Freitag, 8. Mai 2020

PUSTEBLUME





Ich hatte mir einen Stuhl vor den Stall geholt, die Sonne
schien mir in den Nacken, Bussarde zogen mäjestätisch 
ihre Kreise am Himmel und zwei, drei Pfötchen hatten
sich zu mir gesellt.

Die beiden Dicken standen auf der Weide,
rupften glücklich Gras und ich schaute ihnen dabei zu, 
währenddem ich mir eine Aprikosenjalousie mit 
einem Kaffee gönnte.

Wie auf Kommando hatten alle Bauern in der Umgebung gemäht.
Rechts und links fuhren sie nun mit ihren Heuwendern
vorbei die das gemähte, angewelkte Gras in dicken Schwaden
durch die Luft wirbeln liessen. 

Dabei stieg, emporgehoben durch den Wind, 
eine weisse Wolke dieser zarten, filigranen Pusteblumen-
Schirmchen auf, tanzend hielten sie sich in der Luft und wurden in meine Richtung geweht.
Irgendwo auf ihrem Weg würden sie wieder zu Boden sinken, 
im nächsten Frühling aufgehen und zu kräftigen, jungen 
Löwenzähnchen heranwachsen. 






Und wie ich diesem federleichten Schweben zusah, 
erschien es mir plötzlich wie eine Parabel.


Wie eine Parallele zur aktuellen Realität, in der 
gerade manches Leben durcheinandergewirbelt wird.

Wenn hinten plötzlich vorne ist,
 und oben mit unten vertauscht.


 In meinem Kopf formte sich das Bild
kleiner Bewusstseins-Schirmchen, die aus dieser
Unruhe aufsteigen. 
Federleicht über die Köpfen jener ziehend die beginnen
zu hinterfragen, die den Makel erkennen am
Gewohnten, Bequemen....vielleicht allzu kritiklos
Gelebten? 

Und die Schirmchen werden zur Chance.
Zur Möglichkeit, die Dinge aus einer
andern Perspektive zu betrachten.
Mutig Ungewohntes anzugehen,
Prioritäten neu zu setzen-
gar dem eigenen Leben beherzt 
eine ganz neue Richtung zu
geben?

So könnte es passieren,
dass die Schirmchen schlussendlich für Klarheit sorgen,
auf frisch beackerten, nahrhaften Lebensboden fallen.
Dass abgenutzte Ideale und morbide Werte weichen und Platz
machen einer kräftig keimenden, neuen Lebensideologie.

Wer weiss......




Und schon hatte ein neuerlicher, warmer Windstoss
die kleinen Schirmchen an mir vorbeigetrieben,
sie schwebten hinaus in die Welt und verteilten sich
auf dem Weg die Aufgabe zu erfüllen, 
die die Natur ihnen zugewiesen hat....


✼✼✼















Kommentare:

  1. Und Laila jagt sie wenn sie fliegen :)
    Das hast Du so schön beschrieben und ich hatte das alles genau vor Augen. Fast konnte ich das gemähte Gras riechen. Herrlich.
    wir werden sehen was wird. Deine Wünsche kann ich sehr gut nachvollziehen.
    Ich wünsche Dir ein wunderschönes Wochenende, liebe Grüße Tina
    PS schön zu lesen dass es Deinen beiden Dicken gut geht.

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    1. Das stelle ich mir sehr herzig vor: die kleine Laila rast hinter den kleinen Schirmchen her und bekommt sie doch nicht zu fassen.... 😍
      Der Duft von frisch gemähtem Gras ist der beste, den ich kenne! (noch vor frisch gebrühtem Kaffee und frisch gestriegeltem Pony!)
      Ja, wir werden es sehen. Ich hoffe, dass ich nicht allzu sehr enttäuscht werde!
      Einen gemütlichen Sonntag dir, herzliche Grüsse!

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  2. Antworten
    1. Bitte, gern! Einen schönen Sonntag dir, herzliche Grüsse!

