Donnerstag, 3. Dezember 2015

HOMMMMMMM................


ICH-KANN-ES-NICHT-MEHR-HÖREN!!

Dieses unsägliche Wort.


"Weihnachts-Stress"

Schon jetzt liest man es und bekommt es zu hören. Dabei hat doch der Apfenz erst grad so richtig begonnen....
Man sollte es wirklich zum Unwort des Jahres erklären.

Es ist ja nicht so, dass Weihnachten wie aus dem Nichts auftaucht und urplötzlich an die Türe klopft, freundlich die Zähne bleckt und fröhlich ausruft: "Ich bin daaa-haaaa!!"
Wir wissen alle ganz genau: Der Apfenz dauert in der Regel 4 Wochen, beginnt irgendwann Ende November/ Anfang Dezember, und Weihnachten selber findet immer, immer, IMMER!! am 24. Dezember statt.
So weit, so gut.
Aber wieso, um Gottes Willen, verfallen so viele von uns jedes Jahr auf's Neue in Hektik, in rastlose Hyperaktivität und entnervtes Herumgerenne? Mit dem unschönen Nebeneffekt, dass sie pünktlich zum Fest total ausgelaugt sind und diese wunderbaren, eigentlich so ruhigen, beseelten Tage überhaupt nicht mehr geniessen können?!


Vielleicht- nein, sehr sicher sogar!- liegt es daran, dass sie sich selber viel zu hohe Ziele stecken. Einen perfektionistischen Anspruch haben an Festtage, die doch eigentlich nur ganz in Ruhe mit der Familie verbracht werden wollen. 
Es gibt ein paar Punkte, die helfen ungemein dabei, die ganze Geschichte viel, viel entspannter und genussvoller angehen zu können.

Ich zitiere aus "FrauHummel's Lebens-Ratgeber": ;oD

* Weihnachtspost bereitet Freude. Aber eigentlich macht es wenig Sinn, auch Menschen damit zu beglücken, die man während der Feiertage persönlich sieht. Man begrenzt das Schreiben von Weihnachtskarten mit Vorteil auf die Empfänger, die man mit grösster Wahrscheinlich zu den Festtagen nicht zu Gesicht bekommt. Und von diesem verbleibenden Rest berücksichtigt man wiederum nur die Menschen, zu denen man wirklich eine Beziehung pflegt. Et voilà- schon hat man das Weihnachtspostverfassen auf mindestens die Hälfte reduziert!

* Weihnachten ohne Guetzli (Kekse)? Unvorstellbar! Aber: Müssen es denn wirklich 10 verschiedene Sorten sein? Ich bin mir sicher, dass es keinem negativ auffällt, wenn man sich auf "nur" drei oder vier davon beschränkt. Ausserdem klammert man so auch die Situation aus, dass Mutti zu Ostern mit verzweifeltem Lächeln die Guetzlibüchse zum Kaffee rumreicht: "Noch jemand einen Spitzbuben??"

* "Was, um Gottes Willen, schenken wir bloss Oma Huldchen??" Ein Stoss-Seufzer, den wir wohl alle schon mal von uns gegeben haben. Erfreuliche Neuigkeit: Man kann dem Geschenke-Wahnsinn schon von vornherein Einhalt gebieten, indem man wichtelt! Zu diesem Zweck wird jedem Schenkwilligen ein zu Beschenkender zugelost. Vorteil: Man muss sich zu genau einem einzigen Geschenk einen Kopf machen, kann sich für dieses aber was ganz besonders Schönes, Persönliches ausdenken und sich dem Präsent dann in aller Ruhe widmen. Oma Huldchen freut sich bestimmt über ein selbstgenadeltes Schultertuch, weil sie doch abends vor'm Fernseher immer so leicht fröstelt. Die hypermoderne, vollautomatische Küchenmaschine aber wird sie eher verschrecken und ihr Dasein dann in einer dunklen Ecke im Küchenschrank fristen.....(hömmm.... die Küchenmaschine, nicht Oma Huldchen, ne?) Noch besser ist geschenkte Zeit (also ein Gutschein für einen gemeinsamen Ausflug, Konzertbesuch etc.), weil Oma doch recht oft alleine ist. 
Wir wichteln selber seit vielen Jahren in der Familie- das ist ungemein entspannend und ausserdem total witzig, weil natürlich jeder versucht dem andern aus der Nase zu ziehen, wen er denn nun gezogen hat.....




* Das Weihnachtsmenü..... Da steigen vor meinem geistigen Auge Bilder auf von einer mit hochrotem Gesicht in der Küche stehenden Hausfrau, die mit dem Timing eines 5-Gängers kämpft.
Schlussendlich eine lukullische Freude für die anwesenden Geladenen, für die Dame des Hauses aber logistische, zeitäufwändige und oft nervtötende Schwerarbeit. Die zu umgehen defintiv keine Kunst ist: Man einigt sich auf ein einfaches, aber leckeres Gericht, zu dem jeder was beisteuert. Einer bringt den Salat, der andere das Dessert, der dritte vielleicht den Wein, eine Beilage oder eine kleine Vorspeise mit. So kann sich die Gastgeberin schlussendlich nur noch der Fleischspeise widmen (oder dem Käse für's Raclette, der Bouillon für's Fondue Chinoise oder was auch immer!). Fazit: Alle haben Zeit füreinander, alle sind glücklich und zufrieden. 

Und die Bilanz von der Geschicht':
Es geht auch einfacher, mit deutlich weniger Aufwand und viel, viel entspannter. Und die erstaunliche Erkenntnis hinterher: Man hat nichts vermisst, schon gar nicht die Hektik, die in den Jahren vorher omnipräsent war. 
Es war einfach ein wunderbares Fest!

Habt weiterhin eine ruhige, kreative, fröhliche Apfenzzeit, meine Lieben!

Herzlichste Hummelzgrüsse!

