Donnerstag, 26. März 2015

HELENA'S WISH

1. DER ANSTOSS
Letzthin hat mich meine liebe Leserin Helena darum gebeten, auf meinem Blog doch mal ein paar Tipps zum Thema Ausmisten und Reduzieren zu geben. Das scheint auch bei euch ein Thema zu sein; ich habe einige Mailsen bekommen von Frauen, sie sich ein "luftigeres" Zuhause wünschen, und auch auf mehreren Blogs lassen sich deutliche Simplify-Tendenzen ausmachen! ;oD
Ich freue mich ja immer über Ideen für ein Postthema- 
so here we go!
Heute geht es nur um's Ausräumen, Ausmisten, Platzschaffen.

2. AUF DIE PLÄTZE, FERTIG..... 
Dein Entschluss steht also, du willst dem "Zuviel" an Dingen, die dich umgeben, zu Leibe rücken. Wenn du alleine lebst, dann kannst du gleich durchstarten mit dem Projekt "Reduzieren". Falls du aber zu zweit durch's Leben gehst oder auch Kinder hast, dann ist es eine gute Idee, Partner und Sprösslinge in dein Vorhaben miteinzubeziehen. Man möchte ja nicht riskieren, dass der Haussegen in Schieflage gerät, weil plötzlich die Automagazine-Sammlung des Hausherrn (auch wenn sie noch so zerfleddert ist!) oder das völlig vergammelte, dafür aber heissgeliebte Fan-T-Shirt des Juniors verschwunden ist! ;oD. 
Papa soll sich selber von seinem überflüssigen angesammelten Zeug trennen (das braucht vielleicht immer mal wieder einen Motivationsschub deinerseits! ;oD), mit den Kindern könntest du einen verregneten Nachmittag in ein "Raus-und-Weg!"-Event im Kinderzimmer verwandeln.

3. DER FAKTOR ZEIT
Mach dir bewusst, dass Reduzieren und Vereinfachen ein Prozess ist, der seine Zeit in Anspruch nimmt. Man verfällt nur zu gerne in einen unkontrollierten Aktionismus, sobald man sich zum Entrümpeln durchgerungen hat. Der wiederum zieht unweigerlich nach sich, dass man irgendwann völlig verzweifelt in einem vom Chaos heimgesuchten Raum vor einem Riesenhaufen von Dingen hockt und eigentlich schon jeden Elan verloren hat. "Peu à peu" ist hier das Zauberwort! Geh in kleinen Etappen vor, das ist viel effektiver und von stetigem Erfolg gekrönt als sich den grossen Rundumschlag vorzunehmen, der sowieso von Anfang an zum Scheitern verurteilt ist. Kopfloses Wegschmeissen kann zur Folge haben, dass du kurze Zeit später nach genau den Dingen suchst, die du entsorgt hast, was dich dann bestimmt ärgert.
Setz dir ein Ziel, z.B. : 
Bis Ende dieses Monats möchte ich das Wohnzimmer klarschiff bekommen!  
Nimm dir zu Anfang einfach einen einzelnen Schrank vor. Erst wenn dessen Inhalt gründlich durchforstet, aussortiert und der verbleibende Rest wieder eingeräumt ist kommt das nächste Objekt an die Reihe! So verschafft man sich immer wieder ein Erfolgserlebnis und der Spass an der Sache bleibt erhalten. (Ich versichere dir: Es MACHT Spass!!)




4. JETZT WIRD'S ERNST!
Das schwierigste am Ausmisten ist die Tatsache, dass man einfach dazu neigt, irgendwie doch alles behalten zu wollen und sich nicht trennen zu können. Und man findet dummerweise immer einen Grund, das zu rechtfertigen.

Du weisst schon
"Achneee...das kann ich bestimmt nochmal brauchen! " 

Wahlweise auch:
"Das war so teuer, das kann ich doch nicht einfach weggeben!".

Doch, du kannst!
Aber es setzt ein wenig Rigorosität dir selber gegenüber voraus! Und eigentlich ist die Faustregel ja bekannt: Alles, was im letzten Jahr kaum noch oder nie mehr benutzt wurde- weg damit! Dinge, die nicht mehr heil sind, die nicht deinem Stil oder Geschmack entsprechen (in diese Kategorie fallen z.B. spontane Fehlkäufe, leider auch das eine oder andere Geschenk), Sachen, die doppelt und dreifach vorhanden sind, ergo alles, was nur rumsteht, Platz braucht und streng genommen keine Daseinsberechtigung mehr hat: ab in die Kiste!
Und fang ja nicht erst an, lange hin- und her zu überlegen. Meist sagt dir dein Bauch schon, ob ein Teil hopp oder top ist! Es wird ein bisschen einfacher, wenn man sich bewusst macht, dass die Sachen ihre Schuldigkeit getan haben und dein Zuhause jetzt verlassen dürfen. Denn sie haben ja eine Zukunft- dazu gleich mehr!

