Donnerstag, 4. April 2019

VON BESTÄTIGTEN AHNUNGEN UND ALTEN SCHACHTELN


Obwohl ich es geahnt- ach was, gewusst!- hatte: ich staunte nicht schlecht, als ich heute früh einen ersten Blick aus dem Fenster wagte. Über Nacht hat sich der Winter sein Refugium zurückerobert, und noch immer fallen ununterbrochen riesige, fluffige Schneeflocken wie dicke Plumeaus vom Himmel. Wir hatten die letzten Monate nie so viel Winter auf ein Mal wie heute! Im wilden Ahorn hinter dem Haus tummeln sich schon wieder kleine Heerscharen von Buchfinken und Spatzen, die sich dankbar über das angebotene Futter hermachen. Und beim Waldspaziergang mit den schweren Jungs heute Morgen kam ich ordentlich ins Keuchen, denn im weit über knöchteltiefen Schnee das übermütige Ponytempo mitzuhalten verlangt einem einiges ab.....😏




Meine Pfefferminze, der bereits der Frühling zu Kopf gestiegen war, habe ich vorsorglich von der dicken Schneeschicht befreit und zusammen mit der Akelei, die auch schon mehr als eine Handbreit über den Topfrand guckt, unters Dach gestellt. Es wäre schade, wenn die jungen Triebe jetzt erdrückt würden!





Man weiss ja: Der April ist ein unsteter Geselle. Und  er tut sich schwer mit der Entscheidung, ob er Schnee und Kälte oder lauen Temperaturen und Sonnenschein den Vorzug geben möchte.
Also lässt er grosszügig mal diesem, mal jenem den Vortritt.....😌

Was solls. Nachmittage wie der heutige sind wie gemacht zum Lesen, Basteln oder um einen Post zu schreiben!

Apopo Basteln: Das Meisje hat in seinem vorletzten Post beschrieben, wie man alte Schachteln mit Stoff bezieht, um hinterher allen möglichen Krimskrams darin zu verstauen.
Ich selber kann keine Dose und kein Schächtelchen wegschmeissen, das aus dicker, stabiler Pappe besteht. Und ich liebe schöne Papiere, Borten, Litzen und Bänder, Knöpfe und Quasten, Reste von altem Leinen; was mir Hübsches in die Finger kommt wird gesammelt. Früher oder später mache ich mich in einer ruhigen Stunde ans Werk und beklebe das eine oder andere Schächtelchen. Das ist eine sehr vergnügliche Bastelarbeit (und ausserdem eine Gelegenheit, den Perfektionisten in mir mal von der Leine zu lassen! 😊); schlussendlich hält man was Hübsches und gleichzeitig auch Nützliches in Händen- hergestellt aus Material, das sonst im Müll gelandet wäre. 

Ich hab mal Fotos von meinen "upcycelten" alten Schachteln zusammengesucht für euch.

Biddeschön:



Das Döschen unten links war übrigens das Mittelteil 
einer Geschenkbandrolle und hat einen Durchmesser 
von nur gerade 4 cm!


Ein kleiner Tipp: Gutscheine und Geldgeschenke kommen, überreicht in einem hübsch beklebten Schächtelchen, gleich viel persönlicher und herzlicher rüber! (In dem mit einer Rosette verzierten Döschen /2. Reihe unten rechts / hab ich z.B. meinem Patenmädchen zur Erstkommunion den von ihr gewünschten Obulus überreicht, in der mit Samt- und Stoffbändern und altem Leinen beklebten Dose links davon einen Gutschein für meine Schwester zu Weihnachten verpackt).

So!
Und jetzt mach ich mir eine schöne Tasse heissen Tee, schneide ein Stück vom Birnenweggen dazu ab und geniesse diesen wunderbaren Nachmittag! (Es schneit immer noch.....)

Keine Panik, ihr Lieben! Er kommt bestimmt, der Frühling. 
Früher oder später....


Herzlichste Hummelzgrüsse!
⛄⛄⛄⛄⛄⛄⛄⛄⛄⛄⛄⛄ 



Sonntag, 24. März 2019

FRÜHSTÜCK IN LUZERN, EIN PROJEKT UND CLICK!

Wir sitzen praktisch direkt über der Reuss am Fenster des Frühstückssaales im "Hotel des Balances" in Luzern.



Unter uns fliesst das Wasser gemächlich dahin, die Sonne lässt goldene Kringel auf den Wellen tanzen, gegenüber am andern Ufer erheben sich die mächtigen Türme der Jesuitenkirche in den blitzblauen Himmel und zu ihren Füssen reiht sich ein Büdchen ans andere- es ist Wochenmarkt. Das herrliche Wetter lockt Hunderte von Menschen an die Stände, es werden frische, regionale Lebensmittel, Blumen und Handwerkliches angeboten. 
Auf der Szenerie liegt eine Stimmung beschaulicher Lebensfreude, die Menschen stehen in Grüppchen zusammen, plaudern, geniessen das Ambiente.