Kommentare:

  1. liebe Frau Hummel, du hast ja soo recht!!
    leider gehöre ich auch zu der Sorte Mensch, die sich alles mögliche für bis zuletzt aufhebt und dann jedes Jahr wieder feierlich gelobt, im kommenden Jahr eher anzufangen, damit sich der Stress in Grenzen hält :)
    allerdings ist im November/Dezember auch auf der Arbeit der Teufel los - da hab ich dann abends zu gar nix mehr Lust - selbst das Plätzchenbacken mit höchstens 3 Sorten ist da schon zu viel :)
    liebe Grüße
    Manu

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    1. Na also, Manu, du hast noch Zeit und könntest dieses Jahr mit alten Gewohnheiten brechen! Oder du nimmst dir einfach weniger vor, damit es so schon easyer geht? Wie auch immer: Es ist nie zu spät, *ggg*!
      Da sagst du was. Wir haben in der Klinik auch das Gefühl, dass sich jetzt ALLE noch schnell vor Weihnachten operieren lassen wollen. Wobei "schnell" in diesem Fall ein fataler Fehlgriff in der Wortwahl ist. Schnell geht da gar nichts. Vor allem nicht die Rekonvaleszenz. Deshalb wundere ich mich auch, warum das alles immer noch VOR Weihnachten stattfinden soll. Alleine die Narkose schleppt man ja noch ein paar Wochen mit sich durch die Gegend- ob die Festtage da wirklich zum Vergnügen werden? Naja, egal. Muss jede selber wissen!
      Hab trotz allem eine gemütliche, entspannte Apfenzzeit, herzliche Grüsse!

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  2. DU HAST SOWAS, ABER SOWAS VON RECHT. Moment, ich klatsche gerade in meine Hände. Auch ich war so eine Weihnachtsirre! Gekocht bis zum Geht nicht mehr und dann nervlich am Ende gewesen, weil ich nichts von den Kids mitbekommen hab. Neeeeeeeeeeeeeein, bei uns gibt's seit vorigem Jahr KALTE PLATTE. da hab ich null Arbeit und bin happy.
    Glg Kuni

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    1. Danke, danke! (Leichte angedeutete Verbeugung.... ;oD)
      Du machst das genau richtig! Bei uns gab's in Kindetagen entweder Kartoffelsalat und Würstchen oder Pastetchen mit Brätkügelchen- und Pilzfüllung. Einfach, lecker, miammm!! Eigentlich ist es doch völlig egal, WAS man isst. Die Frage ist mit WEM, und dass man sich gut unterhält, Spass hat und fröhlich ist. Es wäre mir noch nie in den Sinn gekommen, die Qualität eines Weihnachtsfestes am Menü festzumachen!
      Dann hab es weiterhin schön im Apfenz, ganz herzliche Grüsse!

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  3. Recht haste, ich verstehen den ganzen vorherigen Stress auch nicht so ganz, den macht sich doch jeder selbst! Bei uns gibt es wie immer und eh und je Kartoffelsalat mit Würstchen. PUNKT. Einen Tag vorher den Kartoffelsalat bereiten und fertig. Die Würskes am Heiligen Abend nur noch erwärmen. Das Fest und die Familie geniiiiiießen.
    Lieben Gruß
    Tanja aus dem Hutzelhaus

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    1. Aaahh, Tanja, siehe oben! K'salat und Würstchen gab's bei uns früher auch häufig, und wir haben das sehr gemocht (ne, falsch: Ich mag das heute noch extrem gerne! ;oD) Ein guter Kartoffelsalat ist doch was Herrliches, oder? Und ausserdem finde ich es einfach nur richtig, wenn die Mama's auch was vom Fest haben und nicht irgendwann völlig entkräftet in der Ecke hängen. Genau.
      Einen frohen 2. Apfenz euch, liebe Grüsse!

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  4. da sagst was!!!
    heiligabend war bei uns zuhause immer der horror schlechthin - meine mutter hatte mit putzen und festvorbereiten ihre nerven dermassen ruiniert dass schon der falsche blick sie hochgehen lies wie einen polnischen sylvesterkracher!!! romantik, besinnlichkeit - fehlanzeige. aber der baum war nach allen regenln der kunst "perfekt" geschmückt! seufz.
    erwachsenerweise bin ich dann an weihnachten vorzugsweise verreist - am besten in islamische länder. oder habe manches jahr vorgegeben das zu tun - auweia.
    seit es den lieben mann gibt wird wieder gefeiert - mehr heidnische wintersonnenwende als christliches fest - aber mit betonung auf GEMÜTLICH! es gibt genau 1 gang - etwas gesottenes aus dem ofen vom toten tier - und unkomplizierte beilagen wie kohl den man schon tage vorher zubereiten kann - schmeckt eh besser! nachtisch wird gern fertig gekauft, sächsische konditoren haben ihre wurzeln in der benachbarten k.u.k.-mehlspeisentradition und pulsnitzer lebkuchen kriegte man zuhause eh nie so lecker hin.
    ach ja - und nur noch wir zwei. durch die arbeit vom lieben mann sehen wir uns im alltag so selten, von unbeschwerter zeit zusammen gar nicht zu reden (ausser im urlaub) also habe ich vor 3 jahren entschieden das wir den 24. nur als paar verbringen - auch und vor allem weil der kärgliche rest "familie" eben nur noch aus obengenannter dame besteht. und die hat es bis jetzt immer wieder geschafft ruhe und frieden aus dem haus zu treiben.....
    eine gemütliche wahlverwandtschaft aka freunde, die mit einem den "heiligabend" verbringen wäre schön - aber das ist ja undenkbar für die meisten. auch wenn wenn die sippschaft nervt - um weihnachten MUSS auf familie gemacht werden - und man MUSS stress haben - sonst fehlt was ;-P
    du machts das schon richtig! und ein bisschen beneide ich dich :-)
    xxxxxx

