Samstag, 26. Juli 2014

MISTER JOHNBOY


Weil ich euch keine Bilder von Sonnenuntergängen an der italienischen Riviera, pittoresken Gässchen in einem südfranzösischen Städtchen oder der üppigen Fauna und Flora im Urwald von Borneo zeigen kann, erzähle ich euch heute doch einfach mal die Geschichte, wie ich zu meinem JohnBoy gekommen bin. Denn auch bei ihm war es nicht anders als bei all meinen andern vierbeinigen Freunden: 
Er war eines der Geschöpfe, die beinahe die Kurve nicht kriegen, von Anfang ihres Lebens an. Und dagegen musste ich was unternehmen und war Gottseidank zur rechten Zeit am rechten Ort!

JohnBoy's Leben hätte fast schon wieder geendet, als er 6 Monate alt war. An der Fohlenschau wurde er schlecht beurteilt, weil er sehr klein und zierlich war für seine Rasse und ausserdem keine sehr erbauenden Gänge vorzuweisen hatte. Eine junge Frau kaufte ihn aus Mitleid, um ihn vor dem Schlachter zu retten. 
Früher standen meine Pferden in einer Stallgemeinschaft, und JohnBoy fand bei uns einen Pensionsplatz. Seine Besitzerin kümmerte sich aber von Anfang an nicht wirklich um den kleinen Kerl. Als er dann 3 Jahre alt war suchte sie jemanden, der ihn anreiten sollte. Sie wandte sich zuerst an einen lieben Kollegen von mir, der sein Pferd auch bei uns stehen hatte. Ein richtiger "Horseman", wie aus einer Marlboro-Reklame entstiegen, immer mit Stetson unterwegs und mit einem grossen, rötlichen, bis ans Kinn reichenden Schnurrbart. Viele Jahre hatte er Pferde ausgebildet bei einem Urgestein der Schweizer Westernreitszene, ein sehr einfühlsamer, ruhiger Mensch mit viel Pferdeverstand. Er lehnte aber ab und verwies die Besitzerin von JohnBoy an mich. Ich schluckte einmal leer, hatte ich zwar schon einige junge Pferde geritten, aber noch keines von Grund auf ausgebildet. Mein Kollege aber meinte, das wäre doch überhaupt kein Problem für mich, und ausserdem sei er ja zur Stelle, wenn ich Fragen hätte.....
Nun gut. Ich hab es gewagt, und was soll ich sagen? Es war eine so tolle Erfahrung! JohnBoy ist ein äusserst aufmerksames und gelehriges Pferd, WILL Neues lernen und begreift immer alles sofort. Er liebt es, zu arbeiten, gefordert und gefördert zu werden! Es machte so viel Spass, ihn anzureiten, und es kam, was kommen musste: Ich hab mich total verliebt in den Kerl!
Als wir nach 3 Monaten dann soweit waren, dass man ihn in allen Grundgangarten und Richtungen reiten konnte, hab ich seine Besitzerin angerufen und sie gebeten, JohnBoy jetzt regelmässig zu reiten. Als nach 10 Tagen immer noch nichts geschehen war, hab ich sie nochmal kontaktiert. Und was glaubt ihr, was sie mir da gestanden hat?

SIE KONNTE GAR NICHT REITEN- ÜBERHAUPT NICHT!!

Der absolute Knaller war dann noch die Aussage, dass sie jetzt auch gar keine Lust mehr habe, noch mehr Zeit und Geld zu investieren.
(Welche Zeit denn?? Ich hab sie kaum gesehen im Stall.....)

Da musste ich sie dann doch mal fragen, ob sie sich IRGENDWAS überlegt habe, als sie das Pferdchen gekauft hat?

Manchmal glaubt man es wirklich kaum......


Sie beschloss dann, für JohnBoy einen Platz zu suchen und meldete sich ein paar Tage später wieder. Sie habe nun einen Reitstallbetreiber gefunden, der JohnBoy als Schulpferd haben wolle.
Na, da platzte mir wirklich der Kragen: Ein 3jähriges, frisch angerittenes Pferdchen, was wirklich nur die Grundausbildung verinnerlicht hat, als REITSCHULPFERD?? Dem jeder Anfänger in den Rücken hoppelt, am Gebiss zerrt, die Hacken in den Bauch rumpelt??
Kurzentschlossen fragte ich sie, was sie denn haben wolle für JohnBoy. Sie machte mir einen fairen Preis, wir setzten einen Vertrag auf und hastdunichtgesehen...ich hatte Pferd Nr.3 im Stall stehen.......