Wenn ich den Blick von diesem ansprechenden Anblick löse, dann wandert er durch den feudalen Saal und bleibt am üppigen Frühstücksbüffet hängen. Es duftet nach frischen Croissants und nach Kaffee. Gemeinsam mit meiner Freundin Babs und zwei ihrer Kolleginnen sitzen wir hier und freuen uns an diesem schönen Morgen. Während die andern Drei sich übers Büffet hermachen wende ich mich meinem "Kontinentalfrühstük" zu; eine grosse Auswahl von knusprigem Gebäck, frischen Confituren, Butter, Honig, Kaffee und Tee à discretion reichen mir völlig aus.
Es ist wahnsinnig gemütlich, und obwohl ich zwei der Mädels heute zum ersten Mal sehe plaudern und lachen wir zusammen, wie wenn wir uns schon lange kennen würden.

Wir ziehen die ersten Fäden für ein Projekt, das wir gemeinsam in Angriff nehmen wollen. Es werden Ideen gesammelt, Anregungen diskutiert, am Konzept gefeilt. Stunden später ist der Tisch abgegrast, dafür wirbeln in den Köpfen die Gedanken. Zuhause muss ich das alles erst mal sortieren und die vielen Ideenfetzen auf Reihe bringen. 

Aber zuerst ziehen wir alle noch gemeinsam los, um den "Changemaker" zu besuchen. Mein aller-allerliebster Laden in Luzern, einer der nur Produkte anbietet, die allesamt unter ökologischen Gesichtspunkten hergestellt wurden und somit fair und sozial, bio, rezikliert, energieeffizient, swissmade und/oder handgemacht sind. Dieser Laden begeistert mich (und die andern Drei auch), ich komme da praktisch nie raus, ohne eine Kleinigkeit gekauft zu haben, das aber dann mit bestem Gewissen. 

Diese Armbänder.... Ich schleiche seit bestimmt einem Jahr um sie rum. Eigentlich trage ich ja keinen Schmuck, aber diese Lederbänder...die sind genau meins. Ein breites, dickes Lederband, versehen mit 3 grossen Nieten, auf die man sogenannte Chunks aufclicken kann. Die Bänder sind pflanzengegerbt, die Chunks werden von Menschen in Hilfsprojekten handgemacht. Und alle haben sie eine Bedeutung.

Jetzt aber! Heute gönne ich mir dieses Schmuckstück. Sorgfältig suche ich mir 3 Chunks aus, clicke sie auf mein Band und freue mich.  








Links:   Die Feder der ägyptischen Göttin Maat, sie steht für
         Gerechtigkeit (das alte Ägypten fasziniert mich seit
         jeher!)

Mitte:   Der Nautilus, er verkörpert die Perfektion (und soll mich
         daran erinnern, meinen bisweilen etwas impertinenten Hang 
         zur Perfektion im Zaum zu halten! 😌 )

Rechts:  ein Zeichen aus dem Tibet, bedeutet "Strahlen, Helligkeit 
         und Pracht", es beschützt und fördert die Spiritualität



Beschwingt mache ich mich Mitte Nachmittag auf den Heimweg. So ein schöner Tag war das, in Gesellschaft von kreativen Menschen, die viele meiner Gedanken und Ansichten teilen und mit denen man was auf die Beine stellen kann. 

Schade, dass wir alle doch recht weit auseinanderwohnen. Aber unser Projekt wird dafür sorgen, dass wir uns dann und wann wiedersehen!



Kommt gut in die neue Woche,
Hummelzherzensgrüsse!








Freitag, 15. März 2019

SAG MAL ?!

Zuerst einmal: Ich hab mich wahnsinnig gefreut über die vielen Kommentare zu meinem letzten Post! Vor allem weil mir das gezeigt hat, wie präsent diese Themen bei euch sind und wie sehr sie auch euch umtreiben. Danke für eure engagierten Zeilen!

Meine liebe wwww-Freundin, die Bahnwärterin, hat sich bei Sunny ein paar Fragen gemopst, die wiederum von Luziapimpinella motiviert wurde. Sie, die BWärterin, regte dazu an, sich auch mal mit diesen Fragen zu beschäftigen.

Ich mag solche Fragen/Antwortespiele gerne; sie tragen dazu bei, dass wir uns hier alle noch ein bisschen besser kennenlernen, sie lassen uns schmunzeln und lüften auch mal kleine Geheimnisse! 

Lange Rede, kurzer Sinn: Los gehts!

1. Sagst du immer, was du denkst?
Ja, (leider) ziemlich oft. Das kommt nicht immer gut an, weil ich manchmal ziemlich direkt bin. Aber immerhin attestieren mir z.B. meine Arbeitskolleginnen, dass ich dabei doch ziemlich diplomatisch vorgehe. Ich sehe den Sinn nicht ein, andern nach dem Mund zu reden, vor allem wenn es um Themen geht, die mir wichtig sind. 
Es gibt allerdings auch Momente, da halte ich den Mund- auch wenn mir das oft verdammt schwerfällt: Wenn absehbar ist, dass meine Meinung weder akzeptiert werden wird noch irgendwas an der Situation verbessern könnte. 
Grundsätzlich setze ich mich aber am liebsten mit Menschen auseinander, mit denen man- wie sagte die BWärterin so schön?- "die guten Kräfte bündeln kann"! Das sind in der Regel die Menschen, die mir nahestehen.