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    1. Huiuiui... an Weihnachten verreisen, das könnte ich ja nun gar nicht. Da würde mir extremst was fehlen! Und du hast echt auch nur so getan als ob?? Also du bist mir ja eine!! ;oD
      Wir kaufen auch oft das Dessert in Form von Glacétorten oder so. Die Arbeit kann man sich echt sparen, denn es gibt absolut leckere Produkte auf diesem Gebiet! Aber Stollen wird bei uns gebacken, nach Oma's Originalrezept. Der beste Stollen weit und breit! Meine Schwester kriegt den 1:1 hin und bedenkt uns immer mit einem grossen Stück- den liiii-hiiiebe ich!
      Seit meine Mutti nicht mehr da ist haben wir am 24. bei meiner Schwester gefeiert, und am 25. feiern wir mit der ganzen Familie (also mein Daddy, meine beiden Schwestern mit Familie und wir beide) oben bei meinem Dad. In der von mir oben beschriebenen Manier, dass jeder was mitbringt nämlich. Unsere Familienfeste haben immer was italienisches: Sie sind laut, fröhlich, manchmal ein wenig chaotisch. Als HerrHummel das erste Mal dabei war, ich glaube, der ist beinahe vom Glauben abgefallen, *gggg*! Das muss man erst mal verkraften.......Das ist immer ein Gekichere, Gelächter und ein Tumult- also nichts da mit stille, heilige Nacht!
      Und irgendwie ist es schon seltsam, dass man Weihnachten mit jemandem feiern muss, der einem völlig auf die Nerven geht..... Ich glaub, da wär ich rigoros. Aber Gottseidank stehe ich ja nicht vor dieser Entscheidung! Und Stress muss ich schon gar nicht, nönöööööö.....!
      Hab einen wunderschönen 2. Apfenz, herzliche Grüsse! (auch ans Lisbethchen und den lieben Mann!)

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  5. Huhu!

    Irgendwie fühle ich mich schon sehr gestresst im Moment.
    Das liegt aber weniger an Weihnachten als daran dass die dunklen Wintertage einfach irgendwie kürzer sind.
    Man fährt in aller (dunklen) Frühe los und kommt im Dunklen erste wieder heim.
    Dann schnell zum Pferd. Meine Dicke kränkelt seit Wochen. Anfang November stand sie mit Kolik 3 Tage in der Klinik
    und kurz danach fing sie an zu lahmen.
    Ein Tierarzttermin jagt den nächsten. :o(

    Dann kommt noch dazu dass schöne Veranstaltungen ja gern in die Weihnachtszeit gelegt werden.
    Dann sitzt bei den meisten das Geld ja lockerer als sonst.
    Deshalb findet die Messe "Pferd & Jagd" natürlich immer im Dezember statt.
    Die einzige weihnachtliche Veranstaltung die wir besuchen war schon letztes Wochenende.
    Ich verstehe gar nicht wie man so verrückt nach Weihnachtsmärkten sein kann, dass man fast täglich hingeht.
    (So wie einige meiner Arbeitskollegen)
    Meine Weihnachtsdeko hält sich sehr in Grenzen. Mir fehlt einfach die Zeit zum Dekorieren...... und auch nachher alles wieder zusammen zu suchen und weg zu packen.
    Stressig finde ich den Kauf von Weihnachtsgeschenken.
    Zum Glück kriegt bei uns nur meine kleine Nichte etwas.
    Ich hoffe sie ist bald alt genug um klare Wünsche (am besten mit Bestellnummer) zu haben.

    Ich freue mich nur auf die zwei freien Wochen über Weihnachten!!!!
    Ich hoffe dass mein Pferdchen dann endlich wieder Ok ist und uns dann auch sonst keine Sorgen plagen.

    Ich hoffe Du und Deine Lieben lassen es etwas ruhiger angehen?

    LG
    Claudia

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    1. Ohjeee...da drück ich dem Pony doch alle vorhandenen Daumen (und die Hufe und die Pfötchen!), dass es ganz schnell wieder gesund wird! Es kommt aber auch immer alles auf einmal, wirklich..... Kenn ich auch. Diesen Sommer hatte ich auch langsam den Rappel: Erst wird Vajo gekidnappt, dann stirbt unsere Langohr-Knootschkugel, und schlussendlich hatte Harry noch einen Mööööörderadszess am Kiefer. Aber ich glaub, diese Serie ist nun abgerissen- hoffentlich....
      Die langen Abende mag ich persönlich ja sehr gerne. Einfach nur gemütlich zuhause hocken, werkeln, lesen. Nicht mehr den Drang zu haben, raus zu müssen, weil man ja sonst das schöne Wetter verpasst.
      Das mit den Veranstaltungen stimmt allerdings. Ich hab eine Einladung inzwischen schon abgesagt, weil ich innert den nächsten 10 Tagen sonst 5 Abende ausser Haus wäre- das ist mir eindeutig zuviel! Und Weihnachtsmärkte mag ich nur bedingt und in homöopathischen Dosen, *ggg*! Bin letzthin über einen gesaust, weil ich was gesucht (und es dann schlussendlich auch gefunden) hab, aber solche Menschenansammlungen machen mich leicht klaustrophobisch. Auch wenn die Stimmung da oft doch sehr gemütlich ist!
      Weihnachtsgeschenke mache ich z.T. selber, z.T. verschenke ich Gutscheine, z.T. kaufe ich sie. Es sind ja eh' nur wenige, von daher ist das für mich eigentlich recht locker zu handhaben. Vorauf ich allerdings gesteigerten Wert lege, das sind die Verpackungen. Da kann ich mich stundenlang mit verweilen!
      Und auf die paar freien Tage freu ich mich natürlich auch. Hab zwar Dienst in der Klinik zwischen den Jahren, aber da ist meist nicht viel los. Dann geht das!
      Also nochmal toi-toi-toi für's Pony, ganz liebe Grüsse!

