Samstag, 14. Februar 2026

NOT.SMART!

  

Achjooooo. Ich gebs zu, ganz unumwunden: ich bin ein Neandertaler! Zumindest, was meinen Umgang mit den digitalen Möglichkeiten unserer Tage anbelangt. Ich mag es einfach nicht, dass die ganze digitale Macht dieser Welt in den Händen von ein paar ganz wenigen Menschen liegt, die mir alle ziemlich suspekt sind. Und daraus ziehe ich meine Konsequenzen.

In Zeiten, in denen sich ein Grossteil der Menschheit (s)ein Leben ohne Natel kaum noch vorstellen kann und ein paar Minuten ohne den ständigen Begleiter Schweissausbrüche, Zittern und extreme Nervosität (also drogenentzugsartige Symptome...) verursachen, gestehe ich frisch und frei:

"Isch 'abe gar keine Smartphone!"

🤓 

Ein kleines, unspektakuläres Klapp-Natel von N**ia begleitet mich dann und wann. Ohne Inet-Zugang, ohne (Whats)-App's, ohne alles. Es telefoniert, simmst und photografiert. Ferddsch. Ich könnte die ganzen Zusatz-Gadgets natürlich aktivieren- will ich aber nicht. Eigentlich benutze ich es bloss, wenn ich mal wieder (Manitoubewahre!!) den Tierarzt notfallmässig in den Stall beordern muss oder um kurze und knappe SMSen zu versenden. Mit letzter Sicherheit erreicht man mich auf dem Teil aber NICHT. Ausserdem kann es dauern, bis ich mich rückmelde.

Bei mir geschieht (fast) alles noch in guter alter Manier: 

Telefonieren tue ich in Ruhe Zuhause an unserem Wählscheiben-Bakelittelefon.

Termine und alles, an das ich unbedingt denken muss (Geburtstage, Arzt- und sonstige Termine etc.), werden in meiner Papier-Agenda handschriftlich festgehalten. 

Aussergewöhnliche Alltags-Termine (wie z.B. einmalige spezielle Müllabfuhrtage etc.) kleben, auf Post-it's notiert, an der Wohnungstüre. So habe ich sie jederzeit im Blick und vergesse sie nicht.


 
Diesen wunderbaren Kuli hat mir mein
Schwager gedrechselt! 


Für die wochenends anstehenden Einkäufe liegt ein Zettel in der Küche, auf dem peu à peu über die Woche alles Benötigte aufgelistet wird. Ich nehme dafür gerne z.B. bereits benutzte C5-Couverts, in denen uns irgendwas zugesandt wurde. Die sind schön gross, und man kann beim Einkaufen auf die Rückseite ganz praktisch die Wäge-Etiketten des Gemüses kleben, welches bei uns ohne Verpackung in einem separaten kleinen Korb landet. 

Ein Radiowecker holt uns morgens aus dem Land der Träume. 

Ich besitze einen Taschenrechner mit grossen Tasten, denn Frau hat ja inzwischen die visuelle Leistungsfähigkeit eines Maulwurfes....😁

Photografieren für den Blog z.B. tu ich grundsätzlich mit der alten Spiegelreflex, die aber immer noch richtig gute Bilder schiesst. Ich hab zwar Null Ahnung davon, wie man so eine Kamera adäquat bedient, aber dafür gibts die Einstellung "Automatic". 😉

Und: TWINT? Was ist TWINT?? Ich benutze für kleinere Beträge weiterhin und gerne "echtes" Geld (ansonsten meine Kreditkarte) und hoffe, dass uns dieses auch erhalten bleibt.

Das einzige Zugeständnis an die moderne digitale Welt sind meine Einzahlungen, die ich via E-Banking erledige. Sehr einfach, sehr praktisch. Und natürlich nicht über einen QR-Code, denn ihr wisst ja jetzt:

 

"Isch 'abe gar keine....."!

 

Happy Wochenende

euch allen! 