2. Wirst du immer dort wohnen bleiben, wo du jetzt wohnst?
Nunja- wahrscheinlich nicht unbedingt in diesem Haus, denn in Zukunft würde ich mich gerne verkleinern. So richtig- wer hier schon länger mitliest der weiss, dass ich den Traum vom Leben im Tiny House oder in einem grossen hölzernen Wohnwagen realisieren möchte.
Aber ich werde bestimmt hier im Kanton bleiben und in der Schweiz sowieso. Hier stecken meine Füsse in der Erde, hier gehöre ich hin.

3. Wie klingt dein Lachen?
Ich lache sehr viel, ziemlich laut und manchmal auch an der völlig falschen Stelle. 😂 Mein Lachen klingt ziemlich tief und kullert wie kleine, dunkle Steinchen in den Raum. Allerdings kann ich auch ziemlich hysterisch kichern- je nachdem, was Grund zur Heiterkeit bietet! 😉 
In diesem Zusammenhang sollte ich vielleicht auch noch meinen Humor nicht unerwähnt lassen: Der ist ziemlich gewöhnungsbedürftig, oft nicht auf den ersten Blick als solchen zu erkennen und ausserdem manchmal auch sehr ironisch. Ab und an sorge ich mit meinem Humor für ziemliche Verwirrung.....

4. Was war deine weiteste Reise?
Herrje. Ich bin KEIN Weltenbummler und werde wohl auch nie einer werden. Ich war mal auf den Kanaren und auf Korsika, weiter bin ich noch nicht gekommen. Viel wird sich daran in Zukunft nicht ändern, denke ich. Denn eigentlich will ich nicht mehr fliegen und bin ausserdem ganz furchtbar gerne zuhause. Aber wenn ich, wie heute, eine Reportage über Island oder auch über Irland sehe, dann möchte ich da doch unbedingt noch hin. Diese Landschaften rühren irgendwas in mir ganz extrem an. Mal sehn, was das Universum diesbezüglich noch mit mir vorhat!




5. Was kannst du stundenlang tun, ohne dass dir langweilig wird?
Oh, da gibt es vieles. Ich bin ein Mensch, der richtig aufgehen kann in dem, was er gerade tut, z.B. beim Beobachten meiner Tiere. Im Stall zu hocken und den Ponys beim Mampfen ihres Heues zuzusehen, den Mietzchen beim Spielen und wie sie ihre Sozialkontakte pflegen- das ist eine Untätigkeit, bei der die Zeit wie im Fluge vergeht! Wie oft habe ich mich schon dabei ertappt an die 2 Stunden im Stall gesessen zu haben oder auf dem Heuboden, wo es so gemütlich ist, wo sich die duftenden Ballen stapeln, das Holz bei Erwärmung durch die Sonnenstrahlen knackt und eine unglaublich entspannte Athmosphäre herrscht!
Und das Schreiben- auch darin kann ich restlos aufgehen. Beim Aneinanderreihen von Gedanken, der Suche nach dem perfekten Ausdruck und dem Feilen an einer Satzstellung verfliegt die Zeit im Nu.

Grundsätzlich gibt es kaum etwas, bei dem mir langweilig wird. Moment, doch: Archivarbeiten in der Klinik.... 😜



DONE!

Wer hat Lust, die Fragen aufzunehmen und ein kleines bisschen was von sich preiszugeben?




Ein schönes WE euch allen,
Hummelz💖ensgrüsse!



Sonntag, 10. März 2019

GEDANKENKARUSSELL


Manchmal ist das doch zum Verrücktwerden. In meinem Kopf kreisen die Gedanken, ich sitze gefühlte Stunden da und starre ein Loch in die Luft, aber die weisse Seite vor mir auf dem Bildschirm bleibt leer. Ich kriege die vielen Gedankenfetzen irgendwie nicht zusammengestückelt, oft auch weil sie sich immer wieder um die gleichen Themen drehen und ich denke, dass ich jetzt vielleicht mal was Neues schreiben sollte.
Aber wie mache ich das, wenn es eben genau DIE Themen sind, die mich, in letzter Zeit praktisch omnipräsent, beschäftigen?

Wenn es mir z.B. beinahe schon körperlich weh tut wenn ich sehe dass vis-à-vis von unserem Haus die riesigen, alten Tannen und Laubbäume gefällt werden, welche über Jahrzehnte die Allée dort säumten. Die Stämme, die nun im Wiesland liegen, sind kräftig und gesund- warum also mussten sie weg, wenn man doch weiss, dass grade Bäume extrem viel Gutes für unser Klima und die Umwelt tun? Und das ist nur ein Beispiel- ich habe das Gefühl, dass hier in der Umgebung geholzt wird, wie wenn es kein Morgen geben würde. (Naja. Das gibts dann irgendwann auch nicht mehr, wenn das alles so weitergeht, nichtwahr?)