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  6. Du triffst den Nagel mal wieder auf den Kopf und dann noch so amüsant :-)
    Wir haben diese Art Stress fast ganz abgeschafft. Das Weihnachtsmenü gibt es nicht mehr in der Form und als es das noch gab, fand es aushäusig statt. Kekse backen mache ich vielleicht noch oder auch nicht, kenne einen Bäcker der ganz wunderbare Kekse aus eigener Produktion verkauft. Schenken tun wir zwei uns nichts und mit dem Rest der Familie ist es auch in Maßen. Für die Weihnachtspost kommen nicht mehr soviele Menschen in Frage. Und zack, haben wir eine entspannte Zeit vor und an Weihnachten. Eine solche wünsche ich Dir auch!
    LG Karen

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    1. So soll's doch sein, liebe Karen. Einfach nur gemütlich, entspannt, seelenvoll. Backen tu ich sowieso nicht, denn meist kriegt man ja hie und da ein Päckchen selbstgeklöppelte Guetzli geschenkt. Die reichen bei uns weit, denn wir essen nicht so viel Süsses. Oft liegen bei uns ganze Schokoladen oder Pralinéepackungen wochenlang im Kühlschrank, man stelle sich das mal vor!
      Was ich an der Weihnachtszeit auch ganz doll gern mag: Mit einem Tässchen Tee, einem Stück Stollen (geht zwar auch unter "süss", aber den liebe ich!) und bei Kerzenlicht den ganzen Nachmittag kitschige, sentimentale, wunderschöne (amerikanische) Filme zu gucken. Hach.....
      Hab einen entspannten 2. Apfenz, liebe Grüsse!

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  7. Liebes Hummelchen,
    mein Mann und ich schenken uns seit Jahren nichts, wir suchen etwas Nettes für die Kinder, backen und kochen etwas Feines und beleben ein bisschen die Wohnung.
    Das Wichteln nehme ich mir jetzt mal vor. Langsam könnten sogar die Kinder dabei mitmachen. Es ist ja toll, ein bisschen Gehirngymnastik zu machen: "Was könnte Mama, Papa.... gefallen?"
    Süß ist sie, im wahrsten Sinne des Wortes, die Tradition mit den Guetzli. Meine Mutter hat ein total zerfleddertes Backbüchli aus der Schweiz, das die heiligsten Rezepte ihrer Weihnachtsbäckerei beinhaltet. Sie ist jetzt 80 und bäckt immernoch. Für wen? Für uns Kinder und für die Enkel. Mein Vater macht die Lebkuchen und Springerle, meine Mutter die Makronen, Spitzbuben und Mürbteigguetzli. Mir macht das Guetzlibacken auch Spaß. Mit meinem 100%Insulinmangel habe ich aber automatisch die Bremse gezogen.
    Die Bremse ziehe ich auch bei Weihnachtsfeiern draußen, Weinachtskonzerten und -basaren. Die modernen Tempel - Megakaufhäuser - meide ich, wann ich nur kann. Ich suche mir bewusst meine "Weihnachtsperlen" aus.

    Kaum rückt sie näher, die Weihnachtszeit, locken die Banken mit Krediten, die Nikolausmützen tragen. Nie im Leben würde ich mich für Weihnachtsgeschenke verschulden. Weihnachten darf für mich weder durch üppiges Essen noch durch Schulden oder durch zu viel Stress Folgen haben, die man noch länger zu spüren hat.
    Von dir kann man viel lernen. Manchmal ist es auch so, dass ich etwas bei dir lese, was mich ganz einfach in dem bestärkt, was ich tue oder lasse.
    So habe mit allen deinen schönen Gedanken und Anregungen eine schöne Adventszeit und sei ganz lieb gegrüßt,
    Angelika

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    1. Liebe Angelika, HerrHummel und ich schenken uns auch nichts. Wir haben ja gegenseitig das Geschenk mit uns, *ggg*! Aber das Wichteln, das macht mal. Du wirst nichts anderes mehr wollen! Es macht richtig Spass und hebelt eine Menge Geschenke-suchen-und-finden-Stress aus. Allerdings dürfen wir uns hier Wünsche aufschreiben, da liegt man dann immer 100 pro richtig mit den Geschenken!
      Hast du einen Favoriten bei den Schweizer Guetsli?? Also, ich mag ja "Chräbeli" sehr gerne. Und "Brunsli". Aber die müssen schön saftig sein, sonst nicht. Kriegst du raus, welche ich meine? ;oD
      An öffentlichen Weihnachts"zelebrationen" findest du mich auch nicht. Ich mag mich einfach nicht ins Getümmel stürzen. Und einen Kredit aufnehmen für Geschenke- mon Dieu, das würde mir NIE einfallen! Meine Geschenke sind auch nicht so kostentintensiv, als dass ich da auf einen Kredit zurückgreifen müsste. Vieles ist selbstgemacht, ausserdem setze ich mir für Geschenke ein Budget. Wenn also mein Patenkind dieses Budget mit seinem Wunsch überschreitet, dann kriegt sie den vorgesehenen Betrag und muss halt den Rest selber noch beisteuern für das Objekt der Begierde. Ich bin einfach nicht dafür, dass man Kindern solche teuren Geschenke macht.....
      Und danke herzlich für's Kompliment! Es freut mich wirklich sehr, dass ich dir in Form meiner Post's einen kleinen Beitrag zu einer schönen Apfenzzeit leisten kann!
      Hab es weiterhin ganz entspannt, herzlichste Grüsse!

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    2. Kenne sie beide, die Chräbeli und Brunsli, mmmmmh. :-) Die Chräbeli haben den selben Teig wie Springerle, die mein Vater mit uralten Birnenholzmodeln macht. Ich liebe Anisduft und überhaupt wenn es duftet :-)

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    3. Ohjaaa... ich bin auch so eine "Nase"! Und liebe den Duft z.B. von getrockneten Orangen, Anissternen, Lebkuchen....mmhhhh!! ;oD

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  8. Du hast ja so recht. Das Wichteln finde ich total schön. Ich versuche das bei uns einzubringen. Obwohl wir noch kleine Kinder haben... Spielsachen hätten sie eigentlich genug.

    Die grösseren Kinder machen dem Kleinsten (er ist 4) eine persönliche CD mit seinen Lieblingslieder. Sie mussten während dem Jahr immer schauen, zu welcher Musik er wippt oder tanzt und das Lied aufschreiben. Wenn wir eine CD voll zusammen haben, werden wir das Projekt vollenden, die CD brennen und ihm mit einer schönen Hülle schenken. Das war so spannend, dass ich so etwas gerne wiederholen möchte.

    Deine Tipps sind alle gut. Und eigentlich wüssten wir ja, wie es geht...