 

...animiert zu diesem Post von Gabi 

  
 

22 Kommentare:

  1. Super, dafür beneide ich dich, ich könnte darauf leider nicht verzichten, aber ich liebe diese kleinen "alten" Handys mit Tasten und laaaannnnngggggggger Akulaufzeit!
    Aber wir sollten uns alle bewusst sein, es geht auch ohne. Und ich beneide alle die das so "einfach" hinbekommen ;-)
    LG Tom

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    1. Naja- eigentlich ist es wirklich ganz einfach! Wenn man sich diesem Klimbim nie ausgeliefert hat, dann vermisst man auch nie etwas. Ich denke die Ruhe, die man sich so verschafft, ist Gold wert. Und ein Versuch, "zurückzubuchstabieren" ebenfalls! 😉
      Einen gemütlichen Sonntag dir, liebe Grüsse!

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  2. Erst vorgestern kam mein neues Smartphone - also nicht Ladenneu sondern gebraucht und aufbereitet. Das Alte hat sich leider verabschiedet. Der Akku ging nicht mehr und da das Display mehrere Risse hat .....und der Preis war wirklich unschlagbar günstig. Mir war auch wichtig, dass es noch zu der Generation gehört die keine KI hat.

    Ich liebe meine Zettelwirtschaft, mein kariertes Notizbuch. Ich denke die Mischung macht es. Ich habe die ganzen Socialdingens nicht bis auf Whatsapp wegen Kinder und ein paar liebe Freundinnen eine Irland, zwei hoch im Norden. Meine Hörbuchapp die brauch ich. Und wichtig war mir eine gute Kamera.
    Und ich bezahle am liebsten bar und im Notfall mit Debitkarte. Ach ja und einen alten Taschenrechner haben wir auch noch.

    Und ja es geht auch ohne.
    Schönes Wochenende.
    LG
    Ursula
    PS: Schön zu lesen dass es aufwärts geht

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    1. Cool, dass du 2.Hand kaufst! Die meisten Natels, die "weggeschmissen" werden, sind ja absolut in Ordnung- nur weil man immer das Neueste haben muss?? Und wenn das Alte den Geist aufgegeben hat, ist doch alles okay.
      Ja, es geht sehr gut ohne. Ich vermisse nichts, im Gegenteil. Wenn ich bei Kolleginnen oder so höre, wie oft deren Natels "Laut geben", dann geht mir alleine das schon auf die Nerven. Und dann folgt natürlich gleich der hektische Blick aufs Gerät.... Man glaubt gar nicht, wieviel ruhiger ein Tag ohne den Störenfried sein kann! 😊
      Herzliche Grüsse!
      PS: Danke! Braucht halt seine Zeit.

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  3. Das ist wirklich beeindruckend. Wie erledigst du denn das E-Banking ohne App? Hast du einen TAN-Generator? Ein wunderschönes analoges Wochenende wünsche ich dir,
    Gabi

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    1. Nein, kein TAN-Generator, keine App. Meine Bank hat sich da was Anderes, verblüffend Einfaches und doch Sicheres ausgedacht! Mehr sag ich jetzt mal nicht dazu, aus Gründen..... 😉
      Ebenfalls, herzliche Grüsse!

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  4. wie schön! ich dachte immer, ich wär die einzige, die so auf analoges leben steht! Mobiltelefon hab ich zwar, berufsbedingt. Zum telefonieren und sms schreiben, mehr nicht. Das ding ist sogar still, wenn mal wieder donnerstag um 11 rundum alarm geprobt wird, weil zu alt. Internet und email ja, aber nur zuhause am pc. Und bezahlt wird bar - wer nur karten will, kann mit mir leider kein geschäft machen.

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    1. You are not alone... 🤓 Mein meistbenutztes Gerät ist tatsächlich mein bald 12 Jahre alter Mac- und den schalte ich praktisch nur zum Mailen und Bloggen oder für die Suche nach Daten etc. an. Ich hocke schon im Job den ganzen Tag vorm Compi, da bin ich in der Freizeit recht schnell bedient.
      Man wird zwar manchmal angemotzt ("dir kann man ja nicht mal 'ne Whatsapp schicken!!"), aber du kannst dir vorstellen: geht mir am A...llerwertesten vorbei!
      Happy Sonntag, liebe Grüsse!