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  3. wünschen tu ich mir das!
    dass wenigstens bei ein paar leuten mehr der same aufgeht, wenigstens einige aufwachen und anfangen, es anders zu machen. positiv nachhaltig zu leben statt auf grösstmöglichem verschleiss..... aufhören, sich manupulieren zu lassen und auch sich selbst nicht mehr belügen.

    gern hätte ich mit dir da vor dem stall gesessen! sei fest umarmt und knuffels für alle 4-beiner! <3 <3 <3 xxxxxx

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    1. Ohja- ich denke, wir hätten uns viiiiel zu sagen! 😊
      Ich bin sicher, dass es einige geben wird. Auf jeden Fall höre ich in letzter Zeit oft entsprechende Aussagen von Menschen, von denen ich solche nie erwartet hätte.... Natürlich werden es nicht so viele sein, wie du und ich uns wünschen und wie es für das Wohlergehen unseres schönen Planeten nötig wäre. Aber jeder, der sich eines Besseren besinnt, ist einer mehr, und jeder von davon nimmt ja doch immer mal wieder jemanden mit auf den Weg. Also bleiben wir zuversichtlich- ich habe den Glauben an die Menschheit noch nicht ganz aufgegeben!

      Dicksten Drücker retour, habt einen wunderbaren Sonntag! 😘

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  4. Wunderbar geschrieben !
    Mit lieben Grüßen wünsche ich dir ein schönes Wochenende
    Jutta

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    1. Danke, Jutta, das freut mich!
      Auch dir einen erholsamen Sonntag, ganz herzliche Grüsse!

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  5. wwwwie schön, - deinen zarten Bildern die du mit diesen Worten erzeugst - nachzuträumen, federleicht und poetisch fliegen Pusteblumen über Pustebluem wie kleine Regenschirmchen auch an mir vorbei während ich deinen Worten lausche...
    ja deine Wünsche , Worte, Gedanken sind auch meine, dass sich etwas ändert, der mensch erwacht und begreift und tatsächlich anders handelt als bisher...
    es soll nicht nur ein frommer Wunsch bleiben, sondern auch in Erfüllung gehen...
    ich freue mich dass es deinen Dicken jetzt beiden so gut geht, sie die Fülle des kommenden Sommers genießen..
    sitze auch - nicht wie du, vor-dem-stall - aber imitten meines kleinen Paradieses und träume mir jeden Tag neu dass es so bleibt.
    liebe Grüße von Haus zu Haus...
    herzlichst angelface

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    1. DAS hoffe ich allerdings auch, Angel- dass es nicht nur ein frommer Wunsch bleibt!
      Bei einigen in meinem Umfeld bin ich zuversichtlich. Die scheinen "den Schuss gehört zu haben".
      Bei andern- naja. Die ewig Unverbesserlichen, Egoistischen, die nach Ferienreisen und Shopping schreien. Dem Wichtigsten in einem Leben, wie es scheint. Sollte die befürchtete 2. Welle kommen, sie werden sie wohl kaum überleben. Aber nicht, weil das Virus sie fertigmacht, nichtwahr?
      Ob die Geschichte mit Johnny gut ausgeht, das wird sich erst noch weisen. Wir sorgen uns noch sehr! Diese Woche wird wohl die Entscheidung bringen....
      Hab eine gute Zeit, ganz herzliche Grüsse!

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  6. Liebes Hummelchen,
    das halte ich für durchaus möglich. Ich habe neulich erst mit einer Frau gechattet, deren Hochzeitsfotografen Edi und ich eigentlich hätten sein sollen. Ursprünglich hätte es bei der Hochzeit ein bisserl Tamtam gegeben, und vor allem wäre die Braut vorher vom Friser, Visagistin, Nagelstudio etc. behandelt worden. Nun fand die Trauung im allerkleinstenvorstellbaren Kreis mit einer Woche Verspätung statt, es gab weder Tamtam noch Friser, Visagistin, Nagelstudio, sondern Braut und Bräutigam mit Mund-Nasenschutz und die Fotos waren einfach ein paar Handybilder. Aber das Glück leuchtet den beiden so richtig aus den Augen und die Braut schrieb mir "Irgendwie war diese Hochzeit genau MEINS!" und "Corona hat mich soo verändert!" Also, das passt doch 😊 (auch wenn's mir natürlichum den Auftrag leid tut)...
    Jetzt würde mich nur noch interessieren, was eine Aprikosenjalousie ist 🙄🤔 - ich kenne Jalousien nämlich bloß am Fenster....
    Alles Liebe, Traude
    (diesmal mit einem Posting ganz ohne Corona 😉)
    Ganz liebe Wochenendgrüße,
    Traude
    https://rostrose.blogspot.com/2020/05/ein-garten-viele-projekte.html