Wenn ich höre, dass unsere "Volksvertreter" oben in Bern das CO2-Gesetz bachab schicken und ich gleichzeitig lese, dass die Schweizer dafür fröhlich doppelt so viel fliegen wie die Menschen in unsern Nachbarländern, dann kriege ich beinahe die Krätze. Es ist doch inzwischen wohl jedem bekannt, wie schädlich gerade die Vielfliegerei für unser Klima ist, genau wie auch diese unsäglichen Kreuzfahrten. Und ich ärgere mich wirklich darüber dass gerade in letzter Zeit in mehreren TV-Sendungen Tipps ausgestrahlt wurden, wie man NOCH billiger reisen, fliegen und per Schiff um die Welt schippern kann. Wie cool, wenn man für ein paar Euro irgendwas all inklusiv in die Türkei oder mal eben zum Christmas-Shopping nach New York fliegen kann, nicht wahr? Dass man mit diesem Verhalten ausser der Umwelt auch den Menschen schadet, die diese Billigstpreispolitik an ihren Arbeitsstellen und im eigenen Land ausbaden dürfen, das blendet man gefliessentlich aus. Wieso sollte man sich darüber auch den Kopf zerbrechen?

Und so bewirkt das täglich selbst Erlebte oder die über die Medien transportierten Meldungen, dass man im besten Fall den Kopf schüttelt, sich im schlechtesten Fall einem aber innerlich alles zusammenzieht. 

Wie gut, wenn sich doch immer wieder die Möglichkeit bietet, den Fokus auf Positives zu lenken. Und ich weiss nicht, ob ich es mir nur einbilde- nein, ich glaube nicht- aber in den vergangenen Monaten meine ich einen wirklichen Umschwung auszumachen. 

Da sind zum einen die Schülerstreiks, die sich stetig ausbreiten und denen sich nun auch die Erwachsenen anschliessen. Die Masse hat die Macht, darauf setze ich. Streiken und Protestmärsche auf der Strasse sind probate Mittel wenn es darum geht, gleichgesinnte Menschen mobil zu machen und im besten Fall ein Anliegen durchzusetzen. (Der Hambacher Forst ist ein wunderbares Beispiel dafür!)  
Ich hoffe aber wirklich sehr, dass sich diese (jungen) Menschen bewusst sind, dass es damit nicht getan ist, sondern dass Klima- und Umweltschutz unter anderem auch vom eigenen nachhaltigen (Konsum)verhalten abhängig sind. Und da ist jeder einzelne gefordert. Der Besitz jedes neuesten elektronisches Gadgets, Ferienreisen und Shoppingtouren fallen in die Kategorie der Dinge, die man rigoros ändern muss, will man nicht nur reden und streiken, sondern wirklich was TUN.

Und ich stelle andererseits im Gespräch mit Menschen in meiner Umgebung fest, dass man sich wirklich Gedanken macht. Ich treffe auf Leute, von denen ich nie geahnt hätte, dass sie sich auch nur eine Spur für den Klimaschutz, geschweige denn für einen nachhaltige(re)n Lebensstil interessieren. Sogar eine meiner Arbeitskolleginnen (2 Autos, 2 Motorräder, ein eigenes Ferienhaus, Ferienfliegerei mindestens 2 Mal im Jahr, Mode, Kosmetik, tralleraa)scheint sich inzwischen im Klaren zu sein, dass es "so nicht weitergehen kann". Sie erzählte mir von einer Reportage im TV, die sie wirklich mitgenommen zu haben scheint. 
Na bitte. Natürlich ist es vom Gedanken bis zur Tat bei manchen ein weiter Weg, aber immerhin: die erste Hürde scheint sie genommen zu haben.

Manchmal ist es schwierig, der Wut und einer mitunter aufkeimenden Frustration nicht die Oberhand zu lassen. Diese Gefühle bleiben nicht aus, wenn man sich ernsthaft und regelmässig mit der Materie befasst. Und doch kann und muss man den vielen Lichtblicken Priorität erteilen die sich offenbaren, wenn man mit wachen Sinnen durch seine Tage geht. So viele grosse und kleine Projekte auf dieser Welt, angeschoben von mutigen und motivierten Menschen, denen unser wunderbarer Planet wirklich am Herzen liegt. Menschen, die im Rahmen ihrer Möglichkeiten etwas tun und die es schaffen, andere mitzureissen. Solche Geschichten treiben mich an, bestätigen mich. Und schüren auch immer wieder die Hoffnung, dass wir es schaffen. 

Herrje. Habt ihr tatsächlich bis hierhin durchgehalten? Merci bien! Ich könnte wahrscheinlich jetzt noch ellenlang weiterschreiben, denn das war nur ein Bruchteil der Gedanken, mit denen ich mich befasse, ich möchte aber eure Geduld nicht zu arg auf die Probe stellen! 😊 



Startet fröhlich in die neue Woche
(ich hab F-E-R-I-E-N!!! 👏)

💕lichste Hummelzgrüsse!



  



Donnerstag, 21. Februar 2019

DER STAND DER DINGE

Ist das schöööön- seit Tagen steht die Sonne draussen am blitzblauen Himmel, an dem nicht ein Wölkchen auszumachen ist. Sie schickt ihre warmen Strahlen frühmorgens auf die noch eiseskalte Erde, sie entlockt den Vögelchen im Garten ein euphorisches Trällern und macht die Menschen fröhlich. Alle denken sie schon "Hurra, jetzt kommt der Frühling!", weil sie ihn sich herbeisehnen. Aber: Das ist nichts weiter als ein Intermezzo; ein kleiner Scherz des alten Herrn, der sich Winter nennt und der sein Zepter bestimmt so leicht nicht aus der Hand legen wird. Ein bisschen Eis und Schnee hat er noch auf Halde, und früher oder später wird er uns seine Macht nochmal demonstrieren....