5. ES NIMMT GESTALT AN
In der Zwischenzeit hast du also im Idealfall eine Menge Dinge aussortiert, denen du das Bleiberecht in deinem Zuhause abgesprochen hast. Und nun? Was stellt man damit an? 
Unterteil sie in 2 Kategorien:
Alles, was offensichtlich das Zeitliche gesegnet hat, was kaputt, zerschlissen, unansehnlich geworden ist, wandert auf direktestem Weg in den Müll. 
Die guten Sachen packst du fein säuberlich in Kartonschachteln. 
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sie loszuwerden:

  • Du bringst sie zum nächsten Brocki, Caritasladen oder eine ähnliche Institution. Das hat den Vorteil, dass du die Sachen sofort loswirst, allerdings kriegt man aber meistens nichts dafür.
  • Wenn du noch ein wenig Profit schlagen möchtest aus deinen Secondhand-Sachen, dann stell dich damit an einen Flohmarkt. Das macht enorm viel Spass, und man begegnet vielen gutgelaunten, netten Menschen!
  • Oder aber (und diese Variante ist ein wenig zeitaufwändiger): Du setzt die Dinge auf eine Online-Verkaufsplattform. Wir verkaufen sehr oft und erfolgreich auf "Ricardo", dem Schweizer Pendant zu Ebay & Co., da werden wir praktisch alles los.

6. ERLEDIGT!!.... ODER??
Endlich ist der Moment gekommen, an dem du dir selber auf die Schulter klopfen darfst: Du hast es geschafft! Alles Überflüssige hat sich verabschiedet, Schränke, Keller, Dachboden sind wunderbar übersichtlich und aufgeräumt. GRATULATION!!
Allerdings gilt es jetzt und für die Zukunft einen wichtigen Punkt zu verinnerlichen, wenn du gerne möchtest, dass es so bleibt.
Ab sofort solltest du vor jeder Anschaffung ein paar Überlegungen anstellen: 


  • Ist das Objekt der Begierde eines, das du dir schon lange wünscht, evtl. sogar drauf gespart hast? Dann ist alles okay!
  • Ist es wirklich SINNvoll, sich das neue Teil überhaupt zuzulegen? 
  • Kaufst du es nur so aus einer Laune heraus, weil du grade ein wenig frustriert oder gestresst bist und dir was Gutes tun möchtest? 
  • Besteht effektiv Bedarf an diesem Produkt, kannst du es tatsächlich GEBRAUCHEN und denkst du, dass du dich auch in einem Jahr noch darüber freust?


Wenn du also dann wirklich was Neues nach hause bringst, so mach Platz dafür, indem du sofort etwas Altes aussortierst. Stell dir eine Kiste in den Keller, in die alle Dinge kommen, die von etwas anderem abgelöst wurden. Sonst könnte es passieren, dass innert kurzer Zeit all deine Schränke und Kommoden wieder "vollgerümpelt" sind....und das wollen wir doch mal tunlichst vermeiden, nichtwahr??

Zu gegebener Zeit verfährst du mit der/den Kiste(n) im Keller wieder wie unter Punkt 5 beschrieben.



°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°

So. Und nun:
It's your turn! Vorausgesetzt, ihr habt überhaupt das Bedürfnis zu Reduzieren. Wenn ja: Dann berichtet doch mal, wie es euch dabei ergangen ist!


Viel Erfolg und


Hummelzherzensgrüsse!
         *



Kommentare:

  1. Liebe Frau Hummel,
    lieben Dank für die tollen Tipps. Diese Aktion habe ich grade im Keller hinter mir und es fühlt sich so befreiend an, wenn alles, was da ist, auch da sein soll und der überflüssige Rest weg ist. Herrlich!! Jetzt warte ich auf wärmeres Wetter, dann ist der nächste Flohmarkt geplant, :-)
    Und mit schönen rosa farbenen Kisten von I*ea sieht der Keller auch noch frisch aus, juhu...
    Liebe Grüße, Sabine

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    1. Liebe Sabine,
      ich wundere mich ja immer wieder, wie befreiend es ist, wenn der ganze Kram weniger wird! Der kann einem ja schon optisch einengen, und der Gedanke daran, dass Schränke und Kommoden vollgestopft sind, der machte mich ganz hibbelig. Aber jetzt haben sich die Reihen deutlich gelichtet, und es geht noch weiter! ;oD
      Viel Spass dann am Flohmarkt und einen schönen Abend dir,
      liebe Grüsse!

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  2. hach liebe Frau Hummel, ich werde im neuen Haus definitiv anders anfangen als in dem Haus, in dem wir jetzt wohnen.
    Denn in unserem bisherigen Haus bin ich einfach reingezogen - hab noch mal meinen ganzen Kram mitgebracht ..... ins neue Haus ziehen wir beide neu ein - ich freu mich schon soooo sehr drauf!!!
    liebe Grüße
    Manu
    die sich deine Tipps dann gleich mal ausdruckt und bereitlegt, wenn es ans Kisten packen geht .....