    Lieber Gruss

    Milena

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    1. Ja, wir wissen es. Aber scheinbar ist für viele die Umsetzung ziemlich schwierig! ;oD
      DAS ist ja eine schöne Idee mit der CD- der Kleine wird sicher begeistert sein! Und das ist (zumindest für mich!) auch der Sinn am Schenken: Sich Gedanken zu machen, was Freude bereiten könnte, sich hinzusetzen und etwas zu (er)schaffen, es ganz persönlich und individuell zu gestalten. Viel mehr Aufwand, als einfach nur ins Geschäft zu gehen, aber dafür auch viel, viel mehr von Herzen!
      Habt einen wunderschönen 2. Apfenz, ihr alle zusammen, ganz herzliche Grüsse!

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  9. Liebe Frau Hummel,
    du hast natürlich recht, aber ich bin voriges WE wirklich in besagten St....geraten. Es ist nicht der Advent oder Weihnachten, dass plötzlich und unerwartet in der Tür steht, sondern Termine, die scheinbar wie Regen vom Himmel fallen. Ich habe 3 Kinder und irgendwie scheinen die Schulen vor Weihnachten bzw. im "alten" Jahr noch mal alles hervor holen und ihre Eltern- und Bastelabende durchzuführen. Natürlich muss man nicht jeden Termin wahr nehmen, aber ich bin da doch recht sorgsam. Nicht alle Infos erhält man in dieser Fülle wie an diesen Abenden. Sonst hält sich mein Stress in Grenzen. Plätzchen werden nur mit einem Grundrezept gebacken und reichen uns allen völlig aus. Nun bin ich soweit mit Terminen durch und kann die Beine nach der Arbeit hoch legen und genießen. Tut seeehr gut.
    Ein schöner Beitrag und ich wünsche dir eine wundervolle, entspannte Adventszeit.
    Liebe Grüße sendet dir Stine

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    1. Dir auch, liebe Stine! Das kann ich verstehen, dass dich das ein wenig anstrengt mit all den Schulterminen. Ich weiss ja auch nicht, was das schlussendlich wirklich bringen soll, denn eigentlich sollten ja auch die Lehrer merken, dass die Vorweihnachtszeit auch so schon oft ziemlich überfrachtet ist mit allen möglichen Veranstaltungen und Terminen. Aber nun, jetzt hast du es hinter dir, und ich hoffe, du findest noch viele Mussestunden, die dir den Apfenz so angenehm wie möglich machen!
      Hab eine schöne Zeit, ganz liebe Grüsse!

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  10. Liebes Hummelein, JA! Schließe mich an. Ich bekam davon auch was ab, als eine Bekannte sich doch nicht mit mir treffen konnte, da sie (es war ein Tag vor Weihnachten) das HAUS NOCH PUTZEN MUSSTE! So mit Eimer und Wischwasser, also nicht herausputzen wohlgemerkt! PUTZEN!!!!! Ich meine ... putzen??? Und das sagte sie mir heulend, da sie sooo einen Stress hatte.
    Dem ist, glaube ich, NICHTS mehr hinzuzufügen. Nun, ich traf mich fröhlich mit meinen Menschlein - in der völlig unaufgeräumten und nicht geputzten Bude - es ist, glaube ich, niemandem aufgefallen :)) Und wenn, war es ihm/ihr völlig WURSCHT.
    In diesem Sinne, grinsen wir doch den Weihnachtsstress einfach weg. Wenn nur die Kiddi-SCHUL-Verpflichtungen nicht wären, DIE sind wirklich ÄTZEND.
    Alles Liebe, Deine Méa, die sich die Kinder gaaanz schnell groß wünscht :))

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    1. Also, das ist ja beinahe schon tragisch- wenn man sich völlig entnervt und heulend für einen ausgeschlagenen Termin entschuldigen muss, weil man unbedingt, dringend und unausweichlich noch putzen muss! Meine Güte..... Ausserdem hat Kerzenlicht ja den schönen Effekt, dass es die Umgebung weichzeichnet und so alle vorhandenen Wollmäuse, Krümel und sonstigen Hinterlassenschaften des Alltages dezent verschwinden lässt, *ggg*! Ne wirklich: Wir haben ja alle nicht so eine Drecksbude, dass man ausgerechnet an Weihnachten noch den ganz grossen Hausputz veranstalten müsste!
      Und ich warne dich, Méa: Deine Kinder werden sooo schnell flügge werden, so schnell kannst du gar nicht gucken! Wenn ich da die beiden meiner jüngsten Schwester anschaue- grade waren sie noch Babys, und schon ist der eine schon in der Ausbildung, und die Chicka kommt im Sommer aus der Schule.....
      Habt einen sehr entspannten, stressfreien und fröhlichen 2. Apfenz, ihr alle im Königshaus! Ganz liebe Grüsse!

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  11. Liebes Hummelchen

    Das hast du wieder einmal so toll auf den Punkt gebracht. Einfach Klasse!!! Wir ziehen um und nicht mal da bekomme ich Weihnachtsstress. Wir machen es in der Familie so, wie du es beschreibst: ein Geschenk pro Nase - das genügt ja voll auf. Das Guetzle lasse ich bis auf die Lieblingsguezli meines Lieblingsmannes ;-) ganz auf der Seite. Ich vermute, dass das meine Familie überleben wird und wer weiss, vielleicht treten ja auch liebe Freunde etwas von ihrem Guezlireichtum ab - könnte ja sein...

    und wenn ich das Wort Advent (Ankunft) richtig verstehe, dann geht es um zwei Dinge: wir feiern, dass das kleine Jesuskind damals vor langer Zeit auf die Erde kam und wir erinnern uns daran, dass der "grosse" Jesus versprochen hat, noch einmal auf die Erde zu kommen um endlich, endlich Frieden auf diese Welt zu bringen. Frieden, den wir gerade in der momentanen Zeit soooo seeehr vermissen. Ein bisschen Friede wünsche ich euch allen schon jetzt!

