags vor Corona gefehlt hat und jetzt plötzlich wieder Einzug in unser Leben gehalten hat: Ruhe und Beschaulichkeit, die Auseinandersetzung mit sich selbst, die Erkenntnis, dass nichts bleibt, wie es ist, und dass wir deshalb mehr im Moment leben sollten. All das hat enorm viel Potenzial und führt uns auf Wege, die wir nie erahnt hätten!

Und hier schliesst sich auch der Kreis wieder zum eingangs erwähnten Zitat. Lange Wochen und auch jetzt noch waren und sind wir auf das Wesentliche beschränkt und entdecken darin, wenn wir offen sind dafür, die grosse Poesie, die uns vorher im rasenden Alltag schlicht verlorengegangen ist. 

Wie sinnierte schon Hermann Hesse goldrichtig:


💫"Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne!"💫

Ich wünsche mir, dass viele Menschen die Gelegenheit nutzen und diesen Zauber in ihrem Leben (wieder) wahrnehmen.
Vielleicht zeigt er sich durch Ferien im eigenen Land in einer Gegend, die man zuvor noch nie gesehen hat? Vielleicht bringt einem ein Nachmittag mit einem guten Buch im Garten die Entspannung, die man sich von seinen Ferien wünscht und die so unglaublich gut tut?
Oder vielleicht geht sogar ein gewisser Zauber davon aus sich klarzumachen, wie privilegiert man grundsätzlich ist- dass es einem an nichts Wesentlichem fehlt und dass im eigenen Leben schon so viel Gutes war, das man erst jetzt in Ermangelung von Ablenkung jeglicher Form wieder spürte?

Ich bin mir sicher: So kann die "Beschränkung" auf das Wesentliche für mentale Freiheit und mehr Unabhängigkeit in einem Leben sorgen.

Wobei "Beschränkung" natürlich das völlig falsche Wort wäre in diesem Zusammenhang.... 😉



Herzlichste 🐝Grüsse 
und einen fröhlichen Donnerstag 
wünsche ich euch!


















Mittwoch, 1. Juli 2020

BREATHTAKING!


Boahh.....
Gerade zieht ein unglaublicher Gewittersturm über uns hinweg. 
Die Kirchenglocken "läuten Wetter", das will was heissen!
Es schüttet wie aus Kübeln, der Regen pladdert, vom Wind gepeitscht, an die Fenster. Und während beinahe unablässig Donner grollen hat man das Gefühl, dass sie unsere Berge regelrecht erbeben lassen....

Ich bin immer wieder fasziniert von solchen grossartigen Schauspielen.
Klein und unwichtig kommt man sich vor angesichts der Macht,
die uns die Natur in solchen Momenten vor Augen führt.

Aber sie kann auch anders. Sie malt manchmal Inszenierungen
an den Himmel, die kein noch so begabter Künstler auf der
Leinwand wiedergeben könnte.
Licht- und Wolkenspiele, mal zart, mal theateralisch.
Leuchtende Farbtöne, die sich mit zarten Nuancen ergänzen.
Scherenschnittartige, scharfe Silhouetten, die sich in der
Ferne in eine Ahnung auflösen.....

Ich kann mich für vieles begeistern- die Natur aber ist etwas
vom Grossartigsten!

Vorgestern Abend sass ich in der Stube und dachte plötzlich:
"Was ist das für ein seltsames Licht?"
Wie ich aus dem Fenster blicke entdecke ich dieses
fantastische Szenario:


Und heute Morgen ganz früh- die Sonne war erst eine
Vermutung am Horizont, der Tag rieb sich noch die Äuglein-
konnte ich dieses Schauspiel mit der Kamera einfangen:




Traumhaft...nichtwahr?
Grosses Hummelzehrenwort:
die Bilder sind NICHT bearbeitet!



Huch. Jetzt hagelts auch noch.
Ich glaube, ich fahr gleich mal los zum Stall.
Sehen, ob da noch alles in Ordnung ist!


💙lichste,

☔💦💦 windundwetter-erprobte 💦💦☔

🐝zgrüsse!







Freitag, 26. Juni 2020

PAPILLON, PAPILLON!


Tagtäglich schaue ich natürlich auch jetzt nach den Mietzchen im Stall, gehe dabei über die Weide und gucke, was sich dort so tut.
Das klitzekleine Bäumchen, welches seit geraumer Zeit fröhlich und schief aus dem Boden wächst und Blätter lassen musste, weil die Dicken die so lecker fanden, hat sich wieder erholt und dichtes neues Laub gebildet.