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    1. Liebe Manu,
      ein Umzug ist natürlich immer die beste Voraussetzung zum Entrümpeln! Es macht schliesslich Null Sinn, Dinge mitzuschleifen, die eigentlich absolut überflüssig sind und die auch keine Freude mehr machen. Ich wünsche dir ganz viel Spass beim Ausmisten, Einpacken, Auspacken und frisch Einrichten! (Umziehen ist doof. Aber das Einrichten hinterher....das ist was richtig Tolles! ;oD)
      Ganz herzliche Hummelzgrüsse!

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  3. Liebes Hummelchen,
    ich miste immer wieder aus , verschenke , verkaufe oder tausche , mich befreit es und macht mir gute Laune.
    Aber es kommt auch immer wieder neues dazu, wir sind beide leidenschaftliche Flohmarktgänger,
    vor 25 Jahren war ich gaaanz krass, ich hatte noch nicht mal einen Staubsauger und hab es auch mal eine zeitlang ohne Kühlschrank geschafft. Mein Ziel war es alles was ich habe in einen großen Koffer packen zu können. Aber mit drei Kindern geht das natürlich nicht mehr, und heute fühle ich mich tatsächlich mit Möbeln wohl. Aaaaaber es muß mich alles hundertprozent gefallen sonst fliegt es raus.
    Hach hier schreib ich immer soviel...
    ganz liebe andrellagrüße

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    1. Liebe Andrella,
      ...aber ich freu mich doch, wenn du viel schreibst, *ggg*!
      Bei dir merkt man, dass du die Dinge magst, die du hast! Und mir gefällt auch dein Einrichtungsstil, eben auch sehr einfach (ohbitte, nicht falsch verstehen!!), gradlinig und geerdet. So, wie ich's auch gerne mag! Bei mir ist es so, dass alle Dinge, die bleiben dürfen, wirklich Herzensdinge sind oder solche, die total oft gebraucht werden, und natürlich viel Selbstgemachtes. Von daher sehe ich keinen Grund, mir noch mehr zu kaufen, denn eigentlich reicht es völligst. Das, was du vor 25 Jahren hattest, das ist, etwas abgemildert, meine Absicht. Ich will wirklich auf möglichst wenige Dinge reduzieren, ganz viel Raum um mich haben. Nicht grad so wenig, dass es in einem Koffer Platz hätte- ach, du weisst schon, was ich meine! ;oD
      Ich freue mich, wenn du wiederkommst!
      Ganz herzliche Grüsse!

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  4. Ja, Frau Hummel, ich kann das aus eigener Erfahrung, nur bestätigen, es ist eine richtige Befreiungsaktion sich von überflüssigen Dingen zu trennen. Am besten ist es, wenn man die Gegenstände gleich entsorgt und sie nicht erst noch auf den Speicher oder in den Keller verfrachtet - was weg ist - ist weg. So habe ich das schon vor langer Zeit gemacht.
    Gemeinnützige Vereine - Second Hand Läden - Bekannte die regelmäßig auf Flohmärkte gehen - alle waren sie dankbare Abnehmer meiner Spenden. Noch nie habe ich von den vielen Dingen, die ich hergegeben habe, etwas vermisst. Erst neulich habe ich mich von jeder Menge Bettwäsche, getrennt, ich habe sie nicht mehr benötigt, warum soll ich sie dann noch länger aufheben. Die Holztruhe ist jetzt leer und ich bin glücklich darüber und zudem ist es noch ein tolles Gefühl, wenn sich andere über so ein Geschenk freuen.
    Ich kann mich sehr gut von allem trennen! Ich mache immer mal wieder eine Bestandsaufnahme in den Schränken usw. Wenn ich der Meinung bin - das brauche ich nicht oder nicht mehr, dann kommt es gleich weg - ich bin da sehr rigoros und konsequent, das hat sich bewährt! Große "Ausmistaktionen" sind somit überflüssig geworden.
    LG Gerlinde

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    1. Liebe Gerlinde,
      es ist natürlich die beste Variante, wenn man solche Berge an Überflüssigem gar nicht erst mehr entstehen lässt! Ich bin eigentlich von Natur aus kein "Jäger und Sammler", aber durch den Umstand, dass ich einen eigenen Interieur-Laden hatte, kam halt andauernd immer mal wieder was Hübsches, Dekoratives oder auch Nützliches zum schon vollständig bestückten Haushalt dazu! ;oD Irgendwann hatte ich aber das Gefühl, von den Sachen erschlagen zu werden, und los ging's mit dem Aussortieren! Ich lagere die Sachen aber für eine bestimmte Zeit im Keller, weil der Flohmarkt, an dem ich seit Jahren regelmässig stehe, immer nur im Sommer stattfindet. Aber ich weiss ja, dass die Sachen ganz bestimmt wegkommen, von daher dürfen sie ruhig noch ein Weilchen im Keller stehen! Und die ganz speziellen Sachen verkaufen wir eh' gleich auf Ricardo.
      Danke für deine Zeilen und
      herzliche Grüsse!