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  5. wow..
    Telefon mit Wählscheibe ;)
    doch.. ich habe ein Smartphone
    hauptsächlich für Bilder
    und den Kontakt zur Familie
    ich telefoniere nicht gerne
    und da ich nicht mehr gut höre ist schreiben besser..
    E Banking klappt meist nicht weil das Tan Gerät scheinbar
    immer falsche Tan s anzeigt
    jedenfalls behauptet das mein Konto ;)
    ich vermeide jede App die sich vermeiden läßt ..
    und bezahle nicht mit dem Handy sondern (meistens) bar
    da behält man eher die Übersicht
    liebe Grüße
    Rosi

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    1. Ja, tatsächlich. Wir haben uns das Teil vor Jahren neu gekauft (bei M*nuf**tum). Es gibt eine Firma in Deutschland, welche die Geräte mit den originalen alten Bakelit-Pressformen tatsächlich wieder herstellt. Man muss nur einen ganz kleinen Konverter zwischenschalten, denn im Hintergrund läuft das Teil natürlich heutzutage digital, geht ja nicht mehr anders. Aber es klingelt wunderbar altmodisch, und man muss sich in aller Ruhe hinsetzen und die Nummer wählen. Find ich herrlich. Das Ding war zwar nicht ganz günstig- dafür ist es extrem stabil, zeitlos und einfach wie gemacht für Menschen wie mich. 🤓
      Du hast absolut Recht: wer bares Geld in der Tasche hat, der bewahrt die Übersicht. Ich weiss immer genau, wieviel noch auf meinem Konto ist. Aber das ist natürlich nicht im Sinne der Firmen, die möglichst viel verkaufen wollen ("Kaufen sie heute, bezahlen sie in 3 Jahren!!"- das sollte verboten werden....)
      Einen gemütlichen Sonntag dir, herzliche Grüsse!

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  6. schön mal wieder was von dir zu lesen liebe hummel!
    ich habe ja so ein "rentnerhandy" das auch nur telefonieren und sms schreiben kann......
    aber:
    das kann ich mir nur "leisten", weil der BW ein iphone benutzt und damit all die dinge tut, von denen ich durch meine verweigerung abgeschnitten bin!
    z.b. banking..... und vor allem der kontakt mit den feriengästen - da geht ohne (internetfähiges) smartphone garnix.....
    unabhängigkeit ist eh eine illusion. hauptsache man ist im kopp ganz beisich und fällt nicht auf das ganze geschrei "da draussen" rein :-D
    was macht euer winter?
    knutsche! xxxxxxx

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    1. Tja, die Lust zum Schreiben fehlte in den letzten Wochen..... Aber hier bin ich!
      HH hat zwar ein Smartphone, aber ich weiss nicht so recht, wozu. Du kannst anrufen wann du möchtest, er nimmt nie ab. Erreichen kann ich ihn eigentlich nur im Geschäft und auf unserem Festnetz.
      Wir benutzen beide am liebsten den Compi Zuhause, auch fürs E-Banking. Das einzige "moderne" Gadget, das ER tatsächlich nutzt, ist TWINT. Aber das hat er sich nur eingerichtet, weil man das für Ricardo (in der CH wie Ebay oder so) zwingend braucht. Und wir verkaufen echt viel auf Ricardo, von daher macht es Sinn.
      Klar, digitale Unabhängigkeit ist heutzutage illusorisch. Irgendwo hängen wir alle mit drin. Aber ich kann mich dort verweigern, wo es mir wichtig ist. Um ganz ehrlich zu sein: ich seh' den Tag kommen, an dem das alles mal zusammenbricht. Weia.
      Winter? Heute Morgen war es weiss, aber leider ist die Pracht schon wieder verschwunden. Es ist einfach zu wenig kalt. Die Vöglein trällern schon, wie wenn der Lenz sein blaues Band und so. Hoffe, dass die nicht vor lauter Übermut schon das Nisten anfangen.....
      Ebenfalls! 😘 Und einen gemütlichen, erholsamen Sonntag euch allen im Bwärterhäuschen! ♥️