    Liebe Grüsse an "Alle" Frau Zifferblatt

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    1. Danke, liebe Frau Zifferblatt!
      Ohhhh-Hüüülfeee...umziehen...DAS Reizwort für mich! ;oD Ich hab das schon...warte...ich glaube 11 Mal hinter mich gebracht, und ich bin ein wenig traumarisiert. Alleine die Vorstellung treibt mir den panischen Schweiss auf die Stirn! ;oD Umso besser, wenn du das ganz entspannt angehen kannst und zeitgleich sogar noch den Apfenz durchstehst! Ganz bestimmt kriegst du eine Portion Guetzli ab. Irgendwie bekomme sogar ich jedes Jahr von irgendwoher eine Ration, die uns über die Runden bringt! ;oD
      Genau. Weihnachten ist inzwischen so verkommerzialisiert, dass die eigentliche Geschichte dahinter völlig verdrängt wird. Für mich ist Weihnachten in erster Linie einfach ein Familienfest, das mit viel Freude, entspanntem Zusammensein und viel Fröhlichkeit gefeiert werden will. Ich sage immer: Wenn es in der eigenen Familie friedlich ist, dann zieht das weite Kreise. Vielleicht schwappt da auch ein bisschen was über auf die Menschen im eigenen Dunstkreis.....
      Auch dir eine ruhige und genussvolle Apfenzzeit- und viel Elan für den Umzug!
      Ganz herzliche Grüsse!

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  12. Liebe Frau Hummel
    ich hab mich gerade köstlich ab deinem Post amüsiert.
    Das ich nicht zu den *Gestressten * gehöre wird dich wohl kaum wundern.
    Bei mir gilt die Devise , ab ersten Advent wird entschleunigt.
    Das mach ich sogar mit meiner Kundschaft ,
    indem ich sie dazu einlade mit mir Café oder Tee zu trinken .
    Es gibt einige die das gerne Annehmen , auch mir bis anhin fremde Menschen.
    Häb en gmüetlichi Zyt
    u liebi Grüess
    caro

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    1. Nein, es wundert mich nicht, liebes Chacheli. Du scheinst mir auch so ein Mensch zu sein, der in sich ruht! ;oD Und oft denke ich, dass Menschen, die handwerklich arbeiten und sich dem, was sie tun, ganz hingeben können, sowieso sehr ausgeglichen sind! Denn etwas "anez'jufle" ist selten von Erfolg gekrönt, gell??
      Nein, auch hier geht es (ausserhalb der Klinik) sehr ruhig und entspannt zu und her. Mich erden vor allem die Tiere, die reagieren sofort, wenn man genervt und gestresst im Stall herumflippt. Aber eigentlich kommt es gar nie soweit, denn kaum bin ich im Stall, fällt alle Anspannung von mir ab. Tiere haben eine so ausgleichende Wirkung auf einem!
      Euch allen einen gaaaanz gemütlichen 2. Apfenz,
      liebste Grüsse!

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  13. Oh du hast ja sowas von Recht liebe Frau Hummel.....Ich kann das auch schon lange nicht mehr verstehen das die Leute dann in den Städten rum rennen wie ferngesteuert.....Mein Gott das ist doch nicht mehr normal und da ich ja im Verkauf arbeite bekomme ich das alles hautnah mit:((((
    Dann kannst du aber mal die letzten 2 Tage vor Heiligabend erleben....da es ja dann in Deutschland nix mehr zu kaufen gibt, muss man genau an diesen 2 Tagen die Läden leer kaufen....Oh jaaaaaaa......lieber vorsorgen ne....
    Wir lachen uns dann immer kaputt aber wenn ich dann nach Hause komme bin ich sowas von kao weil es dann auch alles sehr stressig für uns armen Verkäuferinnen ist :)))) Ich versuche es aber meistens mit Humor zu nehmen.... Wir schenken uns auch schon Ewigkeiten nix mehr...es läuft alles entspannt ab....
    Ganz liebe Grüße
    Annett

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    1. Das hab ich mich ja schon öfters gefragt, liebe Annett: Ob die armen Verkäuferinnen Weihnachten noch irgendwas abgewinnen können, nachdem sie schon viele Wochen lang umzingelt waren von Glitzer, Glimmer, Gloria, Weihnachtsmusikberieselung, Unmengen von Geschenkpapier und Bändern und von mehr als gestressten Kunden!? Aber wahrscheinlich kommst du und all deinen Berufskolleginnen mit einer guten Portion Galgenhumor und einem dicken Fell dabei am besten über die Runden.....anders ist das ja wahrscheinlich gar nicht zu schaffen, oder? ;oD Aber tröste dich; ich hatte Anfang diese Woche auch mal wieder eine Begegnung der ungewöhnlichen Art mit einer Patientin, die so arrogant aufgetreten ist, dass ich sie hätte.....können, aber lassen wir das, *ggg*! So haben wir alle unser Päckchen zu schleifen, nichtwahr?
      Naja, auf jeden Fall wünsche ich dir eine trotz allem wirklich gemütliche Apfenzzeit- geniess die schöne Stimmung, die sie zu verbreiten im Stande ist, wenigstens zuhause, so gut es geht!
      Ganz liebe Grüsse!

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  14. Liebe Frau Hummel, seit Jahren rede ich auf meine Familie ein, dass wir wichteln sollten. Aber nein! Die Herrschaften lieben die allgemeine Geschenke-Auspackerei, und Oma ist doof, wenn sie etwas anderes möchte. Immerhin ist der Opa nun schon mit im Boot. Vielleicht, in so 10 bis 12 Jahren.... *seufz* Die Hektik kommt zwangsläufig, wenn man sich die Zeit nicht richtig einteilt. Und das ist bei mir dieses Jahr besonders schlimm. Dabei habe ich so einen schönen Planer für diese Zeit. Warum das wohl trotzdem so ist? Hmmm. Das wäre vielleicht doch mal einen eigenen Blogbeitrag wert...
    Grüßle
    Ursel

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    1. Vergessen: Immerhin, das Weihnachtsmenü haben wir schon seit 30 Jahren entschleunigt. Es gibt immer ein kleines, kaltes Buffet. Zwischendurch, als die Jungs größer waren, haben wir auch mal versucht, etwas Festliches zu kochen. Aber: "Nächstes Jahr gibt es aber wieder Roastbeef und so, ja?" war dann der allgemeine Tenor. So schafft man Traditionen!
      Noch ein Grüßle
      Ursel

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    2. Ja immerhin, ein Anfang ist gemacht, liebe Ursel! Zumindest hält sich bei euch der Aufwand in der Küche gering. Aber wenn du dranbleibst, dann kannst du deine Lieben vielleicht doch noch vom Wichteln überzeugen. Ich kann es wirklich, wirklich nur empfehlen! Und es ist einfach total witzig, wir haben selten so viel gelacht beim Geschenkeverteilen wie seitdem wir wichteln! Es wird immer nur ein Geschenk abgegeben, und alle gucken zu, bis es ausgepackt ist. Das ist oft richtig spannend!
      Also halt die Ohren steif- und wünsch dir doch dieses Weihnachten einfach, dass ihr nächstes Jahr wichtelt! Ob dir das jemand abschlagen kann?? ;oD
      Hab es schön, liebe Grüsse!