Ich habe es bis heute nicht bereut! JohnBoy ist ein grossartiger Kumpel, absolut zuverlässig, ehrlich und sicher. Er geht mit einem durch dick und dünn. Zwei Eigenheiten hat er: Er kann ganz und garnicht alleine sein, und eine Tierkommunikatorin hat mir mal gesteckt, dass er unter grossen Verlustängsten leidet.
Und: Er ist ein totaler Süss-Schnabel. Mit einem trockenen Weihnachtskeks kann man ihn in Verzückung versetzen! Klar kriegt er sowas nur ganz selten, aber dann ist es ein Fest für ihn!
;oD

Ich darf gar nicht dran denken, wieviele solcher "JohnBoy's" 
jedes Jahr zum Schlachter geführt werden........

*****

Habt ein sehr entspanntes WE, ihr alle!

Hummelzherzensgrüsse!

*


Kommentare:

  1. Ohhh was für eine schöne Geschichte! Und wie schön, dass JohnBoy jetzt deiner ist, was besseres konnte ihm wohl kaum passieren...lächeln muss ich über den Weihnachtskeks ;) womöglich denk ich jetzt ab und zu an ihn, wenn ich mich über ein so trockenes Keks ärgere...mein Kater ist auch so ein Süßbär, vor ihm muss man Gummibärchen verstecken, da flippt er völlig aus!
    Ich wünsche dir ebenso ein schönes entspanntes Wochenende!
    Liebe Grüße

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    1. ...JohnBoy lässt sich auch zu Schoggi überreden, so isses ja nicht.... ;oD!
      Herzliche Grüsse an das Katerchen und schönes WE!!

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  2. eine schöne Geschichte mit Happy End!
    Sowas gibt es eben auch.
    Seltsamerweise fühlte ich mich beim Lesen sehr an die Geschichte meines Hundes erinnert, da gab es einige Parallelen....bis hin zum nicht-alleine-sein-mögen. Manche Menschen machen sich einfach keine Gedanken, was es bedeutet, sich ein Tier zuzulegen....nämlich Verantwortung für ein Lebewesen in guten und in schlechten Zeiten, bis dass der Tod einen scheidet....auch wenn es sich jetzt überzogen anhört, aber für mich bedeutet es GENAU DAS.
    Schön, dass es JohnBoy so gut getroffen hat.
    Liebe Grüße
    Smilla

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    1. Da könnte ich manchmal wild werden: Man kauft sich einfach mal ein Tier, ohne sich vorher gross Gedanken zu machen. Es gibt ja schliesslich noch Tierheime für den Notfall, nichtwahr?? :o/ Und dass Tiere eine Seele haben und Gefühle und genauso psychisch leiden können wie ein Mensch, das lässt man gefliessentlich mal aussen vor.....
      Bis dass der Tod uns scheidet! Genau, SO soll das sein. Wenn man einem Tier ein Zuhause geben will, dann ist das oft für Jahrzehnte, und alte Tiere brauchen noch mehr Pflege, die Kosten können wegen Tierarztrechnungen höher werden. Wenn man DAS nicht gewillt ist, in Kauf zu nehmen, dann lässt man besser die Finger davon.
      Hab ein schönes WE, liebe Grüsse!

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  3. Wie traurig und wie schoen.
    Ganz liebe Grüße
    Birgit

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    1. Ja, traurig deshalb, weil viele Menschen oft das Gehirn ausschalten, wenn sie ein süsses Tierbaby zu sehen kriegen.....Und keinen Gedanken verschwenden an Zeitaufwand, Kosten und Einschränkungen, die ein vierbeiniger Freund mit sich bringt. Natürlich wird das alles aufgewogen mit all dem Wunderbaren, was man mit Tieren erleben darf. Und trotzdem werden ganz viele Tiere nach kurzer Zeit wieder abgeschoben. Siehe oben....
      Liebe Grüsse!

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  4. Genau, traurig und schön! Traurig, weil immer noch so viele Tiere überall auf der Welt leiden und schön, daß es doch auch Menschen gibt, wie Dich! Du wirst mir immer sympathischer und Dein Blog, der so vielseitig und lebendig ist, auch!
    Ich hoffe, daß ich noch lange bei Dir lesen darf!
    Ganz liebe Grüße!
    Gardiana

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    1. Danke, liebe Gardiana, das freut mich sehr!
      Schönes WE und liebe Grüsse!