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  7. 'Beifall - für dich, auch bewundernswert, denn das gibt es nur noch selten dass *ohne kommuniziert wird und fast in Vergessenheit gerät. Die meisten sind davon regelrecht abhängig und können keine Stunde ohne es sein..ich vergesse es oft dann liegt es in einem anderen Zimmer, nur wenn ich stricke dann liegt es auf dem Tisch,,,aber ich beachte es oftmals nicht...
    zugegeben, es ist praktisch und einfach, gerade zum Bilder machen, aber auch oft anstrengend immer präsent zu sein - oft bin ich zwiegespalten, weiß aber andere erreiche ich nicht ohne Handy-deshalb gibt es bei mir ein gebrauchtes geschenktes dass ich für all die Dinge nutze, die sonst nicht möglich sind und ganz klar - zum Austausch mit Menschen die mir wichtig sind. Da gibt es eine kleine Liste - Doch wie oft, kann ich ja selbst steuern und entscheiden. Nur- noch lieber sitze ich am Computer und schreibe , lese und informiere mich dort, wie man es früher durch Briefe machte, insofern bin ich lieber analog und noch lieber den ganzen Sommer über im Garten in der Natur...
    wichtig ist für mich das Handy oder iphone wenn ich unterwegs mit dem Auto bin oder den TA brauche um Hilfe herbei zu holen oder um mal schnell einen Termin zu machen, mich anzumelden...wo was wichtig ist. Meide es aber dranzugehen wenn ich Besuch habe, weil ich das unhöflich finde, außerdem es ja auch den AB zum kurz draufsprechen gibt, - das verstehen andre oft nicht
    Apps nutze ich wenig oder Kaum. Ansonsten halte ich es gerne wie Ursula...ich schreibe gern..auf Zettel und ins Tagebuch...
    liebe Grüße angel

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    1. Dankedanke, knicks! 😁
      Ich mag einfach nicht immer und überall erreichbar sein, deshalb kommt es öfter vor, dass mein Natel irgendwo liegt und ungehört vor sich hinklingelt. Aber ich kann ja sehen, wer angerufen hat- und wenn ich es für nötig befinde, melde ich mich dann schon. Ansonsten sind wir abends mit Sicherheit auf dem Festnetz erreichbar. Da kann ich dann auch gemütlich am Apparat sitzen und in Ruhe telefonieren. Wer das nicht akzeptieren kann, der hat bei uns halt ein Problem. Ist aber nicht meines.
      Mein Natel hab ich wirklich nur für den Notfall. Wenn ich 1x alle 2 oder 3 Monate damit telefoniere, dann hab ich mich beinah schon selber übertroffen....
      Und ja: nicht umsonst gestalte ich meine Papieragenda gerne schön bunt, mit Bildern, Ausrissen, Washitapes etc. Da hat man hinterher eine sehenswerte Erinnerung ans vergangene Jahr, in der man blättern kann. Versuch das mal im Natel, *ggg*!
      Liebe Grüsse!

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  8. Ich habe erst seit letztem Jahr Januar ein iPhone, vorher auch immer nur mit schlichtem Handy unterwegs.
    Die Vorzüge vom iPhone mag ich aber total mittlerweile und da ich ja schon seit Jahren auch ein iPad habe, ist die Kombi der beiden Geräte super. Allerdings starre ich nu nicht ständig drauf wenn ich unterwegs bin :-D nö es ist genauso wie das schlichte Handy in der Tasche. Wenn man sich da dizipliniert benimmt, kommt man nicht auf die Idee ein Dauerndvormgesichthandyzombie zu sein *gg…
    Herzliche Grüße!

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    1. Es ist ja nicht so, dass ich die Smartphones per se ablehne. Natürlich sind mir ihre praktischen Eigenschaften durchaus bewusst. Ich finde es nur bedenklich, wie abhängig viele Menschen davon sind. Nichts geht mehr ohne, und vergisst man es mal Zuhause, dann ist der Tag gelaufen. Ich frage mich immer: was haben wir bloss früher ohne die Dinger gemacht? Erstaunlich, dass wir ohne Natel Jahrzehnte überlebt haben.... (Sarkasmus aus).
      Mir gehen einfach die lieben Mitmenschen auf die Nerven, die sich z.B. in suizidaler Absicht (mit dem Natel vor der Nase nämlich!) vor mein Auto schmeissen oder andere Verkehrsteilnehmer, die mir, wie auch schon, abgelenkt hintendraufknallen. Und mir ein Schleudertrauma verpassen, weil sie das Teil einfach keine Minute aus den Fingern legen können.....
      Liebe Grüsse!

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  9. Ach, herrlich: Ein Blogbeitrag über die Vorzüge des analogen Lebens – im Internet. Die Ironie ist köstlich: Man nutzt das Netz, um kundzutun, dass man es eigentlich doof findet. Das ist ein bisschen so, als würde man per E-Mail verkünden, dass Briefe doch viel schöner sind.