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  15. Du hast recht, und ich versuche das dieses Jahr auch umzusetzen. Dem Geschenke-Shopping habe ich mich schon länger entzogen, indem ich im Internet gekauft habe. Und nur ein bescheidenes Geschenk wie Buch oder CD. Ich möchte im Januar schließlich nicht verarmt dastehen.
    Außerdem habe ich einige Termine einfach nicht mitgemacht. Backen in der Gruppe, Weihnachtsmarktbesuche erst mit dem einen Teil der Firma, dann mit dem anderen Teil der Firma etc...Ich möchte jeden Tag 1/2 Stunde Tee trinken und eine Kerze dabei anhaben und das Wort "besinnlich" erleben und nicht nur denken.
    Was das Weihnachtsmenü betrifft, werde ich auch Aufgaben delegieren.
    LG Donna G.

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    1. Ja, es ist schon verrückt, was so an Geld für Geschenke ausgegeben wird, oder? Und es soll wirklich Menschen geben, die dafür Kredite aufnehmen. Kein Wunder, haben schon Jugendliche mit Schulden im hohen 5-stelligen Bereich zu kämpfen.....es wird einem ja auch viel zu leicht gemacht!
      Nein, ich mache auch vieles selber, und meine Geschenke dürfen ein gewisses Budget nicht überschreiten. Natürlich ist man an Weihnachten ein wenig grosszügiger als sonst, und Schenken macht ja auch viel Freude. Trotzdem finde ich nach wie vor, es kommt auf das WIE und gar nicht auf das WIEVIEL an!
      Auch mir ist es sehr wichtig, jeden Tag in Ruhe eine Tasse Tee zu geniessen. Meist ist das morgens vor der Arbeit; dann sitze ich bei Kerzenlicht auf dem Sofa, flankiert von unseren beiden Madamchen, und gönne mir diese ruhigen 20 Minuten. Ich werde ganz hibbelig, wenn ich es mal nicht schaffe, diesen Einstieg in den Tag zu zelebrieren....
      Hab einen sehr schönen 2. Apfenz, liebe Grüsse!

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  16. Also ich mache mir überhaupt keinen Stress um Weihnachten :) Mache ich nie. Bei uns geht das ganz entspannt zu. Die meisten Leute machen sich meiner Meinung nach selber verrückt.

    Bei uns wird immer weniger geschenkt. Mein Sohn und seine Freundin bekommen was und das war es auch. Mein Mann und ich schenken uns schon jahrelang nichts und die Verwandschaft wird auch nicht beschenkt und schenkt uns auch nichts. Ich finde diese ganze Schenkerei sowas von überflüssig!

    Weihnachtsmenü? Hm - da gibt's was, wo ich nicht den lieben langen Tag in der Küche verbringe. Irgendwas schnelles, leckeres. Ich habe mir noch nicht einmal Gedanken dazu gemacht *lach*

    Selbstgebackene Kekse? Wenn ich ganz viel Lust habe, backe ich ein paar. Aber mit 100%iger Sicherheit nicht mehrere Sorten. Und wenn ich zeitlich nicht wirklich dazu komme ist das auch kein Beinbruch. Das erwartet aber auch niemand.

    Ich finde es oft merkwürdig, was für Erwartungshaltungen an all die Mütter / Frauen / Freundinnen in der Weihnachtszeit so gerichtet werden. Und am Weihnachtsabend können die alle dann nur noch total erschöpft in irgendeinen Sessel fallen.

    Wir gehen das alles ganz entspannt an und dieser ganze (selbstgemachte) Stress fehlt hier auch keinem :)

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    1. Es ist auf jeden Fall hausgemacht, wenn man in diesen Zwang verfällt, alles so perfekt wie möglich hinzukriegen an Weihnachten. Aber es braucht natürlich schon eine ziemliche Portion Selbstbewusstsein, dieser wirklich oft vorhandenen Erwartungshaltung zu trotzen und das Fest mal so ganz anders, aber viel entspannter auszurichten! Allerdings denke ich, dass man, hat man es erst einmal geschafft, erkennt, wieviel gemütlicher das ist, und dann auch dabei bleibt.
      Schön, dass du die Apfenz- und Weihnachtstage so entspannt geniessen kannst!
      Herzliche Grüsse!

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  17. Tatsächlich hatte ich früher mit 3 kleinen Kindern, Omas und Opas und einem Riesenhaus auch einen Megastreß. Selbstgemachten Streß. Das hat sich doch alles nun sehr reduziert. Gott sei Dank! Zwar geht es immer noch hoch her, wenn dann mal alle zusammen kommen, aber das seh ich auch sehr viel entspannter heute. Verschenken tu ich meist nur Selbstgemachtes, und die nun mittlerweile sehr erwachsenen Kinder freuen sich ganz besonders darüber. Bei den Enkelinnen darf es dann was mehr sein - sind ja aber nur zwei. Und dann, wenn alle wieder weg sind, sitz ich oft ganz alleine noch mal mit einem Glas Wein vor dem Weihnachtsbaum und genieße die Stille. Mit meinen ganz eigenen Weihnachtsgedanken. Dann, ja dann ist Weihnachten für mich.
    Du hast absolut recht. Wir sollten uns wirklich von solch übersteigerten Wünschen und den bis ins unsinnige pervertierten Perfektionismus verabschieden.
    Schließlich wollen wir doch Weihnachten feiern. Das Weihnachten, das mal in einem armseligen Stall oder einer Grotte geschah. In bitterer Armut. Ohne Festtagsmenü und stylishen Weihnachtsbaum.
    Es ist ja in Ordnung, daß wir es schön und gemütlich haben wollen - aber doch bitte mit großer Freude im Herzen!

