Donnerstag, 19. Juli 2018

VON EINER GANZ UND GAR MAGISCHEN ENTDECKUNG....


Jeden Sommer spielt sich das immer gleiche Szenario ab: Frau Hummel mutiert zum Faultier. Aber so richtig! Die Freizeit wird beim Wort genommen, das Sofa dauerbelagert. Wenn einem ausser lesen und werkeln gar nix Gscheites mehr einfallen will, dann kann man zur Not auch mal ganz gepflegt und bequem hingefläzt ein paar Löcher in die Luft starren.... 😊

Trotzdem sollte man aber doch dann und wann die tiefenentspannten Extremitäten ein wenig in Schwung bringen, und so beschliesse ich heute am späteren Nachmittag,im Wald spazieren zu gehen.
Hänge mir die Kamera um und dackle los. 

Ich gehe aber nicht die Wege, die wir normalerweise längsreiten, sondern schlage mich querfeldein tiefer ins Gehölz.
Auf einem grossen, moosbewachsenen Stein finde ich nach einer Weile ein gemütliches Plätzchen.
Herrlich, diese friedliche Ruhe hier!

Die Vöglein zwitschen fröhlich, die Sonne schickt ihre warmen Strahlen durch das saftiggrüne Blätterdach, und ein laues Windchen fächelt mir ein wenig Erfrischung zu. Entspannt lasse ich meinen Blick schweifen... und glaube meinen Augen nicht trauen zu können.
Ungläubig stehe ich auf und gehe ein paar Schritte. Trete zu einem geknickten Baum, den der Sturm wohl irgendwann mal gefällt hat und der schon mit einer dicken Schicht Flechten bewachsen ist, und muss mich tief runterbücken um das genauer betrachten zu können, was meine Aufmerksamkeit erregt.

WAS IST DAS??

Ich bin perplex. Strecke vorsichtig einen Finger aus und kichere hysterisch da ich erwartet hatte, dass er ins Leere geht, weil da nichts als eine Hallunzination ist. Aber nein. Mein Finger tippt an feste Materie. 
Ein wenig schief und krumm steht es da, geschützt durch den alten Baum, versteckt im Wald an diesem lauschigen Plätzchen.

Ein winziges Häuschen. 
Mit allem, was dazugehört. 
Gebaut auf einer kleinen Plattform, die durch hölzerne Streben auf einem grossen Stein gehalten wird. 
Das windschiefe Dach, aus dem ein dicker, russiger Kamin ragt, ist mit braunroten Schindeln gedeckt, die kleinen Fensterchen haben behäbige Rahmen aus behauenem Holz. 



Ums Häuschen rum zieht sich ein uriger Zaun, der teilweise schon moosbewachsen ist, und neben der grünen Haustür lagert ein winzigkleiner Stapel Feuerholz.



Ich gehe ächzend auf meine morschen Knie und versuche erfolglos, durch eines der kleinen Fensterchen zu linsen; sie sind alle ziemlich blind und hätten wohl dringend eine Begegnung mit einem Putzlappen nötig.
Irgendwie komme ich mir vor wie Alice im Wunderland- nur dass da kein furchtbar geschäftiger Mümmelmann im Frack durch die Gegend rennt. Wobei ich mich inzwischen wahrscheinlich nicht mal wundern würde, wenn DER jetzt auch noch auftauchen täte.... 

Ich frage mich, wer hier wohl wohnen mag. Eine Elfe? Ein Troll? Oder irgend ein anderer kleiner Waldgeist?

Vor lauter Staunen hätte ich ums Haar vergessen, ein paar Bilder zu machen. Das glaubt mir doch sonst keiner! Als diese im Kasten sind trete ich den Rückzug an. Vorsichtig setze ich einen Fuss vor den andern- nicht, dass ich versehentlich noch den kleinen Hausbesitzer plattmache! 

Kurz bleibe ich nochmal stehen weil ich meine, ein unterdrücktes Kichern gehört zu haben. Horche angestrengt. Aber da ist nichts mehr. Und trotzdem beschleicht mich das eigenartige Gefühl dass ich beobachtet werde, bis ich den befestigten Waldweg wieder erreicht habe......





Sonntag, 1. Juli 2018

ADIOS MUCHACHOS!!

Ihr ahnt schon, was jetzt kommt?