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  5. Das hast Du wirklich wunderbar auf den Punkt gebracht! So in der Art will ich es auch angehen. Leider gehör ich zu Denen, die alles - aber wirklich ALLES - gebrauchen können. War da vielleicht mal ein Messie in der Familie? Nicht daß ich wüßte. Nein - nicht daß Du glaubst ... es sieht wirklich nicht wie bei Messies bei mir aus - was ich sagen will, es fällt mir einfach schwer, mich von Dingen zu trennen, von denen ich glaube, daß sie noch zu was sinnvollem taugen, was ja oft auch der Fall ist. Oh je, Du merkst an meinem Endlos-Rechtfertigungs-Satz, daß ich damit ein Thema habe ...
    Aber ich bin wild entschlossen - und da sind Deine Ausführungen absolut hilfreich - Danke!
    Liebe Grüße
    Antje

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    1. Gern geschehen! ;oD Und mit diesem Problem stehst du bestimmt nicht alleine da! Aber genau für diesen Fall sind Flohmärkte, Hol-und-Bring-Märkte, Brockis oder die Verkaufsplattformen eine tolle Sache: Man muss die Dinge nicht wegschmeissen (was ja auch vom rein ökologischen Gesichtspunkt her völliger Blödsinn wäre!), und man kann davon ausgehen, dass jemand anderes sich darüber freut. Ausserdem sind die Fränkli, die man sich damit dazuverdienen kann, ja auch nicht zu verachten! *ggg*!
      Dann also guten Mut beim Ausmisten, ich drück dir die Daumen, dass du es hinkriegst! Und lass von dir hören, wie's so läuft! ;oD
      Ganz liebe Grüsse!

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  6. Ich habe vor Jahren ein altes Tagesbett gekauft, eine Schreinerin hat es aufbereitet, ein Polsterer neu gepolstert und bezogen. Es ist wunderschön gemacht und hat mich ein Heidengeld gekostet. Mit der Zeit haben wir uns aber verändert und das Stilmöbel passt nicht mehr zu uns. Am Liebsten würde ich es verkaufen, aber niemand bezahlt mir (wenigstens) die Auslagen von damals. Weggeben kommt (noch) nicht in Frage. Könnte ich die Zeit zurückdrehen, würde ich solche Aktionen nicht mehr machen. Über dem Bett ist nun ein weisses Laken und es ist die Sitzgelegenheit in der kleinen Bibliothek.
    Was ich damit sagen will... ich habe keine Probleme, Dekozeug nach einer Saison wegzugeben, zu verschenken oder wegzuwerfen. Es war schön, aber es darf gehen. Auch - wie oben - alte Bettwäsche werden Mal-Unterlagen oder auch entsorgt oder weggegeben. Das Gleiche gilt bei Kleidung, bei den Tup.erdosen, etc. Ich glaube, bei mir hört das Wegwerfen bei der Schmerzgrenze ab 1000 Franken auf. Was drüber ist, wird nicht "einfach so" weggeschafft.
    Hier ist guter Rat teuer. Aber ich mache das Beste draus, mit dem Gedanken, dass es eigentlich doch schön ist und es einfach bleiben darf.
    Hast Du nicht auch so ein Ding? Nein?
    Liebe Grüsse
    Milena

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    1. Hömmm...ganz ehrlich?? Nein, habe ich nicht. Wir haben uns auch vor einiger Zeit ein Biedermeiersofa frisch beziehen lassen, mit einem wunderschönen, dicken, leinenartigen Stoff, der natürlich wieder der teuerste war im Stoffbuch.... (Das geht mir immer so. Was ich anfasse kostet ein Heidengeld. Hab wohl einen teuren Geschmack, *gggg*!) Den Rahmen habe ich selber gestrichen, und wir freuen uns total über das schöne Stück. Natürlich hat es schon was abbekommen von den Mietzchenkrallen, aber in solchen Fällen ist unsere Einstellung: Es ist ein Gebrauchsgegenstand, dem man ansehen darf, dass er mitlebt! Und auch wenn das Sofa in einigen Jahren noch tiptop wäre, es uns aber nicht mehr gefiele und wir es verkaufen wollten: Wir würden es für wenig Geld abgeben. Denn wir "schreiben die Dinge auch ab", es ist uns klar, dass andere nicht mehr das Geld dafür bezahlen wollen, das wir vor Jahren dafür ausgegeben haben. Aber das Geld, das wir dafür lösen, ist wieder Startkapital für was Neues. Wir fahren gut mit dieser Einstellung, und so wird man die Sachen auch los. Wir haben in letzter Zeit wirklich viele schöne Möbel verkauft, an denen ich zum Teil auch hing. Aber wenn ihre Zeit gekommen ist, wenn sie einfach "zuviel" sind, dann gebe ich sie weg.
      Mehr Probleme hätte ich da mit Erbstücken. Die gebe ich nicht weg, denn sie erzählen Geschichten meiner Familie. Wie z.B. das Bild, welches mein Grossvater vor über 80 (!) Jahren gemalt hat, und das in unserer Stube über der kleinen Truhe hängt. Unvorstellbar, es zu verkaufen!
      Dann lass das Tagesbett doch einfach noch in der Bibliothek stehen. Wenn die Zeit gekommen ist, dann findet es a) entweder jemanden, der das bezahlt, was du dir vorstellst, oder aber b) du bringst es über's Herz, es für kleineres Geld ziehen zu lassen.
      Hab einen schönen Abend,
      ganz liebe Grüsse!

