Najaaaa....ich geb ja zu: Wenn ich Fotos von unserem Zuhause schiesse, dann räume ich auch ein wenig auf vorher. Aber unsere Möbel stehen genau da, wo sie hinterher auf den Bildern zu sehen sind. Ich baue auch nicht extra Dekorationen auf. Bei uns gibt es eh' nur noch wenig davon, und die paar Dekosachen, die bei mir eine Existenzberechtigung haben, die kann man Wochen vorher und nachher an der selben Stelle bewundern.
Aber gut, hab ich mir gedacht. Dann hol ich mir jetzt den Fotoapparat und schiesse mal ein paar Bilder "ad hoc", ohne irgendwas am Zustand der Räume zu verändern.
Und was soll ich sagen? Ihr werdet enttäuscht sein. Denn wir legen viel Wert darauf, dass hier eine gewisse Grundordnung herrscht. Ohne die fühlen wir uns einfach nicht wohl.
Also gibt es ausser den üblichen Stapeln an Lesestoff auf und unter dem Sofarolltisch,
ein, zwei kleinen Türmchen bestehend aus Katalogen, Abstimmungs-formularen, sonstiger Post und Bastelpapier auf meinem Schreibtisch,
den Klamotten, die ich grade trage, dem Korb mit meinen Schals und meine Reithose auf der Tonne für die Schmutzwäsche in der Ankleide (die ja, wie es der Name schon sagt, genau dafür gedacht ist! ;oD)
und einem vereinsamten benutzten Teebecher in der (notabene mit Kalkablagerungen behafteten...öhemmm....) Spüle
so gar nichts, was mich dazu bringen könnte, bei der nächsten Knipserei für einen (Interieur)-Post die Wohnung auf links zu krempeln.
Das tut mir jetzt echt leid..... ;oD
Wie man sieht: Man sieht nichts. Also- so viel wie nichts, was meine Post-Fotos vom gelebten Alltag unterscheidet.
Ihr könnt also davon ausgehen, dass hier alles mit (r)echten Dingen zugeht. Womit ich diese haltlosen Vermutungen im eingangs erwähnten Kommentar entschieden von mir weisen darf, *ggg*!
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Ach, und in diesem Zusammenhang grad irgendwie passend:
Letzthin hat mir Martina Goernemann ihr neues Buch zugesandt und geschenkt. Das fand ich ja nun wahnsinnig nett! In
"Wohn dich glücklich!"
gibt sie viele einfache und phantasievolle Tipps dazu, wie eine Wohnung ohne grossen finanziellen Aufwand gemütlicher wird, wie sie einfacher aufgeräumt und sauber zu halten ist, kurz: Wie man sich auf einfache Art und Weise ein Zuhause einrichtet, das auch der Seele eine Heimat gibt.
Eine sehr ansprechende Lektüre, vielleicht für einen gemütlichen, verregneten Herbstnachmittag? Optisch kommt das Buch sehr hübsch daher, gedruckt auf festes, mattes Papier, und Martina's fröhlicher und ungekünstelter Stil zu schreiben hat mir ab und an ein Grinsen entlockt.
Danke an dieser Stelle nochmals herzlich, liebe Martina!
Habt eine entspannte zweite Wochenhälfte, meine Lieben!
Hummelzherzensgrüsse!
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