Trotzdem geniesse ich diese wunderbaren Tage sehr, hab sogar schon ein Gänseblümchen im noch bräunlichen Rasen ausgemacht, und tatsächlich: Es gibt wieder Vögel in unserem Garten! Erst kamen die Buchfinken, gefolgt von ein paar Meislein, Amseln, Spatzen und Rotkehlchen. Sogar ein Kleiber saust den Baumstamm hoch und runter, und auch "unser" Specht hat sich mehrmals an den Nüssen gütlich getan, die ich aufgehängt habe. Ich bin mir natürlich nicht sicher ob es wirklich derselbe ist wie letztes Jahr; trotzdem hab ich mich über die Anwesenheit des bunten Gesellen sehr gefreut!



Bilder zum Teil freundlicherweise von Pixabay zur Verfügung gestellt! ;oD

Erfreuliches gibt es auch von der Mietzenfront zu berichten (und jetzt stellt euch im Hintergrund bitte einen herzhaften Juchzer vor!😸): Donnerstagabend letzte Woche hab ich es tatsächlich geschafft, unsere Daisy einzufangen! Auch wenn diese Käscherei ordentlicher Stress ist für die Tiere (und für mich auch- ich bin knapp an einem Herzinfarkt vorbeigeschrammt!!), so dient sie halt doch der Sache und ist das bisher erfolgreichste Mittel zum Zweck. Zweimal gekäschert, zwei Mietzen dingfest gemacht - wat willste mehr?!

Schon am nächsten Morgen wurde Daisy operiert und auch gründlich untersucht - sie ist soweit kerngesund.
Inzwischen ist Daisy wieder auf freiem Fuss und scheint mir diese Aktion keineswegs übelzunehmen; auf jeden Fall hält sie sich am Stall auf und nimmt nicht Reissaus, wenn ich auf der Bildfläche erscheine.

Unsere liebe Oma ist auf den Heuboden in einen 2x4 Meter grossen, ehemaligen Hundezwinger umgezogen, den wir extra für sie aufgebaut haben. Aus Heuballen haben wir darin eine warme, geschützte Rückzugmöglichkeit für sie aufgeschichtet und jetzt, wo die Sonne so schön scheint, liegt sie oft am Fenster auf einem Kissen und guckt in die Landschaft. Ausserdem bekommt sie jeden Tag ein richtiges Buffet aufgebaut mit Trockenfutter, Feuchtfutter, Katzenmilch, Wasser und Goodies; da kann sie sich aussuchen, was sie gerne mag.



Oben auf den Heuballen könnt ihr Oma erkennen.
Unten rechts, das ist Daisy; sie hat ihre Mama 
besucht! 


Letztes Wochenende wurde Oma im Rahmen der grossen Kastrationsaktion von NetAP im Nachbarort von einer der Tierärztinnen nochmals untersucht, bekam eine Dosis lang wirksames Kortison gespritzt und noch eine zweite Antibiotika-Injektion. Wir sind uns einfach immer noch nicht sicher, ob die Wunde am Kopf allergischen oder infektiösen Ursprungs ist oder ob es sogar ein Carzinom sein könnte. Auf jeden Fall kratzt Oma den Schorf jetzt nicht mehr weg, wir hoffen dass die Wunde nun völlig verheilt und haben für Oma auch schon eine Lösung für die Zukunft gefunden. 
Sie wird wohl in ein Mietzenasyl aufgenommen, damit sie immer unter Betreuung ist und den Rest ihres Lebens beruhigt und gemütlich verbringen darf. Susanne hat für sie schon einen Platz reserviert, wofür ich ihr sehr dankbar bin! 

Ihr seht: Hier ist was los! Da bleibt fürs Bloggen nicht mehr wirklich viel Zeit, aber ich versuche trotzdem, weiter eure Spur zu verfolgen. 😊

Geniesst die Tage, habt es schön und bleibt fröhlich!

💞lichste Hummelzgrüsse!





Samstag, 9. Februar 2019

ETAPPENZIEL ERREICHT

Ohlàlà....genau 2 Wochen hat hier Funkstille geherrscht. Einerseits hatte ich einiges zu tun und wurde dabei andererseits von einer etwas lähmenden Müdig- und Antriebslosigkeit ausgebremst... 😌
Aber ich stelle erfreut fest, dass ihr in solchen "stillen" Phasen nicht gleich alle abspringt! 😊 

Und was war los? 
Ich hab ein Etappenziel erreicht. Eines, das mich ziemlich glücklich macht, denn endlich konnte ich eines meiner wilden Stallmietzenmuttchen einfangen und sterilisieren lassen. Geglückt ist mir das mit der grossartigen Unterstützung von NetAP, einer Tierschutzorganisation. Sie hat mir Equipment und Know how zur Verfügung gestellt, weil die Einfang-Versuche mit den Katzenfallen nicht mehr geklappt haben. Da sass schlussendlich immer eines der Pfötchen drin- aber mit Sicherheit nicht die Mietz, die ich gerne drin gehabt hätte!
Mit dem Käscher konnte ich letzte Woche unsere "Oma" einfangen. Sie erschien im Jahr 2012 eines Tages mit 6 Jungen im Schlepptau auf unserem Heuboden, befand diesen für sehr gemütlich und beschloss, sich hier niederzulassen. Der Rest ist Geschichte und tappert nun seither in und um unsern Stall herum! 