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    1. Nun, so hat die Pandemie unbestritten auch ihre guten Seiten, nichtwahr? Sie zeigt Menschen auf, wie viel einfacher und unaufgeregter man leben kann- und wieviel angenehmer das schlussendlich ist! (Und wieviel günstiger noch dazu. Nicht unerheblich in diesen Zeiten!) Was der Einzelne mit dieser Erkenntnis macht, ist seine Sache. Die einen werden Veränderungen zulassen oder sogar forcieren, die andern werden ewig unbelehrbar bleiben und irgendwann am eigenen Starrsinn scheitern.
      Eine Aprikosenjalousie ist ein Blätterteiggebäck in Rechteckform. Auf Vanillecrème gibt man untereinander Schnitze von Aprikosen, Aepfeln oder Zwetschgen, und nach dem Backen sieht das aus wie eine dieser alten Holzjalousien. Sehr fein!
      Hab eine gute Woche, liebe Grüsse!

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    2. Hallo du Liebe, ich habe bei deinem Kommentar an Rosi gelesen "John ist inzwischen seit ein paar Tagen ohne Medikamente unterwegs, und er ist immer noch fieberfrei- toitoitoi!!" - Das klingt erfreulich! Ich hoffe, Johnboy geht's immer noch gut - und dir natürlich auch!
      Herzliche Rostrosengrüße, die Traude
      https://rostrose.blogspot.com/2020/05/durch-wald-und-flur.html

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  7. Hallo,

    also ich denke nachwievor dass es nicht viele sind die umdenken werden. Viele gieren doch jetzt schon wieder endlich in den Urlaub fliegen zu können. Stehen quasi in den Startlöchern. Oder die großen welche große Darlehen vom Staat bekommen etc.
    Ich such mir mein Glück jeden Tag in den kleinen Dingen und bin ganz zufrieden - ok fast heute hatte ich nen kleinen größeren Koller... ist aber schon wieder vorbei.

    Hach ich kann es mir so richtig vorstellen wie du da gesessen hast.

    Schönen Restsonntag.

    Liebe Grüße
    Ursula

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    1. Und doch, liebe Ursula, wird jeder Einzelne, der umdenkt, ein überaus wertvolles Puzzlesteinchen im Prozess der Veränderung sein. Leider sind diese Prozesse sehr träge, und doch: sie gehen voran. Ausserdem "infiziert" jeder, der weiterdenkt und einen Wandel vornehmen wird, im Laufe der Zeit einige mit seinen Werten und Vorstellungen. So wird, peu à peu, ein Umdenken stattfinden.
      Ich weiss nicht, ob wir es noch in der Zeit schaffen werden, in der wir das Ruder tatsächlich noch herumreissen können. Aber ich möchte mir nie vorwerfen müssen, nichts dafür getan zu haben....
      Herzliche Grüsse!

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  8. Hummeli, hachzzzzz, jaaaaaaaa, bitte viiiiele Schirmchen, die auf fruchtbaren Boden fallen. Wäre DAS schön! Ja, man darf den Glauben daran einfach nicht verlieren. Obwohl es so einige laute Stänkerer gibt...
    Was ist eigentlich ein Aprikosenrollo?
    Ach, Du hast das soooo schön geschrieben, man war richtig dabei, als sei es gerade einem selbst passiert :)
    Ja, hoffen wir, dass eine andere Art der Infektion stattfindet, immer mehr hinterfragen, und es eine ABKEHR gibt. Wie sie doch alle an dem Mist KLEBEN, der Schöpfung und Mitwesen schändet, Himmel, ich habe gedacht, da tut sich mehr.
    Hummelein, lass Dich drücken, sei froh, dass Du zumindest in der Freizeit aus der Schusslinie bist, alles alles Liebe und ´nen Herzensdrücker, Deine Méa