Genau.
Sie haben sich verdünnisiert.
Meine schweren Jungs.
Entfleucht in die Weiten der Prärie....oder vielmehr:
der schier endlosen Juraweiden.

Halfter abgenommen, 
zur wilden Galoppade angesetzt, 
über's Grün gedonnert, 
zwischen den riesigen Tannen verschwunden.


Und auch ich verabschiede mich!
Diese Wochen bis zum Herbst, die wieder einen ganz andern Takt anschlagen, wollen ausgekostet werden.

Bloggen? 
Wenn es sich ergibt, 
die Lust dazu da ist, 
was wirklich unbedingt in die Tasten gehauen werden will.


Bis dahin!
Machts gut, geniesst die Tage, freut euch an allem,
was der Sommer Schönes zu bieten hat.






Hummelz💘ensgrüsse!





Sonntag, 17. Juni 2018

PASTA / BASTA!

Als HerrHummel heute schnell losgedüst ist, um den schweren Jungs ihren Mittag zu kredenzen, hab ich unterdessen dieses Rucki-Zucki-Gericht zubereitet. Wenn ihr vor allem Knoblauch, aber auch Cherrytomaten und Basilikum sowie Mozzarella gerne esst, dann könnte es euch auch sehr gut gefallen. Und wer, bitteschön, mag schon keine Pasta?? Eben.

Die Zutatenliste ist übersichtlich:


  • Knoblauch */**
  • bunte Cherrytomaten */**
  • frisches Basilikum */**
  • Mozzarella */**
  • Urdinkel-Spaghetti **
  • Olivenöl *
  • Salz und Pfeffer

(* Bio / ** aus der Region)



Spaghetti Caprese (ma che buono!!)

Während die Spaghetti im Salzwasser al dente kochen zuerst 2 grosse oder 4 kleine Zehen Knoblauch im Mörser mit etwas Meersalz zerstossen. (In Ermangelung eines Mörsers habe ich Knoblauch und Meersalz mit dem superscharfen grossen Küchenmesser zu Brei zerhackt). In einem kleinen Gefäss mit einem ordentlichen Schuss Olivenöl mischen.

Zwei grosse Handvoll bunte Cherrytomaten halbieren und in der Pfanne ein paar Minuten braten, pfeffern. Pfanne vom Herd nehmen, etwas abkühlen lassen (wichtig! Nicht mehr kochen, sonst wird der Knobli bitter!) und anschliessend das Knoblauchöl unter die Tomaten ziehen.

Spaghetti abgiessen, eine Portion auf den Teller geben, Tomaten-Knobli-Mischung drauf. Dazu eine Handvoll in Würfel geschnittenen Mozzarella und ein paar grob zerzupfte Basilikumblätter. 

Hinsetzen, "Oh sole mio!" singen 😂 und dann losmampfen.

Mmmmhhhhhhhh!!!!!

Im Original werden die Tomaten roh auf die Spaghetti gegeben. Ich finde aber, dass sie leicht gebraten viel intensiver schmecken.
Jeder wie er mag! 

Den Bio-Knobli gabs nur zu Viert, also haben wir die restlichen Zehen mit dem übriggebliebenen Basilikum in Olivenöl eingelegt. So bleibt er schön lange haltbar, und sollte einem plötzlich der Sinn nach Spaghetti aglio & olio stehen, dann ist schon die Hälfte der Zutaten im Frigo auffindbar!



Solche Gerichte machen total gute Laune: schnell zubereitet aus einfachen Zutaten und suuuperlecker; allerdings sollte man sich hinterher vielleicht nicht direkt in grössere Menschenansammlungen begeben 😄 !


Fröhlichen Sonntag euch allen noch, 

cari saluti da signora bombo!


PS: Die Servietten auf dem Bild mit dem Oliven-Sujet hatte meine Mutti damals aus einer Tischdecke genäht- ein Upcycling der schönen UND praktischen Art!




....und diesen Post verlinke ich sehr gerne wieder bei unserer Rostrose' ANL!