Dass ich gerade Oma einfangen konnte freut mich deshalb ganz besonders, weil sie seit längerem eine wunde Hautveränderung auf der Stirn und um die Augen rum hat, die ich natürlich nicht pflegen konnte, da Oma sehr scheu und nicht handzahm ist. Bei der OP hat man diese Abnormität nun gleich mitbehandelt, allerdings sollte man die Therapie nochmal wiederholen. Glücklicherweise findet in einer Woche zwei Ortschaften weiter eine grosse Kastrationsaktion dieser Tierschutzorganisation statt. Also haben Susanne, "mein guter Engel" von NetAP, und ich beschlossen, dass Oma die Zeit bis dahin in einem Quarantänekäfig in meiner Sattelkammer verbringt, denn ein zweites Mal würden wir sie unter Garantie nicht einfangen können.

Da sitzt sie nun mit einer Gelassenheit, die ich ihr gar nicht zugetraut hätte. Die Wärmelampe sorgt für eine wohlige Umgebungstemperatur, Oma residiert zufrieden in ihrer dick mit Wolldeckchen ausgelegten Schlafbox, sie frisst und trinkt und scheint bei bester Laune zu sein. 
Noch nie hat sie auch nur den leisesten Versuch unternommen auszubrechen wenn ich morgens und abends die grosse Fronttür öffne, saubermache und neues Futter reinstelle. 
Sie schaut mich nur ganz versonnen mit ihren grossen Augen an und macht den Eindruck dass sie genau weiss, dass man es wirklich gut mit ihr meint und dass das alles nur zu ihrem Besten ist.....

Sobald die Behandlung abgeschlossen ist wird Oma wieder "auf freien Fuss gesetzt". Ich denke, sie wird mir diesen kurzen Freiheitsentzug nicht übelnehmen; wer weiss, vielleicht können wir uns jetzt ein wenig annähern und sie wird sogar ein bisschen handzahm? Schön wär das.


An dieser Stelle möchte ich NetAP und vor allem Susanne ganz herzlich für die grossartige, völlig unkomplizierte Unterstützung danken. Ein Anruf genügt, und Susanne ist zur Stelle. 
Alle Behandlungen und das Material werden kostenlos zur Verfügung gestellt, die Mitarbeiter engagieren sich ehrenamtlich, aber natürlich ist der Verein auf Spenden angewiesen. Selbstverständlich hab ich schon mal eine Summe überwiesen und werde die Organisation auch in Zukunft unterstützen.
Ich kann euch diesen Verein sehr ans Herz legen; googelt doch mal und wenn ihr ein paar Fränkli übrighabt freue ich mich sehr, wenn ihr dieser Tierschutzorganisation damit unter die Arme greift! 

Jetzt hoffe ich, dass ich bald auch noch Paddy und Daisy "dingfest machen" kann. Auch sie beide sind halbwild und absolut nicht handzahm. 
Denn dann kehrt Ruhe ein, die Mamas müssen nicht mehr andauernd (zugegebenermassen zuckersüsse!) Junge aufziehen, und ich hab nicht mehr die grosse Sorge, ob ich für die Kleinen dann auch wirklich Lebensplätzchen finde, die meinen Anforderungen entsprechen..... 
Drückt mir alle zur Verfügung stehenden Daumen!



So, und jetzt: die Wohnung ist geputzt, gleich wird noch der Wocheneinkauf erledigt, und dann kann man zum gemütlichen Teil übergehen! 😊

Frohes WE, meine Lieben,
Hummelz 💟 ensgrüsse!




Samstag, 26. Januar 2019

DRANBLEIBEN....



Manchmal wird mir das alles beinahe zuviel. Und ich würde am liebsten alle Medien aus meinem Leben verbannen, Radio, TV und Computer ausgeschaltet lassen und keine Tageszeitung mehr anrühren.
Geht es euch manchmal auch so??

Das WEF ist Geschichte und hat wohl mal wieder, ausser enormer Kosten und Publicitiy für gewisse "relevante Persönlichkeiten" aus Politik und Wirtschaft, gar nichts gebracht. Vor allem nicht für den Klimaschutz. Einziger Lichtblick war die junge Greta Thunberg aus Schweden, die sich aber sehr bewusst war, dass ihr die für ihre Anliegen "wichtigen Personen gar nicht zuhören". 

Deutschland diskutiert den Braunkohleausstieg bis 2030. Ich fürchte, dass bis dahin schon so viel aus dem Gleichgewicht geraten ist, dass dieser Ausstieg, so er überhaupt gelingt, dann auch keine Rolle mehr spielt.

Und Australien stöhnt unter dem heissesten Sommer aller Zeiten; Flughunde fallen tot von den Bäumen, Wildtiere verdursten, der Busch brennt. Das Quecksilber steigt 16° ÜBER die sonst "normalen" Werte in diesem Land.  

