Ich drehe und drehe, schüttle und drehe
wieder, es knirscht und knortzt-
aber es kommt kaum noch was raus aus unserer
uralten Peugeot-Pfeffermühle.
Also schraube ich das Ding auseinander und entdecke
den Grund für seine Dienstverweigerung:
Die kleine Achse, die ins Mahlwerk führt und dieses
antreibt, wird im Gehäuse durch eine Kunststoff-
Manchette senkrecht gehalten. Dieses Element ist
gebrochen, dadurch greift der Antrieb nicht mehr
im richtigen Winkel aufs Mahlwerk und dessen Metall-
teile verkanten andauernd ineinander.
Mist.
Ich benutze zum Kochen am liebsten frischgemahlenen
Pfeffer. Der ist einfach viel aromatischer, und ich mische
gerne weisse, schwarze und rosane Pfefferkörner.
Aber da fällt mir was ein. Vor einiger Zeit ist mir im
Teeladen was aufgefallen. (Dieser Teeladen! Der führt mich
noch in den finanziellen Ruin!! 😊)
Damals dachte ich: Sehr schön. Brauch ich aber nicht.
HA!
Jetzt brauch ich es doch!
Das Teil ist handgemacht, kommt aus Schweden und bringt
25(fünf-und-zwanzig!) Jahre Garantie mit.
Ins knapp tennisballgrosse, gusseiserne Töpfchen kommen die
Pfefferkörner (wahlweise auch Meersalz oder getrocknete
Kräuter). Dann setzt man ein zweites, passgenaues Töpfchen
drauf, dreht es ein paar Mal hin und her- et voilà:
Das Mahlgut ist genau in der Stärke zermörsert,
wie man es haben möchte.
Den hübschen Deckel aus Nussbaumholz kann man abnehmen.
Darunter befindet sich wiederum ein kleines Gefäss, in
dem luftdicht übriggebliebenes Mahlgut aufbewahrt werden
Diese kleine Mühle ist sauschwer, liegt aber wunderbar
in der Hand und ist wohl wieder so ein Teil, das nicht
kaputtzukriegen ist.
Den frischgemahlenen Pfeffer habe ich heute auch
für mein Tsatsiki à la Hummel verwendet. Dazu eine
Nostrano-Salatgurke (die schmecken einfach kräftiger)
auf der Bircherraffel reiben, mit etwas Salz (hier:
Meersalz mit Rosmarin aus der Mühle) vermischen und
in einem Sieb über einem Schüsselchen ca. 30 Minuten
ziehen lassen. Dann sehr gut ausdrücken. Mit Quark,
etwas Bio-Pesto, KNOBLAUCH!, etwas Olivenöl und Gewürzen
(u.a. frischem Pfeffer aus der Mühle 😉) mischen.
Mit "Gschwellti" (Pellkartoffeln) und gebratenen
Cherrytomätchen eine wunderbare Sommermahlzeit-
es hat uns auf der Loggia mit Blick in den Garten
vorhin ganz herrlich geschmeckt!
Den frischgemahlenen Pfeffer habe ich heute auch
für mein Tsatsiki à la Hummel verwendet. Dazu eine
Nostrano-Salatgurke (die schmecken einfach kräftiger)
auf der Bircherraffel reiben, mit etwas Salz (hier:
Meersalz mit Rosmarin aus der Mühle) vermischen und
in einem Sieb über einem Schüsselchen ca. 30 Minuten
ziehen lassen. Dann sehr gut ausdrücken. Mit Quark,
etwas Bio-Pesto, KNOBLAUCH!, etwas Olivenöl und Gewürzen
(u.a. frischem Pfeffer aus der Mühle 😉) mischen.
Mit "Gschwellti" (Pellkartoffeln) und gebratenen
Cherrytomätchen eine wunderbare Sommermahlzeit-
es hat uns auf der Loggia mit Blick in den Garten
vorhin ganz herrlich geschmeckt!
Das Holzgehäuse der alten Mühle hab ich saubergemacht
und zur Seite gelegt. Mal sehn, ob mir dazu noch
irgendwas einfällt....
irgendwas einfällt....
Frohen Sonntag,
❤️lichste Hummelzgrüsse!
❤️lichste Hummelzgrüsse!