Samstag, 9. Juni 2018

EARLY-MORNING-TEA

Morgens, ganz früh, bevor ich aufbreche zur Stallarbeit und um anschliessend in die Klinik zu fahren gönne ich mir eine grosse Tasse Earl Grey. In aller Ruhe. Starte in den Tag ohne jede Hektik, denn die vertrage ich um die Zeit gar nicht! Lieber lasse ich den Wecker etwas früher klingeln, als dass ich mich sozusagen mit einer Hechtrolle in den Tag katapultieren möchte....
Unsere Loggia ist der richtige Ort, um ganz entspannt dieses Morgenritual zu zelebrieren. Hier sitze ich nun regelmässig in der frischen Morgenluft, lasse die Blicke über unseren Garten wandern. 
Auch wenn momentan das Unkraut Besitz von ihm ergreift ist er doch ein grüner Freiraum, gesäumt von grossen Bäumen und stattlichen Büschen, der einem tief durchatmen lässt.





Oft sitze ich da sinnierend und verarbeite diesen oder jenen Gedankensplitter, der sich in meinem Kopf festgesetzt hat. Meist sind es Wahrnehmungen, die dem Alltag entspringen und die auch gar nicht wirklich von grosser Bedeutung sind. Und doch sind es Empfindungen, die Einfluss nehmen, die mich beschäftigen.

Letzthin dachte ich über den Effekt der elektronischen Medien auf unser Zusammenleben nach. Darüber, wie sie sich auch auf den höflichen Umgang miteinander auswirken.

Ein Beispiel: In den letzten 2 Wochen habe ich per Mail drei Anfragen nach Reitstunden bekommen. Ich gebe ja nun schon längere Zeit keine Reitstunden mehr, was ich in meinen (sehr freundlichen) Antwortmails so kommuniziert habe. Aber ich wies die Interessentinnen auf Alternativen hin und schrieb auch die Kontaktdaten dazu. 

Denkt ihr, eine einzige dieser Frauen hätte sich dafür bedankt? Fehlanzeige.
Ich meine: Es war keine grossartige Sache, in meiner Antwort auf diese Reitmöglichkeiten hinzuweisen. 
Aber ich erkenne doch immer wieder einen Schwund an Höflichkeit, wenn man auf diesem, elektronischen, Weg miteinander kommuniziert. Egal ob man nun mailt oder simst.

Stellt euch vor: Ihr ruft jemanden an, fragt nach irgendwas, und sobald ihr die Antwort bekommen habt, legt ihr wortlos auf. Macht doch auch keiner, oder?
Wieso tut man es dann, wenn man sozusagen "nonakustisch" agiert? 

Rechtfertigt die Abwesenheit eines direkten Gegenübers oder das Fehlen eines verbalen Austausches ein gewisses Mass an Gleichgültigkeit, die ich in diesem Zusammenhang immer wieder beobachte? 
Ist das gute Benehmen einem Wandel unterworfen, verändern sich die Umgangsformen zwangsläufig im elektronischen Zeitalter, weil alles anonymer, schneller und unverbindlicher wird dadurch?
Wie sind eure Wahrnehmungen zu diesem Thema?


Schön, dass ich zumindest hier immer wieder Antwort bekomme, wenn ich in den Blogwald rufe! 😊



Bon Week-end, meine Lieben!

Sommersonnige Hummelzgrüsse!



Mittwoch, 6. Juni 2018

MÜFFELBREMSE

Würde mich einer danach fragen- ich käme in Versuchung zu behaupten, dass wir bereits Ende Juli schreiben. Gefühlt seit vielen Wochen strahlt die Sonne beinahe jeden Tag vom Himmel, die Temperaturen bewegen sich um 25° oder mehr, ab und zu gibts einen Regenguss oder ein Donnerwetter und die Bauern fahren auch schon den 2ten Schnitt Heu ein.

Übel, wenn man bei den Temperaturen in einer hochgeschlossenen Berufsklamotte aus dickem Stoff arbeiten muss. In Räumen, in denen jetzt schon die Wärme steht. Ohne Klimatisierung selbstverständlich.

Ganz, ganz übel ausserdem, wenn der körpereigene Thermostat- öhemm, sagen wir mal: altersbedingt täglich mehrmals völlig ausser Rand und Band gerät.... 
😅

Da muss ein Deo her, das einem nicht im Stich lässt.
Schon vor längerer Zeit habe ich nach einer Alternative zu den herkömmlichen Produkten gesucht, die ja leider praktisch alle aus ziemlich viel Chemie zusammengerührt werden. Den Gedanken, mir täglich Aluminium und ähnlich Nettes in die Achselhöhlen zu applizieren fand ich ziemlich gruselig!




Zuerst stellte ich nach einem Rezept aus dem www einen Deo-Spray her, der zwar gut wirkte aber leider immer wieder die Düse des Pumpkopfes verstopfte.