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    1. Guten Morgen Méa! Also, was eine Aprikosenjalousie ist habe ich oben bei meinem Komment bei Rostrose erläutert. Lecker!
      Was, wenn wir auch noch die Hoffnung aufgeben würden? Das dürfen wir keinesfalls zulassen; für mich persönlich kommt es schon alleine deshalb nicht in Frage weil ich mir nie vorwerfen möchte, nichts getan zu haben. Natürlich ist die Vorstellung traurig, dass ganz viele sich wieder ihrem alten, nur auf Spass und Konsum ausgerichteten Lebensstil hergeben werden. Trotzdem, ich bin mir sicher: Es werden einige darauf aufmerksam geworden sein, dass was schiefläuft. Und dass Covid wie Fieber nur ein Symptom ist, das auf die effektive Erkrankung aufmerksam machen möchte. Versteh mich nicht falsch: Ich gehöre keineswegs zu diesen Verschwörungstheoretikern. Aber ich glaube, dass Corona nicht einfach so aufgetaucht ist. Das hat schon seinen Grund. Und deshalb sollten wir uns mal überlegen, woran es liegen könnte. Und entsprechend handeln. Es ist nicht schwer, die Richtung zu ändern. Wir haben es ja gerade ALLE getan. Für eine kurze Zeit. Es wäre also DIE Chance, ganz viel davon in die Zeit nach Corona hinüberzuretten.
      Wenn wir es nicht freiwillig tun, so werden wir, früher oder später, von den Umständen dazu gzwungen werden. Wir sind näher dran, als viele glauben wollen.....
      Dicken Drücker und herzlichste Grüsse!

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  9. Liebes Hummelchen, was für treffende Worte du gefudnen hast. Jetzt, wo alles am Keimen, am Aufblühen und am Wachsen ist. Jetzt, wo die Menschen wieder in Aufbruchstimmung sind. So sicher, wie aus einem kleinen und unscheinbaren Fallschirm im nächsten Jahr wieder eine kräftige Pflanze werden wird, so können auch wir heute schon mit kleinen Worten und Taten "Fallschirme" keimen lassen und so Zuversicht auf unsere Mitmenschen ausstrahlen. Vielen Dank für deine Worte, hezlichst, dein Meisje

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    1. Bitte gern, Meisje!
      Wenn man nicht jetzt die Chance für einen Aufbruch, einen Umbruch hat- wann dann? Jetzt, wo eigentlich alle von uns für Wochen oder Monate gezwungenermassen ein anderes, in den meisten Fällen einfacheres Leben geprobt haben, wäre es ein Leichtes, einfach dabei zu bleiben. Das heisst ja nicht, dass wir nun alle nichts mehr kaufen, nicht mehr ausgehen sollen. Aber ich bin mir sicher: Es wird viele geben die erkannt haben, mit wie viel weniger an Unruhe, Aktivität, Konsum man zufrieden sein kann. Und dass einem dabei an Materiellem tatsächlich nichts fehlt. Die Frage ist nur, was nun mit dieser Erkenntnis geschehen wird. Hoffen wir, dass sich möglichst viele motiviert fühlen, sie in ein Leben nach Covid einzubauen!
      Hab eine schöne Woche noch, herzlichste Grüsse!

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  10. Hallo Frau Hummel oder wie immer Du auch richtig heissen magst,
    nachdem Du auch immer wieder bei der lieben Traude/Rostrose Deine Kommentare hinterlässt, dachte ich mir, dass ich Deinen Blog auch mal besuchen könnte. Schöne Geschichte mit den Pusteblumen und dem aktuellen Vergleich. Ja hoffentlich können wir alle doch auch was Positives mitnehmen und die Welt wieder etwas mehr ins Lot rücken.
    Wobei, um auf die Pusteblumen zurückzukommen, diese nicht überall mit Freude gesehen werden - auf dem Feld sind sie jetzt im Frühling in ihren leuchtenden gelben Farben herrlich anzusehen, und wenn sie dann zu Pusteblumen werden auch deren Flug über die Felder - neben den Kindheitserinnerungen - aber in den Gärten sind sie dann doch eher als Unkraut gesehen - so hat alles auch wohl zwei Seiten.
    Alles Liebe und weiterhing gsung bleibn
    Gerda

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    1. Willkommen, Gerda- freu mich, dass du mitliest!
      Nun, persönlich bin ich ja der Meinung, dass es kein Unkraut gibt. Im Gefüge der Natur hat jedes Teilchen seinen Nutzen und seine Aufgabe. Was passiert, wenn man einzelne dieser Teilchen aus diesem Gefüge herauslöst, das sehen wir ja nun leider jeden Tag....
      Wir Menschen sollten uns mal vom omnipräsenten Zwang lösen andauernd beurteilen zu wollen, was eine Daseinsberechtigung hat auf diesem Planeten und was nicht. Und dafür lernen, mit statt gegen die Natur zu arbeiten. Wenn ich diese mit der Nagelschere gekürzten, von jedem Kräutchen und Blümchen freigezupften Golfrasen sehe, dann kriege ich schon zuviel.....
      Löwenzahn kann man sehr gut in Speisen verwenden, auch Honig daraus herstellen und ähnliches. Und er ist gerade für Insekten unentbehrlich. Nein, als Unkraut würde ich ihn definitiv nicht bezeichnen!
      Hab einen schönen Sonntag, herzliche Grüsse!