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  5. Die Tiere sind die besten Freunde des Menschen
    .....umgekehrt gilt das leider nur ganz selten . . . traurig aber wahr.
    Schön das JohnBoy bei dir sein darf .
    Hab ein gemütliches Wochenende ,
    herlichst caro

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    1. Ja, Chachelimacheri, und wir sind glücklich, dass er bei uns ist! Er ist ein sehr "eigenes", spezielles Pferd. Aber gerade darum haben wir ihn so gern und gehört er einfach zu uns! (Ich bin ja auch ein wenig "eigen", *ggg*!)
      Ich hab dir übrigens noch einen Kommi geschrieben!
      Ganz e scheenä Sunntig und
      Hummelzhärzensgriessli!

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  6. Liebes Hummelchen, so schon die Geschichte von JohnBoy♥ Die Vorbesitzerin war ja ein echtes "Herzchen"...
    Aber immerhin hat sie das Pferd vor dem Schlachter gerettet und sie hat dich gefunden. Hat wohl so sollen sein.
    Ich wünsche dir ein schönes Wochenende, hoffentlich ist es bei dir nicht so heiß... Liebe Grüße Puschi♥♥♥

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    1. Liebe Puschi,
      oohhjeee...ich hab dich arg vernachlässigt in letzter Zeit....'tschuldigung!! :o/ Manchmal verliere ich ein wenig den Überblick....
      Du sagst es richtig: "Immerhin hat sie.....". Aber auch das kann ganz schön ins Auge gehen, denn hätte ich nicht eingreifen können, dann wäre John in dieser Reitschule gelandet. Und ich WEISS: Das wäre ganz fatal gewesen für ihn, denn er braucht zwingend eine Bezugsperson, die er da nicht gehabt hätte. Und das wäre für seine Seele ganz, ganz schlecht gewesen! Zumal er sich nicht wirklich zum Reitschulpferd eignet, weil er "mitdenkt" und sich aktiv einbringt ins Szenario! (Wenn du weisst, was ich meine! ;oD ) Von daher wäre das nicht gutgegangen, da bin ich mir sicher.
      Das Problem ist einfach, dass sich viele Menschen vom "Jöööööö!"-Effekt leiten lassen und nicht darüber nachdenken, dass ein Tier auch ganz viele Ansprüche hat und auch haben darf an seine Besitzer. Weisst du, wie oft ich den Eltern meiner kleinen Reitschüler früher die Idee ausgeredet hab, ihrem Töchterlein ein eigenes Pony zu kaufen?? Tja.....
      Ich wünsch dir einen wunderschönen Sonntag!
      Hummelzherzensgrüsse!

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  7. Auch ich kann nicht mit tollen Urlaubsbildern brillieren, aber so aussergewöhnliche Tiergeschichten mit Happy End sind keineswegs weniger beglückend, finde ich! Das vorletzte Pony, das ich aus Mitleid gekauft hatte, war schon etwas älter und seine durch falsche Haltung entstandenen Unarten waren fast nicht mehr zu korrigieren. Nach ein paar Jahren besuchte uns eine junge Frau, die als Kind das Pony bei den Vorbesitzern ab und zu betreute. Sie war sehr glücklich zu sehen, dass es ihm nun besser ging. Das war für mich dann auch ein Aufsteller.
    No än schöne Sunntig und liebi Grüess
    Nadia

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    1. ...und genau das sind doch die Momente, wo man erkennt, dass man es richtig macht, gell??
      Mit viel Geduld und Zeit kann man auch ziemlich "vermurkste" Pferde und Ponys wieder "gradebügeln", um es mal ein wenig salopp auszudrücken! Vielleicht nicht bis ins letzte Detail, aber man kann viel bewegen, wie es sich scheinbar auch bei dir und eurem Pony bewiesen hat! Ich erinnere mich dran, wie sich Ali verhalten hat, als er zu uns kam. Er hat geschlagen bei jeder Gelegenheit, und ich hab schnell gemerkt, dass es aus Angst war. Mithilfe von Vajo, unserem Schimmel, hab ich ihm das aber ziemlich schnell abgewöhnt, und heute tut er es nur noch, wenn er wirklich extrem erschrickt, so aus einem Reflex heraus. Wenn man das weiss, dann hat man mit ihm null Probleme! Ach, er ist sooo ein Herziger!
      Übrigens habe ich erst grad vorhin gecheckt, dass ja DU die Nadja bist, die ans Bloggertreffen kommt- so lässig! Da freue ich mich ja gleich doppelt!!
      Ganz e scheenä Sunntig und bis bald,
      Hummelzhärzensgriessli!