Inzwischen rühre ich uns ein Roll-on an, das absolut unkompliziert herzustellen ist und grandios wirkt. Auch nach einem wortwörtlich "hitzigen" Tag in der Klinik müffele ich nicht im Geringsten, und HerrHummel ist ebenso überzeugt von diesem Roll-on.

Ausprobieren?


🌿 2 Teelöffel Maizena (Maisstärke) zu ca. 120 ml kaltem Wasser in  
   ein kleines Pfännchen geben. Langsam aufkochen und mit dem 
   Schwingbesen gut rühren, damit es keine Klümpchen gibt. Es bildet
   sich ziemlich schnell eine Masse von sirupartiger Konsistenz. 
   Falls sie zu dickflüssig wird: einfach noch ein bisschen Wasser 
   dazu!

🌿 Pfännchen vom Herd nehmen und den Inhalt ein wenig abkühlen 
   lassen. Jetzt 2 Teelöffel Natron dazugeben und gründlich vermi-
   schen, damit es sich restlos auflöst.

🌿 10-15 Tropfen eines ätherischen Öles beifügen. Es ist sehr
   wichtig, dass die Lösung wirklich nicht mehr heiss ist, sonst
   verflüchtigt sich schon die Hälfte des Duftes in den Raum!
   Wir mögen Eucalyptus sehr gerne leiden, denn das duftet frisch   
   und kühl. Allerdings stelle ich mir auch einen Zitrusduft oder
   Lavendel sehr angenehm vor. Achtet nur darauf, dass ihr ein
   natürliches Öl nehmt. Das kostet etwas mehr, aber es lohnt sich.

🌿 Nun kann das Deo in Roll-on-Fläschchen umgefüllt werden.
   Wir haben unsere "alten" genommen und gut ausgewaschen. Die
   Menge reicht für 2 Füllungen und kostet wirklich deutlich weniger
   als ein gekauftes Deo - mal ganz abgesehen von der Tatsache, dass 
   man genau weiss, was drin steckt!



Ich wünsch euch erfrischte Sommertage!

Hummelz💕ensgrüsse!



....und diesen Post verlinke ich sehr gerne wieder bei unserer Rostrose' ANL!


   


Donnerstag, 31. Mai 2018

EISZEIT


Heute was Neues entdeckt: Eine kleine Glacé-Manufaktur
im Nachbarort.

Hatten wir bis dato(seltsamerweise!)nicht auf dem Schirm. 
Wird sich in Zukunft definitiv ändern. 😋

Eine grossartige Glacé. 
Cremig, aromatisch, nicht zu süss und einfach hhmmmmmm!!! 
Verpackt in derbem Pappkarton, heimgetragen in der Papiertüte.


Wir erstanden 2 grosse Becher à 500 gr.

Pistache und Pfefferminz

Eine ungewöhnliche, aber sehr reizvolle Kombi! 



Wenn schon Sommer, dann unbedingt mit Glacé. 



 🍧 ganz. viel. glacé ! 🍨


Fröhlichen Tag euch, Hummelzherzensgrüsse!





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Samstag, 26. Mai 2018

BOLLYWOOD für ARME...


Wahrscheinlich würde es keinem auch nur im Entferntesten einfallen, den Namen "FrauHummel" mit dem Begriff "Fashionista" in Verbindung zu bringen.

Es wäre in etwa so glaubwürdig wie wenn man behaupten täte, dass  ein Trampeltier Tschaikovskys "Schwanensee" tanzen könne.

Allerdings kann man trotzdem nicht behaupten, dass Bekleidung in meinem Leben absolut keine Rolle spielen und ich mich nur in Sack und Asche hüllen würde.
Man kann für meinen Stil einfach den Begriff "trendy" nicht anwenden, und ich habe ausserdem Ansprüche an das, was ich trage.

Es soll


  • von sehr guter Qualität sein
  • mich über viele Jahre begleiten
  • nach der wasweisswievielten Wäsche noch gut aussehen 
  • sehr gerne unter nachhaltigen Gesichtspunkten produziert worden sein
  • keine Jahrzahl dranstehen 
und es soll
  • sich alles mit allem kombinieren lassen.