An der Stirnseite des Stalles zum Reitplatz hin wuchern wild ein
paar Büsche Bennnessel. Keine Frage, dass ich die Nesseln schon seit Jahren dort stehen lasse- man weiss ja um ihre ökologische Notwendigkeit!

Gestern hab ich entedeckt, dass die Spitzen der Zweige spinnen-netzähnlich umwoben sind; ausserdem tummeln sich auf den Blättern jede Menge kleiner, schwarzer Raupen.
Erst vermutete ich, dass sich da irgendein "Schädling" gütlich
tut. Aber Tante Google belehrt mich eines besseren:

Es sind die Raupen des Tagpfauenauges!




Das freut mich riesig und ich hoffe, dass die vielen Raupen nicht gleich alle hungrigen Vogelschnäbeln zum Opfer fallen. Es wäre einfach grossartig, wenn bald ein paar Exemplare dieses wunderschönen Falters durch die Luft schweben würden- 
und vielleicht ihrerseits wieder für möglichst viel Nachwuchs 
auf meinen Brennnesseln sorgen!

Es kümmert mich extrem, dass die Nahrung für unsere Insekten und Schmetterlinge immer knapper wird. Aus diesem Grund hab ich auf meiner Weide letzten Spätsommer nochmal grosszügig Wildblumen ausgesät. Ich wünsche mir sehr, dass sie dieses Jahr noch vielfältiger und farbenprächtiger blühen wird als schon im 
letztes Jahr!

Nun, wir werden sehen.
Die Bauern rings um meinen Stall werden wohl den Kopf schütteln
über die Olle, die da alles kreuz und quer wuchern lässt. 😄
Aber das kümmert mich nicht, denn es beweist sich einmal mehr dass die Natur schnell reagiert, wenn man ihr die Möglichkeit gibt.

Und genau diese kleinen Erfolge bestätigen mich in meinen
Bemühungen, mein Leben im Rahmen meiner Möglichkeiten so 
nachhaltig wie realisierbar zu gestalten.

Manchmal reicht es sogar, einfach NICHTS zu tun!

🐛🐝🐞🐌


Fröhliches Sommer-Wochenende, meine Lieben!

☀️☀️☀️





Donnerstag, 18. Juni 2020

HOWDY! ...EINE PASSION

Ein Hobby haben wir wohl alle. Eine Beschäftigung, die unsere
Freizeit mit einer Aktivität bereichert- 
eine die Freude macht, 
für Zerstreuung und Entspannung sorgt, 
Körper und Geist in Balance hält. 

Wenn ein Hobby aber zu einer Konstante wird, die aus einem 
Leben kaum mehr wegzudenken ist, und wenn man mit grösster 
Begeisterung bei der Sache ist - dann nennt man das wohl eine
Passion.

Mit elf Jahren durfte ich zum ersten mal Reitstunden nehmen,
mit 19 kam das erste eigene Pferd in mein Leben, und 
seither begleiten mich diese grossartigen Wesen. Um bis zu
3 Pferde und einen Esel gleichzeitig kümmerte ich mich nun 
Tag für Tag, und das ist wirklich viel Arbeit; doch die innige
Verbundenheit zu ihnen und die vielen schönen Erlebnisse durch sie
machen das frühe Aufstehen und die Verpflichtung, die man eingeht,
ums Vielfache wett!

Schon ganz früh entdeckte ich die Westernreiterei für mich;
diese entspannte (Arbeits)Reitweise geprägt von den
amerikanischen Cowboys, die auf gut ausgebildete, ver-
trauensvolle und intuitiv mitarbeitende Pferde setzt.

Durch Bodenarbeit und viele Kurse erlernten meine Dicken
und ich über die Jahre step by step, was ein ordentliches Westernpferd und sein Reiter in etwa können sollte. Wir nahmen an vielen Patrouillenritten teil und mit der Zeit auch regelmässig an Cowhorse-Days, also an kleineren Turnieren, an denen man mit seinem Pferd Rinderherden in Schach hält, treibt und einpfercht.