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  7. Eigentlich bin ich auch immer mal wieder am Ausmisten. Leider sind sowohl der Mann an meiner Seite als auch ich selber "Jäger und Sammler". So hat sich in letzter Zeit trotzdem ganz arg viel angesammelt, und wenn wir demnächst vielleicht mal umziehen, möchte ich den ganzen Kram auf keinen Fall mitnehmen. Bei mir kommt hinzu, dass ich ja auch ein Alter erreicht habe, bei dem man doch schon mal daran denkt, was wäre, wenn man endgültig gehen muss. Und dann die armen Kinder! Mit meinem ganzen Gedöns! Au weiah! Also doch endlich mal wieder grundlegend klar Schiff machen!
    Grüßle
    Ursel

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    1. Guten Morgen Ursel!
      Bei uns ist es umgekehrt: Auch der HerrHummel ist einer, der wenig Zeug besitzt und hortet. Das ist natürlich ein grosser Vorteil, denn er ist mit viel Elan dabei, wenn es um's Wegräumen geht! Du weisst schon, so einer von der Sorte: "Mein Sofa, mein Flachbild-TV, mein Bett!" ;oD
      Umziehen ist immer super, um mal wieder so richtig über die Schränke herzufallen! Nutze diese Gelegenheit gut, *ggg*! Und dein letztes Argument hat natürlich absolut Bestand. Da kannst du ja schon mal ein wenig vorarbeiten! ;oD
      Hab ein ganz entspanntes WE,
      liebe Grüsse!

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  8. Liebe FrauHummel... Oh, ist hier eigentlich niemand wie ich? Ich bin eine kleine Sammlerin mit Trennungsangst und wegwerfen ist sowieso ein Schimpfwort für mich... Ein Flohmarktstand, wo ich sehen würde, dass ein Gegenstand zu jemand anderem kommt und wieder geliebtwird, ginge hingegen... Na ja, ich arbeit an mir... In ganz kleinen Schrittchen. Aber ganz so "Materiallos" werde ich wohl nie. Liebe Grüsse, Miuh

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    1. Ja, liebe Miuh, es soll sie geben, die Menschen, die einfach nichts loslassen können! ;oD (Kennst du die "Trödelprofis"?? OMG- da hat's manchmal Typen dabei....da kriege ich hysterische Anfälle!)
      Wie gesagt, wegwerfen zählt bei mir nur, wenn die Sachen wirklich hinüber sind. Sonst finde ich es wirklich verwerflich, gute Dinge einfach in den Müll zu schmeissen, nur weil man grad keine Lust und Zeit haben will, sie anderweitig unter die Leute zu bringen! Mach mal Flohmarkt, das ist sooo lustig!
      Dann also Step by Step, jedes Schrittchen bringt dich weiter! :oD
      Ganz es scheens WE,
      liebi Griessli!

      PS: Ich bin auch nicht der Typ, der sich auf 100 Dinge beschränken will. Aber auch mit 3000 Dingen hat man, im Gegensatz zum "Normalbesitzer", immer noch wenig Zeug.....!

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  9. Ohhh, hast Du Dir da eine Mühe gemacht - Danke hierfür. Ich stehe ja ohnehin schon immer auf "simplify your life" und mache einmal im Jahr Razzia (habe 2 Kiddis, DAS ist was!!) Kein Problem - doch... bei Klamotten, von denen man noch Teile verwenden kann... oiii, das ist schwer!!! Da habe ich schwere Probleme... Das wolltest Du umnähen... Das ist solch guter Stoff... Jajaja, das ist mein Shwachpunkt, und so habe ich fast nur Reste im Kleiderschrank. uiuiui...
    Insofern werde ich brav immer wieder mal diesen Post hier durchlesen und mich bessern. Sobald die nächsten Auftträge fertig sind, geht´s ans Textile, jajaja.
    Ganz lieben Drücker, freu mich so über solche Posts, Deine Meá

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    1. Liebe Méa,
      doch. Von Klamotten kann ich mich gut trennen. Muss ich aber eigentlich sehr selten, da ich mein Zeug auch immer ewig und 3 Tage trage! Weil ich aber nicht die grosse Näherin bin wage ich mich nicht dran, meine Sachen selber umzunähen. Da geh' ich dann schon eher zur Schneiderin und lass sie professionell ändern. Grade hängt da wieder eine weinrote Wintertunika, die einfach zu lang ist für meinen Geschmack. Die kommt demnächst mit ins Schneideratelier. Sowas gibt's hier Gottseidank!
      Wenn du deine Klamotten aber alle noch tragen magst und du dich wohlfühlst darin, dann seh' ich eigentlich keinen Grund, sie wegzugeben-oder?
      Und ich freue mich, wenn du solche Post's gerne liest. Ich habe ja schon die Befürchtung, dass ich bei manchen inzwischen ein Gähnen hervorrufe mit meiner Begeisterung für's Reduzieren und Vereinfachen. Aber es ist mir ein wirkliches Anliegen und ich kann mich dafür echt begeistern.....
      Hab ein ganz feines WE,
      herzelichste Hummelzgrüsse!