Und angesichts dieser Tatsachen gibt tatsächlich immer noch Menschen, die den Klimawandel zur Angstmacherei degradieren und ihn als ganz grosse Lüge darstellen....

Da könnte man doch als umweltbewusster Menschen wirklich den Rappel kriegen. Und in ganz frustrierten Augenblicken sitzt dann auch bei mir dieser fiese, kleine Kerl auf der Schulter, der mir leise, aber unüberhörbar ins Ohr wispert: 
"Glaubst du wirklich, dass DU daran was ändern kannst??"

Einen kurzen Moment zucke ich innerlich zusammen- was erlaubt der sich eigentlich?? Natürlich glaube ich daran! Auch wenn es nur einfache Schritte sind, so kommt doch eines zum andern und der Ball ins Rollen!

Ausserdem gibt es oft auch Lichtblicke, wenn ich auf der Suche nach nachhaltigen Produkten immer wieder Startups entdecke, die innovative, umweltschonende Produkte auf den Markt bringen. Kleine Dinge des Alltags, die aber in ihrer Summe doch einiges bewirken.

Letzthin wollte ich mir in unserem Bioladen eine Bambus-Zahnbürste holen- und entdeckte auf der Verpackung, dass die aus China kommen. Wollte ich nicht haben. 
Aber gleich daneben hingen....Plastikzahnbürsten?? Bei genauerem Hinschauen erkannte ich aber, dass diese Bürsten in Berlin aus Abfallholz hergestellt werden, die Borsten entstehen auf Basis von Rhizinusöl und die Verpackung ist kompostierbar. Eigentlich könnte man die gesamte Bürste kompostieren, allerdings würde das zu lange dauern; man gibt sie also schlussendlich in den normalen Abfall, wo sie praktisch CO2-neutral verbrannt werden kann.
Die Bürste liegt bequem in der Hand, dank des konisch zulaufenden Bürstenkopfes kommt man gut in alle Winkel, und der Preis ist absolut vertretbar. Interessiert? Hier gehts lang!

Wenn mir jetzt noch eine Gesichtscreme über den Weg läuft, die in Europa auf biologischer Basis produziert, nicht in Plastik verpackt und von meiner Haut akzeptiert wird, dann ersetze ich auch noch meine aus Australien stammende. Braucht halt alles seine Zeit....! 

In unserem Badezimmerschrank gähnt inzwischen die Leere, weil unsere Körperpflege auf ein paar einfache Produkte reduziert wurde:

🌸 Hände-, Haare- und Körperwaschen:  
   Aleppo- oder selbstgesiedete Seife

🌸 Deo: 
   selber zusammengerührt- das Beste, das ich je hatte!

🌸 Anstelle von Bodylotion:
   Cocosöl

🌸 rauhe Hände, Lippen, Gesichtspflege und Kälteschutz im Winter:
   handgemachte Salbe vom Apotheker im Nachbarort, die es
   seit Ewigkeiten gibt und die einfach grossartig wirkt!

🌸 Zahnpflege:
   siehe oben, dazu eine Zahnpasta hergestellt in der Schweiz
   ohne Mikroplastik, dafür mit Kreide 





Und weil ich mir seit November '17 kein einziges Kleidungsstück mehr gekauft hatte erlaubte ich mir im Sale (50%!) bei meinem aller-allerliebsten Label, das auch viel für die Nachhaltigkeit tut, dieses schöne Teil:





Ich liiiiiebe es!  😊



Habt einen wohligen Winter-Sonntag,
💓lichste Hummelzgrüsse!








Sonntag, 6. Januar 2019

WAS MACH ICH DAMIT?


SO gefällt mir das!
Endlich ist er da, der Schnee- keine riesigen Mengen, aber doch soviel, dass ein herrlich muckeliges Wintergefühl von einem Besitz ergreift.
Gemeinsam mit den schweren Jungs sind wir durch den ruhigen, kalten Wald gestapft; haben die frische, klare Luft genossen und diese dem Winter so eigene Stille. Man musste sehr genau hinhören, um die Huftritte der Dicken überhaupt wahrnehmen zu können- alles war wie in dicke Wattepuschel gepackt, die jedes Geräusch verschluckten und diese Lautlosigkeit beinahe fühlbar machten.

Und wie wenn all diese schönen Eindrücke noch nicht reichen würden aquarelliert Mutter Natur abends mit leichter Hand die wunderbarsten Schauspiele an den Himmel, jeden Tag ein anderes- ist das nicht einfach zauberhaft?? 



Kommt ihr mit
auf diesen Spaziergang? 
Klickt einfach hier!
(Wundert euch nicht; ich hab mich das erste
Mal mit dieser kleinen GoPro versucht!)


Wenn man nach Bewegung an der frischen Luft nach hause kommt freut man sich auf eine deftige Mahlzeit, die den Bauch wärmt und die Seele auch. Ich probiere gerne ab und zu was Neues aus, manchmal auch gezwungenermassen.... 😉 

Zu Weihnachten hatte unser Vermieter klammheimlich einen tollen Präsentkorb mit italienischen Spezialitäten vor unsere Haustür gestellt. Darin fanden wir unter anderem eine Packung Pane carasau, eine Art sardischer Brotfladen. Anfänglich war mir nicht so recht klar, was ich damit anstellen sollte, doch dann hatte ich eine Idee.