Für die "echte" Turnierreiterei war ich immer viel zu wenig 
ehrgeizig; vor allem aber wäre es für mich nie in Frage gekommen,
auf Kosten meiner Pferde einen Level erreichen zu wollen, der dazu nötig gewesen wäre. Denn ich wage zu behaupten: "Gute" Turnierpferde leiden. Und werden niemalsnie ein artgerechtes Leben führen.

Zur Westernreiterei gehört natürlich auch das 
entsprechende Equipment: Westernsattel, Pads, Zäume und
Zügel fürs Pferd. Und da ich mich eher als Calamity Jane denn als 
feine Dame der oberen Schicht des "Wilden Westens" sah, trug
ich derbe Leinenhosen mit Hosenträgern, Hemden mit Weste und Halstuch, punzierte Ledergürtel mit grosser Metallschnalle, Hüte mit Bändern aus Pferdehaar und dazu fette Packers (Schnürstiefel mit kurzem Schaft).
Niemals wäre ich auf die Idee gekommen, diese furchtbaren Klamotten
mit Glitzerstickereien und Seidenfransen zu tragen, wie man sie
oft an Turnierreitern sieht- igitt! Ich legte sehr viel Wert
auf Authentizität und dass die Sachen so aussahen wie die, welche
die Cowboys früher tatsächlich getragen haben.  




Jane- ähemm...FrauHummel! - von hinten. Die kleine Tasche
ist übrigens eine alte Militär-Kartentasche; handlich und
praktisch zugleich!




John hatte immer grossen Spass daran, Rinder zu scheuchen.
Harry fand diese seltsamen, behornten und brüllenden Zeitgenossen eher "huch!!" und überliess deshalb den Job noch
so gerne seinem best buddy.... 😄


Inzwischen sind wir alle älter und ruhiger geworden. 😙
Die Klamotten hängen zwar in memoriam noch im Schrank, 
ich werde sie aber wohl demnächst mal verkaufen.
Jetzt bin ich glücklich, wenn ich mit den Dicken durch 
den Wald tuckern kann; die Lust aufs Pferdeverladen und
lange Fahrten an die Turniere ist über die Jahre
befriedigt worden und jetzt total in den Hintergrund
gerückt.

Aber wie sagte Loriot schon so richtig:

"Ein Leben ohne Pferd ist möglich,
aber sinnlos". 

😊


Habts gut, meine Lieben!



PS:  TINA hat mich durch ihren neuesten Post dazu animiert den heutigen, schon seit langem in der Pipeline hängenden, zu veröffentlichen....




Samstag, 13. Juni 2020

DING-DONG!

Wenn mir was auffällt in letzter Zeit: egal, welches Wetter wir haben- immer ist ziemlich viel Wind im Spiel. Auch heute wieder: Blitzeblauer Himmel, an dem ein paar Wolkenschafe ziehen- und Wind. Ziemlich stürmischer Wind. Aber ich mag das gerne leiden. Und seit heute noch ein kleines bisschen mehr, denn dieser böige Luftstrom setzt mein neues Windspiel in Bewegung. Dessen Klang ist einfach....haaaach!! 😍

Bestimmt seit einem Jahr stehe ich jedes Mal davor, wenn ich "meinem" Teelädeli einen Besuch abstatte. Setze die kleinen Klöppel in Bewegung und lausche dieser Abfolge zarter Töne, die aus einer andern Welt zu kommen scheinen.
Handgemacht sind sie, in den Pyrenäen werden sie hergestellt. 
Die feinen Klangstäbe im Inneren des Bambusrohres sind gestimmt. 
Da scheppert und scherbelt nichts! 

Aber immer dachte ich: "Du hast schon ein Windspiel!" 
Ein riesiges, das mich bereits über 20 Jahre begleitet. Eines mit langen, gestimmten Metallröhren, die sehr gehaltvolle, warme Töne von sich geben. Und so schien mir mein persönliches Wohlergehen nicht von der Existenz eines 2ten Windspiels im Hause Hummel abhängig zu sein.....( auch wenn sie sooo schöööön sind! ☺️) 

Aber: 
Letzthin hat unsere Gemeinde jedem Einwohner einen Einkaufsgutschein zukommen lassen, den man in allen Geschäften im Ort als Zahlungsmittel einsetzen kann. So als kleine Hilfestellung für deren Covid-19-bedingten Ausfälle. Das fand ich eine sehr schöne Idee! Und beschloss: Yep. JETZT bekomme ich mein Windspiel!