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  10. Hej.....ich glaub, jetzt isses soweit...Du hast den letzten Anstoss gegeben und ich raff mich nun endlich mal auf und miste so richtig aus.
    Danke dafür! ;-)
    liebe Grüße
    Smilla

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    1. Ja prima, Smilla, dann bin ich ja schon mal sehr gespannt, ob du so richtig loslegst bei dir zuhause! Ich bitte darum, den Stand der Dinge dann mal zu vermelden hier! ;oD Du wirst sehen: Es macht regelrecht Freude!
      Ich wünsch dir ein schönes WE,
      ganz liebe Grüsse!

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  11. Oh, das kenne ich so gut, meine liebe Frau Hummel.
    Durch unsere häufigen Umzüge haben wir auch viel Geshcick in Sachen Entrümpeln entwickelt. Man muß das systematisch angehen. Alles hervorkramen und anschließend im Tohuwabohu sitzen verhindert letztendlich jegliches Ausmisten. Das geht in der Tat nur Stück für Stück.

    Ich finde das Prinzip der "Magischen Drei" sehr hilfreich (findet man in der Messie-Literatur!). Man nimmt sich einen Bereich der Wohnung oder des Zimmers vor und macht 3 Haufen, auf den erstsendie Dinge, die man unbedingt behalten will, woran man z,.B. hängt, auf den zweiten die Sachen, die man absolut nicht mehr will und auf den dritten alles, worüber man sich noch nicht im Klaren ist, ob es weg soll oder man es lieber noch behält. Diese Dinge des dritten Haufens packt man allerdings in eine Kiste, die man auf den Boden bringt oder in den Keller stellt. Wenn man dann nach ca. einem Jahr wieder in die Kiste schaut, wird man sich klarer sein und merken, wie wenig man diese Dinge in der Zwischenzeit gebraucht hat.

    Auch diese klar definierten Aufbewahrungsorte für gewisse Gegenstände sind sehr wichtig. Sonst liegt ohnehin zu viel lose in der Gegend herum, auch da wo es eigentlich nicht hingehört.

    Einen schönen Sonntag wünsch' ich Dir und Deinen Lieben
    alles Liebe
    Sara



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    1. Liebe Sara,
      kennst du die Serie "Die Trödelprofis"? Da machen die es auch so mit den 3 Gruppen, wenn sie auf Menschen treffen, die sich sehr schwer tun mit dem Trennen. Ich persönlich wende die Methode "Hopp oder Top!" an, denn ich kann mich sehr gut entscheiden, was bleiben soll und was nicht. Allerdings lagere ich die aussortierten Dinge auch noch ein paar Monate im Keller, dies aber nur, weil ich damit an den Flohmarkt fahre (und dieser nur im August stattfindet). Aber es ist mir noch nie passiert, dass ich irgendetwas wieder aus den Kartons rausgeholt hätte, im Gegenteil: Es kommt immer noch mehr rein in sie! ;oD Ich sehe, ehrlich gesagt, auch keinen Sinn drin, Dinge noch lange im Keller zu lagern, nur um nach einem Jahr dann festzustellen, dass man sie jetzt eh' fortgeben möchte.....
      Das Aufbewahren ist auch ein wichtiger Punkt, wie du es schon bemerkst: Ich habe angefangen, die kleinen Sachen, die oft in der Gegend rumirrlichtern, in kleine Dosen und Schachteln zu legen, die ich vorher noch hübsch beklebe und verziere. Die wiederum werden fein säuberlich in einer Schublade gelagert. Das sieht sehr ordentlich aus, und man weiss immer genau, wo man NICHT suchen muss, *ggg*!
      Auch dir einen sehr entspannten Sonntag! Gleich geht's los zum Stall, und der Nachmittag wird einer von der ganz faulen Sorte: Bei uns ist es nass und grau......
      Liebe Grüsse!

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    2. Leider nein, liebe Frau Hummel ... ich gucke doch nie TV, bis auf sehr seltene Ausnahmen oder den Zufall. Derzeit gucke ich mir nur die Tanzsendungen an, weil ich selbst immer leidenschaftliche Tänzerin war.

      Was ich aussortiere, was weg soll, das kommt bei mir sofort weg. Ich bringe es immer zeitnah in die Brockis als Spende. Auf Flohmärkte fahre ich selbst nicht. Der Aufwand lohnt sich für uns nicht, den ganzen Tag da zu stehen. Die Einnahmen haben nie in einem Verhältnis gestanden. Da spaziere ich lieber selbst über den Flohmarkt und schaue mir die Sachen an. Aber klar, davon lebt der Flohmarkt auch, daß es Menschen gibt, die da gerne stehen.
      Was machst Du eigentlich mit den Sachen, die Du auf dem Flohmarkt nicht los wirst? Denn das haben wir ja in der Vergangenheit oft erlebt. Dann schleppt man die wieder mit und irgendwann nervte das nur noch, da haben wir dann alles gleich an die Brockis gegeben.