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  8. Liebe Frau Hummel
    Wow....so eine schöne Geschichte!
    Ich glaube, wenn man zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist, suchen die Tiere ihre Besitzer selbst aus.
    Unser Kater war auch so...Wir wollten nur ein Büsi, seine Schwester. Aber als wir bei der Züchterin waren, ist er zu uns gekommen, auf den Schoss meiner Tochter gesprungen, hat sich eingekuschelt und ist einfach die ganze Zeit dort geblieben!
    Tja...eigentlich wäre er ja gar nicht zu haben gewesen... aber seit diesem Moment mussten wir umdenken und haben nun die besten zwei Stubentiger!
    Dein Johnboy ist ein ganz Besonderer!
    Danke für deine wunderschöne Geschichte!
    Herzlich, mica

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    1. Ich bin ganz deiner Meinung: Wir denken ja immer, dass wir uns die Tiere "holen". Es ist aber genau umgekehrt. Das Universum und die Tiere selber entscheiden, wer bei uns landet! Und das ist gut so.....
      Ich merke das grad auch bei unseren jungen Büsis, für die ich ein Plätzchen suche. Ich habe bei uns in der Klinik einen kleinen Aushang gemacht, und daraufhin haben sich 3 Frauen gemeldet, die interessiert sind. Eine fiel gleich durch's Raster, weil sie einen recht ungestümen jungen Hund hat, die andern 2 sind "noch im Rennen". Beide haben aber noch nicht definitiv zugesagt. Das ist mir auch recht, denn man soll sich das gut überlegen, bevor man sich Tiere nach hause holt! HerrHummel ist schon ganz ungeduldig und drängt, ich solle in der Zeitung noch ein Inserat machen. Nein, hab ich ihm gesagt, es kommt, wie es muss. Jetzt lassen wir das einfach mal so laufen! Und ich bin sicher: Es ergibt sich alles von ganz alleine. Wenn es stimmt, dann kommts gut. Wenn nicht, dann bleiben sie bei mir. Ich gebe meine Tiere nicht einfach irgendwem, nur damit ich die Bewohnerzahl auf dem Heuboden reduzieren kann, dafür sind sie mir zu kostbar!
      Häb e scheenä Sunntig,
      Hummelzhärzensgriessli!

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  9. Erst mal 1000 Dank, für deine lieben Zeilen, du fleißiges Hummelchen! Wie schön du das beschrieben hast mit den entspannten Augenblicken auf dem Heuboden...........ja, das sind wirklich die magischen Momente im Leben. Und JOHNBOYS Geschichte hat mich zutiefst berührt - welch ein unfassbares Glück, dass ihr einander gefunden habt. Ich bin immer wieder auf´s Neue erstaunt und entsetzt gleichermaßen wie unbedarft und völlig gedankenlos Tiere "angeschafft" werden und welches Leid und Elend dies oftmals nach sich zieht! Jedes noch so kleine Lebewesen in unserer Obhut bedarf so viel an Aufmerksamkeit (und oftmals auch Geld) und das will tausendfach überlegt sein. Je größer das Tier, desto größer auch Aufwand und Kosten............dass die Menschen das nicht begreifen wollen.........es ist unfassbar! Jedenfalls ist es ein solches Glück, dass deine Buben (und die Miezen) so ein herrliches Leben haben. Und ich wünsche dir weiterhin ganz viel Freude und auch Kraft im Alltag mit deiner Rasselbande! Allerliebste Sonntagsgrüße,

    bis bald, herzlichst Jade

    PS: Der Deckel der Kommode bleibt auf jeden Fall Natur ;) - möchte demnächst auch die Platte des Esstischs abschleifen......ich hoffe, es wird so, wie ich mir das vorstelle (schön hell und eher etwas graustichig).

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  10. Liebe Jade,
    na, dann bin ich mal auf deinen Tisch gespannt! Dem Graustich kann man ja sonst ein wenig auf die Sprünge helfen mit ein bisschen eingeriebener Lasur oder so.....! ;oD
    Ja, der Heuboden....Manchmal würde ich gerne ein paar Menschen da mit hochnehmen, die so unglaublich umtriebig und ruhelos sind! Solche Menschen machen mich ganz nervös, und ich denke, sie würden da auch ein wenig runterfahren.
    Na, ob das eine Geschäftsidee wäre? Nicht "Schlafen im Stroh" sondern "Yoga im Stroh" oder "Suchen nach seiner Mitte im Stroh" oder sowas, *ggg*?? Mal sehn.....
    Herzelichste Hummelzgrüsse!