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    1. Das ist ja das Traurige an der Sache, Anja: Dass die Freude an dieser schönen Zeit verloren geht, wenn man so kopflos durch die Gegend hetzt! Dieses Gemütliche, Beschauliche bleibt dabei total auf der Strecke, und dabei ist es doch genau das, was für mich die Apfenz- und Weihnachtszeit ausmacht: Mussestunden, die man mit Basteln und Werkeln verbringt, ganz gelassen und gemütlich. Sich freuen, wenn was Hübsches entsteht, und die Dinge dann auch ganz besonders schön und individuell verpacken. Durch den Wald gehen (oder in meinem Fall reiten!) und den Flocken beim Fallen zuschauen. Oder den Vögeln am Futterhäuschen vor dem Haus. Einfach nur auf dem Sofa sitzen, Tee trinken, in Gedanken versinken. Oder schnieffend einen ganz besonders kitschigen, aber durchaus seelenvollen Weihnachtsfilm gucken. Und alles immer mit dieser unvergleichlichen Stimmung bei Fuss, die nur Weihnachten mit sich bringt. Ach, ist das alles schööööööön.......!!
      Geniess die Tage und was sie Wunderbares mit sich bringen, ganz liebe Grüsse!

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  18. hallo und wie erfrischend der einzigartige artikel über weihnachtsstress
    wie wahr wie wahr...find ich diesen stress immer sonderbar
    von vielen leider hausgebacken
    und nicht nur zur weihnachtszeit sondern das ganze jahr

    den stress nicht nur zur weihnachtszeit
    packt so manchen das ganze jahr dies leid
    er hetzt von einen termin zum andern
    ich sag dann oft, versuchs mal mit wandern
    stress, stress das wort an jedem ende
    ich sag gib doch dem leben eine wende
    probiers mal mit gemütlichkeit
    dafür braucht man zwar auch ne zeit
    doch fühlt sich alles besser an
    als wenn der stress dich fressen kann
    es dankt dein herz und auch die lieben
    wenn du zeit hast, denn wo ist sie geblieben
    wenden wir uns doch mehr wieder einander zu
    haben wieder mehr spass bei ich und du
    das leben ist zu kurz für stress
    darum mach lieber happyness

    ganz liebe grüsse aus wien
    dunja

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    1. Ooohhh-là-là, Dunja- und dann alles in Reimform!! Danke für diese Mühe, die du dir damit gemacht hast, das freut mich jetzt wirklich! Fast schon ein kleines Weihnachtsgeschenk ist das.....
      Also hast du dir Zeit genommen, hast dir in Ruhe die Zeilen zurechtgelegt, hier gefeilt, da verbessert- Ich seh schon: Du lässt dich auch nicht durch den Apfenz jagen, oder? ;oD Gut so! Schlussendlich richtet es sich jeder selber ein. Und wir tun uns viel Gutes, wenn wir uns aus diesen Tretmühlen ausklinken und uns dafür entscheiden, es gelassener, einfacher und dafür sehr viel ausgeglichener anzugehen!
      Hab einen gemütlichen 2. Apfenz, herzliche Grüsse!
      PS: Und danke für dein Kompliment!

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  19. Liebe Frau Hummel,
    ich konnte einfach nicht widerstehen und habe mir mal dein herrliches "Apfenz" gemopst. Wahrscheinlich hat es sich für alle Zeiten in meinem Kopf eingenistet. Ich habe natürlich darauf hingewiesen, daß dieses Wörtchen von Dir stammt und es jedesmal zu Dir verlinkt.
    Ich hoffe, das ist so in Ordnung.
    Liebe Grüße
    Antje

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    1. Das ist völlig in Ordnung, liebe Antje! Worte sind doch Allgemeingut, und ich hab es ja schliesslich auch nicht erfunden- bei uns sagt man das einfach so! ;oD Es ist doch schön, wenn dir das Wort so viel Spass macht.....
      Hab einen sehr entspannten 2. Apfenz, herzliche Grüsse!

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  20. Hallo Frau Hummel,
    ein sehr schöner und stimmender Post.
    Einige Deiner Streßtips händeln wir auch genau so, die Adventszeit und Weihnachten verfliegen so schnell und man sollte diese schöne Zeit doch wirklich ein wenig genießen, mit lieben Menschen um sich rum - statt aufs Gas etwas auf die Bremse treten ;)
    Hab einen schönen, stressfreien 2. Advent,
    <3-liche Grüße - Natalie

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    1. Ich habe jedes Jahr erneut das Gefühl, dass die Apfenz- und Weihnachtstage einfach viel zu schnell vorüber gehen und dass ich noch mehr versuchen sollte, jeden einzelnen so richtig zu geniessen! Da gebe ich dir völlig recht. Und das geht ja nun einfach mal nur, wenn man sich ZEIT nimmt dafür und nicht jede Minute schon im vornherein verplant. Man muss diese Tage so gut es geht einfach geschehen lassen, erst dann stellt sich die nötige Ruhe und Entspannung ein. Ich jedenfalls fühle mich bisher nicht das kleinste bisschen gestresst- nur ein wenig müde, denn meine Tage an und für sich sind sehr lang. Ein Grund mehr, es in der Freizeit so geruhsam wie möglich angehen zu lassen!
      Einen wunderschönen 2. Apfenz dir, herzliche Grüsse!

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  22. Ich kann mich nicht erinnern, Weihnachten nur ein einziges Mal gestresst gewesen zu sein. Auch in meiner Familie war es immer harmonisch. Meine Mutti hat stundenlang in der Küche gewerkelt und ist dann seelig wie Engel schwebend zum Tisch gekommen. Es war immer der perfekte Weihnachtsabend.
    Streß und Hektik habe ich erst durch die Familie meines Freundes kennen gelernt, mich aber niiiie anstecken lassen. Dafür liebe ich Weihnachten viel zu sehr.

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