      Mir ging es aber schon so, wenn auch selten, daß ich schon einmal etwas fortgegeben habe, was ich eigentlich doch lieber behalten hätte, z.B. die alte Nähmaschine meiner Großmutti. Das bedauere ich noch heute, zumal ich ihr versprochen hatte, sie zu behalten und sie wirklich ein Stück Kindheit für mich war .... aber weg ist weg .... so ist das nun einmal ...
      Ansonsten gebe ich heute auch vieles weg, das ich nicht extra vorsortiere. Das tue ich nur bei den Dingen, wo ich nicht ganz sicher bin .... da das eben auch Dinge mit gewissem ideellen Wert sind. So habe ich kürzlich endlich ein Buch aus Kindertagen fortgegeben, weil mir klar wurde, daß ich es zwar als Andenken aufgehoben hatte, aber nie wirklich dran hing. Ich hatte es einst gewonnen, aber es bedeutete mir nicht wirklich etwas!

      Ja, das mit der Aufbewahrung ist schon wichtig. Ich benutze dafür u.a. diese kleinen I*ea-Schränkchen mit Schubladen aus Holz, habe aber auch fertig gekaufte Pappkartons, da das mit dem Basteln bei mir doch nichts wird. ;-)

      Einen schönen Sonntag wünsche ich auch Dir ... hier ist es leider genauso wie bei Dir ;-)
      Liebe Grüße
      Sara

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    3. Liebe Sara,
      also, ich muss schon sagen: Der Flohmarkt lohnt sich für mich immer sehr! Ich nenne hier jetzt keine Zahlen, nur soviel: bei mir kommen dabei immer hohe Erträge raus! Aber okay, ich nehme wirklich nur schöne Dinge mit, und ich habe sogar schon "Stammkundschaft"! Ich sehe jedes Jahr wieder viele bekannte Gesichter, die scheinbar meinen Stand sogar suchen. Das ist doch toll, oder? Übrig bleibt eigentlich immer sehr wenig, und das nehme ich im folgenden Jahr einfach wieder mit. Während des Jahres kommt noch das eine oder andere dazu, zum Teil aus unserem Haushalt, zum Teil von Verwandten, und so ist mein "Sortiment" immer recht ansprechend, wie's scheint. Ich darf sagen, dass ich schon Sätze wie "Das ist ja wie in einem Laden!" oder "Sie haben immer sooo tolle Sachen!" zu hören bekommen habe. Und: Es macht mir total viel Spass, am Flohmi zu stehen!
      Ich habe mir sogar schon überlegt, ob ich einen temporären Brocki machen soll, so für 1 oder 2 Wochen. Muss ich mir allerdings noch genauer überlegen. Vielleicht mit einer Kollegin zusammen oder so!
      Hab auch einen sehr entspannten Nachmittag noch! Hier geht gleich der "Trödeltrupp" weiter! Den schauen wir uns fast jeden Sonntag an, man lernt noch einiges dabei.....
      Ganz liebe Grüsse!

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    4. Ja, das mag bei Euch anders sein. Und direkt teure Antiquitäten hatten wir auch nie, denn das waren die Dinge, die wir selber behalten wollten und teils heute noch besitzen, eben das, woran man hängt. Wir haben also nicht extra für Flohmärkte eingekauft und zu dem Zeitpunkt habe ich auch nie sehr viel "Krimskrams" gekauft, nur um es hinterher wieder zu verkaufen, wie das heute oft üblich war (wir schrieben ja in jüngster Zeit über all den Dekokrams, der kurz darauf wieder fortgegeben wird). - Aber es ergab sich halt so. .B. wenn die Kinder "herausgewachsen" waren, ob das nun Kleidung oder Bücher waren, gute Spielsachen. Auch Dinge aus dem Haushalt, durch unsere diversen Umzüge oder durch den Tod der Schw.eltern ... also oft doch Dinge, die nicht nur 1 Euro wert sind. Du mußt wissen, auf unseren Flohmärkten herrscht eher die 1-Euro-Mentalität. ;-) Und dafür lohnte der ganze Aufwand nicht, zumal man da ja stundenlang stehen und noch Standmiete zahlen muß. Mein Mann hatte als Erster keine Lust mehr und auf seine Hilfe war ich da auch angewiesen, d ie teils doch recht schweren Sachen zu schleppen, vor allem, da man nicht immer ganz in der Nähe parken kann. Aber irgendwann hatte auch ich keine Lust mehr. Ich schlendere jetzt nur selbst gern nochmal über Flohmärkte.
      Aber es ist schon klar, wer einen sehr hübschen Stand hat, nicht nur einen ollen Tapeziertisch und entsprechende Gegenstände im Angebot, daß das dann mehr bringt. Doch das war ja nicht unsere Absicht, wir wollten nur die Dinge abstoßen, die wir nicht mehr brauchen konnten, ohne viel Gedöns. Ich bin auch keine "geborene" Verkäuferin. Und jetzt verschenke ich die Sachen lieber oder gebe sie zum Teil meiner Schwester die sie im Internet vertickert, wenn sie etwas wertvoller sind. Damit habe ich dann gleich einen guten Zweck getan.
      Ich freue mich schon, wenn hier die Flohmärkte wieder losgehen ... das Eine oder andere sucht man doch noch .... aber die eiserne Regel gilt: Dafür verschwindet jeweils ein anderes Teil. ;-) :-)