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  11. Da hat dein JohnBoy ja wirklich Glück gehabt, auch wenn's haarscharf war. Und du ja auch!
    Grüßle
    Ursel

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    1. ...und ich hatte Glück mit ihm! Naja, ich denke, das war vom Universum so vorgeplant- es kommt alles, wie es muss!
      Liebe Grüsse!

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  12. du bist so wunderbar, liebste frau hummel! so schön deine geschichte von dir und deinem johnny boy. überhaupt all deine vorgängigen posts. drei wochen musste ich mich nun gedulden, bis ich deine posts wieder lesen konnte. ich war ja sooo lange auf "unserer alp" im ticino.
    zum bloggertreffen kann ich leider nicht kommen da wir schon etwas abgemacht haben (schade!). aber ich bin mir sicher, dass wir uns irgendwann doch noch treffen können (üs trennt ja bekanntlich nume ä hoger hihihihihi)
    dir ä wunderschöne suntig. grüessli ursula

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    1. Schneufzzz.... naja, dann halt später! Hab grad noch einen Kommi bei dir geschrieben! Aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben, gäll!?
      Ganz e scheenä Sunntig, liebi Griessli!

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  13. Hi Du
    Ich bin einfach nur froh, gibt es solche Mädels wie Dich. Auch meine Arbeitskollegin hat ein Pferd, das ansonsten beim Schlachter geendet wäre, weil es als Rennpferd nichts taugte. Manche Menschen tragen einfach das Stroh im Hirn, dass sie eigentlich den Pferden unter den Hintern streuen sollten. Ich wünsche Dir mit JohnBoy noch viele verträumte und quitschvergnügte Stunden und ihm immer mal wieder einen trockenen Keks *kicher*.
    En liebe Gruess
    Alex

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    1. Hihihi, der ist gut mit dem Stroh im Hirn statt unter'm Hintern....den muss ich mir merken!
      (Und so ganz unter uns- aber nur im Flüsterton: Ich lasse ab und zu extra ein Guetsli vertrocknen, kicher....!)
      Bis bald! (Und das meine ich wörtlich!)
      Hummelzhärzensgriessli!

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  14. Mein liebes Hummelschen
    Soli, jetzt ENDLICH nehme ich mir Zeit, um deine tollen und einzigartigen Posts zu kommentieren. Ich fange mal hinten bei deiner Igelgeschichte an. Also das liest sich sowas von schön, dass du zukünftig locker als Grimms.....ähhhh Hummelsmärchen durchstarten kannst. Wirklich ganz zauberhaft hast du das geschrieben. Du weisst, ich habe immer irgend welche Geschäftsideen (nicht für mich aber für die anderen) und ich sehe da einiges an Potential für ein neues Kinderbuch. Und wie es ist mit Märchen....es hat immer einen Lebenssinn irgendwo zwischen den Zeilen. Schön, haste das gemacht, riesiges Kompliment. Dann zu deinen Samtpfötchen. Oh du meine Güte sind das zuckersüsse Fotos. Da möchte man am liebsten den Laptop knuddeln, aber leider fehlt das weiche Haarzeugs. Und die schöne und wahre Geschichte von J'B. Da ich deine Vierbeiner ja kenne und weiss, dass sie das grosse Los bei dir und mit dir gezogen haben und sie das allerschönste Tierleben führen ist es umso toller, wenn man weiss, wie er zu dir gekommen ist. Die Vierbeiner werden es dir mehr als danken und werden deinen liebevollen Umfang und deine einfühlsame Art zu schätzen wissen. Hätte ich vier Beine, würde ich glatt bei dir einziehen, ob du willst oder nicht. Aber da ich weiss, dass du eh alle nehmen würdest, hätte ich diesbezüglich keine Bedenken ;-). Für's Reiten bin ich ja nicht begabt und überlasse das lieber unserer Tochter, aber diese edlen Pferde und den Geruch...ich liiiiieeebe Pferdegeruch (würde mir aber trotzdem kein Pferdeduftparfum oder so kaufen) und das Geräusch, wenn ein Pferde herumrennt. Soli, nun wünsche ich dir einen schönen Sonntag, es liebs Grüessli Barbara