Aus gehackten Zwiebeln und Knoblauch, grob geraspelten Möhren, Champignonwürfeln, Kichererbsen, Borlotti- und Kidneybohnen, Rotwein, Rahm und Gewürzen kochte ich eine Art Ragout, das ich mit einem Klecks Sauerrahm und der obligaten Handvoll Reibkäse zu diesem Brot servierte (und einem Gläschen Wein, notabene...!) 
Was soll ich sagen- HerrHummel hat sich drei Mal bedient... 😋
Es hat prima geschmeckt. Ich könnte mir dieses Gericht auch sehr gut für unkomplizierte Gäste vorstellen, vielleicht noch mit ein paar Steinpilzen veredelt und einem Salat dazu. 


Auch Molly hatte grossen Spass an diesem Präsent; kaum waren die Lebensmittel in den Schrank geräumt, da sass sie auch schon mitten in der Verpackung und vergnügte sich mit der Holzwolle, die als Polsterung gedient hatte.
Nur diese blöde, omnipräsente Folie hätte ich mir - wortwörtlich! -
schenken können.....

So! Und jetzt holen wir gleich noch die originale Panettone zum Tee raus. Das war für heute eine ordentliche Portion Italianità!😄 



Kommt gut in die neue Woche,
hummlige Winterherzensgrüsse!

⛄⛄⛄⛄⛄⛄


Sonntag, 30. Dezember 2018

HEUTE. MORGEN. NEUJAHR.


Das war's!
2018 ist bald Geschichte.
Aber es war ein gutes Jahr.
Eines, das mich bestätigt hat
in dem, was ich tue.
Eines, das mich gefestigt hat 
in dem, was ich anstrebe.
Und es war ein bereicherndes!

Dazu habt ihr, meine Lieben, auch einen
beachtlichen Teil beigetragen.
Das Bloggen ist für mich in den vergangenen
Jahren zu einem Katalysator meiner 
eigenen Wahrnehmungsfähigkeit geworden.
Und es ist ein grossartiges Medium um alles,
was mich bewegt und antreibt, in Worte zu fassen
und ihm so mehr Präsenz zu verleihen.  

Hier habe ich die wunderbare Möglichkeit,
mich mit interessanten, herzlichen und 
kreativen Menschen auszutauschen;
Menschen, die eine echte Bereicherung sind 
und mit denen ich mich wirklich verbunden fühle.

Ich hoffe und freue mich darauf, euch auch
im neuen Jahr hier wiederzutreffen!

Auf dass es ein glückliches, fröhliches und 
zufriedenes sein möge, geprägt von 
inspirierendem Austausch und freundschaftlichem
Miteinander.

Danke für euer Dasein und 
eure immer herzlichen, interessanten
und motivierenden Kommentare!





!!!



Wir sehen uns nächstes Jahr,
😊

🎈🎉  herzlichste Hummelzgrüsse!  🎉🎈








Freitag, 21. Dezember 2018

OH WUNDER....!


Acht Uhr früh, Freitagmorgen.
Die Hummel stapft wildentschlossen in den Grossverteiler ihres Vertrauens. Die Liste der benötigten Waren ist tatsächlich noch überschaubar, die Erwartungen allerdings eher düster.
Man erahnt, auf verbiesterte Gesichter zu treffen. Auf Einkaufswagen, die einem in die Hacken geschoben werden und auf Endlosschlangen vor den Kassen.

Doch: Das Erstaunen ist gross. Überall fröhliche Gesichter, trotz der zeitigen Stunde, der doch beachtlichen Menge an Präventiv-Frühaufstehern und der inzwischen fortgeschrittenen Apfenzzeit mit all ihrem...warte, wie hiess das Wort nochmal?- ahja: 
S-T-R-E-S-S. 😏

Wo man hinschaut wird man angelächelt, man schiebt, wenn nötig, rücksichtsvoll die Karre aus dem Weg und tritt höflich zur Seite, wenn der Verkehr in den Gängen zwischen den Regalen doch zu dicht wird.

Kein Drängeln, keine Hektik, nichts.
Selbst die Kassierin ist immer noch fröhlich und freundlich, auch wenn die so kurz vor den Festtagen inzwischen wahrscheinlich allen Grund hätte, ganz leicht verbiestert aus der Wäsche zu schaun.

Ein Dreiviertelstündchen später verlässt die Hummel vergnügt das Gemäuer und freut sich. Darüber, dass manche scheinbar erkannt haben, wie ein bisschen Freundlichkeit und Zuvorkommenheit das Miteinander entscheidend erleichtert und dass man sich selber was Gutes tut, wenn man heiter und gelassen ans Werk geht.


So! Bald ist es soweit. Und ganz egal, was ihr feiert, ob das nun Weihnachten, die Sonnenwende, die Rauhnächte oder was auch immer sein möge:



🌟🌟🌟

Ich wünsche euch heitere Freude,
die von tief Innendrin kommt.

Ich wünsche euch geruhsame Erholung
und wohliges Beisammensein.

Und ich wünsche euch ein bisschen 
funkelnde, glitzernde Magie.
Diesen Zauber aus unserer Kindheit,
ihr erinnert euch...?

🌟🌟🌟





meine Lieben!
💋