      Liebe Grüße, gute Nacht
      Sara

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  12. Hallo Hummelchen

    Ich wollte einfach danke sagen für deine Tipps. Ich werde mich wieder mal hinter gewisse Bereiche klemmen und ehrlich gesagt freue ich mich schon, wenn mal nur noch der Besitz von zwei Personen übrig bleibt. Zwischendurch träume ich von einer oeko-wohnbox (das probt eine Schweizerin in der Nähe des Greiffensees) - thja, aber für mich als "Basteltante" (und allenfalls zukünftige Grossmutter) müsste der Bausatz glaube ich noch um ein Zimmer erweitert werden.
    Allen einen guten Start in die neue Woche! Helena alias Frau Zifferblatt

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    1. Hoi Helena!
      Bitte, gern geschehen! :oD
      Du, diese Wohnbox- dafür habe ich mich schon vor ein paar Jahren interessiert. Zwar hiess das Teil "Smarthouse" und kam aus Deutschland, aber die Idee ist eine ähnliche! Das finde ich super, das wäre genau meins. Mehr braucht man doch eigentlich nicht, wenn man zu zweit oder alleine ist, oder? So nach dem Motto: "Rechteckig, praktisch, gut!" ;oD Ich sags dir, irgendwann mal werde ich in sowas in der Art wohnen, vielleicht ist es dann auch mein Zigeunerwagen..... Lassen wir uns überraschen! Wenn das nämlich so weitergeht mit den Mietzinsen für "normale" Wohnungen werden sich in Zukunft wahrscheinlich nur noch wenige eine solche leisten können, befürchte ich. Vielleicht sind da solche Boxen die Lösung?
      Auch dir einen guten Start in die neue Woche,
      liebe Grüsse!

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    2. Hey, wer weiss dann werden wir vielleicht sogar Wohnbox Nachbarinnen ;-) Auf dem Land müsste meine nämlich unbedingt auch stehen...

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  15. Liebe Frau Hummel,
    das ist auch gerade mein Thema und das immer wieder mal. Ich stieß zwar erst im Juli auf dieser Seite dazu, aber vielleicht gehen die Gespräche noch weiter. Ich habe von den Kommentaren und deinem Post sehr profitiert.
    Zuletzt habe ich aussortiert, weil ich bei pinterest unter dem Suchbegriff "Sachen verstauen" nach Ideen suchte. Das eine ist ja: wie verstaue ich, was ich habe und brauche und die andere Seite ist: was brauche ich oder sollte ich mich davon trennen. So war ich die letzten Tage immer wieder damit beschäftigt neu zu sortieren: als erstes meine Stoffe, danach sehr rigoros meine Kleidung, dann auch noch Wolle.
    Zur Familie in die ich eingeheiratet habe muss ich auch noch was erzählen. Meine Schwiegermutter war Flüchtling, wuchs zu Kriegszeiten auf, da wirft man nicht weg, man könnte alles in der Not gebrauchen. Mein Schwager ist auch ein Sammler, die Erbstücke dürfen nicht weg, aber auch insgesamt schafft er viel lieber Unterbringungsmöglichkeiten anstatt sich zu trennen. Mein Mann ist eher genügsam, manches ist ihm wichtig, das sind dann Dinge, die er emotional nicht loslassen würde. Und das finde ich auch sehr wichtig.
    Ich wiederum bin mit Bastel und Dekoleidenschaft irgendwo dazwischen angesiedelt: meine Filzwolle braucht viel Platz, Bastelmaterial auch.........Bücher sind für mich auch wichtig,weil ich immer wieder in sie reinschaue. So sind meine Aussortiergebiete vor allem die Kleidung, gelesene Bücher, Dekosachen. Und meinen Mann und manchmal meinen Schwager überrede ich dann wenigstens zum durchmisten der Altlasten in Garage und Keller. Ja, wie sagtest du........irgendwas mit Geduld bringt Rosen. Ja, immer wieder drangehen ist meine Devise, mich nicht von den Lasten erdrücken lassen. Denn manchmal will ich aussortieren, wenns nicht in den Kalender passt. Abwarten, bis der nächste Zeitpunkt kommt, und kleine Brötchen backen.
    Eigentlich bin ich kein Feng Shui Typ, aber ein guter Tipp aus einem Buch war: eine kleine Ecke aussortieren und bevor es weitergeht erstmal am nächsten Tag kontrollieren, ob die Ecke noch gut aussieht. Wenn nicht, gehts dort nochmal ran.
    Dass es erleichternd ist, kann ich bestätigen. Ich denke auch an die Kinder: ich möchte nicht, dass meine Sammlungen sie eines Tages belasten. Also entlaste ich mich und sie bereits zu Lebzeiten. Das finde ich wichtig.

    Ganz liebe Grüße von Susanne

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