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    1. Ahaaaa!! Sie lebt noch! ;oD Uiuiui, danke für die Schwetti an Komplimenten! Natüüürlich würdest du bei mir Unterschlupf finden, egal ob du jetzt 2 oder 4 Beine hast, *gggg*! Und Geschichtenschreiben tu ich wirklich unheimlich gern. Aber du wirst lachen: Mir müsste jemand sagen: Es gibt die und die Personen in der Geschichte, und sie spielt hier oder dort, und es geht in etwa um dies oder das- dann würde das klappen! Als ich das Igelchen und die Ente gesehen hab bei Méa, die ging das Kopfkino gleich los. Aber mich einfach nur so hinsetzen und eine Story zu Papier bringen, ich glaube, da hätte ich kaum Ideen! Wenn du mir jetzt also regelmässig einen Auftrag gibst, dann schreib ich dir die Geschichten, und wir suchen uns eine tolle(n) Illustrator(in), und dann geben wir ein Kinderbuch heraus zusammen! Die Igelgeschichte nehmen wir natürlich auch dazu! So unter dem Titel "Wie alles begann..." ! ;oD
      Du, ich melde mich bald bei dir, wegen dem Bloggitreffen! Und dann dauert es ja auch nicht mehr allzu lange, bis wir uns wiedersehen,yesss!!
      Ganz e scheenä Sunntig und liebi Griessli!
      FrauHummelANDREA

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  15. .......................na, da ist ja jemand schwer verliebt in JohnBoy, schön das ihr zwei Freunde geworden seid und es geht ihm bestimmt gut bei dir.

    Liebe Seezwerggrüße

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  16. Ja, das ist absolut gegenseitig! ;oD
    Hab einen schönen Abend,
    liebe Grüsse!

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  17. Hallo Frau Hummel,

    was für eine tolle Geschichte, die zwar ziemlich dunkel begann, aber im Sonnenschein endet. Wie gut ich Deine Motivation nachvollziehen kann. Wir sind Mitglied bei Gut Aiderbichl in Iffeldorf und da haben wir schon wirklich grausame Geschichten hören müssen, gerade wenn es um Pferde geht - das ist einfach unglaublich, zu was wir Menschen alles fähig sind. Gerade Pferde sind so empfindsame Geschöpfe und oft wurden sie zwar gerettet, haben aber in ihrem Leben vorher so viel erlebt, dass sie nur noch bedingt den Menschen, die es ihnen jetzt gut meinen, Zugang zu ihnen gewähren. Ich finde es ganz toll, dass Du das gemacht hast und Du bekommst es bestimmt jeden Tag zurück geschenkt. Wir haben vor 2 Jahren unseren Hund Karlo aus dem Tierheim gerettet und ich habe noch nie eine solche Seele von Hund erlebt. Die besten Freunde fürs Leben - Alles Liebe Petra

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    1. Ja ne?? Da tun sich manchmal Abgründe auf, dass einem übel wird. Das gefährlichste Tier ist nach wie vor der Mensch! Kalt und berechnend oft. Eigenschaften, die einem Tier fremd sind!
      Gut Aicherbichel und ähnliche Institutionen find ich klasse, auch wenn sie halt immer nur der Tropfen auf den heissen Stein darstellen, aber immerhin! Hier in der Schweiz gibt es z.B. Le Roselet, ein "Altersheim" für Pferde, Esel und Ponys, auch eine sehr schöne Sache. Und den Hund, den ich irgendwann haben werde, den hole ich mir bestimmt auch aus dem Tierheim!
      Alle meine Tiere sind solche "verunglückten" Geschöpfe, die plötzlich irgendwo "übrig" waren oder schon in schlechte Voraussetzungen geboren wurden. Ich sags dir, ich könnte ununterbrochen solche Tiere aufnehmen, denn grade sie sind die treuesten Seelen und belohnen die ganze Riesenarbeit, die man jeden Tag tut, mit ihrem uneingeschränkten Vertrauen. Was kann man mehr von ihnen wollen?
      Ich wünsch dir einen wunderschönen Sonntagabend und freue mich, wenn du mal wieder vorbeischaust!
      Hummelzherzensgrüsse!

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    2. Ähemm...Aiderbichel heisst das natürlich.... :o/

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  18. liebste frau hummel,was für eine tolle geschichte! hach das geht mir so zu herzen.gut das du da warst und johnboy
    das leben geben kannst,das er verdient hat.liebste grüße renate

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  19. ...ja, und das verdient er wirklich! Er ist ein so tolles Pferd- man muss ihn einfach so nehmen, wie er ist, denn er ist nicht wie alle andern! ;oD
    Hab einen schönen Wochenstart,
    Hummelzherzensgrüsse!