Lange standen wir heute morgen vor den nur 36 cm langen Windspielen, lauschten, wägten ab. Und wählten schlussendlich jenes, dem das Element "Wasser" zugeordnet ist. 

(Hier gibt es eine Hörprobe- ist das nicht wunderschön?)



Jetzt stehen die Loggia- und die Balkontüre offen, und der feine Luftzug, der durch die ganze Wohnung weht, trägt den Klang der beiden Windspiele mit sich.

Zauberhaft.....




Ein gemütliches Wochenende wünsche ich euch!






Sonntag, 7. Juni 2020

UP AND AWAY

Grau. Nass. Windig.
Ein Sonntag wie gemacht, um daheim die
Beine hochzulagern.






Nun bleibt wieder viiiel Zeit dafür;
gestern sind wir mit den Jungs in den Jura gereist.
Noch nie zuvor hatten wir dabei so besch...eidenes
Wetter. Aber das hat die Dicken mitnichten davon
abgehalten, das altbekannte Revier fröhlich aufs Neue in
Beschlag zu nehmen. Im Galopp verschwanden sie zwischen
den riesigen Tannen und schienen sich sofort daheim zu
fühlen.





Ganz besonders freuen wir uns, dass John mit dabei
sein kann- denn das war bis vor ein paar Wochen nicht mehr 
so sicher.....
Aber er ist fit und wieder ganz der Alte, so wie wir ihn
kennen und lieben. Darüber sind wir sooooooo froh!
Hätte er es nicht geschafft, seine Krankheit zu bezwingen- 
es wäre ein Riesenverlust für uns gewesen.....

Aber jetzt scheint alles gut zu sein. Und doch bleibt im
Hinterkopf dieser kleine, nagende Gedanke. Wie bei einer
Mama, die ihr Kind ins Sommerlager schickt und sich plötzlich
bewusst wird, dass sie jetzt gar nichts mehr unter
Kontrolle hat. 😳

Kein tägliches Fiebermessen mehr.
Kein erster Blick am Morgen: 
Wie gehts ihm?
Wie sieht er aus??

Aber nun.
Ich hab ein paar Aufträge an meine
"Helferwesen" verteilt. 
Und auf die war bisher
immer Verlass! ☺️




Einen gemütlichen Sonntag euch,
ganz 💕liche Grüsse!




Samstag, 30. Mai 2020

NIX ANZUZIEHN!


Steh' ich also letzthin vor meinem wirklich
übersichtlichen Kleiderschrank, nehme dessen Inhalt
mal wieder in Augenschein und stelle fest:

☀️Es wird Sommer - und ich hab nix anzuziehn!☀️ 

Oookaaay. 
Gar nichts nun auch wieder nicht.
Immerhin hängen da

3 Sommerkleidchen,
2 Blüschen  
und 
2 Paar kurze Hosen.

(Und ein paar alte T-Shirts, die ich aber
wirklich nur noch zum Reiten tragen kann....)

Aber das ist, verglichen mit andern, wirklich nix.
Oder? ☺️

Also hab ich beschlossen: 
Da muss noch n'bisschen was her. 
So ein, zwei anpassungsfähige Stücke,
die ich mit allem andern kombinieren kann.

Damit das so'ne 
#summer capsule wardrobe 
wird.

Sowas geht bei mir ratzfatz:

✔️ Bei meinem Lieblingslabel eine tintenblaue Baumwoll/Leinentunika
   geordert. Mit asiatisch anmutendem Kragen und Knopf-und-  
   Schlingen-Verschluss

✔️ Dazu im Wäschegeschäft einer reitenden Kollegin
   eine dunkelblaue kurze Hose aus Sweatstoff geholt.





✔️ Beim Schwager im Schuhgeschäft ein Paar
dunkelblaue Birkels bestellt 

und, als Tüpfelchen auf dem "i",

✔️ beim Goldschmid ein paar süsse, kleine Ohrstecker
aus antiallergischem Material geholt.

Weil meine Öhrchen nämlich sonst aufjaulen.





ZACK!-
schon hat sich das mit meiner Sommergarderobe
erledigt.

Aufwand:
Eine Stunde vielleicht.
Hält jetzt aber wieder für die 
nächsten paar Jahre vor.


Happy Pfingstwochenende
meine Lieben!


(....ich werd neverever eine Modebloggerin.
Bei mir muss Mode praktisch, bequem und 
vor allem unkompliziert sein. 
Aber man kanns ja mal versuchen! 😄)