Diese Erwartungen erfüllt mein Lieblingslabel alle. Es ist kein Ökolabel im besten Sinne, aber die Firma tut einiges für den Erhalt unseres schönen Planeten und für menschenwürdige Arbeitsbedingungen. Die wirklich tolle Qualität ihrer Produkte hat zur Folge, dass man sich nicht andauernd Neues kaufen muss, weil die Klamotten nach ein paar Durchläufen in der Waschmaschine nur noch als Putzlappen taugen.

Also habe ich letzthin in einem Kommentar grossspurig publik gemacht, dass mein Kleiderschrank voller Lieblingsstücke sei und ich demzufolge für die nächsten Jahre wohl keinen Neukauf tätigen müsse.

Tja.

Das war ganz schön vorlaut!

Der reale Part an dieser Aussage: Meine Sachen sind alles Lieblingsteile, ein Grossteil davon schon viele Jahre alt. Sie sind gekauft, selbstgestrickt, geschenkt bekommen und viele auch Second hand. 

Aber ich hab mein Wort inzwischen gebrochen: Letztens ist doch was Neues in meinen Kleiderschrank gewandert. Eine Bindi-Hose. So ein superbequemes Teil, bei dem der Schritt in den Knien hängt. Gefertigt aus luftiger Baumwolle, bedruckt mit einem Punkte- und Streifenmuster in schwarz, blau und anthrazit. Denn Hosen hab ich nur noch ganz wenige im Schrank, und so eine erst recht nicht.

Als ich sie bestellte kombinierte ich sie im Geiste schon mit der schwarzen Bluse, die mir meine Schneiderin mal GESCHENKT hat (ist die nicht nett??)
Ich dachte mir, dass sie gut zu dieser Hose passen müsste.

Nunja. Ich gebe zu, das sieht ein bisschen aus wie Bollywood für Arme. Und jede echte indische Tänzerin würde wohl in Erwartung eines nahenden Ohnmachtsanfalles ihre schönen, khôlumrandeten Augen verdrehen angesichts dessen, was ich da vom Stapel liess:






'tschuldiung! 😂

Ich bin zur Einsicht gekommen: zu gross, zu ungelenk und schlicht und ergreifend nicht talentiert.

Aber Spass hats gemacht! Und bequem ist das!!
...und mir ist eh' Wurscht, was andere von meiner Klamotte denken.
Jawoll.


Frohes WE, Hummelzgrüsse und Herzensdrücker!



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Donnerstag, 24. Mai 2018

EIN GANZ GEWOEHNLICHER TAG.....

...war das heute - so auf den ersten Blick.

Auf den 2ten allerdings offenbarte er eine Menge von dem, was mir überaus gute Laune bereitet!


🌺 Weil sich einiges tut in meinen Bienenweiden-Pflanztöpfen! 



🌼  Weil im Garten plötzlich überall diese Blümchen blühen - die waren in den Jahren vorher noch nicht da!



🐎  Weil die schweren Jungs Tag und Nacht draussen verbringen können; der eine stellt sich dann doch lieber in den Schatten, weil da weniger Fliegen nerven, während dem andern die lästigen Brummer egal sind und das frische Grün einfach zu verlockend!





🌞  Weil das Wetter herrlich und das Wolkenspiel imposant ist (ob sich da was zusammenbraut??)



🐱 Weil auf dem Heuboden dieses Wichtelmännchen mit seinen beiden
Geschwisterchen auf seinen krummen Beinchen die ersten grossen
Hüpfer übt und einem beim Zuschauen das Herz aufgeht!


📚 Weil man wieder ganz gemütlich auf der Loggia sitzen und lesen kann. Zwei neue Magazine habe ich entdeckt, die sich ausschliesslich mit allen möglichen Themen rund um einen nachhaltigen Lebensstil befassen, und ich kann beide sehr empfehlen!


🍲 Und weil auch das Abendbrot auf der Loggia nochmal so gut schmeckt. Mit Gemüseeintopf und filtergebrühtem Milchkaffee. Auf die gute alte Art, die sich nach wie vor bewährt. 
So, wie Oma schon ihren Kaffee durchlaufen liess.



☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆



Ach ja. Und weil ich überaus glücklich bin, dass die Schweiz nicht diesem aufgeblähten Konstrukt "EU" angehört. So bleiben mein Blog und ich verschont von diesem unsäglichen DSGVO-Dingens, welches zur Zeit die ganze Bloggerwelt durcheinanderbringt und viele von euch an den Rand eines Nervenzusammenbruches.

Haltet die Ohren sssteiffff!! 