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  20. Liebe Andrea
    Was für eine ergreifende Geschichte, die - Gott sei Dank - für beide seiten mit einem Happy End ausgeht!
    Herzlichst Rita

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    1. So ist es, Rita, und ich würde ihn nicht mehr hergeben!
      Du bekommst von mir gleich noch eine Mail.....
      Bis dahin, einen schönen Abend dir!
      Hummelzhärzensgriessli!

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  21. Huhu!

    Das ist ja ein Süßer!!!!
    Ja, die Pferde/Tiere die einem das Schicksal so zuspielt sind einfach die Besten!!!
    Mein Vorgängerpferd war ja auch so ein Fall: ein hustendes Schulpferd dass ausrangiert werden sollte.
    Und meine jetztige Stute war so ein Wanderpokal der schon das beim Schlachter gelandet wäre.
    (Ihre urprünglichen Besitzer waren ganz erstaunt als ich sie ausfindig gemacht hatte und ihnen berichtete
    das ihre Stute noch lebt.....sie haben sich aber sehr gefreut und sie sofort besucht!)

    Auch unsere Frettchen waren ungeliebte, lästig gewordene Anhängsel die man loswerden wollte.
    Bei uns sind sie "an Kindes statt" aufgenommen worden und werden dementsprechend geliebt.
    (Da die eine so ein Sensibelchen ist dass sie in der Urlaubspflege total leidet, haben wir bescholssen,
    in den nächsten Jahren zuhause zu bleiben.)

    Ich finde es toll dass Du Dich so um Deine (oder auch andere) Tiere so kümmerst.
    Das mach Dich einfach noch sympatischer!!!! ;o)

    LG
    Claudia

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  22. Liebe Claudia,
    danke herzlich für's Kompliment, ganzrotwerd! ;oD
    Unsere Tiere sind auch "unsere Kinder", und auch wir fahren nie in die Ferien. Aber eigentlich nicht nur, weil das unsere Rasselbande verhindert, sondern weil wir auch einfach echt gerne zuhause sind, alles geniessen, was wir so haben, und nicht das leiseste Bedürfnis haben, wegzufahren! Irgendwann werde ich sicher mal nach Paris fahren, in die Provençe, nach Irland, Schottland und in den Norden....aber das kommt, wenn's kommt und die Zeit die richtige ist! In 10 Jahren sind meine Jungs ja auch schon wieder so alt, dass sie ihren Lebensabend im Jura verbringen dürfen (Himmelnochmal!! Wenn man sich das mal bewusst überlegt....!!), und ich werde mir mit knapp 60 wohl keine eigenen Pferde mehr kaufen. Ein sehr seltsamer Gedanke! Aber alles hat seine Zeit, und die für's Reisen kommt dann vielleicht!
    Ich wünsche dir und deiner Rasselbande einen entspannten Sommer! (Bei uns ist mal wieder Herbst. Fehlen nur noch die Kürbisse und Marronis, kopfschüttel....)
    Hummelzherzensgrüsse!

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  23. Ach, Frau Hummel, gut, dass du zur Stelle warst und JohnBoy die Chance hatte, bei dir ein tolles Pferd zu werden. Ich mag gar nicht daran denken, wenn es anders gekommen wäre...

    Es ist tatsächlich so großartig, Tiere zu lieben und zu spüren, dass die Zuneigung erwidert wird. Ich merke es immer mit der Zuckerschnute. Trotz der wenigen Zeit, die wir miteinander verbringen, sind wir FAMILIE.

    Viele Herzensgrüße

    Anke

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    1. Liebe Anke,
      genau- und du weisst ja auch sehr gut, wobvon ich schreibe! ;oD
      Stell dir vor, 2 meiner Babymietzchen haben ein neues Zuhause gefunden! Das freut mich sehr, aber ich werd schon einen kleinen Kloss im Hals haben, wenn sie am Freitag abgeholt werden.....Tja, so ist das halt- man gewinnt sie in ganz kurzer Zeit total lieb!
      Hab eine schöne 2te Wochenhälfte, herzliche Grüsse ans Madamchen und dich!