    Aber ich verstehe den Impuls! Während der Rest der Menschheit mit gesenktem Haupt durch die Gegend torkelt und wichtige WhatsApp-Nachrichten checkt, steht da jemand aufrecht – allerdings nicht, weil er aufs Smartphone starrt, sondern weil er gar keins hat. Chapeau!

    Besonders charmant: das Wählscheibentelefon aus Bakelit. Während andere in Sekundenbruchteilen ihre Kontakte antippen, gibt's hier das meditative Ritual: klick-klick-klick-zurück-klick-klick-klick-zurück. Bei einer elfstelligen Handynummer hat man danach gleich sein tägliches Fingertraining absolviert. Multitasking ohne App!

    Und die Post-its an der Wohnungstür! Keine nervigen Push-Benachrichtigungen – stattdessen klebt da stumm und friedlich der Zettel: "Morgen Sondermüll!" Bis die Katze vorbeistreift und ihn als Spielzeug entdeckt. Aber hey, dann war der Termin wohl nicht so wichtig.

    Was mich schmunzeln lässt: Diese "suspekten digitalen Mächte" wird man trotzdem nicht los. Der Blog, die Spiegelreflex mit Automatik-Modus, das E-Banking – all das funktioniert dank eben jener Technologie-Titanen. Es ist also weniger eine Entscheidung gegen das System als eine gemütlichere Nische darin. Sozusagen der Balkon im Wolkenkratzer: Man ist dabei, aber mit frischer Luft.

    Am Ende bleibt eine sympathische Verweigerungshaltung gegen den Smartphone-Wahn – und die Erkenntnis, dass Freiheit manchmal bedeutet, bewusst auf etwas zu verzichten, das alle anderen für unverzichtbar halten.

    Nur eine Frage: Wie wurde dieser Beitrag eigentlich ins Netz gestellt? Per Rauchzeichen an den Server-Administrator?

    Mit einem Augenzwinkern,
    ein digital verstrickter Zeitgenosse 😉

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    1. Dein Zwinkern ist angekommen.
      Die Post-its hängen so hoch, dass unsere Senior-Mietzen auf keinen Fall rankommen. Übrigens.
      Ansonsten: jeder darf seine Meinung haben. Und wenn er sich dabei auch noch die Zeit nimmt, mir einen sooooo laaaaangen Kommi zu schreiben, erst recht. Was aber nullkommagarnix daran ändert, dass ich nicht jeden Sch...abernack unterstützen muss, vor allem nicht jeden digitalen. Und hey: ich hab nicht ein Wort gegen das Inet verloren, auch nicht gegen Smartphones per se oder die digitalen Errungenschaften im Ganzen. Aber: ich such mir aus, wie ich damit umgehe. Und die Nasen, die dahinterstecken, die gefallen mir trotzdem nicht. Aus Gründen. Verschiedenen.
      Aber interessant, dass sich jetzt plötzlich Leser zu Wort melden, von denen man vorher noch nie gehört hat. Das Thema scheint zu mobilisieren!
      So. Ich steig jetzt wieder runter von deinen Zehen und wünsche einen gemütlichen Abend zu haben.
      Mit augenzwinkernden Grüssen!

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  10. Ich stehe so ein bisschen zwischen den Stühlen was das Smartphone angeht. Vieles geht damit einfach verdammt gut aber ich mag die Abhängigkeit nicht. "Beschäftigungs-Apps" wie Spiele oder SocialMedia habe ich verbannt aber ein E-Book-Reader ist manchmal praktisch. Vor allem, wenn einem im Urlaub der Lesestoff ausgeht und der Mann den "echten" E-Book-Reader okkupiert hat. Der gemeinsame digitale Einkaufszettel ist auch praktisch. Wir versinken jetzt nicht mehr in Parmesan, weil beide welchen unabhängig voneinander in den Wagen gelegt haben. Wobei zuviel Parmesan ja gar nicht geht...
    Liebe Grüße!