Ich wünsche euch gute Nerven, Durchhaltevermögen und brauchbare Lösungen. Und hoffe, dass jetzt nicht das ganz grosse Blogsterben beginnt.....


Hummelz💞ensgrüsse!



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Freitag, 18. Mai 2018

HAPPY HOLIDAYS!



"Und wohin fahrt ihr diesen Sommer in die Ferien?"

Wenn mir jemand diese Frage stellt bedeutet das einerseits, dass mein Gegenüber mich noch nicht besonders gut kennt und andrerseits, dass es gleich die Zuverlässigkeit seines Gehörs in Frage stellen wird.

Denn:

"Wir reisen nicht. Nie."

"Wie- nie? Gar nie??"

"Nein, nie. Seit vielen, vielen Jahren nicht mehr".

Verblüffte Stille. 
Man kann dem Gegenüber direkt ansehen, was gerade hinter seiner Hirnschale abgeht. 😂

"Ah klar. Es ist wegen deiner Tiere. Die kann man natürlich nicht einfach so 2 oder 3 Wochen in die Ecke stellen!"

Ja, das stimmt. Wenn man sich dazu entscheidet, sich Tiere ins Leben zu holen, dann sind die halt das ganze Jahr über da, wollen gehegt und gepflegt werden. Ferien hin oder her! Trotzdem: nein, an meinen felligen Freunden liegt es nicht. Wenn ich wollte, dann könnte ich es wohl schon irgendwie organisieren, dass sich jemand um die Bande kümmert. Auch wenn das bestimmt nicht einfach wäre, denn es ist sehr viel Zeit und Arbeit, die da jemand für uns investieren müsste. Aber doch, machbar wäre es wahrscheinlich schon.(Auch wenn ich voraussichtlich keine ruhige Minute hätte, denn es passiert IMMER irgendwas, wenn man nicht selber zum Rechten schaut!)

Eher schon würde ich da eine gewisse Aversion Flügen gegenüber ins Feld führen, um dieses seltsame Verhalten zu erklären. HerrHummel und ich sitzen höchst ungern in einem Transportmittel das tausende von Metern über Erde in der Luft hängt, dabei durch Luftlöcher fällt, von Gewitterböen durchgerüttelt wird und das man nicht genau in dem Moment wieder verlassen kann, in dem einem das alles zuviel wird. Ähnlich verhält es sich mit überbuchten Zügen, gestauten Strassen etcpepe.
Aber auch damit lässt sich unsere Unlust was das Reisen anbelangt nicht restlos anschaulich machen!



via pixabay

Mein Gegenüber hat sich inzwischen etwas erholt, trotzdem steht die Ratlosigkeit nach wie vor in seinem Gesicht geschrieben.
Und es kommt die Frage, die immer kommt:

"Aber...was tust du denn dann in deinen Ferien?"

Tja, was tut man, wenn man viele Tage vor sich hat, angefüllt mit noch mehr Stunden, die man einfach so verplempern kann?

Alles was Spass macht. 
Alles, was zu wirklich guter Erholung beiträgt. 
Alles, wozu man in den Wirren des normalen Alltags nicht die Musse findet. 
Oder ganz einfach auch mal einfach nichts! 😊

Gibt es Schöneres, als total losgelöst durch die Tage zu dümpeln? Ohne Blick auf die Uhr, in aller Ruhe? Immer im Wissen: Morgen ist noch so ein Tag. Und noch einer. Und noch einer!
HERRLICH......
Wir sind schlicht und einfach wahnsinnig gern zuhause, geniessen unser gemütliches Heim, die schöne Umgebung.

Für die meisten Menschen scheint es unvorstellbar zu sein, in den Ferien NICHT irgendwohin zu reisen. NICHT schon Monate vorher zu planen, Angebote im Netz zu suchen, zu vergleichen, abzuwägen, schlussendlich zu buchen.
Und das ist ja auch okay so. 



Trotzdem hab ich mal, einfach so zum Spass, auf MyClimate die CO2-Belastung für Flugreisen errechnen lassen. Pro Person. Hin und zurück.

Zürich - New York           2,3 Tonnen
Zürich - Madrid             0,53 Tonnen
Zürich - Las Palmas         1,2 Tonnen
Zürich - Nairobi            2,3 Tonnen



Ich lass das jetzt einfach mal so stehen.



Frohe Pfingsten, ihr alle!

Hummelz💘ensgrüsse!







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