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  24. Liebstiges Hummelchen,

    wie schön dass diese Geschichte so ein "Happy End" gefunden hat (obwohl diese Bezeichnugn ja eigentlich ein ausgemachter Blödsinn ist, denn - wie immer - es geht ja weiter nach dem Verlieben und nach dem Zueinanderkommen). Ursprünglich hätte ja schon die Rettung vor dem Schlachter durch die mitleidige junge Frau nach Happy End geklungen, aber dann hat sie's doch vermasselt. Hatte zu wenig Liebe in sich, zu wenig Geduld, zu wenig sich-vorher-ein-paar-zielführende-Gedanken-machen... aber all das sind Eigenschaften, die zu einer gelungenen Beziehung dazu gehören, ob nun zwischen Mensch und Mensch oder zwischen Mensch und Tier. Trotzdem, ich verzeihe ihr, sie hat ihm das Leben gerettet und sie hat ihn letztendlich zu dir geführt. Es musste so kommen, und nun ist er bei dir, dieser prachtvolle Kerl! Gib ihm viele zärtliche Halstätschler und was er sonst noch an Zärtlichkeiten mag von mir!!! Auch dir und deinen anderen 2- und 4-beinigen Schätzen
    alles, alles Liebe vom rostigen Röslein Traude
    *♥♫♫♥**♥♫♫♥**♥♫♫♥**♥♫♫♥**♥♫♫♥**♥♫♫♥*

    PS: Und dank dir sehr für deine lieben Zeilen und klugen Worte zu den Wölfen und Bäumen!!! Fühl dich geherzt!

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    1. Liebes rostiges Röschen,
      ja, die "zielführenden Gedanken" fehlen ganz oft bei vielen Menschen! Man handelt, bevor man sich einen Kopf dazu gemacht hat. Nicht sooo schlimm, wenn man sich selber damit ein Bein stellt, denn dann muss man sich selber an der Nase nehmen. Dumm aber, wenn andere, am Schlimmsten Kinder oder Tiere, die Leidtragenden sind, denn die können sich so schlecht wehren!
      Aber es gibt sie doch auch, die Menschen, die sich ihr Tun genau überlegen! Wie ich schon bei Anke geschrieben hab: Zwei meiner Babymietzchen dürfen Ende Woche in ein neues, liebevolles Zuhause umziehen. Eine Arbeitskollegin nimmt sie zu sich. Und SIE hat sich das gründlich überlegt, deshalb kann ich mich wirklich von Herzen für die beiden freuen. Auch wenn es mir, natürlich!, schwerfällt, die Süssen wegzugeben. Aber weil ich die neue "Mami" ja beinahe jeden Tag sehe werde ich sie regelmässig mit Fragen nach dem Befinden der beiden löchern!
      Hab einen entspannten Abend und
      Hummelzherzensgrüsse!
      ....und PS: Ich werde die Streicheleinheiten an John weiterleiten. Dauert aber noch ein Weilchen, erst muss das Wetter besser werden, damit wir sie im Jura besuchen können! ;oD

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  26. Liebe Andrea
    deine Geschichte rührt mein Herz und ich hätte mich auch auf den ersten Blick in John-Boy verliebt,leider ging es mir wie der Vorbesitzerin ich kann eigentlich nicht reiten seit 30 Jahren bin ich nicht mehr auf einem Pferd gesessen aber ich liebe Pferde immer noch und wie gut mein Cousin besitzt gleich mehrere und ich kann immer wieder mal vorbei kommen u. den typischen Pferdeduft atmen;.)) Immer wieder wunderbare Stunden,es ist ja wirklich so je älter man wird umso mehr verinnen die Stunden ich weiß oft nicht wo die Zeit bleibt aber ich komm immer wieder gern bei dir vorbei und geniess deine Bilder und Geschichten;.))) herzlichste u.ggl. Grüße..Petra

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    1. Liebe Petra,
      na dann: Was nicht ist, kann noch werden! Es ist nie zu spät, das Reiten zu lernen! ;oD Du schaffst das bestimmt, wenn du es wirklich möchtest!
      Wem sagst du das mit der Zeit, die einem wie Sand durch die Finger rinnt! Deshalb ist es mir ein wirklich grosses ANliegen, mein Leben zu "entschleunigen", und ich denke, ich schaffe das inzwischen ganz gut! Ich schalte alles, was mich im Übermass fremdbestimmt oder was mir einfach nichts bringt, wenn man es mal genau betrachtet, möglichst aus. Und siehe da, es klappt!
      Ich freu mich, wenn du immer wieder bei mir vorbeikommst!
      Hab eine schöne 2te Wochenhälfte,
      Hummelzherzensgrüsse!

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