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  11. hach
    wie herrlich geschrieben.. poetisch
    Erinnerungen wachrufend
    auf eine Wiese liegen.. eingehüllt in Sonnenwärme und Gräserduft und den kleinen Schirmchen
    nachsinnend..
    naja.. lange ist es her und ich käme zwar noch runter aber nicht mehr rauf ;)
    schön dieses Bild umzudeuten auf das aktuelle Geschehen
    vielleicht bleibt dsa Positive dieser Zeit ja noch etwas länger erhalten..
    bei mir hat sich ja nichts geändert ..
    noch weniger einkaufen geht (fast ) gar nicht ;)
    ich habe gelesen dass ihr wegen Jonny immer noch besorgt seid..
    ich drücke die Daumen..
    die Katze meiner Jüngsten ist heute auch beim Doc .. ein Zahn muss raus
    und es ist wohl auch etwas mit der Leber :(
    mit Tieren geht es wie mit Kindern..
    immer ist etwas

    liebe Grüße
    Rosi

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    1. Danke, Rosi!
      Da bin ich ganz deiner Meinung: Irgendwas ist immer. Mit Tieren und mit Kindern! John ist inzwischen seit ein paar Tagen ohne Medikamente unterwegs, und er ist immer noch fieberfrei- toitoitoi!! So eine Peritonitis ist eine sehr heikle Geschichte, so ganz bin ich noch nicht beruhigt. Also gerne immer noch weiterdrücken! 😊 (Und ich drück dafür den Daumen, dass mit eurer Katze alles gut geht!)
      Ich meine, ich hab ja so meine Zweifel, was die Menschheit anbelangt. Und trotzdem traue ich vielen Menschen doch zu, dass sie aus der Zeit jetzt was lernen und mitnehmen. Natürlich gibt es (zu) viele, die einfach wieder zum Tagesgeschehen übergehen werden. Das sind die ewig Unbelehrbaren und egozentrisch Veranlagten. Aber ich freue mich trotzdem über jeden, der umdenkt.
      Hab einen gemütlichen Sonntag, herzliche Grüsse!

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  12. Klar, diese Pandemie ist doof und kommt der ganzen Welt ungelegen zwischen das Gewohnte. Genau darin liegen unsere Chancen! Wir halten inne und überdenken unser Verhalten. Einige zumindest. Ich habe eine winzige Hoffnung, das wir aus der Krise unsere Lehren ziehen und uns eventuell in Zukunft deutlich bewusster verhalten und unsere Entscheidungen überdenken, ob sie in die richtige Richtung führen. Möge die Saat auf fruchtbaren Boden fallen!
    Liebe Grüße
    Karen

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    1. Ganz meine Meinung, Karen! Unsere Chance. So viele haben wir wohl nicht mehr davon, und wir sollten sie nutzen! Für mich ist es z.B. unabdingbar, dass in Zukunft Vieles, wenn nicht das Meiste, was wir zum Leben brauchen, aus dem eigenen Land kommen sollte. Es hat sich wieder überdeutlich gezeigt was passiert, wenn "die Zufuhr von aussen" auch nur für ein paar Tage unterbrochen wird oder nicht mehr in den Mengen geschieht, die man sich gewohnt ist. Deshalb sollten wir jetzt auch alle das lokale Gewerbe unterstützen, um es 1. am Leben zu halten und 2. vor der Übermacht der Grosskonzerne zu schützen! Und natürlich hat das alles auch wieder ganz viel mit bewusstem Konsum zu tun. Neben der Tatsache, dass jetzt sowieso vieles in den Fokus gerückt ist, was bisher als selbstverständlich erachtet wurde und plötzlich einen neuen Platz in unserem Wertesystem bekommen hat.....
      Wir werden sehen, Karen! Aber ich denke schon, dass sich gezwungenermassen vieles ändern wird.
      Hab einen schönen Sonntag, herzliche Grüsse!

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