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    1. Ochjooo... Käse braucht man doch immer, von daher...! Bei uns kommt auf beinah alles eine fingerdicke Schicht Reibkäse, geht gar nicht anders. 😋
      Wie ich schon schrieb: ich verteufle ja die Möglichkeiten nicht per se. Ich finde nur, man sollte einfach aufpassen, wen und was man damit bedient. Mir ist oft nicht wohl beim Gedanken, was da im Hintergrund alles abläuft. Und bei der KI-Geschichte verstärkt sich dieses Unbehagen leider auch noch. Man darf mich gerne als hinterwäldlerisch deklarieren, aber: etwas Vorsicht hat noch nie geschadet. Und man hört und liest ja immer wieder, was mit unseren Daten so alles veranstaltet wird....
      Na dann, bon appetit und herzliche Grüsse!

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  11. Da ich immer schon eine Art Telefonphobie hatte (auch bereits im Zeitalter der Wählscheibe!) bis ich sowas von froh über den schnellen Whatsapp- oder mail-Kontakt. So halte ich auch zwischen den persönlichen Gesprächen (die natürlich mit nichts aufzuwiegen sind, keine Frage!), den Kontakt zu bestimmten Menschen, u.a. beruflich. Und bei Informationen hab ich auch noch gleich die Bestätigung, dass ich sie weitergegeben habe.
    Klar könntest du jetzt einwenden, früher ging das doch auch alles - ohne Smartphone, ohne Internet. Stimmt, aber da hatten ja alle keins. Und das ist der feine, aber essenzielle Unterschied. :-)))
    Ich mag's auch nicht, dass wir weltweit von ein paar wenigen Multimillionären regiert werden.
    Ursprünglich war das Internet für mich ein Segen der Menschheit. Davon haben doch die 68er geträumt - globale Vernetzung, sekundenschnelles Abrufen von Informationen. Durch das Internet bekomme ich auch mit, was nicht in den Nachrichten gesendet wird, weiß von Oppositionen, Demonstrationen und dass nicht alle so denken, wie es uns in den Nachrichten suggeriert wird. Ich erfahre etwas über den Einzelnen. Das erweitert meinen Horizont.
    Und trotzdem bin ich nicht gefeit vor Lügen, Betrug, Fake News... ganz besonders jetzt auch noch durch die Möglichkeiten der KI. Ich versuche immer, mir klarzumachen, dass es Menschen sind, die uns die tollen modernen Errungenschaften durchseuchen, machtgeile, egomanische Menschen mit deutlichen sozio-emotionalen Störungen... die gab es ja leider schon immer, wie die Geschichte zeigt. Und ihren Einfluss konnten die auch ohne Internet geltend machen.
    Es sind für mich also die Menschen, die zerstören, nicht die Technik per se. Aber na ja, meine Seele hab ich durch Blogger ja eh schon an Google verkauft :-)))
    Herzliche Grüße!

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    1. Ich kann es nur immer wieder betonen: ich habe nichts gegen die Sache per se. Ich finde es grossartig, dass man damit Kontakt zu Menschen bekommt, die man sonst nie kennengelernt hätte, dass man sich in Windeseile Informationen holen kann etc. Aber man muss einfach seine kleinen Grauen bemühen, wenn man sie nutzt. Inzwischen finde ich es je länger, je anstrengender, andauernd auf der Hut sein zu müssen, ob man mich dabei übers Ohr hauen möchte. Jetzt mit der KI wird die Sache immer perfider. Bei manchen KI-generierten Geschichten ist es offensichtlich, dass sie fake sind- aber andere sind wahrscheinlich so perfekt gemacht, dass man sie nicht als solche erkennt.
      Und ja, natürlich steckt immer der Mensch dahinter. Nur können die jetzt noch viel schneller ihren Einfluss geltend machen, mobilisieren, Unwahrheiten verbreiten etc.
      Persönlich schränke ich meine Nutzung der Technik deshalb ein. Ich will nicht, dass ich in jeder Lebenslage auf irgendwelche digitalen Gadgets angewiesen bin. Mit dieser Entscheidung schränke ich ja andere nicht ein; trotzdem nimmt man sich aber das Recht heraus, sich über mich lustig zu machen (zwinker-zwinker!). Allein das finde ich sehr befremdlich, scheint aber in der digitalen Welt absolut legitim zu sein...
      Aber nun. Soll das jeder so handhaben, wie er möchte.
      Liebe Grüsse!

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